Von Beginn an ist es gelungen, die wenigen Angriffsbemühungen konsequent zu unterbinden und somit ein schnelles Spiel nach vorn durch zu führen. Die Deckung und die Torfrau arbeiteten gut zusammen. Wenn es doch mal zu vereinzelten Torabschlüssen kam, parierte Lea konzentriert.

Folgerichtig ging es in die Pause mit 19:1 für unsere Mädels.

Nun galt es, die Konzentration und das Tempo in dem doch etwas ungleichen Spiel in der 2. Halbzeit aufrecht zu erhalten. Dies ist den Spielerinnen sehr gut gelungen. Jede von ihnen kam zu ihren Erfolgserlebnissen, entweder durch erfolgreiche Torabschlüsse, gutes kombiniertes Angriffsspiel oder aufmerksame Abwehrleistungen. Der Sieg in der Höhe, 34:5 geht voll in Ordnung und sollte für die nächsten Spiele Ansporn genug sein.

Es spielten für die SG Pulsnitz-Oberlichtenau: Lea (im Tor), Iselle, Julia, Jasmin E., Lisa, Leonie, Luise, Nora, Chantal und Lucie.

 

An dieser Stelle sei ein Dankeschön an die Eltern gerichtet, die sich als Fahrer zur Verfügung gestellt haben. G. Kay



SV Stahl Krauschwitz – SG Pulsnitz/Oberlichtenau1.  30:14 (15:06)

 

Zum vorletzten Punktspiel musste die SG nun nochmal nach Bad Muskau reisen, um das dritte Mal mit dem SV Stahl Krauschwitz die Kräfte zu messen. Gerade gegen diese Krauschwitzer ging es in den 2 vorangegangenen Spielen recht knapp zu. Im ersten Spiel verlor man mit 3 Toren und im Rückspiel in Pulsnitz war es nur noch ein winziges Törchen. Deshalb wollten unsere Jungs im 3. Spiel den Bock umstoßen und nicht verlieren. Hatten die Gastgeber doch auch in ihrem letzten Spiel gegen den neuen OSM, Bernstadt, eine deftige Niederlage einstecken müssen. Ob dass schon aus den Köpfen war?

Aber wiederum waren die Vorzeichen nicht so rosig. Ein Teil der Mannschaft weilte in der Woche zu einer Schul-Sprachreise in England und kehrte erst einen Tag vor dem Spiel zurück. Neben den Reisestrapazen, sollte vor allen Dingen das fehlende Training unter der Woche eine wichtige Rolle spielen.

Beide Mannschaften hatten zu Beginn der Begegnung so ihre Probleme. Zu ungenau, zu fehlerbehaftet war das Spiel beider Teams. So gelang der SG nach 5 Minuten die 1:0-Führung. Bis zum 2:2 gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Danach häuften sich die Fehler der Gäste (Schrittfehler, Abspielfehler etc.), was der Gastgeber in eine 8:2-Führung ummünzen konnte. Bereits beim 7:2 in der 13. Minute nahm die SG-Bank die Auszeit. Zu wenig Bewegung und Ideen im Angriff, sowie fehlende, konsequente Abwehrarbeit wurden bemängelt. Nur sporadisch flackerte das mögliche Leistungsvermögen unserer Jungs auf.

So konnten die Krauschwitzer immer wieder drei / vier Tore in Folge erzielen und sich bis zum Pausenstand von 15:6 absetzen. 3 Feldtore (+ 3 Strafwürfe) der Gäste sind Beleg für das harmlose Angriffsspiel. Einzig Torhüter W. Reimer, mit 20 gehaltenen Würfen im gesamten Spiel, verhinderte noch ärgeres.

Die bestehenden Probleme wurden auch wiederholt in der Halbzeitpause angesprochen. Aber auch die Reaktion der Mannschaft und deren Gesichtsausdruck ließ die Verantwortlichen nicht unbedingt positives hoffen.

Und so war es dann auch. Durch  weitere inkonsequente Abwehrarbeit (nicht eine 2-Minuten-Strafe!, nur eine gelbe Karte!), bis hin zum „Zuschauen was so passiert“ wurden die gegnerischen Angreifer teilweise durchgewunken. Die gegnerischen Einläufer bekam die SG in der Abwehr überhaupt nicht in den Griff.

8 Minuten nach Wiederanpfiff folgte die nächste Auszeit, weil sich Krauschwitz mittlerweile auf 20:8 abgesetzt hatte. Im Angriff wurde, wenn es überhaupt zwingende Chancen gab, der „kleine“ Torwart zur Freude der Zuschauer berühmt geschossen. Auf diese Weise sank auch noch die Trefferquote unter 40 %. Irgendwann kam dann der ersehnte Abpfiff.

Heute war es wohl eines der schlechtesten Spiele der SG in dieser Saison. Man hätte  noch 1-2 Stunden weiter spielen können, ohne Besserung zu erzielen. Nach einer internen Auswertung und Analyse muss man diesen „gebrauchten Tag“ abhaken und sich auf die eigenen Stärken besinnen.

Zum Saison-Halali kommt am 02.04. die Zweite vom LHV Hoyerswerda nach Pulsnitz. Da wollen es unsere Jungs den Zusestädtern zeigen, dass sie es besser können, als jüngst oder auch bei der Niederlage vor 4 Wochen in Hoyerswerda. Das funktioniert aber nur mit einer überdurchschnittlichen Trainingsleistung und -teilnahme. Anwurf ist 11.15 Uhr in der SH Pulsnitz.  

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

  1. Gebler (6/4); M. Zschiedrich (1); N. Voigt (2); F. Eichner; D. Glöß; T. Richter (2); J. Boden; N. Schöne (3); T. Hohmann


Die Mädchen der WJC gewinnen ihr vorletztes Punktspiel souverän mit 28:14 in Niesky und sichern sich somit vorzeitig den Titel in der Westlausitzliga. Das letzte Spiel gegen den HC Rödertal 2., am 24.03. (Nachholespiel), gerät damit fast zur Nebensache. Aber die Mannschaft wird fokussiert sein, um auch dieses Spiel siegreich zu gestalten, was dann den verlustpunktfreien Kreismeistertitel bedeuten würde.  

Aber damit nicht genug, nun gehen sie im Kampf um den Ostsachsen-Meistertitel als Favorit in diese Challenge. Spieltermine sind der 26.03. (Sohland), 30.04. (Pulsnitz) und 07.05. (Ebersbach-Neugersdorf). Ist man dort genauso erfolgreich, dann könnte es noch einmal GOLD im Bezirksmaßstab geben.

Viel Glück und Erfolg den Mädels um Katja Wimmer-Berndt und Nadine Schmidt.

(StB)

 



Trotz einer sehr starken Abwehrleistung verliert der HSV mit 22:20 (13:11) das wichtige Heimspiel gegen die Radebeuler.

Am Ende war die knappe Niederlage mit zwei Toren Differenz schon als unglücklich zu bezeichnen. Der gute Beginn konnte so nicht ins Ziel gerettet werden. Dabei war zum Start alles fast optimal für einen Abstiegsfight geebnet. Die Sporthalle an der Hempelstraße war so gut gefüllt wie lange nicht. Das Publikum stand hinter seinen Männern und feuerte die von Beginn an. Bereits in den Anfangsminuten motivierte das rhythmische Klatschen die Crew von Trainer Michael Schwenke durchweg. Das war auch verdient, denn schnell konnte die 2:1-Anfangsführung der Gäste gedreht werden. Mehrfach wurde in der Folge die eigene Führung bis auf drei Tore ausgebaut, bis zum 10:7 nach 21 Minuten. Dann rächte sich, dass schon eine ganze Reihe von klaren und guten Möglichkeiten liegen blieb. Dazu kam eine Schwächephase zum Ende der ersten Hälfte. In der stellten die Radebeuler das Ergebnis auf den Kopf. Allein in diesen neun Minuten unterliefen den Männern um Jens Mager fünf Fehlwürfe, darunter drei freie Würfe und drei technische Fehler. Anstatt mit gut fünf Toren vorn zu liegen lagen die Gastgeber so mit zwei hinten. Damit wurde keine optimale Voraussetzung für die zweite Hälfte geschaffen, da auch vom Anpfiff weg der nächste hektisch erzeugte Fehler folgte. Die Gäste nutzten das zum ersten Drei-Tore-Plus für sich. Auch der jetzt zwischen die Pfosten beorderte Kevin Hoppe konnte trotz einer Reihe toller Paraden die drohende Niederlage nicht verhindern. Der junge Keeper parierte in 30 Minuten immerhin elf Bälle, darunter zwei Strafwürfe und einen freien Wurf. All das, was er und die Abwehr an Ballgewinnen verzeichneten, wurde im Angriff wieder weggeworfen. Zwar wurde nach mehrmaligem Ausgleich und nach zurück geholter Führung in der 51. Minute zum 19:18 das Spiel offen gehalten, aber in den letzten Minuten lief nicht mehr viel zusammen. Zu hektisch wurde da agiert und zu wenig mit Kopf, Cleverness und Übersicht  versucht, den Gegner in die Knie zu zwingen. Fünf Minuten vor dem Abpfiff markierte Marco Schulze die 20:19-Führung. Danach gelang dem HSV gar nichts mehr. Selbst der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Schulze – erzielte drei Tore und holte sechs Strafwürfe oder die Keeper, die Abwehr und ein treffsicherer John Eppendorfer reichten nicht für den möglichen Sieg. Eppendorfer war sehr treffsicher und machte alle Strafwürfe ins Netz, was für die Pulsnitzer auch ein Novum ist. So konstatierte Schwenke zwar eine tolle Leistung, musste aber auch die eigenen Schwächen monieren: „Trotz bärenstarker Abwehrleistung haben wir ein wichtiges Abstiegsderby verloren. Aus den vielen Ballgewinnen wurde zu wenig gemacht. Zu viele Bälle wurden im Umkehrspiel verknallt. Wir hatten das bis zum Erbrechen trainiert und dann treffen wir das Tor wieder nicht. Wenn das so ist, können wir nicht gewinnen und haben letztlich unglücklich verloren. Wir haben nun noch drei wichtige Spiele und werden versuchen, die Wende herbeizuführen, um die Klasse zu halten.“ Ob die mit Training zu spickenden nächsten zwei Wochen dafür reichen, muss in 14 Tagen auf der Platte mit großer Leidenschaft nachgewiesen werden. Durch die Pokalspielpause ist das nächste Wochenende spielfrei, ehe es am 1. April nach Großenhain geht.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (2), Kasper (1), Mager (3), Schäfer (1), Lüttke, Kuban (n.e.), Eppendorfer (10/6), Schöne, Liebschner, Schulze (3), Albrecht (n.e.) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – OSV Zittau  17:20  (07:11)

 

Der verlustpunktfreie Spitzenreiter der OSL empfing am Samstag den aktuell Drittplatzierten der Liga. Die Zittauerinnen, mit einem Spiel weniger, haben auch nur 3 Minuspunkte auf dem Konto und sind somit noch im Titelrennen präsent. Um so wichtiger für die SG-Mädchen/Damen dieses Spitzenspiel siegreich zu gestalten. Dann hätte man 5 Punkte vor und ein kleines Polster. 

Die Gäste mit nur 8 Spielerinnen angereist, mussten, ob einer fast vollen SG-Bank, mit hohem Tempo und viel Druck bespielt werden, um sie konditionell müde zu machen. Aber bereits die Anfangsphase zeigte, dass es auf Grund mangelnder Bewegung und Druck im Angriff zu wenig zwingenden Aktionen kam. So dauerte es auch bis zur 5. Minute ehe unsere Mädels das 1:0 erzielten. Auch die Gäste ließen sich nun nicht lange bitten und glichen aus. In der 12. Minute wurde, beim Stand von 2:3, der Erste von drei Strafwürfen vergeben. Darauf folgte das 2:4 und die Auszeit der SG-Bank. Das Team-Time -Out brachte nicht wirklich Besserung. Die Gäste waren da schon effektiver und setzten sich auf 5:8 ab. Auch das Glück ließ unsere Mannschaft heute im Stich. Mehrere Pfostentreffer zeugen davon. Aber auch 13 (!) Fehlwürfe im ersten Spielabschnitt sind nicht akzeptabel. Die errechnete Trefferquote will man hier nicht explizit nennen, die kann sich jeder selbst ausrechnen. So ging es mit 4 Toren Rückstand und folgendem Fazit zum Pausentee: Das Tempo im Angriff und der Druck auf die gegnerische Abwehr, sowie die Konzentration im Abschluss müssen zwingend erhöht werden. 

In den Köpfen schien davon aber wenig angekommen zu sein, denn die SG startete mit 2 Fehlwürfen in den letzten Abschnitt. Anders die Mädels aus dem 3-Länder-Eck, sie drückten dem Spiel ihren Stempel auf und setzten sich mit mehr Bewegung und Zug zum Tor auf 7:15 ab. Das nötigte die Trainerinnern zur Auszeit. In der 32. Minute, 7 Minuten nach Wiederanpfiff, dann endlich der erste Treffer der Gastgeberinnen. Im Gegenzug wurde der alte Abstand jedoch wieder hergestellt. Speziell T. Schimang erwischte einen rabenschwarzen Tag und steckte einige Mitspielerinnen an. Erst in der 37.Minute erzielte, die sonst als „Bank“ geltende Schützin ihr erstes Tor in Halbzeit 2 und zweites Tor im gesamten Spiel. Nur die Torhüterin konnte so richtig überzeugen und hielt ca. die Hälfte aller Würfe, davon 2 Siebenmeter. Beim Stand von 10:18 in der 36. Minute ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und mit einem 5:0-Lauf bis zur 45. Minute keimte wieder Hoffnung auf. In diese Phase gab es für die Gäste nach einem grobem Foul glatt rot. Die Zittauer Bank sah die Gefahr und unterbrach die Partie mit einer Auszeit. In der Folge konnte der OSV mit 2 Toren den Sieg sicher stellen. Die SG bugsierte 2 weitere Strafwürfe am Tor vorbei, was die Niederlage schlussendlich besiegelte.

Zittau hat diese Partie, mit schmalem Kader, verdient gewonnen, dass muss man neidlos anerkennen. Wenn die Enttäuschung auf Seiten der SG auch tief sitzt, so gibt es auch positive Aspekte, auf die es aufzubauen gilt. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft, die Köpfe sind auch bei 8 Toren Rückstand oben geblieben. Die 2. Halbzeit wurde mit einem Tor gewonnen. Man hat immer noch Platz 1, mit einem Punkt Vorsprung, inne. Im direkten Vergleich mit den Gästen liegt man auch vorn, da das Hinspiel mit 10 Toren Differenz gewonnen wurde. Es ist nichts Schlimmes passiert, nur muss man die richtigen Schlüsse daraus ziehen, konzentriert und fokussiert im Training weiter arbeiten und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Dabei darf die Lockerheit nicht verloren gehen.

Nach 11 siegreichen Spielen gab es nun die erste Niederlage. Ein Dämpfer der vermutlich zur rechten Zeit kam, um alle Köpfe für das Saisonfinale wieder gerade zu rücken, für das „große Ziel“! Mädels ihr schafft das, auf geht`s!

Am 18.03. steht dann eine längere Auswärtsfahrt nach Bad Muskau auf dem Programm. Dort trifft man um 15 Uhr auf den SV Rot-Weiss. Eine durchaus machbare Aufgabe, um wieder zurück in die Erfolgsspur zukommen. Die Bad Muskauerinnen liegen aktuell auf Tabellenplatz 9, vor dem SC Hoyerswerda, der auf Grund von Rückzug, als Schlusslicht gesetzt ist. 

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Schimang (3); I. Maschke (4/2); J. Eisold (2/1); J. Brüssow; L. Kühnel (1); A. Ulbricht (1); J. Hanusch (3); L. Roch (3); L. Voigt; L. Garten; N. Oswald; A. Günther


Trotz der zu erwartenden 29:21 (14:12)-Niederlage in Weinböhla sind die HSV-er mit dem Spiel zufrieden und optimistisch.

Für die Pulsnitzer Männer geht es nun nach der Partie in Weinböhla in die heiße Phase des Abstiegskampfes, der letztlich erfolgreich gestaltet werden soll. So wurde wie schon in der Vorwoche gegen Pirna Dresden gegen das nächste Liga-Spitzenteam mehr probiert als auf Sieg gespielt. Die Niederlage gegen den Tabellendritten war ohnehin eingeplant – Weinböhla ist durch die Pleiten von Pirna Dresden und Hartha vorn rangerückt – und so sollte das Spiel der eigenen Findung dienen. Das wurde besonders in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, wie auch Coach Michael Schwenke bestätigte: „Wir wollten gegen Weinböhla unsere Möglichkeiten für die nächsten wichtigen Spiele ausloten. Dazu gehörte auch, den jungen Spielern mehr Spielanteile zu gewähren. Vorab, die haben das sehr gut gemacht. Ansonsten haben wir in der ersten Halbzeit den Favoriten ordentlich unter Druck gesetzt. Das gilt besonders für die Zeit bis zur Auszeit, wonach Weinböhla besser ins Spiel kam. Dann kam auch unsere obligatorische Schwächephase. Später setzten sich die Gastgeber etwas deutlicher ab. Gefallen hat mir, dass die jungen Spieler danach gut integriert wurden und das laufende Ergebnis weiter knapp gestalteten, auch wenn der Rückstand nicht mehr reduziert wurde. Ich denke, wir sind für die entscheidenden Spiele gut gewappnet.“ Der Spielverlauf entspricht genau diesen Feststellungen. So wurde besonders die Anfangsphase dominiert und der Gastgeber, vor allem auch durch die direkte Manndeckung gegen Fric, mehr gefordert als dem lieb war. Schon nach 19 Minuten musste der demnach die Auszeit nehmen. Pulsnitz führte zum Erstaunen aller da mit 10:7. In der Folge drehte Weinböhla die Partie durch fünf Treffer nacheinander. Das gelang vor allem durch erfolgreiches Freisperren von Fric. Bis zur Pause blieben die Gäste aber in Schlagdistanz und verkürzten sofort nach Wiederanpfiff. Danach wurden zwei gute Ausgleichschancen vergeben und prompt ging es bis zum 19:13 abwärts. Da wurde im Angriff zu durchsichtig und wenig variabel gespielt. Die nun später  eingesetzten Jugendlichen konnten die Partie wieder stabilisieren und erreichten ein gutes 23:19. Die Angriffe wurden laut Schwenke zielstrebiger vorgetragen. Danach konnte sich Weinböhla wieder mehr absetzen und die Partie endgültig entscheiden, da mehr in Vorbereitung für die nächsten Spiele probiert wurde. Dann hofft Schwenke auch darauf, dass die Torhüter wieder mehr spektakuläre Paraden zeigen werden und so mehr Einfluss aufs Spiel gewinnen. Diesmal war deren Einsatz zwar solide, aber eben nicht so perfekt wie im letzten Spiel. Insgesamt wissen die Pulsnitzer, was zu tun ist und werden auf den letzten Steigerungen aufbauen. So soll das nächste Heimspiel gegen Radebeul unbedingt gewonnen werden. Das würde nach den Steigerungen der letzten Partien das nötige Selbstvertrauen für den Schlussgang bringen.

Pulsnitz spielte mit: O. Scholze, K. Hoppe; Liese (2), Kasper (2), Gneuß (4/2), Mager (2), Lüttke (5), Kuban, Eppendorfer (1), Schöne (n.e.), Liebschner, Schulze (4), Albrecht (1) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



Sonntag, 12.03.2017, pünktlich um 12:15 Uhr starteten wir mit fast kompletter Besetzung zu unserem letzten Punktspiel dieser Saison. Ziel: Bernstadt; der Gegner: der Tabellenerste und neue Ostsachsenmeister OHC Bernstadt. Das Spiel hatte keinen Einfluss mehr auf die Tabelle, wir konnten also frei und unbekümmert aufspielen, denn wir hatten ja nichts mehr zu verlieren, oder zu gewinnen. Im ersten Spiel haben wir  knapp verloren und im zweiten den starken Bernstädtern ein Unentschieden abgerungen. Dass sich die Bernstädter dafür revanchieren wollten, konnte man sich denken. Und das die Jungs der SG Pulsnitz / Oberlichtenau nach dem Spiel vom letzten Sonntag gegen Lok Schleife so Einiges gut zu machen hatten, den MV`s, den Fans, aber in erster Linie sich selbst gegenüber.

Pünktlich 14:00 Uhr erfolgte der Anwurf und bereits eine knappe Minute später führten wir. Klar dass der OHC da dran bleiben wird. Der Ausgleich erfolgte prompt. Auch unsere nächste Führung  und deren Ausgleich…. In der vierten Minute lagen wir dann wieder mit einem Tor vorn. Ja und dann kam Bernstadt… Mit einem 6:0-Lauf rannten sie uns davon. Von Minute 4 bis 12 gelang uns kein Treffer, ließen wir wieder sichere Tormöglichkeiten (z.B. 7-Meter) liegen. So etwas straft ein Gegner wie Bernstadt natürlich gnadenlos ab.  Aber aufgeben war nicht. Schon einmal hatte man einen 6-Tore-Rückstand wettmachen können. Und auch dieses Mal kamen wir wieder bis auf zwei Tore heran. Aber mehr sollte uns nicht gelingen. War es sonst die Abwehr, die keine oder wenig Kritik der Trainer bedurften, war es heute die Abwehr, die uns recht große Sorgen machte. Und so gingen wir mit einem 4-Tore-Rückstand in die Kabine.

„Jetzt nicht nachlassen, weiter kämpfen, die Abwehr festigen und vorne konzentrierter spielen – vier Tore sind aufzuholen“ – das war die Ansprache der MV`s zur Pause. Unsere Chancenverwertung lag in der ersten Halbzeit bei immerhin 60%. Also, da sollte doch was gehen!

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: wir warfen das erste Tor, wir trafen ein zweites Mal, konnten unseren Rückstand auf zwei Tore minimieren. Doch… ja doch dann ging es so weiter, wie in Halbzeit 1: Bernstadt warf die Tore und wir hatte von der 36. bis zur 44. Minute wieder unsere torlose Zeit. Unser Spiel war jetzt von zu vielen technischen Fehlern geprägt, die wenigen Torchancen, die wir uns erspielten, vergaben wir und Bernstadt konnte seinen Vorsprung auf 37:25 ausbauen. Sie waren so richtig in Fahrt gekommen und wir? Wir ließen sie fahren… Viel zu spät kam dann die Einsicht, mal wieder etwas tun zu müssen. Das Spiel war gelaufen. Alles, was uns jetzt noch blieb, war ein wenig Ergebniskosmetik. Bernstadt wollte die 40 voll machen, wir die Tordifferenz wenigstens unter 10 halten. Die 40 Tore haben wir dem OHC vermasselt. Und unser Rückstand betrug am Ende 9 Tore. Damit waren wir am Ende zufrieden. Naja, zufrieden waren wir eigentlich nicht. Eigentlich wollten wir ja noch einmal zeigen, was wir so drauf haben. Aber genau das ist uns in der zweiten Hälfte gar nicht mehr gelungen. Die Chancenverwertung lag hier bei 48% !!!  Das Endergebnis: 38:29.

Nun kann man natürlich wieder die Leistung der Schiedsrichter anführen. Sicher war die nicht soooo überzeugend, aber wir hatten es da auch schon schlechter. Und die Schuld bei anderen zu suchen, ist sicher leicht, hilft einem selbst aber nicht wirklich. Das Wichtigste wäre: endlich mal wieder als geschlossenes Team eine richtig starke Mannschaftsleistung zu zeigen. So richtig mit Kampf und Willen!!! Dazu bekommen wir schon nächste Woche die Gelegenheit. Dann steht das erste Spiel des Ostsachsen-Cup`s an. Unser Gegner: OHC Bernstadt….

Ja, so wie das heutige Spiel, verlief unsere ganze Saison: mal so richtig gut, ganz oben auf (z.B. das Heimspiel gegen Bernstadt), dann wieder der totale Ausfall (z.B. das Spiel letzte Woche gegen Schleife). Aber auch während der Spiele: immer wieder „Ruhephasen“. Wir wissen um unsere Schwächen, wir müssen es nur endlich schaffen, diese abzustellen.

 

Es spielten: Florian Drabant (1), Sebastian Weißbach (7), Dan Schäfer (1), Colin Herms, Kenny Kasper (4), Erik Forke (2), Ronny Kuban (5), Felix Richter (4), William Thomschke (4), Sandro Gornig (1)

Im Tor: Kevin Hoppe und Colin Herms



SG Schleife/Rietschen – SG Pulsnitz/Oberlichtenau2.  21:13 (09:05)

 

Am letzten Sonntag stand für die 2. Mannschaft der SG eine der weitesten Auswärtsfahrten an. Es ging nach Schleife zur dortigen SG. Da die etatmäßigen Trainer M. Schulze und D. Bienek beruflich bzw. durch eigenes Spiel verhindert waren, übernahmen 2 Trainer der C1 (M. Reimer und St. Bienek) diese wunderschöne Fahrt und Betreuung der Mannschaft.

 

Um noch einmal zu verdeutlichen, wer sich hier gegenüber stand: Die Gastgeber boten eine reine C-Jugend auf, mit 7 Mann aus dem Jahrgang 2002 und 3 aus 2003. Auf Seiten der SG gab es gerade einen Spieler aus dem Jahrgang 2002 und das war der Torwart. Dann ging es runter bis zum Jahrgang 2005! Aber Bange machen gilt bekanntlich nicht und so begannen die Gäste dann auch mit der 1:0-Führung, die bis zur 8. Minute (!) hielt. Das gefiel dem Trainer der Gastgeber offenbar gar nicht und so griff dieser bereits nach 7 Minuten zur grünen Karte. Die SG aus Schleife und Rietschen steigerte sich nun etwas, jedoch bis zum 7:5 blieben unsere Jungs dran, auch weil J. Fichte im Tor mit 10 Paraden im ersten Abschnitt, inklusive gehaltenem Siebenmeter, der Rückhalt der Mannschaft war. Körperlich konnte, auf Grund der dargestellten Konstellation, nur der Mittelblock mithalten.

Aber 13 Fehlwürfe in den ersten 25 Minuten lassen erahnen, was noch möglich war, wenn man konzentrierter agiert hätte. Mit  4-Toren-Rückstand ging es dann in die Pause.

In der 2. Halbzeit wollte man an die Leistung der Ersten anknüpfen und bei der Chancenverwertung Verbesserung erreichen. Auch dies gelang, denn die Torquote wurde fast verdoppelt. Wenn man dann in der Abwehr noch einen Schritt eher am Gegenspieler dran wäre, hätte das ein oder andere Tor auch noch verhindert werden können. So konnte sich die Heimmannschaft bis auf 10 Tore absetzen. Aber alle kämpften weiter. Beim Stand von 20:10 gelang unserer Mannschaft noch ein 3:0-Lauf. Somit wurden beide Halbzeiten mit nur 4 Toren Differenz verloren, was man auf Grund der gegebenen Voraussetzungen durchaus einordnen kann, denn unsere Jungs haben sich nicht unter Wert verkauft.

 

Am kommenden Samstag (11.03.) folgt dann das nächste Auswärtsspiel gegen den SV Obergurig. Diese Mannschaft steht noch ohne Pluspunkt hinter unseren Jungs in der Tabelle. Deshalb sollte sich die SG in diesem Spiel wieder einmal ein Erfolgserlebnis erspielen. Im Training unter der Woche kann man die Grundlage dafür schaffen! Anwurf ist 9.30 Uhr in der SH Sorbisches Begegnungszentrum in Bautzen.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau2. spielte mit:

N. Voigt; T. Singer (6/3); N. Boden (3); N. Oswald; W. Reimer (4); R. Neumann; P. Thomschke; M. Demmler; K. Längert



Das schwere Auswärtsspiel bei Pirna Dresden II geht mit 25:23 (11:11) zwar verloren, zeigt aber einen klaren Aufwärtstrend an.

Die Pulsnitzer Männer sind ein Urgestein der Verbandsliga, aber inzwischen auch so etwas wie ein Underdog. Das lässt sich herleiten aus Niederlagenserien und Platzierung der letzten Saison. Da ging es wie in dieser Serie schon mal gegen den Abstieg. So kann auch behauptet werden, dass es sich normalerweise leichter gegen Spitzenmannschaften spielt. Das ist so, da es schwerer scheint, erfolgreich zu sein als in den sogenannten Vier-Punkte-Spielen, in denen der Sieg gefordert wird. So hatten die Männer um Trainer Michael Schwenke bei den Dresdenern nichts zu verlieren, aber einiges gut zu machen. Sie wollten sich mit einer couragierten Leistung Selbstvertrauen holen für die kommenden schweren Partien. Vorweggenommen, es gelang in allen Phasen der Begegnung. Letztlich war sogar mehr möglich und schade, dass wenigstens ein verdienter Punkt versagt blieb. So war auch Schwenke sehr zufrieden und sieht wieder Fortschritte und weitere Steigerungsmöglichkeiten: „Wir boten heute eine sehr gute Mannschaftsleistung. Alle, inklusive Torhüter, haben einen sehr guten Tag erwischt. Es gab keinen Totalausfall und eine großartige Steigerung zur Vorwoche. So haben wir von Beginn an Dresden unter Druck gesetzt. Kevin Hoppe bot eine unglaublich gute Leistung im Tor, so dass wir nicht auf Christian Weißenfeldt zurück greifen mussten, der sich für den Fall der Fälle bereit hielt. Uns war bekannt, dass die jungen Dresdener ein sehr schnelles Spiel angehen und super im 1:1 sind. In der Abwehr haben wir das aber gut verkraftet und gelöst. Nach vorn ging auch vieles besser als zuvor. So holten wir mehrfach einige Tore Rückstand auf. Im Angriff wurde alles nach unseren Möglichkeiten gut gemacht gegen die offensive Abwehr der jungen Gegnerschaft. Da wurde vieles über die Mitte gut gelöst und variabel im Angriff umgesetzt. Unser Ziel, uns nicht abschlachten zu lassen, wurde gut realisiert. Es bestand immer die Möglichkeit auf einen oder zwei Punkte. Schade, dass es hinten raus unglücklich lief und nicht gelang.“ Ein Remis war zu Ende schon noch möglich, wurde aber vergeben. Beim 24:23 wurde gar ein Konter vergeigt und so das Remis liegen gelassen. Dumm, dass im Gegenzug in der letzten Sekunde auch noch der 25. Gegentreffer hingenommen werden musste, aber das war dann nur noch Makulatur. Von Spielbeginn an wurden die beiden Halben Jens Mager und John Eppendorfer in doppelter Manndeckung betreut. So konnten sich beide nicht so wie erhofft entfalten. Das Torewerfen mussten demnach andere übernehmen. Wie von Schwenke betont, wurde das durch die Mittelleute gut kompensiert. Jedenfalls waren die Pulsnitzer nah dran, den Favoriten zu stürzen. Dass die Gastgeber mächtig gefordert wurden, beweist das 2:5 nach 13 Minuten, das die erste Auszeit forderte. Auch danach wurde nichts verschenkt und ein 4:8 als Gästeführung registriert. Erst nach dem 8:10 kamen die Elbestädter zum Pausenremis. Auch nach dem Wechsel blieb es immer eng und die Pfefferkuchenstädter remisierten beispielsweise zum 20:20 oder 22:22. Wichtiger für den Coach ist aber, dass die Leistung auch im nächsten Spiel gegen Weinböhla abgerufen und stabilisiert wird. Damit könnte beruhigter in die Vier-Punkte-Spiele gegen Mit-Abstiegs-Kandidaten gegangen werden.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe; Liese (1), Kasper (1), Gneuß (9/5), Mager (3), Schäfer (n.e.), Lüttke (3), Kuban, Eppendorfer (3), Schöne (n.e.), Schulze (3) und Liebschner.

Eberhard Neumann



Sonntag, 05.03.2017, 12:00 Uhr: Abfahrt nach Schleife zu unserem vorletzten Punktspiel und zum letzten Saisonspiel der Schleifer A-Jugend. Mit 10 Leuten machten wir uns auf den Weg in Richtung polnische Grenze, 2 Spieler und der Tormann fehlten. So ohne Torwart ist man als Mannschaft schon gehandicapt…. aber  Gott sei Dank sprang Colin Herms für Kevin Hoppe ein und machte seine Sache dafür, dass er das erste Mal im Tor stand  gar nicht so schlecht.

Wie schon häufiger in dieser Saison waren auch heute die angesetzten Schiedsrichter nicht angereist, so dass sich zwei Schleifer bereit erklärten, das Spiel zu leiten. Vielen Dank dafür, auch wenn die Entscheidungen leider nicht immer ganz unparteiisch waren. Aber das ändert letztendlich nichts daran, dass Lok Schleife das Spiel gewann.

Pünktlich 14 Uhr erfolgte der  Anpfiff und nach drei Minuten ging Schleife in Führung. Noch in derselben Spielminute gelang uns der Ausgleich, doch Schleife ließ sich nicht lumpen und legte weiter vor und zog auf 4:1 davon. 4:2…4:3, so nahe kamen wir nochmal heran, dann begann das Fiasko. Während unsere Angriffe völlig nervös und überhastet vorgetragen und viele Chancen leichtfertig vergeben wurden, kam Schleife immer wieder mit dem gleichen Spielzug zum Erfolg. Auch die Auszeit der SG-Trainer in der 14. Minute, in der auf diese Dinge hingewiesen und mehr Konzentration im Spielaufbau sowie im Abschluss gefordert wurde, brachte nicht den erhofften Erfolg. Weiter blieben viele Torchancen ungenutzt, kamen Pässe nicht an, fehlte auch in der Abwehr der letzte Biss. So ertönte beim Stand von 8:16 die Pausensirene und gleichzeitig der Pfiff zum Freiwurf für uns. Den verwandelte Sandro Gornig sicher. Ein Lichtblick!? Besann sich die Mannschaft nun endlich darauf, dass wir hier Handball spielen? Dass wir gewinnen wollen?

Die Ansprache der Trainer in der Halbzeitpause ähnelte der in der Auszeit. Jeder sollte sich auf das besinnen, was er kann, was wir in jedem Training üben und was eigentlich auch funktioniert.

Mit einem 7-Tore-Rückstand gingen wir in Teil zwei der Begegnung. Kurz schien es so, als wolle man das Spiel noch drehen. Aber näher als sechs Tore kamen wir nicht heran. Das gleiche Bild wie in Halbzeit eins… Den Trainern fehlten schlicht und einfach die Worte. Auch wenn das Spiel doch recht kampfbetont war… aber das sollten wir doch aus unseren Einsätzen in der ersten Männermannschaft kennen und entsprechend reagieren können. Schleife traf fast im Minutentakt, während wir uns sehr schwer taten. Von der 53. bis 55. Minuten war dann nochmal ein kleines Aufbäumen, da erzielten wir vier Tore. Doch selbst diesen kleinen Hoffnungsschimmer zerstörte uns die Lok aus Schleife und legte einfach vier Tore nach.

So hieß es am Ende 33:21 für Lok Schleife. So hat sich das keiner von uns träumen lassen.

SG in Geberlaune? Ja, wieder einmal haben wir großzügig Punkte verschenkt. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Und vielleicht hat uns unsere „Großzügigkeit“  den zweiten Tabellenplatz gekostet. Vielleicht? Sicher? Wir müssten nächste Woche gegen Bernstadt in Bernstadt gewinnen, um zweiter zu werden. Wie schwer das ist, weiß sicher jeder.

Zum Glück für uns hat Bischofswerda heute gegen Bernstadt verloren, sonst hätte man uns noch auf Rang vier durchgereicht.

Die beiden „Auszeichnungen“ heute?  1. – Schlechtestes Spiel der Saison. Nach dem Hinspiel in Schleife und dem Spiel in Eibau dachte man, es geht nicht schlimmer. Doch man wurde heute eines Besseren belehrt. Und daraus resultierend:  2. – Höchste Niederlage der Saison.

Auf beide hätten wir gern verzichtet.

Nun heißt es aber erstmal den Kopf wieder frei bekommen und motiviert an die restlichen Spiele der Saison gehen. Nächsten Sonntag gegen Bernstadt das letzte Punktspiel, dann der Ostsachsen-Cup und die Spartakiade. Da können… müssen wir zeigen, was in uns steckt.

 

Es spielten: Florian Drabant, Sebastian Weißbach, Dan Schäfer (2), Kenny Kasper (11), Erik Forke (2), Ronny Kuban (3), Lucas Hommel (1), William Thomschke (1), Sandro Gornig (1)

Im Tor: Colin Herms