Nov 19

Sonntag, 19.11.2017, 13:00 Uhr, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz – Punktspiel der mJA. Die heutige Ansetzung lautete: SG Pulsnitz / Oberlichtenau vs. SG Radeberg / Königsbrück. Ja, Radeberg war uns bekannt, aber ein Gegner, den wir schon seit der E-Jugend gar nicht so recht mögen. Immer hatten wir gegen die Radeberger so unsere Probleme. Und die SG Radeberg / Königsbrück bestand zu 100% aus Radebergern…

 

Schon vor Spielbeginn der erste Hammer: kein Schiedsrichter!!! Das ist ein Zustand, der nicht tragbar ist. Nicht in der E-Jugend, schon gar nicht in der A-Jugend. Da stellen sich die Trainer in ihrer Freizeit hin, motivieren die Kinder bzw. Jugendlichen, sich aktiv sportlich zu betätigen … und dann… Wie soll man das den Jungs erklären?

An dieser Stelle vielen Dank an Rolf Wimmer und Sven Poprawe, die spontan einsprangen.

 

Trotzdem ging es fast pünktlich los. Bereits in der ersten Minute gelang uns der Führungstreffer. Doch wie erwartet ließ sich Radeberg nicht lumpen und zog nach. 1:1…2:1…2:2…3:2…4:2…4:3…4:4…-so ging es bis ca. zur zehnten Minute hin und her. Allein vom Rechtsaußen kassierten wir bis hierher vier Tore.

Dann kam das Grauen…Ab der 15. Minute übernahm Radeberg die Führung. Nein, an unserer Chancenverwertung lag es nicht, denn so richtig viele Chancen gab´s nicht. Es war wieder der Fakt, dass wir zu viele technische Fehler machten. Schrittfehler, Kreis, Dribbelfehler, unkonzentriertes Abspielen…

In der Abwehr wurde nicht konsequent genug, dafür aber oft recht hektisch gearbeitet, so dass die Radeberger oft mit dem gleichen Spielzug zum Torerfolg kamen. Uns selbst fiel im Angriff nicht so richtig viel ein. Da war einfach keine Struktur drin. Gott sei Dank gelang es uns irgendwie in der 27. Minute wieder in Führung zu gehen. Mit einem knappen 20:18 ging es dann in die Halbzeitpause.

 

Es bedarf sicher nicht vieler Worte, was die MV`s in der Pause sagen mussten. AUFWACHEN! HANDBALL SPIELEN!!!

 

So war der Start in die zweite Hälfte dann vielversprechend. In den ersten fünf Minuten fielen 6 Tore für die SG aus Pulsnitz und nur eins für die Radeberger SG. Unser Spiel hatte nun etwas mehr Struktur im Angriff und auch die Abwehr stand jetzt besser. Es gelang uns immer wieder, den Radeberger Angriff zu unterbrechen und Konter zu laufen, aber… ja, aber in Halbzeit zwei war uns wieder unsere miese Chancenverwertung im Wege. Verworfene 7-Meter, freie Würfe aufs gegnerische Tor gingen weeeeeit vorbei. Aber die Jungs kämpften, kämpften um jeden Ball. Doch auch die Radeberger taten dies und gingen jetzt etwas härter, etwas aggressiver heran.

Unseren 7-Tore-Vorsprung konnten wir sogar mal kurz auf einen 10-Tore-Vorsprung ausbauen.

Bei einem Stand von 40:31 ertönte der Schlusspfiff der Schiris. Und das war wahrscheinlich auch gut so, denn an der Tordifferenz hätte sich sicher nicht mehr viel geändert, aber das Spiel wurde härter und wieder hektischer…

 

Ja, die zwei Punkte haben wir geholt, aber mit den letzten beiden Spielen war das heute nicht vergleichbar. Hätten wir so, wie letzte Woche gegen Radebeul gespielt, so hätten wir die Sache heute sehr viel klarer gestalten können. Aber: hätte…. hätte….

 

Also, wir haben letzte Woche gezeigt, das wir`s draufhaben und daran müssen wir anknüpfen. Das heutige Spiel haken wir unter „gespielt und gewonnen“ ab.

 

Es spielten: Felix Thieme (1), Kenny Kasper (6), Oliver Grafe (1), Robin Nickich, Florian Drabant (7), Sebastian Weißbach (5), Franz Johne (9), Felix Richter (7), Stefan Lembke (1), David Moschke (1), Erik Forke (2)

 

Im Tor: Colin Herms, Robin Oswald


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