Sonntag, 02.12.2018, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz. Heimspiel der M2 des HSV 1923 Pulsnitz – Gegner: Lok Schleife. Heute heißt es Vollgas geben und der Lok den Dampf abschalten, denn Bis repetita non placent (Wiederholungen gefallen nicht!). Nach drei sieglosen Spielen hintereinander wollten wir mal wieder einen Sieg. Um darauf gut vorbereitet zu sein, war die Pulsnitzer Bank bis zum letzten Platz besetzt. Mit wieviel Dampf wird die Lok aus Schleife kommen? Sie kam mit gerade mal 9 Leuten. Aber das sagt sicher nichts ĂŒber die zu erwartende Leistung aus. Klar könnten wir so ĂŒber die Schiene „Kondition“ punkten, aber wird das HSV-Team miteinander eine harmonische Einheit sein? Die letzten Trainingseinheiten waren, bedingt durch Krankheit und Schichtarbeit, dĂŒnn besetzt. Das ist natĂŒrlich nicht sehr förderlich, um ein perfektes Zusammenspiel zu trainieren. Aber wir wollen heute auf jeden Fall die zwei Punkte hier in Pulsnitz behalten. Dementsprechend war auch die Ansage der MV`s vor dem Spiel. Klares, strukturiertes Spiel, sichere Zuspiele und eine hohe Chancenverwertung.

PĂŒnktlich 14 Uhr ging`s los. Es ging los
. Genau das, was der Trainer vor dem Spiel gesagt hatte, wurde konsequent vermieden. Das Spiel war hektisch, viele Unkonzentriertheiten fĂŒhrten zu sinnlosen Ballverlusten und, naja, wie schon so oft – die Chancenverwertung. Aber auch die Lok agierte Ă€hnlich. Das war sicher der auch der Grund, weswegen der Lok-Trainer in der 11. Minute seine erste Auszeit nahm. Das stand es gerade mal 2:1.

Die Pulsnitzer MV`s erinnerten an die Worte vor dem Spiel. Es musste konzentrierter gespielt werden, die Abwehr musste mehr miteinander kommunizieren und die BĂ€lle mussten ins gegnerische Tor! 12 oder 13 FehlwĂŒrfe in den ersten 11 Minuten. Das kann nicht funktionieren! Die Abwehr wurde auf eine 5:1-Abwehr umgestellt, was sich dann auch nach ein paar Minuten als eine sehr gute Entscheidung zeigte. Lagen die Schleifer in der 16. Minute noch mit 4:3 vorn, konnten wir ab ca. der 18. Minuten fast im Minutentakt einnetzen und uns so einen 6-Tore-Vorsprung erarbeiten.  So zeigte die Anzeigetafel nach 30 Minuten einen Stand von 13:7 an.

Was die Trainer in der Halbzeitpause zu sagen hatten, war ganz klar. Es musste weiter konzentriert gespielt werden, die WĂŒrfe aufs gegnerische Tor mussten auch dort landen. So wie ab der 18. Minute der ersten Halbzeit, da gab es nur 2
3 FehlwĂŒrfe.

Start in die zweite Halbzeit. Die Lok hatte die Pause genutzt und ordentlich Dampf und hielten ordentlich dagegen. Es gelang uns nicht, uns weiter abzusetzen. Die Tore fielen abwechselnd. Wir hatten wenig FehlwĂŒrfe, was aber daran lag, dass wir viel weniger dazu kamen, auf das Lok-Tor zu werfen. Die Lok stand in der Abwehr fest. Aber auch unsere Abwehr stand. In der 45. Minute dann die rote Karte fĂŒr Schleife, eine Minute spĂ€ter rot fĂŒr den HSV. Und dann begann das Spiel wieder so zu werden, wie in den ersten Minuten: hektisch. Da kamen die PĂ€sse nicht an, wurde ĂŒberhastet abgeschlossen. So gelang es Lok Schleife sogar noch den Abstand auf 3 Tore zu verkĂŒrzen. In der 54. Minute nahm unser Trainer noch eine Auszeit. Und was er da zu sagen hatte, konnte man sicher auf der TribĂŒne hören. Wollten wir den Sieg in den letzten Minuten aus den HĂ€nden geben? Eigentlich nicht! Das Spiel wurde wieder etwas ruhiger, aber die zweite Halbzeit gewannen trotzdem die GĂ€ste mit 15:14. Am Ende reichte es uns aber fĂŒr einen Sieg. 27:22. Aber den „Freudentanz“ nach dem Spielende ließen wir heute weg.

Unser bester Mann auf der Platte war heute sicher Alex im Tor. Er hat uns mit einer Vielzahl an Paraden im Spiel gehalten. Ja, war sonst die Chancenverwertung unser grĂ¶ĂŸtes Manko, so war es heute die „Feinabstimmung“ zwischen den Spielern.

Weiter geht es am 09.12.18. Heimspiel gegen die SG Eibau/Zittau. Und diese SG liegt nur 2 Punkte hinter uns!!!!

Es spielten: Stanley Nitzschner (1), Martin Kaspar (3), Maximilian Krahl (2), Sebastian Weißbach (2), Eric KĂŒster (4), Lucas Hommel (3), Roberto Johne (2), Oliver Grafe (4), Sascha Schmidt, Maurice Pascal Ludwig, Daniel Schwenke (1), Karl Jung (5), Florian Drabant

Im Tor: Alexander Roth


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