Freitag, 18.08.2017 pünktlich um 18:30 Uhr startete unser Trainingslager. Das Wochenende sollte es sportlich in sich haben. Eigentlich hat es ja schon am Donnerstag um 18:30 Uhr begonnen, die „kleine Unterbrechung“ war dadurch bedingt, dass am Freitag ja noch Schule bzw. Arbeiten angesagt war :-).

Scharfer Start dann, wie schon gesagt, Freitag, 18:30 Uhr. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen, die wichtige Termine oder einfach kein Interesse an einem sportlichen Wochenende gemeinsam mit dem Team hatten, waren alle Mitglieder des A-Teams am Start.

Und darauf freute sich Oliver Lüttke (vielen Dank Oli, dass du das übernommen hast), denn heute stand Konditionstraining auf dem Plan. Nachdem sich die Gruppe im Stadion zwei Runden warmgelaufen hatte, ging es auf Tour. Über die Bischofswerdaer Straße, vorbei am Tennisplatz Richtung Schwedenstein. Aber wer jetzt dachte, es wird eine gemütliche Joggingrunde, der hatte sich geirrt. Zwischendurch gab es kurze Pausen, um das Feld zusammenzuhalten und Sprintübungen. Nach einer guten Stunde und acht Kilometern trafen die Jungs wieder am Stadion ein. Geschafft, aber noch nicht am Ende. Da machte sich die bisherige Trainingsvorbereitung bemerkbar. Je öfter man da dabei war, desto weniger anstrengend war der heutige Lauf. Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. In der Halle hatten sich Teile der zweiten und dritten Männermannschaft schon warmgespielt, um nun als „M(ixed)- Team“ gegen das A-Team anzutreten. Und es machte sichtlich allen Spaß. Wer die meisten Tore geworfen hatte, war völlig uninteressant. Die alten Herren (sorry) hatten viel Spaß an der Schnelligkeit und Beweglichkeit der „jungen Hüpfer“ und diese konnten sich so manchen Trick bei den Erfahrenen abgucken. Also eine win-win-Situation…

Samstag um 09:00 Uhr begann der zweite Tag unseres Trainingslagers. Natürlich waren alle total gespannt, was heute auf sie zukommt und voller Enthusiasmus. Die Trainer hatten heute viel vor: Ballsicherheit, Athletik, Teambuilding. Klar waren acht Stunden Zeit, aber es war gar nicht so einfach, alles da reinzupacken. Es sollte effektiv sein, aber auch Spaß machen. Auch wenn es vielleicht manchem schon zum Hals hinaushängen mag, standen zum Beispiel Doppelpässe, Kreuzen, Zuspiele und Spielzüge auf dem Programm. Damit dies im Schlaf klappt, muss dies immer wieder geübt werden. Zumal wir auch ein paar neue Leute in unseren Reihen begrüßen durften und auch Jungs aus der B bei unserem Trainingslager mitmachten.
12:00 Uhr gab es dann eeeeeendlich was zu essen. Dafür hatte Ingolf gesorgt. Die ganze Mannschaft ließ sich die Spaghetti schmecken. Mit frischen Kräften ging es 13:00 Uhr weiter. Teambuilding! Eine Übung, welche sehr viel Vertrauen in die Mannschaft verlangt. Von einem gefühlt 5 Meter hohen Kasten ließ sich einer der Jungs rückwärts in die Arme seiner Mannschaftskameraden fallen, die ihn selbstverständlich sicher auffingen. Und wie man es von einem guten Team erwartet, alle haben der Mannschaft vertraut und sind sanft gelandet.
Weiter ging es dann mit verschiedenen Angriffs- und Abwehrübungen. Immer und immer wieder wurden die Abläufe durchgespielt, denn: Übung macht den Meister 😊
Den Abschluss des zweiten Trainingslagertages bildete der von allen sooooo geliebte Kraftkreis. An 12 Stationen konnten alle noch einmal etwas für ihre Sprung-, Arm-, Bein- und Schnellkraft tun. Auch wenn 30 Sekunden scheinbar nicht lange dauern, aber nach sechs Stunden intensiver Trainingsbeteiligung, scheint es eine Ewigkeit. Zwei mal 30 Sekunden pro Station absolvierte jeder und war nachher glücklich und stolz es geschafft zu haben.
Der sportliche Teil des zweiten Tages war geschafft. Jeder war bis an seine Grenze (und darüber hinaus) gegangen und war nun froh, dass es nicht mehr lange dauerte bis Steaks und Bratwürste fertig waren. Auch eine leckere kühle rote Fassbrause 😊 löschte nun so manche trockene Kehle.

Tag 3: Um 10:00 Uhr starteten wir den Tag mit ein paar lockeren Aufwärmspielen. Ein wenig, aber nur ein ganz klein wenig steckte uns ja der Samstag noch in den Muskeln. Unsere Spielzüge wurden noch einmal durchgespielt und ruck zuck war die Zeit bis zum Mittag um. Ingolf hatte wieder einen kleinen Imbiss vorbereitet. Aber wir konnten uns unsere Bäuche nicht so vollschlagen, da gegen 13:00 Uhr unser Testspielgegner anreiste. Und der war ein ganz schöner Brocken! Es war der amtierende Sachsenmeister unserer Altersklasse, der HSV Dresden.  Als das Team erschien, sah man in manchen Gesichtern unserer Jungs das blanke Entsetzen… 2,07 Meter war da zum Beispiel einer der Dresdner Spieler! Wir sind sicher auch keine Zwerge, aber das…. Aber nichts desto trotz: Bange machen gilt nicht! Angreifen! Alles, was wir gelernt haben, wollten wir nun anwenden und unseren Trainern zeigen, dass das Trainingslager und die gute Trainingsvorbereitung erfolgreich waren.
Man einigte sich auf eine Spielzeit von 4×20 Minuten. Von Beginn an zeigten wir den Dresdnern, was in uns steckt. Von Beginn an spielten wir Tempohandball und dies auf recht hohem Niveau. Wir konnten sogar die ersten beiden Angriffe des Dresdner HSV abwehren und in Führung gehen. Die Dresdner schienen sichtlich überrascht und uns gab es den Kick, allen zu zeigen, was wir draufhaben und auch so einer Mannschaft auf Augenhöhe begegnen zu können. Es gelang uns vieles, wir hatten Spaß und jeder bekam seinen Einsatz. Die Trainer hatten in den ersten beiden 20 Minuten nichts auszusetzen. Die Abwehr stand sicher und unsere immer wieder mit Tempo vorgetragenen Angriffe waren erfolgreich.
Doch unsere Kräfte verließen uns nach und nach, so dass im letzten Abschnitt der Gegner seine Klasse doch noch ausspielen konnte.
An dieser Stelle ein großer Dank an die Mannschaft, die Verantwortlichen und nicht zuletzt die Eltern des HSV Dresden, die dieses Spiel möglich machten. Wir freuen uns schon auf künftige Begegnungen.
Nach einer kurzen Regenerationspause hatten sich die Trainer noch ein richtig gutes Teamspiel ausgedacht: das Spinnennetz (siehe Fotos).

Fazit des Trainingslagers: „…es waren anstrengende aber geile Trainingstage“ (Zitat aus dem Gruppenchat)

Uns Trainern haben die drei Tage richtig viel Freude bereitet, weil alle im Team immer vollen Einsatz gezeigt haben, bei allem mitzogen und trotzdem der Spaß nicht zu kurz kam.  Das Team ist wieder ein Stück mehr zusammengewachsen.

Da hat sich die Mühe der Vorbereitung, Planung, Organisation und die investierte Zeit richtig gelohnt. Besonderen Dank an dieser Stelle an Christian, der die Fäden immer fest in der Hand hatte.

                                                     Teambuilding…

 

 

 

 

                             …auch „Julian“ durfte mitmachen…

 

                               …da muss man seinem Team blind vertrauen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             Trainingsspiel gegen den Sachsenmeister HSV Dresden

 

 

 

 

                             Vielen Dank an den HSV Dresden für das gute Trainingsspiel !

 

                             Und zum Abschluss das SPINNENNETZ

 

 

 

 

 

 

 

                            Am Dienstag dann noch einmal Athletik mit Jan Riedel

 

                             Danke Jan (im Bild ganz rechts), war wieder super!


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