SG Rödertal / Radeberg II   –   SC Hoyerswerda     19 : 17  (11:12)

Am frühen Sonntagmorgen um 9:00 waren die Damen des Tabellenführers SC Hoyerswerda zu Gast in der Sporthalle am Gymnasium Großröhrsdorf. Nach dem verkorksten Auswärtsspiel beim Ligazweiten Bischofswerda wollten unsere SG – Mädels eine Reaktion zeigen und beweisen, dass sie, wie auch schon im ersten Heimspiel zu Saisonbeginn gegen Hoyerswerda (knappe 1-Tor-Niederlage), mit den besten Mannschaften der Ostsachsenliga mithalten können. Allerdings kamen die Gegnerinnen mit viel Selbstbewusstsein und einem deutlichen Sieg im Rücken, gegen SG Cunewalde / Sohland am Vortag,  ins Rödertal.

Entsprechend gut eingestellt durch ihre Trainer, gingen unsere SG Mädels ins Spiel. Gleich im ersten Angriff konnte sich unsere Lea G. im 1 gegen 1 auf halbrechts durchsetzen und zum 1:0 einnetzen. Die folgenden Spielminuten zeigten, dass es eine Kiste werden würde. Jede weitere Führung unserer SG konnten die Hoyerswerdaerinnen im Gegenangriff ausgleichen. Dies ging so bis zum 5:5! Die nächsten Angriffe konnten unsere Mädels leider nicht verwandeln bzw. wurden, durch kleine Unkonzentriertheiten, die Bälle vom Gegner weggefangen und ihrerseits verwandelt. Über 5:7 und 6:8 ging es weiter bis zum ersten Ausgleich unserer Spielerinnen zum 8:8. In dieser Phase war es ganz wichtig nicht den Faden zu verlieren und aufzustecken, wie es hier und da im Verlauf der Saison schon mal lief. Jetzt ging es mit der Führung hin und her. Über 8:9; 10:9 und 10:11 ging es beim Stand von 11:12 in die Halbzeitpause.

Solch ein engagiertes, konzentriertes und kämpferisches Auftreten über die erste Halbzeit machte Lust auf mehr. Wenn es überhaupt Kritikpunkte gab, dann die Chancenverwertung bei der ein oder anderen Szene allein vor der  gegnerischen Torhüterin bzw. die ein oder andere Abwehrszene, in der  man  im 1 gegen 1 nicht gut aussah. Ansonsten stimmte bis hierher vor allem Moral und Teamgeist. Für die zweite Halbzeit gab das Trainerteam den Mädels eine weiterhin so konzentrierte Abwehrleistung, eine effektivere Chancenverwertung und gegenseitiges Helfen und Anfeuern, als Vorgabe mit auf den Weg.

Es ging weiter und die Mädels aus Hoyerswerda erwischten zunächst den besseren Start. Den Vorsprung zur Halbzeit von einem Tor konnten die Gäste auf drei Tore zum 11:14 ausbauen. Jetzt nur nicht nervös werden und dranbleiben. Und unsere Mädels blieben dran, mit aggressiverer Deckungsarbeit und vorn einigen schönen Spielzügen kämpften sie sich wieder ran bis auf 15:15!

Jetzt nahm Hoyerswerda eine Auszeit um den Spielfluss der SG zu unterbinden. Der folgende Angriff der Gäste konnte durch unsere Merle abgewehrt werden und im Gegenangriff setzte sich Lea einmal mehr kämpferisch durch,  mit der Folge Siebenmeter und 2 min Zeitstrafe für den SC Hoyerswerda. Finnja verwandelte und so ging man erstmals wieder in Führung (16:15!) Über 16:16; 17:16 und 18:16 konnte kurz vor Schluss ein zwei Tore Vorsprung herausgeworfen werden. Gerade in dieser vorentscheidenden Phase musste unsere Lea nach einem harten Zweikampf für 2min vom Platz. Hoyerswerda konnte dies zunächst nutzen zum 18:17! Die Auszeit unserer Heimmannschaft in der Schlussminute sollte jetzt noch einmal Ruhe ins Spiel unserer Mädels bringen um den bevorstehenden Angriff  in Unterzahl bestenfalls mit einem Spielzug positiv zum Abschluss zu bringen. Gesagt …, Getan…! Hanna setzt sich sehenswert auf halblinks durch und setzt den Schusspunkt zum 19:17! Die Spielerinnen auf der Reservebank flippten aus und freuten sich einfach nur füreinander!

Den letzten Angriff konnte Hoyerswerda nicht mehr zum Erfolg bringen. Bei Schlusspfiff fielen sich alle erleichtert und Freudestrahlend in die Arme! Endlich hat man mal ein schwieriges und enges Spiel, trotz zwischenzeitlicher Tiefschläge erfolgreich zu Ende gebracht! Die Mädels ließen sich verdient feiern bzw. feierten sich selbst und bedankten sich bei den Zuschauern, die unsere Heimmannschaft das ganze Spiel über toll unterstützt hatten! Weiter so!!!

Es spielten: Merle Marx, Lea Gräfe, Jolina Oswald, Finnja Kuhnert, Hanna Gräfe, Antonia Garten, Lea Marlen Opitz, Josy Hofmann, Lena Freudenberg, Anna Höfgen, Laura Häse, Nele Frenzel

Trainer: Katja Wimmer-Berndt, Nadine Schmidt, Tobias Kuhnert

Fotos: Lara Steglich

Anna unter Bedrängsnis

Antonia über halbrechts

Finnja am Kreis nicht zu stoppen

Finnja am Kreis

Hanna nicht zu halten

Hanna über links

Jolina setzt sich am Kreis durch

Lea frei durch

Lea Marlen frei vom Kreis

Lea Marlen mit Schwung

Lea schwer zu stoppen

Merle sicher

Nele am Kreis freigespielt

Nele in aussichtsreicher Position

 


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