Faires und spannendes Finalspiel in Pulsnitz

HVH Kamenz III – HSV 1923 Pulsnitz 23:31 (14:14)

Vor einer tollen Kulisse mit vielen Fans der beiden Teams und weiteren Interessierten sollte das Männer-Finale ein Highlight zum Abschluss der Saison werden. Richtige Spannung herrschte aber nur in der ausgeglichenen ersten Halbzeit. Nach dem Wechsel enteilten die Pulsnitzer gleich zu schnell und zwangen die Kamenzer zu einer kräftezehrenden Aufholjagd. Zu dominant, vor allem durch Tempo und Frische bei mannschaftlicher Geschlossenheit präsentierte sich HSV III und machte mit dem Erfolg das Double der Saison perfekt. Dem HVH III gelang es meist nur mit Einzelleistungen, zum Erfolg zu kommen. Doch auch in der Abwehr zeigten sich nach dem Seitenwechsel zu viele Lücken, die die Ausrichter der Finals für sich nutzten. So bauten die sukzessive nach dem 14:14 zur Halbzeit ihre Führung über ein 14:18, 16:19, 20:28 zum ungefährdeten Pokalsieg aus. Dennoch war die Freude nach der Partie auf beiden Seiten ungetrübt, hatten sich doch in der Punktspielsaison wie im Kreispokal die derzeit besten Kreisteams jeweils mit Rang eins und zwei klar durchgesetzt.

Kamenz III spielte mit: Michler, R. Barth, J. Barth; T. Mütze, Wendt, Habendorf (1), B. Magister (2), D. Magister (2), K. Mütze (7/5), Söllner (2), Hampel (6), Hermann (2) und Opitz (1).

Pulsnitz III spielte mit: Kühne, Bauer, Teuber; Gebler, Hoffmann, Caspar, Herms (5), Schäfer (5), Poprawe (1), Kuban (6), Mager (9/1), Wolf (4) und Berndt (1).

Stimmer zum Finaltag

Ingo Hütter (Pokalwart Frauen): Wir haben hier in Pulsnitz wieder einmal spannende Pokalfinalspiele gesehen. Vor allem beim Endspiel der gleichwertigen Frauen ging es eng und spannend bis zum Schluss zu. Letztlich setzten sich die Schiebockerinnen ganz knapp durch. Den Pokal hätten beide Teams verdient. Den Ausrichtern und Schiedsrichtern gilt unser aller Dank für ihren Einsatz. Die Organisation und alles andere waren okay.

Ulrich Kuschenek (Pokalwart Männer): Wir erlebten heute eine rundum gelungene Veranstaltung mit zwei schönen Spielen. Die Zuschauerresonanz konnte noch etwas besser sein, wobei das beim Männerspiel schon ganz in Ordnung war. Nach dem spannenden Frauenspiel war die Männerbegegnung bis zur Pause offen. Dann setzten sich die schnelleren Pulsnitzer durch.

Eberhard Neumann


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