Trotz einer Top-Leistung Verlieren die Pulsnitzer mit 29:26 (14:14) an der Neiße wieder nur knapp.

SV Koweg Görlitz
29 (14)
HSV 1923 Pulsnitz
26 (14)

Trainer Andreas Lemke war nach der Partie in Görlitz voll des Lobes über seinen Keeper: „Thomas Bauer war heute einmal mehr ein super Rückhalt fürs Team. Hut ab vor diesem Einsatz fürs Team. Er lieferte – auch sonst immer die Zuverlässigkeit in Person – hier eine Top-Leistung ab. Damit hielt er uns immer im Spiel und brachte die Gastgeber oft schier zum Verzweifeln.“ Bauer selbst war nach der Partie völlig fertig und konnte wegen der Niederlage, die auch er nicht zu verhindern vermochte, nur enttäuscht sagen: „Mehr kriege ich nicht mehr.“ Damit aber war die super Mannschaftsleistung beim klaren Favoriten noch nicht abgetan. Im Spiel musste Lemke auf so wichtige Spieler verzichten wie Schöne, Lauter und Schulze. Auch Eppendorfer war angeschlagen und kam so nur sporadisch zum Einsatz. Damit hatte Lemke weniger die Qual der Wahl, wen er einsetzte, sondern wo. Sein komplettes taktisches Konzept stimmte nicht mehr. André Häberer beispielsweise musste erstmals volle 60 Minuten ran und machte seine Aufgabe ordentlich, vor allem in der Abwehr. Der sonst meist nur in der Defensive eingesetzte Tobias Liebschner musste diesmal als Kreisläufer agieren, was auch positiv ausging. Vor allem die Abwehr musste umgestellt werden. Das Abwehrzentrum spielt so recht selten zusammen, aber trotzdem erfolgreich. Das einzige Manko waren die gegnerischen Tempogegenstöße, die den Gastgebern immer wieder die nötigen Tore zum schmeichelhaften Sieg brachten. Im Positionsspiel dagegen kauften die Pulsnitzer laut Lemke dem Gegner den Schneid ab. (en)


Ein Kommentar zu “M1-Thomas Bauer ist überragender Rückhalt”

  1. Trainerfuchs sagt:

    Vielen Dank an die Fans von Radeburg für die tolle Unterstützung der Pulsnitzer in der ersten Halbzeit. Schade das in der zweiten Halbzeit dicke Argumente die weitere Unterstützung verhinderten. Vielleicht klappt es mal wieder so.

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