Rot – Weiß Bad Muskau    –    SG Rödertal / Radeberg II       5 : 28   (0 : 13)

Im letzten Spiel des Jahres ging es für unsere Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Bad Muskau. Nach drei verlorenen Spielen in Folge, sollte hier nun noch einmal ein Erfolgserlebnis beim Tabellenletzten Rot-Weis Bad Muskau her. Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, gab es die neuen Aufwärmpullover fürs Team, in denen man sich erstmalig in Bad Muskau präsentieren und aufs Spiel vorbereiten konnte.

Ein großer Dank dafür, geht an Patrick Hahmann und die AIR Kranken und Intensivpflege GmbH für die Unterstützung!    

Pünktlich um 14:30 wurde das Spiel durch die beiden Unparteiischen aus Neugersdorf angepfiffen. Unsere SG-Damen konnten durch Coco auch den ersten Treffer des Spiels setzen, nur waren da bereits viereinhalb Minuten gespielt. Hier zeigte sich schon eine gewisse Unsicherheit, die möglicherweise eine Folge der letzten Spiele sein könnte. In der Abwehr ganz sicher und eng stehend, lies man die Gegnerinnen kaum in die gefährlichen Zonen kommen, aber vorn wurde zu wenig aus den Balleroberungen gemacht. Weitere Treffer auf Rödertaler Seite konnten durch Hanna, Antonia und Finnja erzielt werden. Bis zur ersten eigenen Auszeit in der 17. Spielminute konnte man sich einen komfortablen Vorsprung von 0:8 herausspielen, doch wurden in dieser Phase leider auch mind. 5 glasklare Chancen vergeben. Der Spielstand erlaubte es, in diesem Timeout gleich vier neue Spielerinnen von der Bank zu bringen. Alle fügten sich gleich nahtlos ins Spiel ein und konnten bis zur Halbzeit auf 0:13 erhöhen.

So deutlich konnte in dieser Spielserie noch keine Halbzeit gestaltet werden. Man darf das Zwischenergebnis allerdings, gegen die noch recht unerfahrene Mannschaft aus Bad Muskau, nicht überbewerten. Nur sollte man jetzt nicht denken, dass der Rest von alleine gehen wird. Bad Muskau wird alles daran setzen, mindestens einen Ehrentreffer zu erzielen, bzw. die zweite Hälfte aus ihrer Sicht enger zu gestalten. Von Rödertaler Seite gab es nur eine Sache zu verbessern, … die klaren Chancen effektiver zu nutzen. Gleichzeitig sollte aber die Abwehr weiterhin eng und konzentriert arbeiten. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit, ließen schon einige größer werdende Lücken durch Ungeduld  und Bequemlichkeit erahnen.    

Weiter ging es. Marie erzielte den ersten Treffer in Hälfte 2 nach knapp 3 gespielten Minuten. Wieder war die Anfangsphase etwas zerfahren und unsauber. Kurz darauf war es dann passiert, die Gäste konnten ihr erstes Tor des Tages erzielen und legten im Wechsel mit weiteren Treffern von Marie nach. (0:14; 1:15; 2:16) Im weiteren Verlauf konnte die Führung kontinuierlich ausgebaut werden, auch wenn man sagen muss, die Defensive war nicht mehr so hoch konzentriert wie noch im ersten Durchgang. Josy und Nele durften nach 5 erfolgreichen 7m Würfen durch Finnja, jeweils auch vom Punkt antreten, da beide im Spielverlauf, trotz klarer Chancen, nicht so das glückliche Händchen hatten. Diese Gelegenheiten nutzten beide um sich ebenfalls in die Torschützenliste einzutragen. Bei Abpfiff stand ein klarer 5:28 Sieg zum Jahresausklang auf der haben Seite!

Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung und stimmte alle glücklich und zufrieden, nur darf man ihn aber nicht überbewerten! Gegen die Mannschaften auf den ersten 3 Plätzen in der Tabelle, die es in der Rückrunde zu schlagen gilt, reicht diese Leistung, die heute größtenteils passte, auch nur, wenn man sie mal dauerhaft über 50 Minuten auf den Platz bringt. Nichts desto trotz, gehen wir jetzt mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachts- und Jahreswechselpause und werden dann an unseren Zielen arbeiten.

Das erste Spiel des neuen Jahres findet am 25.01.20 um 13:30 beim OSV Zittau statt!

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen gesunden und erfolgreichen Start ins Neue Jahr!

Es spielten:        Merle Marx (TW); Coco Schönfeld (4); Josy Hofmann (1); Hanna Gräfe (4); Emma Sander; Antonia Garten (6); Finnja Kuhnert (7/5); Jasmin Zschaler; Lea Marlen Opitz (2), Marie Kühnel (3), Nele Frenzel (1)

Trainer:               Katja Wimmer-Berndt und Tobias Kuhnert


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