SG Cunewalde / Sohland  –  SG Rödertal / Radeberg  13 : 16  (8 : 8)

Im letzten Spiel der Saison ging es noch einmal auf Reise nach Sohland zur SG Cunewalde/ Sohland. Der 3. Platz in der Ostsachsenliga stand zwar bereits fest, doch hieß das nicht, dass dieses Spiel hergeschenkt oder mit einer zu lässigen Einstellung angegangen werden sollte. Die Mannschaft wurde eindringlichst darauf hingewiesen, dass das Spiel gegen diese Sohländer Mannschaft das schwierigste der drei Partien gegen diesen Gegner werden würde, da diesmal keine Stammspielerin fehlte.

Zunächst aber wurden vor dem Anpfiff die Medaillen durch den Staffelleiter an unsere SG Mädels überreicht. 

Unsere SG ging mit Anwurf ins Spiel und verlor durch einen ersten harmlosen Angriff den Ball an die Gegner, die diesen verwandeln konnten.  So geriet man auswärts gleich erstmal in Rückstand und konnte schon sehen, dass der Sohländer Rückraum diesmal eine andere Durchschlagskraft als in den vorangegangenen Begegnungen hat. Das Tor zum Ausgleich erzielte Lea, die überhaupt gleich drei der ersten vier Tore für unsere Rödertalerinnen erzielte.

Über die Spielstände  1:2; 3:2 und 5:3 kam es beim Stand von 5:4 zu einer Schrecksekunde auf unserer Seite. Unsere, in dieser Phase im Angriffsspiel so gut auftrumpfende Lea, musste nach einem unglücklichen Sturz im Zweikampf mit einer blutenden Platzwunde von der Platte. Den „Schock“ und die Unsicherheit durch den ungeplanten Wechsel konnten die Gastgeberinnen nutzen und wieder auf zwei Tore zum 6:4 erhöhen. Eine Auszeit musste her um wieder etwas herunter zu fahren und mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Dies gelang auch zunächst und es konnte der Ausgleich zum 6:6 hergestellt werden. Im folgenden  Angriff durch Sohland gab es allerdings den nächsten Ausfall, denn Jolina musste nach einem unglücklichen Kopftreffer in der Abwehr ebenfalls verletzt vom Platz.  Beiden Mannschaften gelangen noch je zwei Treffer und beim Stand von 8:8 ging es in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause wurde versucht, die Köpfe der Mädels wieder frei zu bekommen, wieder locker zu werden und an die eigenen Stärken appelliert. Die Abwehr, die bei der einen oder anderen Aktion zu einfach zu überwinden war, sollte noch konzentrierter und geschlossener agieren.

Die zweite Hälfte begann mit Ballbesitz für die Heimmannschaft, die ihren ersten Angriff auch gleich verwerten konnten. Der Stand von 9:8 sollte im weiteren Verlauf der letzte Rückstand für unsere Rödertalerinnen werden. Im weiteren Verlauf packte die eigene Abwehr besser zu und vorn wurde noch zielstrebiger Richtung Tor gegangen. So konnten unsere Mädels mitunter nur auf Kosten von Strafwürfen  gestoppt werden.  Die entsprechenden Siebenmeter verwandelten Lea, die im zweiten Durchgang doch nochmal spielen konnte, und Finnja, die vor allem in Halbzeit 1 sicher vom Punkt war! Der Lauf unserer SG-Damen wurde lediglich durch Zeitstrafen immer wieder unterbrochen. So musste unsere Hanna Mitte der zweiten Halbzeit nach drei Zeitstrafen, leider mit Rot vom Platz. Doch auch dieses Handicap steckte das C2 – Team an diesem Tag bravourös weg. Über die Spielstände 9:10, 10:12 und 12:15 wurde das Spiel am Ende 13:16 abgepfiffen.

Freudestrahlend und jubelnd klatschten unsere Spielerinnen nach dem Schlusspfiff miteinander und mit den Gegnerinnen ab. Es war ein sehr intensives, interessantes und abwechslungsreiches Handballspiel mit dem sicherlich verdienten Sieg für unsere Mannschaft. So wurde der feststehende dritte Platz in der Tabelle noch einmal bestätigt und am Ende stehen die Mädels sogar als abwehrstärkste Mannschaft da.

Es spielten: Merle Marx, Lea Gräfe, Finnja Kuhnert, Vivien Betz, Antonia Garten, Hanna Gräfe, Coco Schönfeld, Nele Frenzel, Lea Marlen Opitz, Josy Hofmann, Jolina Oswald

Trainer: Katja Wimmer-Berndt, Nadine Schmidt, Tobias Kuhnert

Begrüßung

 

Jubelkreis

 

Jubelkreis

 

Siegerehrung

 

Siegerehrung

 

Siegerehrung

 


Einen Kommentar schreiben