Feb 8

SG Pulsnitz/Oberlichtenau II
21 SG Pulsnitz/Oberlichtenau II 16
TSG Bretnig-Hauswalde
16 HC Elbflorenz Dresden 29

 

Am 04. Februar war wieder ein schwerer Spieltag für uns. Zum Ersten, weil wir zwei Spiele hintereinander hatten (was bedeutet: 2 x 40 Minuten mit ca, 30 Minuten Pause dazwischen) und zum Zweiten, weil auch noch das zweite Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten, den HC Elbflorenz,  war.

Aber 10:15Uhr hieß es erst einmal Anpfiff gegen Bretnig-Hauswalde. Doch schon hier tat sich unsere komplette Mannschaft sehr schwer.  Es gelang nicht viel. Die Qualität sowohl der Manndeckung in der ersten Halbzeit, als auch der  4:2-Raumdeckung in der zweiten Halbzeit, war meilenweit von der vor 14 Tagen in Sohland gezeigten Superleistung  entfernt. Die geringe Motivation einiger Spieler, wie auch Erkältungskrankheit und grobe Fouls der Bretnig-Hauswalder gegen unsere Jungs (Florian wurde z.B. zweimal böse am Hals erwischt) sind sicher mit Schuld an der gezeigten Leistung. Trotzdem  kamen wir mit einem blauen Auge davon. Am Ende hieß es 21:16 für uns,  ein Ergebnis, das uns sehr schmeichelt.

11:30Uhr – jetzt stand uns der HC Elbflorenz gegenüber. Der Gegner, der uns in dieser Saison bisher in 12 Spielen  die einzige Niederlage zugefügt hatte. Dementsprechend hoch der Erfolgsdruck unseres Teams, dem wir aber leider nicht gewachsen waren. Sehr schnell gingen die Dresdner in Führung, die sie bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand gaben. Da wir nicht an die Leistung des Sohland-Spieles vor 14 Tagen anschließen konnten, die Dresdner aber genau diesen Handball spielten, hatten wir in keiner Phase des Spieles die Chance zum Ausgleich, geschweige denn in Führung zu gehen. Unsere Abwehr, unserer Angriff und auch die Tormannleistung entsprachen bei weitem nicht dem, was wir können. Auch wenn es zu Beginn der zweiten Halbzeit einen kurzen Lichtblick gab und unsere eigentlichen Fähigkeiten  (kurze, schnelle Pässe, korrekte Anspiele, sicheres Ballhandling, Anspiel des Kreisläufers, ansprechende Torwartleistung, schnelles Reagieren auf die Spielsituation) zum Vorschein kamen, hielt dieser nicht lange an. Eine so miserable Chancenverwertung  (ca. 42% ; in Schulnoten ausgedrückt =5) kann man sich in so einem Spiel einfach nicht leisten. So geht, das doch sehr deutliche 29:16 für Dresden, in Ordnung.

Aber wir lassen den Kopf nicht hängen. Das nächste Spiel ist am 03.03. in heimischer Halle. Dort werden wir unseren Fans zeigen, was in uns steckt. Über die Unterstützung aller Eltern vor Ort würden wir uns riesig freuen.

JR

 


Ein Kommentar zu “MJD2-Sieg und Niederlage”

  1. Nitzschner sagt:

    Hallo Eurer Beitrag zu den Spielen ist ja soweit in ordnung aber von Erfolgsdruck in der Jugend zu sprechen finde ich übertrieben die Kinder sollen Handball spielen und freude daran haben das es Niederlagen gibt gehört für mich dazu. Da ist der Trainer bzw. Übungsleiter gefragt sie wieder zu motiwieren bzw. sie ein zu stellen. meine Meinung

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