Im erwartet schweren Auswärtsspiel in Zittau konnten die Damen des HSV Pulsnitz vor allem in der 1. Halbzeit überzeugen (6:14). Eine klare Leistungssteigerung zum Spiel gegen Kamenz gelang und so legte das Pulsnitzer Team wie gewohnt im schnellen Konterspiel los. Über die Zwischenstände von 1:4, 3:8 und 5:13 erzielten Lilly Scholz und Jasmin Eisold schöne Tore. Einen super Tag erwischte Lea Bramborg im Tor und konnte sich mehrfach auszeichnen. Sie leitete immer wieder das Konterspiel mit genauen Pässen auf ihre Mitspielerinnen ein. Über Julia Hanusch und Vivien Richter wurde die zweite Welle eingeleitet und exakte Zuspiele zu ihren Mitspielerinnen wurden mit einem Torerfolg gekrönt. Alice Jordan verwandelte von vier gegebenen 7m drei erfolgreich. Die Abwehr (Nicole Klotsche , Lilly Scholz, Vivien Richter, Julia Hanusch, Tanja Schimang und Jasmin Eisold) stand in der 1. Halbzeit gut und die Zittauer Frauen hatten es sehr schwer Tore zu erzielen. Beim Stand von 6:14 wurden die Seiten gewechselt. Beide Trainerinnen versuchten die Mannschaft weiter zu motivieren, auch in der 2. Halbzeit die Konzentration und das Tempo zu halten.

Die 2. Halbzeit begann im Angriff weiterhin stark vom Pulsnitzer Team und die Frauen zogen auf 7:17 und 11:20 davon. In der Abwehr schlichen sich kleine Fehler ein und die Zittauer Mannschaft erhielt in der 2. Halbzeit acht 7m. Auch durch eine Umstellung mit Katja Wimmer-Berndt und Dana Mehlich im Abwehrblock waren die 7m der Zittauer einige zu viel. Von 10! gegebenen 7m im gesamten Spiel für Zittau konnten die Damen des OSV acht erfolgreich verwandeln. Anja Glöß im Tor konnte einen 7m verhindern. Leider ging der Ball direkt vom Pfosten zurück an die Zittauer Spielerin und sie verwandelte im Nachsetzen. Der Pulsnitzer Sieg war zu keiner Zeit gefährdet (14:21, 15:24). Im Angriff versuchten die HSV Frauen immer wieder im Doppelpassspiel Tore zu erzielen. Tanja Schimang gelangen auf der halbrechten Spielposition einige schöne Zuspiele auf Jasmin Eisold. Katja Wimmer-Berndt und Julia Hanusch setzten ihre Mitspielerinnen gut in Szene und Lilly Scholz erzielte in den letzten zwei Spielminuten noch zwei Kontertore. Beim Spielstand von 18:26 wurde das Spiel abgepfiffen. Das Trainerteam ist mit dieser Leistungssteigerung zu frieden und nun sind wieder vier Wochen Zeit, um weiterhin zu trainieren und das Spiel in Abwehr und Angriff sicherer zu gestalten. Am 1. März geht es gegen Seifhennersdorf um die nächsten Punkte.

Lea Bramborg und Anja Glöß im Tor

Tanja Schimang, Julia Hanusch(3), Nicole Klotsche, Lilly Scholz (9), Alice Jordan (3), Vivien Richter (1), Dana Mehlich  (1), Jasmin Eisold (9), Katja Wimmer-Berndt

 

Heike Schimang


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