Samstag 16:00 Uhr, Wesnitzportpark Bischofswerda, Anpfiff zum nächsten wichtigen Spiel für die SG Männer. Nach dem wichtigen Sieg gegen Schleife, bekam man gegen den BSV Görlitz mal so gar nichts auf die Platte.
Heute kam mit Friedersdorf ein Gegner der den Blick klar nach oben richtet und sich die letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt hat. Überraschenderweise kamen die Friedersdorfer doch mit einem eher recht schmalen Kader nach Schiebock. Die SG konnte heute wieder auf fast alle Spieler zugreifen, somit hatte man starke 13 Mann auf dem Protokoll stehen.
Nach dem schlechten Spiel der Vorwoche wollte man motiviert den Aufwärtstrend vorantreiben.
Was nach dem Anpfiff geschah lies einigen Zuschauern die Freudentränen in den Augen glitzern. So schnell wie es 7:1 stand konnte man denken das Friedersdorf gar nicht da war?! Die Spielgemeinschaft spielte einen stark verbesserten Angriff mit viel Zug zum Tor und in die Tiefe, während die Abwehr stand wie aus einem Guss. Sollte ein Friedersdorfer Wurf die Abwehr überwinden agierte da Alexander Roth regelrecht unbezwingbar.
So ging es kontinuierlich weiter. Lediglich die persönliche Betreuung für Spielmacher Florian Loewens lies unser Angriffsspiel etwas ins Stocken geraten.
Mit 11:6 ging es dann in die Halbzeit. Die Interims-MV’s T.Mütze und Ch. Weißenfeld mahnten in krankheitsbedingter Abwesenheit von Cheftrainer Denny Hübner, (weiterhin gute Besserung an dieser Stelle) man solle Friedersdorf nicht unterschätzen und wieder zu dem Angriffsspiel der ersten 15 Minuten finden. Leider fanden die Worte keinen Anklang und es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel in der zweiten Halbzeit, was von vielen Fehlern und Fehlwürfen geprägt war. Lediglich Alex unser Keeper machte da weiter wo er aufgehört hatte und rettete uns die zwei Punkte, hinter der bröselnden Abwehr. So ist die zweite Halbzeit schnell erzählt, wenig Qualität aber sehr viel Kampf ließen die SG-Männer im Spiel bleiben. Beim Stand vom 19:18 erkämpfte man den Ball in der Schlussminute, man dachte das sollte es doch gewesen sein? Doch bevor die MV’s die dritte Auszeit legen konnten, um zum letzten Gespräch des Abschlussspielzuges zu bitten, ging der Ball nach einem katastrophalen Pass, im Spielaufbau in der eigenen Hälfte verloren. Natürlich passte zur zweiten Halbzeit, dass man ein schnelles Gegentor kassierte und nun beim Stand von 19:19 die letzte Auszeit erfolgte.
Der angesagte Spielzug misslang durch die erneute Manndeckung. Doch, kein Problem für unseren Felix Drescher, nach bislang miserabler Wurfausbeute nahm er allen Mut und Selbstvertrauen zusammen und drosch das Spielgerät in bester Andy Schmid – Manier dem gegnerischen Keeper ins Gehäuse. Eine Jubeltraube um Alex und Felix rundete das ganze ab. Ein großer Dank unter Applaus ging an die zahlreichen Zuschauer die uns heute ganz wichtigen Rückenwind gaben.
Nächste Woche geht es dann zur Sachsenligareserve nach Kamenz. Sicherlich keine einfache Aufgabe, jedoch mit der starken Abwehr und dem Angriff der ersten Viertelstunde, sollte man den Kamenzern einen offenen Kampf anbieten können, ehe man sich in die Weihnachtspause verabschiedet.
Für die SG Pulsnitz/Bischofswerda am Ball:
Alexander Roth, Christian Weißenfeld (beide Tor), Felix Drescher(3), Roberto Johne(7/3), Florian Loewens(1), Dennis Bienek(5/2), Robert Herrmann, Christopher Hommel, Florian Reißig(1), Philipp Fiedler, Sebastian Maschke(1), Daniel Hansson(2), Tobias Handrick
(Ch.W.)

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