Beim Spitzen der Feder, oder: Was gesagt werden muss.

Es ist Mittwoch, 18 Uhr. Noch genau 48 Stunden. Eine lange Handballsaison liegt hinter den Pulsnitzern. Für das was nun folgt, nicht mehr als eine Ouvertüre. Seit Anbeginn der Zeit kommt es im Sommer für die Handballer des HSV zu einem Duell, welches keinen Vergleich scheuen muss. JUNG gegen ALT! Quasi das Ausleben des in Stein gemeißelten Generationenkonflikts im sportlichen Wettstreit. Während der Hallensaison sah man ein gewohntes Bild: Hängende Köpfe bei Jens und Co., wenn das Wort „Fußball“ auch nur in den Mund genommen wurde. (Anm. d. Red.: Hänge Köpfe gab es bei ALT nur, weil nahezu jedes Spiel extrem dominant durch ALT bestritten und gewonnen wurde und so der von ALT sehnlichst gewünschte „Kick auf Augenhöhe“ nicht zustande kam)

Meist wurde „Alt“ ordnungsgemäß in die Schranken gewiesen oder das Spiel wurde von ihnen in ihrem Sinne rechtzeitig für beendet erklärt. (Anm. d.Red.: Zum Wort Schranken fällt dem geneigten „Alt-Leser“ nur das neue Andreas-Kreuz ein. Das zeigt ein Dauerrot an und so erging es JUNG in jedem Spiel: Man stand bei Rotlicht vor der geschlossenen Schranke, der ICE rauschte an und die JUGEND wurde vom Sog ins Tal der Tränen hinweggeweht)

Aber warum schwieg ich bis jetzt? Anscheinend fährt „Alt“ eine verbale Nichtangriffsstrategie im sportlichen Wettrüsten. Wollen sie den schlafenden Riesen nicht wecken? Eins ist sicher: Team „Jung“ ist heiß wie Frittenfett und brennt darauf die eigene spielerische Überlegenheit auch endgültig über den ganzen Sommer in den Resultaten zu zementieren.

Punkt 18 Uhr am kommenden Freitag geht’s wieder los. Für Verpflegung sollte gesorgt sein.

Bis dann.

 

Edwin (und die Redaktion)

 

PS: Wie auf der letzten PK von ALT zu erfahren war, wird Jens dem Kader von ALT im ersten Spiel nicht zur Verfügung stehen. Sicherlich ein herber Schlag, aber beim Blick auf den qualitativ dünn besetzten Kader von JUNG ohne Probleme verkraftbar.



SG Motor Cunewalde                40  (16)

SG Pulsnitz / Oberlichtenau     32  (12)

 

Als krasser Außenseiter reiste unsere Mannschaft am Samstag, bei hochsommerlichen Temperaturen, zum Tabellenzweiten nach Cunewalde. Dort stand das letzte Punktspiel der Saison, gegen die dortige Motor – Sieben, an. Für Cunewalde ging es darum, sich mit einem eigenen Sieg die Minimalchance auf den Titel zu erhalten. Dazu gehört aber wiederum, dass Sohland in Bernstadt gewinnt und das glaubten, bei allem Optimismus, auch selbst  die Cunewalder nicht so recht. So ging es eigentlich um nichts mehr, da auch unsere Jungs ihren 9. Tabellenplatz nicht mehr verlassen können.

Die Devise aus Sicht der SG konnte als nur lauten: Ohne mentalen und nervlichen Druck spielen, gewachsene Spielstärke zeigen, Paroli bieten und den Gegner vielleicht damit etwas ärgern. So vom Trainer eingestellt, ging die Mannschaft ins Spiel.

Kurz vor dem Spiel wurde bekannt, dass die angesetzten Schiedsrichter nicht anreisen. Nach Absprache beider Teams, übernahm je eine Partei den Part des Referees. Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau agierte kurzfristig Michael Gräfe als Schiedsrichter.

Das Spiel begann von beiden Seiten nervös, so dass es einige Minuten dauerte, ehe überhaupt ein Tor fiel. Nach dem 3:0 der Gastgeber begann auch unsere Mannschaft mit dem Tore werfen. Da man couragiert zu Werke ging, erzielte man bald den Ausgleich zum 5:5. Danach nahmen unsere Jungs auf dem Spielfeld eine mannschaftsinterne Auszeit, die den Gegner veranlasste, seinen Vorsprung auf 10:5 auszubauen. Danach gab die SG wieder Gas und konnte sich bis auf 12:11 heran arbeiten. Da aber die letzte Konsequenz in den Abschlusshandlungen fehlte, musste man sich zur Pause mit einem 16:12 Rückstand begnügen.

Eigentlich hatte man sich in der Halbzeit vorgenommen, im 2. Abschnitt beharrlich den Rückstand zu verkürzen, weil man merkte, dass diese Mannschaft in Bedrängnis zu bringen war. Aber bereits nach 6 gespielten Minuten wurde von der Bank die grüne Karte geworfen, da die Mannschaft unerklärlicherweise neben sich stand und einfachste Fehler machte, die vom Gegner genutzt und bis zur 25:15 Führung ausgebaut wurde. Danach konnte die SG die Partie wieder ausgeglichener gestalten und den Rückstand bis auf 8 Tore verkürzen. Zu mehr reichte es aber leider nicht.

Das Problem ist, wie in vergangenen Begegnungen auch, die zwischenzeitliche Fehlerquote ist zu hoch. Hätte man dieses Match ohne diese einfachen Fehler bestritten, hätte der Gegner vermutlich auch so seine Probleme bekommen. Eines liegt aber klar auf der Hand, diese Mannschaft hat sich im Vergleich zum Saisonbeginn stark verbessert und einzelne Spieler haben einen großen Schritt nach vorn gemacht und das ist das Positive.

32 Tore bei einem starken Gegner sprechen da auch ihre eigene Sprache. Manchmal verkaufte sich die Mannschaft im Saisonverlauf unter Wert, um danach wieder für kleine Überraschungsmomente zu sorgen.

Nach dem heutigen, letzten Punktspiel gibt es nur noch ein Highlight, die Spartakiade, die uns im Juni wieder nach Cunewalde führen wird.

An dieser Stelle auch der besondere Dank an die Eltern, die bereit waren, die weiten Wege zu den Auswärtsspielen auf sich zu nehmen und damit die Mannschaft und uns als Verantwortliche zu unterstützen. Deshalb „Danke“ an alle.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

Thieme. T. (14/1), Hommel, Chr. (5) , Gretschel, O. (11), Niedner, E., Thomschke, W. (1),    Zellerhoff, N., Garten, R. (1), Richter, M.

Im Tor: Gräfe, M., Wendt, J.



Die letzten Heimspiele in dieser Saison standen am vergangenen Wochenende (21.04.2012) für die weibliche Jugend D des HSV 1923 Pulsnitz an.

Als Gegner waren der Königswarthaer SV und der Bautzener LV Rot-Weiß in die Pfefferkuchenstadt gereist.

Das erste Spiel absolvierten die Pulsnitzerinnen gegen Bautzen. Hier rechnete man sich einen Sieg aus. Allerdings sah das in der 1. Halbzeit alles andere als danach aus. Pulsnitz ging mit dem 1. Tor in Führung, konnte diese aber nicht ausbauen. Bautzen konnte immer wieder nachsetzen und so stand es zur Halbzeit 7:9 für Bautzen.

In der 2. Halbzeit besannen sich die Pulsnitzerinnen auf ihr Können und somit stand es am Ende verdient 20:13 für Pulsnitz

 Als 2.Spiel an diesem Tag standen sich Königswartha und Bautzen gegenüber. Zur Halbzeit stand es 5:4 und am Ende 13:7 für Königswartha.

Das letzte Spiel des Tages bestritten die Pulsnitzerinnen gegen Königswartha. Pulsnitz fand nicht ins Spiel und so ging Königswartha mit 0:1 in Führung. Nach einer Auszeit konnte Pulsnitz auf 4:1 erhöhen. Königswartha blieb dran und erhöhte auf 5:5 zum Halbzeitstand.

Die 2. Halbzeit begann so wie die erste. Pulsnitz wirkte unkonzentriert und konnte sein Können nicht wirklich zeigen. Somit stand es glücklicherweise am Ende 9:9.

SK



Heute war unser letztes Punktspiel der Saison 2011/12. Unser Gegner hieß HV Schwarz-Weiß Sohland. Sohland folgt uns in der Tabelle. Ein Gegner, der auf keinen Fall zu unterschätzen ist. Dazu kam noch, dass sie heute wieder von Tim Westerbeek unterstützt wurden, den wir als sehr schnellen und zielsicheren Spieler kennen. Doch davon zeigten wir uns heute unbeeindruckt. Von Beginn an spielten wir druckvoll und unser Deckungskonzept ging auf. Eine Führung des Gegners ließen wir nie zu, schon beim Gleichstand wurden neue Kräfte mobilisiert. Trotzdem war der Spielausgang jederzeit offen, da natürlich auch Sohland als Sieger vom Feld gehen wollte. In die Halbzeitpause gingen wir mit 8:6. Die Sohlander brachten immer mehr Härte ins Spiel (5x 7-Meter und 3x 2Minuten). Doch nach dem 12:12 hatten wir genug von dem Geplänkel und bauten unseren Vorsprung auf 6 Tore aus. Den Endstand von 20:15 hatten wir nicht zuletzt unserem „Tor-Tim“ zu verdanken, der heute seine beste Saisonleistung zeigte und den in der 41. Minute ausgeführten 7-Meter sicher parierte. Wieder einmal haben wir gezeigt, dass wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Kampfgeist und Siegeswillen nahezu unbesiegbar sind. Genau das brauchen wir für die nächste Saison, wenn wir dann auf Bezirksebene spielen. Aber vorher steht noch die Spartakiade an, wo wir schon mal testen können, wie im Bezirk gespielt wird. Am 09.06.2012 finden hierzu unsere Vorrundenspiele in Pulsnitz und dann die Hauptrunde am 17.06.12 in Bischofswerda statt.
Es war eine lange und anspruchsvolle Saison für uns, die wir als (mindestens) Tabellenzweiter hervorragend gemeistert haben. Ein riesen Dankeschön an alle, die ihren Beitrag zu diesem Erfolg geleistet haben: Tim Krechberger, Marvin Radisch, Lucas Kühne, Colin Herms, Sebastian Weißbach, Felix Thieme, Florian Drabant, Lucas Hommel, Cedrik Thomschke, Stefan Lembke, Max Ziesche, Justin Richter, Felix Richter, Ronny Kuban, David Moschke und natürlich deren Vatis, Muttis, Opas und Omas.

Blumen und Sachspenden können gern bei unserer Abschlussfete abgegeben werden.



HV Schwarz-Weiß Sohland 28 (18)
SG Pulsnitz / Oberlichtenau 24 (09)

Nach den schönen und „anstrengenden“ Tagen mit unseren französischen Freunden beim
Jugendaustausch, hält nun wieder der Handball-Alltag, in Form des vorletzten Punkt-spieles der Saison, Einzug. Dabei ging es zu den in der Tabelle, um einen Rang besser platzierten Sohländern. Da sich im Vorfeld bereits zwei Spieler abmeldeten, u.a. der Torwart (!) und am Spieltag noch ein Dritter schien die Aufgabe bereits vor dem Anpfiff schier unlösbar zu sein.

So fuhren 7 tapfere Recken (davon 5 C – Jugendliche!) ins Oberland. Der im Feld nun schmerzlich vermisste Maik Gräfe musste ins Tor und auf der Wechselbank nahmen nur
die Trainer Platz! Somit waren alle schlechten Voraussetzungen gegeben und die Partie konnte beginnen.

Die SG begann konzentriert und motiviert, trotz der bekannten Ausgangsposition. Der Gegner konnte aber auch nur 8 Mann präsentieren , die aber zum Großteil im B-Jugendalter waren und somit körperlich doch etwas überlegen.
Bis zum 5:5 war es eine völlig offene Begegnung, bei der unsere Jungs dreimal die Führung markieren konnten. Doch zwischen der 5. und 15. Spielminute wich man von
der Linie ab und spielte auf einmal ideenlos und rieb sich in Einzelaktionen auf, die auch in Fehlanspielen, – würfen und Fangfehlern mündeten. Der Gegner nutzte diese mehrere Male resolut und konterte unsere Jungs aus. Über die Stationen 11:5 und 14:7 enteilte der Gastgeber. Nach der Auszeit der SG-Bank in der 17. Minute sollte die Spielkultur der ersten Minuten wieder einziehen. Dies gelang nur bedingt, aber man merkte, dass die Akteure ihre eigentlichen Fehler begriffen hatten. So ging es beim Stand von 18:9 in die Pause.

In der Pause wurden nochmals die trainierten Spielzüge gefordert, um die notwendigen Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen.

Die 2. Halbzeit begann wieder gut für unsere Mannschaft. Man kämpfte, versuchte das
Besprochene umzusetzen und konnte schnell auf 19:13 verkürzen. Der „Aushilfstorwart“
hielt dabei nicht nur das, was zu halten war. Allein 12 Würfe und den einzigen 7-Meter der Sohländer konnte er nach der Pause parieren. So war er viel mehr als ein Ersatz, er war ein Rückhalt mit einer Quote von 56% der gehaltenen Bälle im 2. Abschnitt. Ganz kurz flackerte die schlechte Phase der 1. Halbzeit auf. Aber man merkte, dass dieser Gegner bezwingbar war und man machte das Beste aus der Situation an diesem Tag. Leider wurden noch zwei 7-Meter vergeben, die die Angelegenheit noch knapper gemacht hätte.
Getrieben von der Bank und von O. Gretschel (11 T.) auf dem Feld, konnte die Mannschaft
die 2. Halbzeit mit 15:10 gewinnen! Dem gebührt Respekt. Das es am Ende nicht zum Auswärtssieg gereicht hat, lag an den desolaten 10 Minuten der 1. Hälfte und der personellen Situation an diesem Tag. Mit kompletter Mannschaft an diesem Tag, wer weiß,
wer weiß ………

Diese 7 Tapferen haben es versucht und sich in der 2. Halbzeit sogar gesteigert! Schade, dass andere an diesem Tag nicht zur Verfügung standen.

Am nächsten Samstag geht es zum letzten Punktspiel der Saison zum Tabellenzweiten nach Cunewalde. Auch dort kann man eigentlich nur gewinnen ………, unsere Jungs werden es versuchen.
(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:
Thieme. T. (7/2), Hommel, Chr. (3) , Gretschel, O. (11), Niedner, E., Thomschke, W., (3/1), Zellerhoff, N.
Im Tor: Gräfe, M.



Nun ist unser diesjähriger Jugendaustausch mit den befreundeten Sportlern aus Le Relecq Kerhuon schon wieder zu Ende. Auch diesmal waren die gemeinsamen sportlichen Wettkämpfe, das umfangreiche kulturelle Programm, das Miteinander bei den Abendveranstaltungen in Großnaundorf und Pulsnitz ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Das positive Feedback von allen Seiten und die netten freundschaftlichen Kontakte, die neu entstanden oder aufgefrischt wurden, das Kennenlernen der anderen Sprache und die gegenseitige Verständigung auf so vielfältige Weise zeigen den Veranstaltern, dass an dieser Tradition festgehalten werden muss. So ist der Gegenbesuch unserer Sportler in Frankreich im nächsten Jahr schon beschlossene Sache.

Aber zuerst danken wir den vielen fleißigen Helfern, die bei der Planung und Organisation der Veranstaltungen  und der Gewährleistung der Versorgung einen großen Beitrag geleistet haben, ohne den das Ganze nicht möglich gewesen wäre. Ein Dankeschön auch an die Gasteltern für die erstklassige Unterbringung der Jugendlichen und Betreuer sowie die tolle Unterstützung des Organisationsteams. Desweiteren danken wir der Stadt Pulsnitz  für die Bereitstellung der Sportstätten, der Gemeinde Großnaundorf für die kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten für die Abendveranstaltungen, aber auch allen, die z.B. mit selbstgebackenen Kuchen, selbst zubereiteten Salaten und viel persönlichen Einsatz zum Gelingen dieses Jugendaustausches beigetragen haben.

In der Gläsernen  VW-Manufaktur in Dresden wurde uns eindrucksvoll die aufwändige Produktion des VW Phaeton gezeigt. Nach einem kurzem Shoppingausflug in die Altmarktgallerie und einem kleinen  Imbiss  besuchten wir mit unseren Gästen das Glücksgas-Stadion. Das Interesse der  französischen Freunde war riesig. Das kam durch aufmerksames Zuhören und viele Fragen zum Ausdruck. So wurde zum Beispiel anlässlich des 59. Geburtstages von „Dynamo Dresden“ spontan ein kraftvolles „Happy Birthday“ angestimmt. Dem Ganzen wurde  durch den,  von den Großnaundorfer Sportlern organisierten Besuch der beiden französischen Dynamo-Stars Mickaël Poté und Romain Brégerie am 13.04.2012 in der Sporthalle Großnaundorf gekrönt.  Deutsche und französische Fans konnten die  beiden Spieler all das fragen, was sie schon immer über Dynamo Dresden wissen wollten. Selbstverständlich wurde auch jeder Autogramm-Wunsch erfüllt. Daran wird man sich sicher lange erinnern. (siehe auch auf der Dynamo-Dresden-Homepage!)

Den „Badetag“ im Erlebnisbad „Wonnemar“ in Bad Liebenwerda genossen alle Gäste zusammen mit einigen unserer Jugendlichen und konnten dort in einem für sie etwas unbekannteren Metier als den Ballsportarten Handball und Fußball ihr Können unter Beweis stellen oder auch nur gemeinsam jede Menge Spaß haben.
Das Handball-Turnier in Pulsnitz und das Fußball-Turnier in Großnaundorf waren sehr anspruchsvoll und spannend, zum Teil auch mit ziemlich knappem  Ausgang und mit vielen, vielen Toren. Wir freuten uns, dass wir auch die Handballmannschaften vom HVH Kamenz und dem HC Elbflorenz Dresden begrüßen konnten.  Alle Mannschaften waren begeistert, dass ihren sportlichen Wettkämpfen so viel Interesse seitens der zahlreich erschienen  Zuschauer entgegengebracht wurde.  Die sportlichen Kontakte konnten auf diese Weise noch einmal intensiviert werden. Die hervorragende Leistung  der französischen Sportler wurde sowohl sportlich als auch im Fairplay deutlich.  Dafür und auch für den ehrenamtlichen Einsatz der Schiedsrichter, hier hat auch „Dede“ aus dem französischen Le Kerhuon sein Talent unter Beweis gestellt,  allen Teilnehmern unsere große Anerkennung.
Gespielt  wurde um den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Pulsnitz. Nur in der männlichen B-Jugend  ging die Entscheidung knapp für die gastgebende Mannschaft Pulsnitz/Oberlichtenau aus.  In den anderen Altersklassen, sowohl im weiblichen, als auch im männlichen Bereich konnten die Mannschaften von Pont de L Íroise den Pokal mit nach Hause nehmen. Die französischen Handballer spielten einen erstklassigen Handball. Sie verstanden sich nahezu blind und spielten in jeder Situation fair. Beim Fußball-Turnier gewann die Pulsnitzer Mannschaft. Hierzu nochmals herzlichen Glückwunsch! Aber die eigentlichen Gewinner sind alle Teilnehmer des Austausches.

Bei den gemischten Spielen war allen Beteiligten der Spaß am Handball und das gegenseitige Verstehen ohne Worte anzumerken und auch das Zusehen machte großen Spaß.
Bei den Abendveranstaltungen wurde viel geredet, gespielt, gesungen und gelacht. Es war für Jeden etwas dabei. Dabei gab es gegenseitig Unterstützung, was das Erlernen einiger Redewendungen in der jeweils anderen Sprache betrifft. Man kam einander näher und lernte voneinander.
Sogar das Wetter spielte mit, so dass ein Teil der Aktivitäten im Freien (z.B Lagerfeuer, Fußballspiele)  stattfinden konnte.

Zum Abschluss stand für unsere Gäste noch ein Besuch der Mittelschule auf dem Programm, wo der Französisch- Unterricht für die deutschen Schüler noch einmal einen ganz besonderen Touch bekam.

Leider waren die sechs Tage wieder viel zu schnell zu Ende und der Abschied fiel allen schwer. Da konnte man auch so diese und jene Träne in den Augen entdecken, auch bei den Erwachsenen. Der Satz „See you next year in France“  war wohl heute der meist gesprochene Satz. Fast pünktlich auf die Minute startete der französische Bus um 14 Uhr die geplante Heimreise.

Bon voyage!

Alles in Allem war es  wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, die unbedingt Fortsetzung finden muss. Besser kann Verständigung zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten nicht funktionieren. In diesem Sinne wünschen wir uns weiterhin ein so offenes Miteinander,  viele Helfer und Unterstützer und natürlich das Interesse vieler, vieler weiterer Jugendlichen an den Ballsportarten.



Im letzten Spiel in der Sachsenliga unterliegt Pulsnitz dem HSV 37:24 (21:10).

Die Saison war für die Pulsnitzer vor dem Spiel in Dresden scheinbar schon gelaufen. Beide Teams kennen sich aus Vorbereitungsspielen und Testspielen eigentlich bestens. Somit war ein lockeres und entspanntes Abschlussspiel von beiden Teams zu erwarten. Die Platzierungen standen vor dem Spieltag bereits fest und Werbung für den Handball war vorprogrammiert. Die Gäste zumindest schienen es einfach zu locker angehen zu wollen. Damit spielten sie den Gastgebern aber zu leicht in die Karten. Selbst Trainer Andreas Lemke war darüber etwas erbost: „Heute lief einfach überhaupt nichts mehr zusammen. Alle schienen sich bereits vom Ernst das Punktspielalltags entfernt zu haben. Es war damit kaum anders als ich es erwartet hatte, aber etwas mehr Gegenwehr hatte ich schon erhofft. Wir leisteten uns vor allem technische Fehler im Vorwärtsgang. Damit kam das zustande, was wir verhindern wollten; wir wollten dem HSV nicht die Gelegenheiten bieten, uns mit seinem Konterspiel zu überrennen.“ Das jedoch war der Auslöser des Untergangs von Beginn an. Schon das 9:2 war für Lemke die Vorentscheidung im Spiel. Dazu lag seinem Team wieder einmal die zeitweilig sehr offene Abwehr der Dresdener im 3:3 nicht sonderlich. Das nötige Stoßen in die freien Räume wurde unterlassen und so kam kein zwingendes Angriffsspiel der 23-er zustande. Auch von den Rängen war nicht zu erkennen, dass die Gäste den Schalter irgendwann umlegen könnten und das Spiel in andere Bahnen lenken würden. Einen großen Gefallen taten sich die Pfefferkuchenstädter damit sicher nicht. Immerhin suchen sie für die nächste Saison einen Trainer. Und mit dem soll nach Möglichkeit der Wiederaufstieg angepeilt werden, auch um das Gelernte und die Erfahrungen der Sachsenligasaison zu nutzen. Da die Partie somit wahrlich nicht knüppelhart war, überraschten auch Lemke die vielen Zeitstrafen und Strafwürfe auf beiden Seiten. Die brachten wenigstens in die ansonsten niveauarme Partie etwas Spannung und Abwechslung. Nach der Pause spielten die Pulsnitzer dann zumindest ordentlich mit und rissen sich zusammen. Eine Änderung des Spielverlaufs gelang dann aber nicht mehr. Nachdem in der ersten Hälfte kein Fuß auf den Boden gebracht wurde, kam es danach noch zu einem Spiel fast auf Augenhöhe. Der HSV war aber an diesem Tag nicht zu schlagen. Jetzt müssen neue Kräfte gesammelt werden für eine anspruchsvolle nächste Serie in der Verbandsliga. Dann werden auch wieder viele Erfolge erwartet und gefordert.

Pulsnitz spielte mit: Bauer, Schuckelt; Liese, Häberer, Gneuß (3/1), Spata (1), Mager (1), Lüttke, Eppendorfer (7/4), Schöne (4/2), Liebschner (1), Domko (2), Schulze (5) und Schwenke.

Eberhard Neumann


Apr 18

Am letzten Spieltag stehen fast alle Platzierungen fest, es wird nur noch geringfügige Verschiebungen geben

Viel wird am kommenden Wochenende nicht mehr passieren. Die Mannschaften der Ligen über dem Kreisspielbetrieb absolvieren zumeist den letzten Spieltag der Saison 2011/12. Nur einige Nachwuchsklassen, die Kreisligen sowie die  überregionalen Ligen und natürlich die Pokalfinals stehen noch an. Große Veränderungen des Rankings in den einzelnen Ligen wird es nicht mehr geben. Wer es bis zum letzten Spieltag versäumt hat, seine Zielstellungen zu erreichen, der wird dann auch nichts Wesentliches mehr ausrichten.

Sachsenliga. Für die Pulsnitzer Männer geht es am letzten Spieltag noch einmal auf Reisen. Damit nehmen sie das Abstiegsgespenst mit in die Elbestadt und müssen es nicht in der eigenen Halle liegen lassen. Immerhin soll die nächste Saison in der Verbandsliga wieder eine erfolgreiche werden, ohne daran denken zu müssen. Dabei möchte sich das Team von Trainer Andreas Lemke trotz aller Pleiten wenigstens im letzten Pflichtspiel der Serie einen schönen Schlusspunkt setzen. Am Sonntag um 16 Uhr beim HSV Dresden will das noch einmal unter Beweis stellen, dass es eine Bereicherung der Liga war und mit etwas mehr Glück und Erfahrung auch in der Liga verbleiben konnte. Vor dem Abstieg zurück in die Verbandsliga soll noch ein Achtungszeichen gesetzt werden, das auch für die kommende Saison gelten könnte. Dann wollen die Pfefferkuchenstädter wieder angreifen und ihre Fortschritte unter Beweis stellen. Dann geht es ohne Lemke weiter, dessen Vertrag nicht verlängert wurde. Auch ihm wollen die Spieler mit einer ansprechenden Partie in Elbflorenz ein positives Abschiedsgeschenk machen. Immerhin hat er aus einem Team vieler junger, unbekannter Spieler eine konkurrenzfähige Einheit geschmiedet. Da die Gastgeber Platz sechs sicher haben, können beide Mannschaften locker aufspielen, ohne Zwänge und zur Freude am Handball.

Ostsachsenliga. Die Pulsnitzer Damen haben noch ein lohnenswertes Ziel vor sich. Am Sonntag um 12.30 Uhr spielen sie gegen die meist unbequemen Nieskyerinnen. Dennoch soll im letzten Spiel, und dazu noch einem zu Hause unbedingt ein Sieg her, denn der kann noch einen Sprung aufs Treppchen und zur Bronzemedaille bringen. Im Hinspiel reichte es zwar nur zum 18:18-Remis in Gegners Halle, aber auch das soll diesmal gegen den Achten korrigiert werden. Zu ihrem Vorhaben erhoffen sich die Pulsnitzerinnen noch einmal eine volle Halle und bestmögliche Unterstützung von den Rängen.

Ostsachsenklasse. Die Pulsnitzer Männerreserve muss für das letzte Spiel noch einmal auswärts ran. Am Sonntag ab 15.30 Uhr sind deren Qualitäten beim Tabellenzweiten Cunewalde II gefragt. Mit einem Sieg könnte noch Platz vier zurückgeholt werden, während Platz fünf bereits gesichert ist. Ein ordentlicher Abschluss einer guten Saison kann viel Selbstvertrauen für die nächste geben. Lange Zeit spielten die Pfefferkuchenstädter in der Spitze der Bezirksstaffel mit, ehe ihnen zum Ende hin die Puste und das Glück etwas abhanden kamen.

Westlausitzliga/klasse, Nachwuchs. Hier pausieren die Teams noch weiterhin, ehe bis zum 12. Mai die letzten Wettbewerbe abgeschlossen werden. Für die Nachwuchsteams geht es auch erst in einer Woche weiter.

Eberhard Neumann



Die Pulsnitzer verlieren ihr letztes Heimspiel in der Sachsenliga mit 37:22 (19:10) gegen Görlitz.

Fast schien es von Beginn der letzten Heimpartie an, dass die Gastgeber die Hosen voll hätten. Unkonzentriert und mit zu wenig Druck zum gegnerischen Tor starteten sie gegen den Tabellenvierten. So kam von Beginn an nicht die erhoffte Derbyatmosphäre auf wie zuletzt in Kamenz. Zu konzentriert wollten die Gäste den unbedingten Erfolg einfahren und sich nicht wie im Hinspiel aus den Reserven locken lassen. Damals noch hatten die Pulsnitzer die Neißestädter mächtig geärgert und sich sogar lange die Siegchancen aufrechterhalten. Diesmal war daran nicht zu denken. Die bislang immer guten Kombinationen der Gastgeber liefen zwar ab wie gewohnt, aber die Auflösung mit dem Zug zum Tor war eher mangelhaft. So kam es im Angriff meist nur zu Einzelaktionen, die wenn nicht in der Abwehr, bei den Gästekeepern hängen blieben. Im Umkehrschluss bedankten die sich mit Tempogegenstößen, die die aus Görlitz mitgereisten Fans entzückten. Die hatten die Halle, auch zahlenmäßig, und ihr Team die Partie von Beginn an im Griff. HSV-Trainer Andreas Lemke war darüber enttäuscht: „Das war heute einer unserer schlechteren Tage. Schon am Anfang fehlte bei uns die Sicherheit und die Fehler führten zum 3:0 für Koweg. Dann wurden wir noch dezimiert und so war es schwer, mitzuhalten. Ich brauche eben alle sechs auf dem Feld, damit es rund läuft. Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir uns etwas gefangen, konnten die Gäste aber nicht aufhalten. Was uns vor allem fehlte, war Selbstvertrauen. Trotzdem hat der Großteil der Mannschaft noch gekämpft und versucht, ordentlich abzuschließen.“ Auch ein Sieg hätte nicht mehr zum Klassenerhalt gereicht, denn Direktkontrahent Aue gewann zum Heimabschluss gegen Dresden noch einmal. So setzten die auch punktemäßig einen ernüchternden Schlussstrich für Pulsnitz. Diesmal zogen die Görlitzer bis zum Schluss durch und ließen den Gastgebern kaum eine Chance. Da die nicht wie sonst als Mannschaft brillierten, war die zu hohe Heimklatsche nicht zu vermeiden. Zu zeitig war die Sache erledigt, so dass sich zeitweiliges Aufbäumen nie lohnte und die folgenden Fehler hart bestraft wurden. Kontinuierlich wuchs in Halbzeit zwei der Rückstand. So blieb lediglich die Erkenntnis, Koweg war zu stark, auch durch die eigenen Schwächen. Die älteren Spieler konnten vor allem im Vorwärtsgang keine Akzente setzen und blieben blass. Nun geht es auf ein Neues in der Verbandsliga. Dann können hoffentlich wieder mehr Punkte bejubelt werden. Die erfolgreiche Aufbauarbeit mit jungen Spielern sollte dann auch mit den Erfahrungen der höheren Liga schnell zum Wiederaufstieg führen können. Dann werden auch die Hosen wieder straffer gezogen und die eher den Gegnern flattern.

Pulsnitz spielte mit: Bauer, Schuckelt; Häberer (1), Gneuß (1/1), Spata, Mager, Schwenke, Eppendorfer (8/2), Schöne (2), Liebschner, Lauter (5), Schulze (2), Domko (3) und Liese.

Eberhard Neumann


Apr 18

Das Saisonende naht – noch: ein Spiel-Pause-ein Spiel

Sachsenliga. Die Pulsnitzer erwarten in ihrem vorletzten Sachsenligaspiel einen starken Gegner. Am Sonntag ab 16 Uhr geht es gegen den Vierten Koweg Görlitz im nächsten Ostsachsenderby. Dabei wollen die Männer von Andreas Lemke noch einmal beweisen, dass sie in der Liga durchaus mithalten können und mit mehr Glück auch einige Punkte mehr ergattern konnten, was den Klassenerhalt bedeutet hätte. Die spieltechnisch gereiften Pfefferkuchenstädter wollen den Gästen von der Neiße beweisen, dass die knappe Hinspielniederlage keine Eintagsfliege war und sich die Koweg-Männer warm anziehen müssen. Vor allem Geduld ist bei den jungen Pulsnitzer Spielern gefragt. Sie selbst müssen der Forderung des Trainers nach besserer Tempodosierung nahe kommen. Da der dafür nötige abgeklärte Spieler im Team fehlt, muss dass von der Aufbau-Mitte zumindest versucht werden. Vermieden werden müssen vor allem Ballverluste im eigenen Angriffsspiel, die nicht im Tempogegenstoß des Gegners enden dürfen. Mit der Unterstützung der Fans wird in der Halle des Sportforums wieder tolle Stimmung herrschen. Die Pulsnitzer wollen zeigen, dass sie nicht zu unrecht in der Sachsenliga angetreten sind. Entscheidend wird sein, wie auch der Coach nochmals für die nötige Motivation sorgen kann, denn er selbst hätte schon gern mit dem Team weiter gearbeitet.

Ostsachsenliga. Die Pulsnitzer Frauen kämpfen noch um einen Platz auf dem Podest. Derzeit Vierte, wollen sie das mit zwei Siegen in den letzten Spielen erreichen. Dazu ist am Sonntag ab 14 Uhr im Heimspiel gegen Neugersdorf unbedingt ein Sieg nötig. Der muss auch sein, damit die Tabellennachbarinnen am Ende nicht sogar noch für Rang vier gefährlich werden können. Das letzte Spiel ist dann im April ein weiteres Heimspiel gegen Niesky.

Ostsachsenklasse. Die Pulsnitzer Männerreserve hat in den letzten Spielen die Tabellenspitze aus den Augen verloren. Nun muss sie sogar noch um den vierten Platz bangen. Deshalb soll am Sonntag um 18 Uhr gegen Neugersdorf III gezeigt werden, dass sie immer noch zur Liga-Spitze gehört. Die Tabellennachbarn auf Rang drei könnten bei der Endplatzierung mit einem Pulsnitzer Sieg noch arg in Bedrängnis gebracht werden. Bei einer Niederlage gegen die erfahrenen Gäste könnte sogar noch Sohland an Pulsnitz vorbeiziehen.

Weitere Ansetzungen

Westlausitzliga MJD:

Elbflorenz Dresden – Pulsnitz/Oberli. 31.3.,10.00

Westlausitzliga WJC (in Sohland):

Pulsnitz – Königswartha 1.4.,10.10

Sohland – Pulsnitz 1.4.,11.20

Westlausitzliga WJD (in Bischofswerda):
Bautzen – Pulsnitz 31.3.,14.15

Rödertal – Pulsnitz 31.3.,15.15

 

Eberhard Neumann