Jul 2

Zum Abschluss der Saison 2018/19 trafen sich die Trainer und Übungsleiter des Nachwuchses am letzten Freitag im Walkmühlenbad Pulsnitz. Neben der 4. Trainersitzung der Saison hatte Ingolf zum Saisonabschluss auch lecker gegrillt, so dass es quasi an nichts fehlte. Auch verdienten Sportsfreundinnen und -freunden wurde nochmal mit verschiedenen Ehrungen für die erbrachten Leistungen und das Engagement gedankt.

Uwe Liese, Vorstand Nachwuchs, fand bei bei allen Auszeichnungen die passenden Worte.

Kerstin Müller, Martina Lautner und Anett Lautner wurden mit einem Präsent und Blumen für ihre Arbeit bei den Bambinis / F-Jugend geehrt. Anett Lautner musste leider arbeitsbedingt passen. Das Geschenk fand aber trotzdem den Weg zu ihr.

Jan Richter erhielt die Ehrennadel des HVS in Bronze.

Heike Schimang und Steffen Bienek wurden mit der Ehrennadel des HVS in Silber ausgezeichnet.    

Die SG – Leitung dankt allen für die geleistete Arbeit in der zurückliegenden Saison und wünscht einen schönen und erholsamen Urlaub. (StB)



Am Wahl-Sonntag ging es für unsere Jungs der B-Jugend zur Spartakiade nach Cunewalde. Begleitet wurden sie dabei von 2 engagierten Muttis, die die Mannschaft als „Ersatz-Trainerinnen“ unterstützten. Gespielt wurde ein Turnier mit 4 Mannschaften, jeder gegen jeden, jeweils 2 mal 15 Minuten.

Das erste Spiel der SG Pulsnitz/Oberlichtenau gegen den MSV Bautzen 04 erwies sich als guter Einstieg in das Turnier. Unsere Mannschaft machte von Anfang an einen konzentrierten und organisierten Eindruck und legte schnell mit einem 6:0 Lauf vor. Auch im weiteren Verlauf ließ man sich nicht das Heft aus der Hand nehmen und beendete das Spiel mit einem souveränen 21:10 aus Sicht der Pulsnitzer. 

Auch das 2. Spiel gegen den SV Obergurig gestaltete sich ähnlich stark und so führte die SG Pulsnitz/Oberlichtenau nach 7 Minuten mit einem deutlichen 4:0. Die Besonnenheit und Konzentration der Jungs wurde mit einem klaren 23:12-Sieg belohnt. 

Da auch die SG Cunewalde/Sohland ihre ersten beiden Spiele deutlich gewannen, standen sich nun im End- und Final-Spiel die beiden besten Mannschaften des Turniers gegenüber. Leider verloren die Pulsnitzer Jungs im Angesicht des starken Gegners etwas Ihre Gelassenheit und Konzentration und wurden daher von einer überlegenen SG Cunewalde/Sohland mit einem 18:12 besiegt.

Wir freuen uns über einen hoch verdienten 2. Platz und sind stolz auf die super Leistung der B-Jungs der SG Pulsnitz/Oberlichtenau.

Es war ein sehr schönes, gut organisiertes und sehenswertes Turnier, welches einmal mehr beweist, dass Handball ein Mannschaftssport ist, bei dem sich auch die Gegner am Ende freundschaftlich die Hände reichen. (M.F.)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit: T. Richter; N. Schöne; M. Zschiedrich; N. Voigt; M. Bernhagen; L. Gebler; L. Rietschel; Y. Franke  Im Tor: J. Fichte; K. Zeidler und DANKE AN DIE MUTTIS …..



Die Pulsnitzer Teams holen sich die Pokale der Westlausitz

Das Zustandekommen des Bautzener Kreispokal-Finales ist schon etwas kurios. Das wohl größte Problem ist neben den fehlenden berechtigten Teams vor allem das Nichtbereitsein und das fehlende Interesse, den Pokal zu spielen. So ist die Chronik der Endspiele sehr aufschlussreich. Die Pulsnitzer dritte Männer musste im Vorfeld zwei schwere Quali-Spiele absolvieren. Ohorn dagegen kam kurios ins Finale. In der ersten Runde Freilos, folgte in Runde zwei zwar eine Niederlage gegen Kamenz III, die jedoch zwei nicht spielberechtigte Spieler einsetzen und so den Sieg aberkannt bekamen. Bei den Frauen ist es wegen der nicht vorhandenen Bautzener Kreisliga – die Teams spielen in der Oberlausitzliga mit – noch brisanter. Mit Pulsnitz und Oberlichtenau kamen Kreisteams ins Finale, auch weil Steina, das dritte Kreisteam verzichtete. So ging es ohne Ausscheidung in das Endspiel. Sinnigerweise fanden die in Pulsnitz statt.

Frauen-Endspiel ist umkämpft, sieht aber mit Pulsnitz doch klaren Sieger beim 21:15 (10:9)

Die Frauen von Heike Schimang hatten sich die Partie und den Pokalerfolg wohl doch einfacher vorgestellt. In der Oberlausitzliga holten sie Rang zwei und acht Punkte mehr aus zehn Spielen als die SGO-Damen. Damit befand sich die Favoritenrolle automatisch bei ihnen. Anfangs sah es auch nach einer klaren Sache aus und die Führungen 4:0; 7:2 und 9:4 ließen schon fast Langeweile aufkommen. Dann aber machten die Oberlichtenauerinnen ernst und pirschten sich bis zur Pause bis auf ein Tor Differenz heran. Da Pulsnitz immer nervöser wurde und vieles liegen ließ, verlief auch die zweite Hälfte auf Augenhöhe. Die besten Erinnerungen an die HSV-Pleite (25:19 der SGO) vom vergangenen März drängten sich zwangsläufig auf. Beim 11:11 kurz nach dem Wechsel stellte der vermeintliche Außenseiter schließlich erstmals auf Remis. Dem 11:11 folgte noch ein 12:12, ehe die HSV-Frauen das Zepter wieder übernahmen. Oberlichtenau ließ zwar nicht nach, hatte aber mehrfach auch Pech, so dass sich der Favorit noch klar durchsetzte. Neben den schönen Momenten der Pokalehrungen durch den Kreisvorsitzenden Michael Gräfe überwog dann auch die Freude über das Ende der Saison und den spielfreien Sommer.

Pulsnitz spielte mit: Manja Thomas, Dana Weise; Tanja Schimang (5), Alice Jordan (2/1), Luise Kühnel (1), Leonie Garten, Ivonne Schaaf, Katja Wimmer-Berndt (6/4), Vivien Richter (1), Sindy Nake (2) und Lisa Roch (4).                       

Oberlichtenau spielte mit: Bianca Mücklich, Antje Lattermann; Elisabeth Richter, Maria Schäfer (3/1), Mandy Moschke (1), Andrea Schirmer (1), Anne Großmann (1), Sina Hobrack (4/3), Nadine Paditz (2), Jennifer Kühnel (1), Christiane Röntzsch, Susen Eberhardt, Andrea Magister (2) und Leona Freudenberg.

Pulsnitz dominiert das Männerfinale mit einem 35:22 (19:11)-Erfolg über Ohorn

Die Ohorner hatten Glück mit dem Einzug ins Finale und waren dort zugleich das vorn stehende Team, aber eigentlich Außenseiter. Doch sie standen nicht gleich auf verlorenem Posten und konnten sich anfangs ordentlich präsentieren, ehe Pulsnitz sukzessive davonzog. Nicht wie bei den Frauen kam hier nie so richtige Pokalstimmung auf, obwohl beide Fanseiten sich nicht um Unterstützung bitten ließen. Die TSV-er nahmen’s locker und versuchten immer wieder selbst Chancen aufzubauen und zu nutzen. Allein von der knappen Besetzung her hatten sie es aber zunehmend schwerer gegen die personelle Übermacht von HSV III. Nach dem 5:3 der Pulsnitzer sorgte deren Neun-Tore-Lauf schnell für klare Fronten und die Entscheidung. Diese Elf-Tore-Differenz reduzierten die Ohorner wieder und wieder und ließen die erst wieder zum 13:24 zu. Erst zum Ende hin, als die Kondition völlig weg war, wurde es noch etwas höher. Dennoch überzeugten die Ohorner dadurch, dass sie nie aufgaben und weiter kämpften. Dabei ging alles sehr fair und freundschaftlich zu. Besonders auf HSV-Seite tat sich Tobias Liebschner hervor, der zum besten Werfer aus dem Feld heraus wurde und auch noch einige Konter lief.

Ohorn spielte mit: Björn Thom; Rocci Lindner (5), Daniel Schneider (5), Olaf Gräfe (10/6), Lars Garten, Sirko Mägel (2), Ronny Wendt und Sebastian Adam.

Pulsnitz III spielte mit: Holger Frenzel; Frank Gebler (2), Christopher Hommel (3), Uwe Caspar (2), Stefan Lembke (2), Jens Mager (8), Ronny Schäfer (1), Michael Rummel, Sven Poprawe (4), Robin Nickich (2), Tobias Liebschner (9) und Toni Hoffmann (2).

Das Fazit der Siegertrainer

Heike Schimang (Pulsnitz): Wir hatten einen sehr guten Beginn mit den super ersten zehn Minuten und hatten gute letzte zehn Minuten. Zwischendurch haben wir uns zeitweise schwer getan. Beide Torhüterinnen boten starke Leistungen. Am Ende haben wir das Spiel über Konter gewonnen, Oberlichtenau war da platt. Jetzt werden wir uns mit der A-Jugend noch verstärken, starten aber wieder im Kreis. In der letzten Saison haben wir schon fünf A-Jugendliche eingebaut und uns so verstärkt. Das zeigt die positive Entwicklung und wir können ein positives Fazit ziehen. Wir holten Platz zwei in der Oberlausitzliga und den Kreispokal.

Veit Eppendorfer (Pulsnitz III): Wir kamen gut rein und wollten ein entspanntes Spiel machen. Wir wussten auch, dass Ohorn nicht in Bestbesetzung antreten konnte. An erster Stelle wollten wir Spaß haben und haben auch viel gewechselt. Der Pokalsieg ist ein schöner Saisonabschluss. Wir haben insgesamt überlegen gespielt und freuen uns nun auf die heutige Abschlussfeier.

Das besondere Highlight

Um dem Pokalgeschehen noch eine besondere Note zu verleihen, hatten die Ohorner eine Überraschung parat. In der Halbzeitpause der Männer präsentierten sie mit Kelly Jensch die amtierende deutsche Meisterin im Rollschuhlauf – Show-Solo. Die überzeugte mit toller Darbietung und Kostüm. Immerhin betreibt sie den Sport bereits seit 16 Jahren und muss alles selbst organisieren und finanzieren.

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG Cunewalde/Sohland  23:41  (11:20) 

Zur Spartakiade der MJC hatten leider nur 2 Mannschaften gemeldet. So gab es keine spannenden Turnierspiele wie in der Vergangenheit, sondern nur ein Einzelspiel am 19.05., um 11 Uhr in Pulsnitz. Der Kreismeister empfing den Vierten der Bezirksliga Ostsachsen aus dem Oberland. Beide Teams hatten somit vor dem Spiel bereits eine Medaille sicher. Unsere Jungs hofften natürlich, nach dem Kreismeister-Titel, mit einer weiteren Goldmedaille die Saison abzuschließen, aber die Jungs aus Cunewalde/Sohland sollten  etwas dagegen haben. Waren sie als Bezirksligist doch auch in der Favoritenrolle zu sehen. Und das sollte vom Anwurf weg, Gestalt annehmen.

Denn bereits nach 9 Minuten stand es aus Sicht der Gastgeber 2:6. Doch unsere Jungs konnten bis zur 17. Minute noch gut dagegenhalten. Ja, sie kamen sogar auf 8:9 heran. Die folgende Auszeit der Gäste verfehlte die Wirkung nicht. Bis zur Halbzeit konnten sich die Oberländer auf ein vorentscheidendes 11:20 absetzen. Einzig T. Singer mit 19 Toren im Spiel bekam der spätere Spartakiadesieger nicht in den Griff. Und wären die Einheimischen nicht mit 15 Fehlwürfen (60% Trefferquote) gescheitert und hätten mehr Mut im Abschluss bewiesen, wäre ein wesentlich knapperes Gesamtergebnis möglich gewesen.

In der 2. Hälfte konnte sich die SG Cunewalde/Sohland auf Grund der individuellen Stärke weiter absetzen. Später kam dann noch der Kräfteverschleiß beim Kreismeister hinzu, der das Hintertreffen weiter ebnete. Alle stellten sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Es gab aber auch einige bemerkenswerte Einzelkritiken. So hielt P. Thomschke das Kraftpaket Nr.13 der Gäste in der Abwehr in „Schach“, D. Glöß erstmals am Kreis machte eine gute Partie und N. Oswald im Tor, hielt was es zuhalten gab.

Die klare Niederlage (Glückwunsch an den Gegner zur verdienten Goldmedaille) soll auf keinen Fall die erfolgreiche Saison schmälern. Heute haben alle gesehen und gelernt, wo noch Reserven sind und wo die Reise hingehen muss. Und genau diesen Punkt werden wir zur Vorbereitung auf die neue Saison aufgreifen und uns weiter verbessern. Wenn ihr aktiv und vor allem intensiv dabei seid, wird es auch gelingen, versprochen!

Glückwunsch Jungs, zum Kreismeister und zur heutigen Silbermedaille. Wer hat schon in einer Saison Gold und Silber …….?  

(StB)

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

T. Singer (19); P. Thomschke (2); M. Heinrich; R. Schwann; E. Neumann; K. Nowotnick (1); J. Boden; S. Krüger; Chr. Wendt; D. Glöß (1); Im Tor: N. Oswald



Mit einer klaren 26:18 (16:10)-Niederlage ist auch gegen den LHV Hoyerswerda II für die Pulsnitzer Männer im Saison-Endspiel nichts zu holen.

Es ist fast tragisch zu nennen – da spielen die Pulsnitzer eine beinahe überragende Saison 2018/19 und stehen vor großen Erfolgen, können die aber nicht einfahren. Für die bisherige Saisonleistung belohnen sich die Männer von Michael Schwenke trotz aller Möglichkeiten nicht, da sie in den drei wichtigsten Partien einfach nicht zu ihrer vorherigen Form finden. Alle drei werden gegen Bernstadt, Schleife und nun im Pokalfinale klar vergeigt. Sicher ist es der noch fehlenden Reife der meisten jungen Spieler zuzuschreiben, dass die Nerven unter höchster Belastung nicht hielten.

Waren die Pleiten der Punktspiele im Wesentlichen selbst gemachte, so haderten die HSV-er in Hoyerswerda mit dem Umstand, dass der LHV U21-Spieler mit Sachsenliga-Erfahrung von Beginn an einsetzte. So verschob sich das Kräfteverhältnis und wir hatten leider das Nachsehen.“ Mag das sein wie es will, die Pulsnitzer verstanden es wieder nicht, als es darauf ankam, Nerven und spielerisches Vermögen so einzubringen, dass sie den Gastgebern ebenbürtig wie in den gewonnenen Punktspielen sein könnten. Der Sieger hatte natürlich auch eine volle Halle und die dementsprechende Unterstützung auf ihrer Seite. Der HSV begann zerfahren, aber bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Da hatte er am kurzweiligen Spiel der ersten Hälfte auch seine positiven Anteile. Nachdem die Gastgeber aber ihre Führung leicht ausbauten, fehlte den Gästen nicht nur Glück, sondern auch das Vermögen, die guten spielerischen Akzente in Tore umzumünzen.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie fast zum Langweiler. Hoyerswerda verwaltete seine deutliche Führung, während Pulsnitz keine geeigneten Mittel fand, sich entscheidend durchzusetzen. Dass die Gastgeber in der letzten Viertelstunde dann die etatmäßigen Bezirksligaspieler einsetzte, änderte auch nichts mehr, waren dem HSV der Nerv gezogen und ein klareres Aufbäumen nicht mehr anzumerken. Jetzt gilt es die Pleiten in der Sommerpause zu verdauen und mit dem Einbau weiterer junger Spieler zu mehr Stärke zu finden. Schwenke versuchte noch, die vertane Möglichkeit auf den Pokalsieg zu begründen: „Ohne unsere Jugendspieler wegen den diffusen Regelungen war es schwer, unser Spiel zu finden. Wir konnten im Gegensatz zum Gegner nicht unsere beste Formation aufbieten, haben aber unser Möglichstes getan. Wir konnten auch die Unsicherheiten nach den letzten Spielen nicht ablegen. Mit dem von vorn bis hinten harten Spiel kamen wir auch nicht zurecht. So unterliefen uns zu viele technische Fehler und wir boten insgesamt kein gutes Spiel. Auch wenn wir uns phasenweise zusammenrissen, so reichte es heute wieder nicht. Nach der guten Saison wäre ein Erfolg ein guter Abschluss gewesen. So werden wir unser Augenmerk auf die Saisonvorbereitung richten. Da müssen wir versuchen, ballorientierter abzuwehren und unseren Rückraum wieder in Form bringen, der in Hoywoy zu zahm agierte.“

Sein Gegenüber Robert Schwarzbach war natürlich nach einer eher durchwachsenen Saison glücklich und zufrieden: „Wir waren heiß auf den Sieg, hatten wir doch im Vorjahr gegen Schleife noch verloren. Die jungen Spieler haben uns von Anfang an gute Dienste geleistet. Wir waren nach der vergebenen Möglichkeit im Vorjahr deutlich fokussierter und die Einstellung des Teams war sehr gut.“

Glücklos zu Spielbeginn und immer nervöser mussten die Pulsnitzer die Dominanz des LZHV akzeptieren. Die Partie war zu schnell entschieden, so dass keine wirkliche Pokalstimmung aufkam. Der HSV wird sich nun so vorbereiten, um noch stärker zurückzukommen. Beispiel dafür sollten die Bernstädter sein, die aus den Problemen des davor liegenden Jahres auch stärker hervorgingen.                                                                                                                                                                                                      

Pulsnitz mit: Colin Herms, Oliver Scholze; Marco Liese (3/1), William Thomschke, Oliver Lüttke (3), Florian Drabant (1), John Eppendorfer (5/2), Kenny Kasper (2), Marco Schulze (4), Felix Richter und Markus Scholze.

Eberhard Neumann



Die Saison 2018/19 ist Geschichte, die Partien in allen Altersklassen sind gespielt. Zeit, noch einmal in Sachen Ziele und Erreichtes ein kurzes Resümee zu ziehen.
 
Die MJA hat es, nach dem 2. Platz der letzten Saison, aufs obere Treppchen geschafft. Sie wurden mit dieser Zielstellung vorzeitig Ostsachsenmeister. In einer etwas kuriosen Saison mit 6 Mannschaften dominierten sie die Staffel. Kurios deshalb, weil für einige Teams schon im alten Jahr die Saison, auf Grund des komprimierten Spielplans, endete. Für die SG gab es „erst“ Anfang März das letzte Punktspiel, da durch die Handball-WM nochmal verlegt wurde. Mit 16:4 Punkten holten sie sich den Titel und stellten mit 320 Toren in 10 Spielen den besten Angriff der Liga.
Franz Johne wiederholte seinen Vorjahressieg aus der MJB als Torschützenkönig, diesmal mit 81 Toren in 10 Spielen. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Jungs auch in den verschiedenen
Männermannschaften aktiv, so dass die Integration weiter Fortschritte machte.
 
Die Saison der MJB gleicht einer Berg- und Talfahrt. In der Oberlausitzliga hatte man es eigentlich mit nur 3 Gegnern zu tun, denn der BSV Görlitz spielte außer Konkurrenz, da einige A-Jugendliche mitwirken mussten, um spielfähig zu sein. Konnte man dem Spitzenreiter Zittau zwei seiner 3 Niederlagen beibringen, so setzte es dann vermeidbare Niederlagen in Rietschen und beim SV Obergurig. Am Ende wurde es Platz 2 mit 14:10 Punkten. Bei größerer Kontinuität wäre auch mehr möglich gewesen.
 
Bei der MJC gab es dem Saisonverlauf nach, um Weihnachten herum, die Zielstellung „Kreismeister im SK Elbe-Röder“ zu werden, denn in dieser Staffel startete man und lag lange Zeit verlustpunktfrei auf Platz 1. Durch eine Heimniederlage gegen den ärgsten Verfolger SG Kurort Hartha, wurde es noch einmal eng und es hatte den Anschein, dass 1 Tor Differenz im direkten Vergleich zu Gunsten der SG das Zünglein an der Waage werden könnte. Aber auch der Kontrahent ließ noch einmal unerwartet Federn und verlor ein weiteres Spiel. Unsere Jungs behielten nun die Nerven und gaben sich keine Blöße mehr. Mit 18:2 Punkten holten sie den Titel, der bisher größte Erfolg für diese Jungs. Auch in dieser Staffel konnte die SG die meisten Tore erzielen (296 in 10 Spielen)
 
Die MJD auch im SK Elbe-Röder unterwegs, hatte eine Staffel mit 11 Mannschaften zu bespielen. Dabei lag man immer in der oberen Tabellenhälfte mit allen Optionen auf die Podestplätze. Auch wenn die Tabelle während der Saison, auf Grund unterschiedlicher Anzahl von Spielen, nicht immer aussagekräftig war. Platz 3 mit 32:8 Punkten ist ein schöner Erfolg, der die Jungs beflügeln sollte, denn in der neuen Saison wollen sie sich dann eine Spielklasse höher, in der Ostsachsenliga, ausprobieren. Auch als Drittplatzierter erzielte die Mannschaft, mit 351 Treffern in 20 Spielen, die meisten Tore der Staffel.
 
Das Fazit rundet die MJE ab. Wie schon im Vorjahr ist es der undankbare 4. Platz. Von den MV`s wird eine positive Entwicklung bescheinigt. Beleg dafür auch einige Achtungserfolge, wie gegen den LHV Hoyerswerda, als man Remis spielte und einmal nur ganz knapp unterlag. Und wenn man mit dem LHV auf Augenhöhe spielen kann, ist man auf dem richtigen Weg. Deshalb ein „weiter so“!
 
Eine recht erfolgreiche Saison liegt hinter uns. Außer der MJE konnten alle Teams eine Medaille gewinnen (2 Meistertitel, 1x Silber, 1x Bronze) und 3 Mannschaften stellten den besten Angriff in ihrer Liga. Das sollte Anerkennung und Wertschätzung für alle AK mit ihren Trainern sein. Auch ein Beleg dafür, dass sich die Leitung der SG vehement dafür  einsetzt, dass alle Mannschaften gemäß ihrem Leistungsniveau in den entsprechenden Ligen an den Start gehen können. Leider ist das keine Selbstverständlichkeit im Denken von übergeordneten Gremien und für die SG – Leitung jede Saison eine neue Herausforderung bei der stattfindenden Nachwuchskonferenz in Löbau, die die Staffeleinteilung für den Spielbezirk Ostsachsen und die angeschlossenen Spielkreise
festlegt.
 
In der Saison 2019/20 wird es in den Altersklassen E bis B der SG Pulsnitz/Oberlichtenau einen Punktspielbetrieb geben. Für die Meldung der A-Jugend reichte es personell leider nicht. Diese Jugendlichen werden aber schon in den Männerbereich integriert und erhalten dort ihre Aufgaben und Spielpraxis. Bevor es in die Sommerferien geht, können bei der Spartakiade weitere Erfolge angepeilt werden. Von F bis B wurde gemeldet. Viel Erfolg! (StB)


SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TSV 1862 Radeburg  36:17  (13:10) 

Zum Saison-Halali empfing der frischgebackene Kreismeister den 4. Platzierten aus Radeburg. Auf Grund der Osterferien im Verbund mit der Frankreichfahrt und des Maifeiertages konnten die Jungs vor diesem Spiel nur einmal trainieren. Trotzdem sollte die Meisterschaft mit einem Sieg abgeschlossen werden, wartete doch nach dem Spiel die Siegerehrung mit der Goldmedaille und den Meister-Shirts auf die Jungs, die sie aus den Händen des ehemaligen Pulsnitzer Sachsenliga-Abwehrstrategen und aktuellem Vorstandsmitglied des HSV, Tobias Liebschner, erhalten sollen.

Mit einem „knacke vollem“ Spielprotokoll auf Seiten der SG begann die Partie. Den ersten Akzent setzten jedoch die Gäste mit der 1:0-Führung. Bis zum 4:4 in der 9. Minute wechselte die Führung immer wieder. Dann aber konnte sich unsere Jungs mit 3 Toren absetzen und jeder dachte, jetzt kommt der Meister in Fahrt. Aber man ließ in der Abwehr zuviel zu und vorn wurden die sogenannten 100%-igen vergeben. Die Radeburger arbeiteten sich bis zum 8:8 wieder heran. Nun bestand bei der SG-Bank Redebedarf, in Form der Auszeit in der 16. Minute. Man musste in der Abwehr aggressiver arbeiten und nach vorn das Tempo hochhalten. Bis zur Pause konnte dann wieder ein 3-Tore-Plus erkämpft werden. Überzeugend war es allerdings bis dahin noch nicht und ein Selbstläufer gleich garnicht.

Im 2. Abschnitt wurde die Abwehr von einer 1:5 in eine 5:1- Formation umgestellt. Sofort gab es in der Abwehr Ballgewinne, die im Konter in Tore umgemünzt wurden. So stand es 3 Minuten nach Wiederanpfiff bereits 17:10. Die Abwehrleistung besserte sich zusehends, so dass in der 2. Halbzeit nur 7 Gegentore der Gäste zugelassen wurden. Auch eine Leistungssteigerung der Torleute auf 50% der gehaltenen Bälle trug nun zum Erfolg bei. Beim Stand von 21:11 nach 32 Spielminuten waren es erstmals 10 Tore Differenz. Auf Grund der vollen Bank war es nun auch eine muntere Wechselei. Aber alle die ins Spiel kamen, konnten ihren Beitrag leisten und enttäuschten nicht. Im Gegenteil, 8 Minuten vor dem Ende stand es 30:17 und ab diesem Zeitpunkt ließ man keinen Gegentreffer mehr zu und netzte selbst noch 6x ein. In den letzten 2 Minuten wurde dann so langsam aber sicher  (zumindest auf der Bank) in den Feiermodus geschaltet und schon mal die Meister-Shirts „übergeworfen“. Nach 50 Minuten war es dann offiziell. Kreismeister 2018/19!     

Obwohl (leider) keine offizielle Torschützenliste in dieser Staffel geführt wurde, ist T. Singer ein ganz heißer Anwärter auf die Torschützenkrone. In den 10 Meisterschaftsspielen erzielte er 158 Tore (15,8 pro Spiel)! Auch dazu Glückwunsch, Hochachtung und weiter so!

Für die Jungs ist es der bisher größte sportliche Erfolg und sollte Motivation und Ansporn sein, weiter intensiv den Handballsport zu betreiben, um dann irgendwann im Männerbereich anzukommen.

Gänzlich vorbei ist die Saison für die Mannschaft jedoch noch nicht. Am 19.05. folgt die Spartakiade (Austragungsort Pulsnitz), am 08.06. geht es zum Beach-Handball nach Hoyerswerda und am 19.06. findet dann der mannschaftsinterne Saisonabschluss statt, wo die aufsteigenden Jungs zur B-Jugend, gebührend verabschiedet werden.

Ein Dankeschön auch an die Eltern, die immer dicht dran waren an der Mannschaft und mit Begleitung und Fahren zu den Auswärtsspielen unterstützten. Uns als Verantwortlichen hat es auch wieder Spaß und Freude bereitet, die Jungs auszubilden und zu führen. Die schönste Belohnung ist natürlich, wenn man dann auch noch sportlichen Erfolg hat und das hat diese Saison super geklappt. (StB)

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

T. Singer (13/2); P. Thomschke (1); M. Heinrich; R. Schwann (1); E. Neumann; K. Nowotnick (5); M. Rudolph (3); J. Boden (1); S. Krüger; Chr. Wendt; D. Glöß (8); P. Brückner (4) Im Tor: E. Häse; N. Oswald



SG Cunewalde / Sohland  –  SG Rödertal / Radeberg  13 : 16  (8 : 8)

Im letzten Spiel der Saison ging es noch einmal auf Reise nach Sohland zur SG Cunewalde/ Sohland. Der 3. Platz in der Ostsachsenliga stand zwar bereits fest, doch hieß das nicht, dass dieses Spiel hergeschenkt oder mit einer zu lässigen Einstellung angegangen werden sollte. Die Mannschaft wurde eindringlichst darauf hingewiesen, dass das Spiel gegen diese Sohländer Mannschaft das schwierigste der drei Partien gegen diesen Gegner werden würde, da diesmal keine Stammspielerin fehlte.

Zunächst aber wurden vor dem Anpfiff die Medaillen durch den Staffelleiter an unsere SG Mädels überreicht. 

Unsere SG ging mit Anwurf ins Spiel und verlor durch einen ersten harmlosen Angriff den Ball an die Gegner, die diesen verwandeln konnten.  So geriet man auswärts gleich erstmal in Rückstand und konnte schon sehen, dass der Sohländer Rückraum diesmal eine andere Durchschlagskraft als in den vorangegangenen Begegnungen hat. Das Tor zum Ausgleich erzielte Lea, die überhaupt gleich drei der ersten vier Tore für unsere Rödertalerinnen erzielte.

Über die Spielstände  1:2; 3:2 und 5:3 kam es beim Stand von 5:4 zu einer Schrecksekunde auf unserer Seite. Unsere, in dieser Phase im Angriffsspiel so gut auftrumpfende Lea, musste nach einem unglücklichen Sturz im Zweikampf mit einer blutenden Platzwunde von der Platte. Den „Schock“ und die Unsicherheit durch den ungeplanten Wechsel konnten die Gastgeberinnen nutzen und wieder auf zwei Tore zum 6:4 erhöhen. Eine Auszeit musste her um wieder etwas herunter zu fahren und mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Dies gelang auch zunächst und es konnte der Ausgleich zum 6:6 hergestellt werden. Im folgenden  Angriff durch Sohland gab es allerdings den nächsten Ausfall, denn Jolina musste nach einem unglücklichen Kopftreffer in der Abwehr ebenfalls verletzt vom Platz.  Beiden Mannschaften gelangen noch je zwei Treffer und beim Stand von 8:8 ging es in die Halbzeit.

In der Halbzeitpause wurde versucht, die Köpfe der Mädels wieder frei zu bekommen, wieder locker zu werden und an die eigenen Stärken appelliert. Die Abwehr, die bei der einen oder anderen Aktion zu einfach zu überwinden war, sollte noch konzentrierter und geschlossener agieren.

Die zweite Hälfte begann mit Ballbesitz für die Heimmannschaft, die ihren ersten Angriff auch gleich verwerten konnten. Der Stand von 9:8 sollte im weiteren Verlauf der letzte Rückstand für unsere Rödertalerinnen werden. Im weiteren Verlauf packte die eigene Abwehr besser zu und vorn wurde noch zielstrebiger Richtung Tor gegangen. So konnten unsere Mädels mitunter nur auf Kosten von Strafwürfen  gestoppt werden.  Die entsprechenden Siebenmeter verwandelten Lea, die im zweiten Durchgang doch nochmal spielen konnte, und Finnja, die vor allem in Halbzeit 1 sicher vom Punkt war! Der Lauf unserer SG-Damen wurde lediglich durch Zeitstrafen immer wieder unterbrochen. So musste unsere Hanna Mitte der zweiten Halbzeit nach drei Zeitstrafen, leider mit Rot vom Platz. Doch auch dieses Handicap steckte das C2 – Team an diesem Tag bravourös weg. Über die Spielstände 9:10, 10:12 und 12:15 wurde das Spiel am Ende 13:16 abgepfiffen.

Freudestrahlend und jubelnd klatschten unsere Spielerinnen nach dem Schlusspfiff miteinander und mit den Gegnerinnen ab. Es war ein sehr intensives, interessantes und abwechslungsreiches Handballspiel mit dem sicherlich verdienten Sieg für unsere Mannschaft. So wurde der feststehende dritte Platz in der Tabelle noch einmal bestätigt und am Ende stehen die Mädels sogar als abwehrstärkste Mannschaft da.

Es spielten: Merle Marx, Lea Gräfe, Finnja Kuhnert, Vivien Betz, Antonia Garten, Hanna Gräfe, Coco Schönfeld, Nele Frenzel, Lea Marlen Opitz, Josy Hofmann, Jolina Oswald

Trainer: Katja Wimmer-Berndt, Nadine Schmidt, Tobias Kuhnert

Begrüßung

 

Jubelkreis

 

Jubelkreis

 

Siegerehrung

 

Siegerehrung

 

Siegerehrung