Nach den leider zwei geschenkten Punkten von Friedersdorf und dem Auswärtssieg von vor zwei Wochen, wusste die zweite Pulsnitzer Männermannschaft inklusive Trainer Weißenfeld immer noch nicht so recht, wo sie nun eigentlich stand.

Am Sonntag erwartete man nun zuhause den ungeschlagenen Tabellenführer BSV Görlitz. Das dies kein Spaziergang werden würde, war C.Weißenfeld aus den letzten Jahren bewusst, da der BSV immer oben mitgespielt hat. Auf Seiten des HSV fehlten mit Oliver G. und Felix T. zwei Jugendspieler und Alexander R. verletzungsbedingt. Mit Stanley N. und Sebastian W. stießen zwei wichtige Spieler endlich zur Mannschaft dazu. Kurzfristig fiel Sandro G. krankheitsbedingt aus, weswegen der Trainer, auch aus Respekt vor dem Gegner, Routinier Jens Mager nachnominierte. Man ging also mit dem unbekannten Luxus von 14 Leuten auf dem Protokoll in die Partie.
Auf Seiten des BSV sah die Situation anders aus. Da fehlten einige wichtige Leistungsträger, was dem Spiel der Görlitzer auch anzumerken war.

Nach Ansprache von Trainer Weißenfeld startet man pünktlich 14 Uhr mit gehörigem Respekt in die Partie.

Die Anfangsphase war auf beiden Seiten geprägt von einem vorsichtigen Abtasten und langen Angriffen. Die Pulsnitzer stellten um Deckungschef D. Schwenke eine solide Abwehr, die vorrangig durch 1 gegen 1 Aktionen und Kreisläuferspiel des Gegners überwunden werden konnte. Spürbar hier war die fehlende Eingespieltheit und Absprache im Pulsnitzer Deckungsverbund. So ging es über die Spielstände 3:3, 5:5 zur ersten kleinen Führung für die Hausherren beim 8:5. Bereits jetzt wechselte Trainer Weißenfeld punktuell, um allen Spielpraxis zu geben und mit frischen Beinen Akzente zu setzen. Das große Manko im Spiel der Hausherren? Ballgewinne in der Abwehr wurden oftmals in Fehlpässen und technischen Fehler wieder hergeschenkt. Die hohe Fehlerquote zog sich wie ein roter Faden durch das Pulsnitzer Spiel. Und so ging man nur mit einem 15:12 in die Pause.

Die vermehrten Ballverluste in der Vorwärtsbewegung wurden auch in der Halbzeitansprache von Trainer Weißenfeld nochmal intensiv thematisiert – leider mit Recht wenig Wirkung.

Die Neißestädter kamen mit mehr Schwung aus der Halbzeit und verkürzten sofort auf 17:16. In dieser Phase konnte Routinier Jens Mager seine ganze Klasse ausspielen. Er hielt die Hausherren mit 5 Toren in 13 Minuten fast im Alleingang im Spiel. In der darauffolgenden Auszeit wurde nochmal nachjustiert, was Wirkung zeigte. Vor allem S. Weißbach mit seiner Schnelligkeit und 1 gegen 1 Stärke wusste nun zu überzeugen und verwertete einfache Ballgewinne in Tore. Was aber auch an der guten Mittelblockarbeit von S. Nitzschner und D. Schwenke lag. Somit enteilte man dem BSV bis auf 28:20.

In der Schlussphase wurde auf Pulsnitzer Seite die Spielzeit auf alle Akteure verteilt, wodurch ein kleiner Bruch ins Spiel kam. Gefährlich wurde es aber zu keiner Zeit mehr. Das Endergebnis von 32:27 stellte Trainer Weißenfeld zufrieden – über die 14 technischen Fehler muss im Training gesprochen werden. Wäre Görlitz in Bestbesetzung angereist, hätte allein dieser Fakt einen Punktverlust bedeuten können. Wo der HSV 2 nun in der Ostsachsenklasse spielerisch wirklich steht, weiß so Recht noch keiner einzuschätzen. In der Tabelle vorübergehend erstmal ganz oben. Aber das ist eine klare Momentaufnahme!

Wir wünschen dem Gästespieler S. Bertram, der sich bei einem fairem Zweikampf verletzte, gute Besserung!

Als nächstes geht es wieder gegen Görlitz, dann aber gegen den Aufsteiger des NSV Gelb-Weiß Görlitz 2 der als absolute Unbekannte nicht einzuschätzen ist. Für die Pulsnitzer geht es weiter darum sich einzuspielen, das Tempo zu erhöhen und Fehler zu reduzieren. Auch in Görlitz sollte man punkten, um einen Mittelfeldplatz am Saisonende vorzeitig zu sichern.

Es spielten:
Colin Herms (Tor), Lucas Hommel (1), Maximilian Krahl (1), Martin Kasper (3), Jens Mager (5), Ronny Schäfer (3), Sebastian Weißbach (7), Florian Drabant, Eric Küster (6/1), Sascha Schmidt, Maurice-Pascal Ludwig (1), Daniel Schwenke (3), Roberto Johne (1/1) und Stanley Nitzschner (1)



Sehr souverän und deutlich sichern sich die HSV-Männer einen 40:22 (24:13)-Erfolg in heimischer Halle gegen die schwachen Radeberger.

So hatten sich das die Gastgeber an diesem Tage allesamt vorgestellt. Alles, was zu Hause in der Hempelstraße spielte, konnte nicht nur gewinnen, sondern zugleich die jeweiligen null Verlustpunkte sichern. Damit sind die zwei höchstklassigen Männerteams auch noch Tabellenführer ihrer Ligen. Die erste Mannschaft gewann also nach der zweiten (32:27 gegen BSV Görlitz) sowie nach den Frauen (21:13 gegen Neugersdorf II). Neben den genannten sowie der männlichen A- und der C-Jugend sind nun auch die Frauen das sechste verlustpunktfreie Team des Vereins. Natürlich lag das Hauptaugenmerk des Interesses auf dem Spiel der Bezirksliga-Männer und da war nichts anderes als der Heimsieg zu erwarten. Vor endlich gut besuchter Halle ließ das Team von Michael Schwenke gegen Radeberg II dann auch nichts anbrennen. Dass die Partie kein spielerisches Highlight wurde, lag ganz besonders auch an den Gästen, die den Gastgebern diesmal nie das Wasser reichen konnten. Dabei wurde der schnell erzielte Vorsprung sukzessive auf elf Tore  Differenz bis zur Halbzeit ausgebaut. Das alles erlaubte Trainer Michael Schwenke schon frühzeitig gezielt durchzuwechseln. In der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so souverän und konzentriert wie zu Beginn agierend, wurde da dennoch die Differenz weiter erhöht. Mehrfach gelang das mit 13 Toren Unterschied (wie zum 28:15; 29:16; 33:20), der bis zum höchsten Abstand von 17 Treffern (38:21)  zum 18-Tore-Endabstand ausgedehnt werden konnte. Die tollste Aktion, selbst die Fans überraschend, war der aktive Mannschaftskreis der Radeberger zu Spielbeginn mit dreifachem Brüller. Das und der gute Saisoneinstieg mit 4:2 Punkten bei Siegen über Rietschen und Cunewalde/Sohland mahnten die Gastgeber eher zu Vorsicht als zu einem leichten Spiel. So wie das Publikum letztlich zufrieden war, zeigte sich auch Schwenke, der vor dem Anpfiff noch die verdienten Team-Eins-Akteure Tobias Liebschner und Daniel Schwenke ehrte und verabschiedete: „Mir war es ein Bedürfnis, den beiden für die vielen gemeinsamen Jahre zu danken. Wir wollten ihnen auch zeigen, dass sie unbesorgt der aktuellen Formation vertrauen können. Grundsätzlich bin ich erst einmal auch zufrieden über die 10:0 Punkte. Auch der sehr sichere Sieg gegen Radeberg klingt sehr gut, aber der war eher durchwachsen. Unsere Stärken waren das schnelle Spiel und die gut ausgespielte zweite Welle. Die Abwehr funktionierte ebenfalls recht ordentlich. Bei dem erarbeiteten Abstand konnte ich zeitig durchwechseln, auch wenn das Spiel dabei zeitweise ins Stocken geriet. Alle sollten ihre Spielpraxis erhalten, obwohl nicht jeder Normalform erreichte. Letztlich war es trotz sicherem Sieg dann doch kein schönes Spiel, auch weil wir uns mit Fehlwürfen und Fehlern nach vorn dem Gegner zu sehr anpassten. Zum Schluss bot ich wieder die stärkste Truppe auf und schon wurde das Ergebnis ausgebaut. Toll für den sehr gut reingekommenen Colin Herms im Tor, dass er mit dem 40. direkt verwandelten Tor den Endstand erzielte. Jetzt allerdings kommen nun die schwereren Spiele und da werden wir sehen, was die zehn Punkte wert sind. Dazu müssen wir uns weiter stabilisieren, auswärts geschlossener auftreten und die Fehler minimieren. Dafür arbeiten wir an besserer Konzentration und ballorientierterer Abwehr, wenn es hart auf hart zugeht.“ Punktzahl, Spielweise und Flexibilität stimmen allemal optimistisch für die nächsten Aufgaben ab Ende Oktober. Richtig schwer und interessant wird es dann ab Mitte November gegen Bernstadt sowie später gegen Schleife und Oberlichtenau.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms (1); Liese (7/4), Thomschke (3), Johne (1), Lüttke (6), Drabant (1), Eppendorfer (5), Schöne (4), Kasper (1), Küster, Schulze (6), Richter (2) und M. Scholze (3).

Eberhard Neumann



Mit einer eher schwächeren Leistung gegenüber den ersten Saisonspielen kann der HSV mit 29:24 (15:13) die Gäste von der Neiße auskontern.

Durch ihre Auftaktsiege und -Auftritte sind die Gegner gewarnt und versuchen konzentriert gegenzuhalten. Die jugendliche Power ist dabei zwar entscheidend, aber für die Gastgeber immer noch nur mit der Erfahrung der älteren Mitspieler in den Grenzen des Möglichen und Machbaren zu kanalisieren. Diese Symbiose war diesmal die wichtigste Erkenntnis, um wieder erfolgreich zu sein. Einige der jungen Wilden waren nicht so effektiv wie gefordert, was auch an der erfahrenen Gegenwehr der Gäste lag. So hatte auch Trainer Michael Schwenke auf der Bank allerhand zu tun, ums zu richten. Ergebnis waren einige notwendige Umstellungen, auch um die doch vorhandene Heim-Nervosität wichtiger Akteure zu minimieren. Eine Reihe von Umstellungen im Spiel vorn wie hinten mussten so her, um die Gäste zu verunsichern. Die ließen sich allerdings über weite Strecken wenig beeindrucken und spielten ihren Stiefel runter, die Gastgeber so oft in Bedrängnis bringend. So lange auch bei ihm die Kräfte reichten, war vor allem John Eppendorfer in Erfahrung und Cleverness ebenbürtig. Einige seiner Mitspieler dagegen ließen sich mehr beeindrucken. Bereits der Spielbeginn zeigte, dass die Partie kein Spaziergang würde. Erst in der zehnten Minute drehte Pulsnitz das Spiel zum 5:4 und zwischen der 15. Und 18. Minute konnte die Schnelligkeit zu einer Vier-Tore-Führung genutzt werden. Bis zur Pause blieb der Vorsprung zwar erhalten, schrumpfte aber da auf zwei Treffer Differenz. Nach dem Wechsel, auch mit erholten Kräften der Gäste, ging es eng weiter und der Gastgeber sah sich bereits in der 39. Minute wieder im Rückstand. Die Umstellung auf 4:2 im Angriff brachte auch nicht die erhoffte Wirkung, da sich die ohnehin sehr defensiven Görlitzer damit gut anfreundeten. So dauerte es bis zur 45. Minute, ehe sich der Gastgeber wieder einen Drei-Tore-Vorteil erarbeitet hatte. Der wurde zwischen der 52. Und 57. Minute vor allem dank der Treffsicherheit Eppendorfers entscheidend auf 27:20 ausgebaut. Danach wurde der erkämpfte Heimsieg ordentlich über die Zeit gebracht. Insgesamt war Schwenke zufrieden, obwohl auch er einiges zu bemängeln hatte: „Das war das erwartet schwere Spiel für uns nach den bisherigen Ergebnissen der Görlitzer. Es ist das eingetreten, was ich vorausgesehen und der Mannschaft mitgegeben habe. Wir trafen auf eine erfahrene und ausgebuffte Mannschaft. Deshalb wollten wir vermeiden, dass sich die ältere Truppe in der zweiten Welle zurückziehen und auf unsere Pässe lauern  konnte. Zudem verfügten sie über einen guten Torhüter, der es uns schwer machte. Ich bin aber zufrieden, dass wir jetzt auch solche Spiele im Gegensatz zum Vorjahr gewinnen können, in denen es nicht so bei uns läuft. Als wir klarer führten, konnte ich Systemumstellungen vornehmen mit dem Ziel, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Auch wenn diesmal nicht alles passte, so sind wir insgesamt einen Schritt weiter gekommen und haben einen großen Sprung nach vorn gemacht. Wir machen weniger Fehler, auch wenn wir heute einige Ausfälle hatten. Das entsteht auch durch übermotiviertes Auftreten meiner jungen Spieler. In der zweiten Hälfte wollten wir ballorientierter zu mehr Ballgewinnen kommen, nutzten aber die daraus entstandenen Möglichkeiten unzureichend. Das gilt es nun weiter zu hinterfragen, auch wenn die Schwächen der rechten Seite durch die linke diesmal problemlos ausgeglichen werden konnten. Nachdem wir wieder ins Hintertreffen geraten waren, wurde die Partie auch gut gedreht. John Eppendorfer wuchs dabei heute über sich hinaus.“ Am Ende waren wohl alle Mitwirkenden rundum zufrieden. Die Gäste, auswärts nicht unter gegangen zu sein, die Pulsnitzer, trotz Schwächemomenten dominiert zu haben und die Fans, ein rassiges, kämpferisch gutes Spiel gesehen zu haben. Für Pulsnitz könnte es gut und gerne jetzt so weiter gehen. Aber mit der Tabellenführung und den bisherigen Spielen, werden andere auch aufmerksamer und versuchen, alles entgegen zu setzen was geht. Die nächste Hürde sollte aber gegen Radeberg II eine einfachere und wieder machbare am kommenden Sonntag sein.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms; Liese (3), Thomschke, Johne (3), Lüttke (5), Drabant, Eppendorfer (12/2), Schöne, Kasper (2), Küster, Schulze (4), M. Scholze und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



Am vergangenen Dienstag (18.9.) beging der Jubilar im Kreise seiner Familie, Freunde und Mitstreiter seinen 75. Geburtstag. Im Pulsnitzer Schützenhaus empfing er die vielen Gäste und Präsente. Diese waren allseits Ausdruck der Wertschätzung des Pulsnitzers in der Öffentlichkeit und vor allem auch der großen Handballgemeinde. Für den HVS überbrachte Vizepräsident Recht Andreas Zschiedrich die Glückwünsche. Gleichzeitig vertrat der gemeinsam mit Walter Hentschel den ehemaligen KFA. Große Freude bereitete Wimmer auch die Abordnung der Pulsnitzer Handballer mit Jens Mager (Vorstand) und Steffen Bienek (Leiter Nachwuchsspielgemeinschaft). Diese Vertretung war auch deshalb gewählt, weil Rolf Wimmer immer noch für den Verein als Übungsleiter Bambinis und als Schiri aktiv ist. Die Abordnung von Spielbezirk Ostsachsen und Kreisspielleitung Bautzen wurde angeführt durch Michael Gräfe (Vors. SKL). Sportliche Auszeichnungen gab es diesmal keine, weil Wimmer als Ehrenmitglied des Verbandes bereits die höchst mögliche erhielt. Ehrenmitglied ist er auch beim HSV 1923 Pulsnitz e.V., wozu Mager betonte: „Rolf ist für uns und den Verein, aber auch darüber hinaus ein Urgestein. Man kann sagen, er ist die gute Seele des Vereins.“ Der Jubilar bedankt sich bei allen, die an ihn dachten und ihn so zahlreich ehrten.

Eberhard Neumann

Foto:

Jens Mager, Vorstand des HSV Pulsnitz gratuliert dem Jubilar Rolf Wimmer und überreicht ihm ein Geschenk des Vereins.



HSV 1923 Pulsnitz 3. – SG Oberlichtenau 2. 27:25 (14:09)

Sonntagmittag kam es in Pulsnitz gleich zum nächsten Spitzenspiel für die 3. Mannschaft. Die Pulsnitzer als amtierender Meister empfingen die junge und schnelle Truppe der 2. Mannschaft der SG Oberlichtenau, welche im letzten Jahr Rang 4 erreichte. Es wurde also ein spannendes Spiel erwartet. Die M3 musste erneut ohne den immer noch erkrankten Coach Eppendorfer auskommen, sodass wiederum Sven Poprawe die Führung auf der Bank übernahm. Vor dem Spiel wurden noch mal alle auf das bekannt schnelle Spiel der Oberlichtenauer eingestellt. Vorn wenig Fehler machen und möglichst schnell den Weg zurück in die Abwehr finden war die Devise. Nur so konnte man sich Chancen auf einen Sieg ausrechnen, denn aus dem Rückraum war kaum Gefahr für das Pulsnitzer Tor zu erwarten.

Der Start ins Spiel verlief für die Pfefferkuchenstädter viel versprechend. Im Angriff konnten immer wieder Tore vor allem aus dem Rückraum erzielt werden. Oberlichtenau versagten vor dem Tor dagegen öfters die Nerven und Holger Frenzel konnte zahlreiche Würfe von Außen entschärfen. So stand nach ca. 20 Minuten ein klarer Vorsprung von 10:03 auf der Anzeigetafel, der so nicht zu erwarten war. Leider konnte dieser Lauf nicht über die kompletten 30 Minuten gehalten werden, sodass Oberlichtenau bis zur Halbzeit noch auf 5 Tore Rückstand verkürzen konnte (14:09). Hier machten sich schon erste konditionelle Nachteile auf Seiten der Pulsnitzer bemerkbar, die vor allem dem wesentlich höheren Durchschnittsalter (Pulsnitz 38 Jahre, Oberlichtenau 28 Jahre) geschuldet waren.

Die Pause wurde von den Pulsnitzer Männer offensichtlich gut zur Erholung genutzt, denn zu Beginn der 2. Halbzeit konnte der Vorsprung wieder leicht ausgebaut werden (17:11, 21:14). Dann ergaben sich aber immer mehr Probleme durch das bereits angesprochene schnelle Spiel (Konter, schnelle Mitte nach Gegentor) der Oberlichtenauer, welches konsequent über 60 Minuten durchgezogen wurde. Der Vorsprung schmolz immer mehr dahin (21:16, 23:19, 25:22, 26:24). Ein verwandelter Strafwurf zum 27:24 ca. 1 Minute vor Spielende sorgte dann aber für die Entscheidung und der Sieg konnte somit am Ende auch etwas glücklich über die Zeit gerettet werden.  

Am nächsten Sonntag (23.09.2018) um 14.00 Uhr findet bereits das nächste Spiel statt. Gegner ist dann die 3. Mannschaft der SG Oberlichtenau, die letztes Wochenende nach langer Führung Unentschieden gegen Ohorn spielte.

Pulsnitz spielte mit:

Im Tor: H. Frenzel

F. Gebler, Ch. Hommel (2), U. Caspar (3), S. Lembke, J. Mager (13/5), R. Kreher, S. Poprawe (2), T. Liebschner (3), R. Wolf (1), H. Berndt (3)

Oberlichtenau spielt mit:

Im Tor: R. Oswald, T. Mütze

R. Schöne, G. Nitzsche (2), M. Thomschke (2), N. Ziesche (6/2), P. Jäschke (2), P. Hörig (7), T. Klingebiel, M. Gräfe, M. Franke (2/1)



Sonntag, 16.09.2018 – um ca. 12:15 Uhr startete das Team der „neuen“ 2. Männermannschaft des HSV 1923 Pulsnitz zu ihrem zweiten Spiel der Saison 2018/19. Nachdem der TSV Friedersdorf das Spiel am 09.09. abgesagt hatte, sollten die Jungs der M2 heute zeigen können, was in ihnen steckt. MV 1 Christian Weißenfeld hat in den Aufbau und in die hervorragende Trainingsvorbereitung des neuen M2-Kaders sehr viel Zeit und Arbeit investiert. Das Ergebnis wollte man ihm natürlich heute präsentieren. Nicht ganz einfach bei dem Gegner, der heute im Oberland wartete: die SG Cunewalde / Sohland III. Eine Mannschaft, die als Favorit und Titelanwärter in der Liga gehandelt wird. Schon beim Ausfüllen des Spielberichtbogens staunten einige der Cunewalder was da für ein blutjunges Team antrat.

Pünktlich dann um 14:00 Uhr der Anwurf. Und, fast erwartungsgemäß, legten die Gastgeber vor. Nach 3 Minuten führten sie 3:0. Aber dann nahm das Team des HSV Fahrt auf. Nach weiteren 3 Minuten lag Pulsnitz mit 4:3 vorn. Es war von Anfang an ein Spiel mit sehr hohem Tempo. Beide Seiten kämpften um jeden Ball. So konnten wir dem Gastgeber mit einer verdammt starken Deckung und einem ganz starken Alex im Tor die Stirn bieten, uns aber nicht wirklich deutlich absetzen. Aber auch den Cunewaldern gelang dies nicht. So stand es in der 18. Minute 8:8. Durch eine souveräne Deckungsleistung, einen zuverlässigen Torwart und ein konzentriertes Angriffsspiel konnten wir unseren Vorsprung wieder auf drei Tore ausbauen und über die Stationen 12:9 … 13:10 … 13:11 … 14:12 … 15:13 … 16:14 mit einem Spielstand von 17:15 in die Pause gehen.

Alles, was die MV`s sagen mussten war, dass wir an die Leistungen der ersten Halbzeit anknüpfen mussten. Natürlich mussten wir damit rechnen, das der Gegner in der Halbzeit eine mächtige Ansage bekommen hatte und dementsprechend gestärkt aus der Kabine zurückkommt. Aber sie sollen nur kommen 😊…

Weiter geht’s. Wir spielten unser Spiel weiter, so wie wir aufgehört hatten. Stabile Deckung, starker Torwart, schnelle Angriffe. So stand es nach 15 Minuten der zweiten Halbzeit 23:20. Was dann geschah hätte sich weder die MV`s des HSV noch der Gegner träumen lassen. Mit einem überragenden 6:0-Lauf zog der HSV auf 29:20 davon. Das demotivierte die Cunewalder dann doch ein wenig. Uns machte es richtig Mut. Fünf Minuten vor Schluss stand es 30:21 – nun sollten uns die zwei Auswärtspunkte nicht mehr zu nehmen sein, auch wenn unser Spiel jetzt etwas hektisch und unkonzentriert wurde. So konnte Cunewalde zwar nochmal um drei Tore verkürzen, aber am Ende konnten wir das Spiel klar mit 31:24 für uns entscheiden.

Ein Ergebnis an das um 12 Uhr keiner geglaubt hatte, schon gar nicht in dieser Höhe.

Glückwunsch Jungs! So kann es weitergehen!

Aber wir wollen uns jetzt natürlich nicht auf diesem Erfolg ausruhen, sondern sehen, wo wir uns noch weiter verbessern können um eine richtig geile Saison zu spielen.

 

Es spielten: Roberto Johne (5), Eric Küster (2), Martin Kaspar (2), Maximilian Krahl (5), Oliver Grafe, Sascha Schmidt (1), Maurice Pascal Ludwig (1), Daniel Schwenke (7), Ronny Schäfer (6), Sandro Gornig (2)

Im Tor: Alexander Roth



Beim klaren Auswärtssieg von 30:23 (14:7) der HSV-Männer gegen Cunewalde/Sohland in Sohland lassen die Gäste dem Gastgeber keine Siegchancen.

Das war wirklich ansehnlich für die eine und beinahe mehr als frustrierend für die andere Seite wie die Pulsnitzer Gäste mit Schwung und Konzentration in die Partie starteten. Innerhalb von zehn Minuten entschieden sie praktisch das Spiel für sich Mit 6:0 führend, nutzte den Sohlandern auch die frühe Auszeit in der siebenten Minute wenig, denn nach dem eigenen Ballverlust legten die HSV-er nach. Erst in der 13. Minute konnte der Gastgeber erstmals einnetzen, kassierte aber gleich den nächsten Gegentreffer. Überragende Spieler dieser Anfangsphase waren zwei Youngster der Gäste. Der 17-jährige Franz Johne hatte bis zum 0:7 immerhin drei Treffer beigesteuert und war kaum zu stellen. Der andere war Colin Herms, der bis zum ersten Sohlander Treffer bereits fünf Paraden zeigte. Und dazu gesellte sich als bester Aktivposten Marco Liese, der nicht nur toll Regie führte, sondern auch selbst torgefährlich wurde und kaum zu halten war. Er war letztlich auch bester Werfer beider Teams bei acht Feldtoren und fünf Siebenmetern. Aufbauend auf der konzentrierten Anfangsphase kontrollierten die Gäste die Partie beinahe nach Belieben und zeigten auch kaum Probleme mit dem Haftmittelverbot. Trainer Michael Schwenke war happy: „Unser Training ohne Wachs hat sich heute super ausgezahlt. So hatten wir auswärts gleich einen guten Start. Aus der relativ bescheidenen Personalsituation machten wir zudem das Beste. Dank an die Spieler der zweiten, die schnell vom Spiel in Cunewalde rüber kamen. Trotz allem legten die anderen konzentriert los und spielten auch die zweite Welle konsequent durch. Nicht ganz so gut wie gewollt kamen wir aus der Pause. Da ließen wir zu viel zu und der Gastgeber kam zum 10:15 und 11:16. Letztlich konnten wir uns aber einige Schwächephasen leisten und locker runter spielen. Immer wieder konzentriert anziehend, wurde der Vorsprung ausgebaut. Beim 12:22 war das Spiel endgültig entschieden. Dazu haben wir zeitweise auch einige der Ballgewinne nicht genutzt. Durch die sichere Abwehr kamen wir nie richtig in Bedrängnis. Auch die zuletzt teilweise gespielte 3:3-Abwehr funktionierte gut. Auch wenn ich aus der insgesamt tollen Mannschaftsleistung weiter keinen herausheben möchte, so will ich Franz Johne loben. Der hat nach seinem durchwachsenen Beginn der Vorwoche die Nervosität abgelegt und ein tolles Spiel gezeigt. Dazu spielte auch Kenny Kasper wieder sehr solide, vor allem in der Defensive. Und über die Leistung von Marco Liese muss kein weiteres Wasser in die Spree gegossen werden.“ Am heimatlichen Gewässer hatten die Gastgeber diesmal wenig Gegenmittel zu bieten, obwohl ihnen der nötige Kampfgeist nicht abzusprechen ist. Sie zeigten da auch in einigen Phasen, dass sie nach dem eklatanten Rückstand am Ende etwas unter Wert geschlagen wurden. Für Pulsnitz kann es so weiter gehen, was auch für das nächste Spiel gilt. Die Gegner sind nun natürlich vor den Stärken und der Flexibilität der jungen Truppe gewarnt, können sich aber auch auf deren weitere Steigerungsmöglichkeiten gefasst machen. Ein anderer Gradmesser als bisher steht dem HSV im nächsten Heimspiel mit Koweg Görlitz II bevor. Gegen den Tabellenvierten wird das schwieriger als bisher. Zu Hause verlor der immerhin nur gegen Bernstadt und kassierte da die einzigen Minuspunkte. An den Fans wird es auch liegen, wie sie die Vorgaben des Teams annehmen und noch zahlreicher und geschlossener hinter dem stehen. Vor allem die jungen Leute brauchen die Unterstützung.

Pulsnitz spielte mit: Roth, Herms; Liese (13/5), Johne (5/1), Lüttke (1), Drabant (n.e.), Schöne (1), Kasper (1), Küster, Schulze (4), Richter (3) und M. Scholze (2).

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG Pirna/Heidenau 2.   31:25 (16:11)

Die Frage war heute, kann der 3. Sieg in Folge gelingen und die Weste „weiß“ bleiben? Es wäre ein Start nach Maß und nicht unbedingt die Erwartung. Die Verantwortlichen sehen sich jedenfalls bestätigt in der richtigen Liga unterwegs zu sein. Da neben der Ausbildung auch Erfolge für die Kinder / Jugendlichen keine unwesentliche Rolle spielen sollen, um den Spaß und die Freude am Handball auszuleben.

Vorher galt es aber gegen eine weitere unbekannte Mannschaft zu bestehen. Deshalb wollte man von Beginn an hellwach sein und auf`s Tempo drücken.

Der Kader bestand wieder aus 13 Mann, so dass die Bank die Qual der Wahl hatte. Los ging es mit der ersten Sieben und dem 1:0 der Gastgeber nach 14 Sekunden. Die Gäste ließen sich aber nicht lange bitten und konnten durch 2 Treffer in Folge ihrerseits die erste, aber auch einzige Führung im Spiel erzielen. Ausgeglichen ging es bis zum 5:5 weiter, auch weil die Gäste – SG immer wieder über rechts außen erfolgreich war. Hier musste die  einheimische Bank reagieren und diese Lücke stopfen. Doch 3 Tore in Folge zum 8:5 verschaffte unseren Jungs nach 10 Minuten etwas Luft. Diesen Lauf wollte der Gegner stoppen und nahm seine erste Auszeit. Jedoch näher als auf 2 Tore kamen sie nicht heran. Die Einheimischen immer dann erfolgreich, wenn es nach Ballgewinn in der Abwehr im schnellen Gegenzug Richtung gegnerisches Tor ging. Die Konter wurden meist, wie auch gefordert, mit 3 Mann gelaufen. So konnte man ab der 17. Minute mit einem 6:0-Lauf ein 16:8 vorlegen. Zum „Durchschnaufen“ gab es in der 21. Minute das Team-Time-Out der SG- Bank. Aber die Gäste aus Pirna und Heidenau gaben nicht auf und verkürzten bis zum Pausenpfiff auf 16:11.

Der Mannschaft war klar, dass sie im zweiten Durchgang keinesfalls locker lassen darf und um jedes Tor weiter kämpfen muss. Die Abwehr stand gut, besonders der Mittelblock ist hervorzuheben. Und im Angriff wurde die Anzahl der Fehlwürfe gegenüber der 1. Hälfte auch nochmal reduziert, so dass die Trefferquote bei über 70% lag. So konnte sich unsere Jungs zu Beginn des 2. Durchganges wieder absetzen (19:12). Höhepunkt dann nach 40 gespielten Minuten eine 26:16- Führung. Dahinein gab es eine doppelte Zeitstrafe für den Gastgeber. In diesem Zeitraum gelang dem Gegner ein 5:0-Lauf und er verkürzte auf 26:21. Daran änderte auch die sofort genommene Auszeit in der 43. Minute nichts. Aber die Jungs kämpften und konnten noch einmal eine 7-Tore-Führung (29:22) herauswerfen. Zum Schluss waren es 6 Tore vor und ändert nichts an einem jederzeit verdienten Sieg und an einer geschlossenen Mannschaftsleistung.  

Kurios in diesem Spiel, die Gäste erhielten 8 Strafwürfe, von denen 3 vereitelt werden konnten. Die SG erhielt keinen einzigen…… Die SG erhielt 3 gelbe Karten und 4 Zeitstrafen, der Gast hingegen nicht eine Verwarnung oder Zeitstrafe …….

Nun kommt es leider zu einer recht langen Punktspielpause, inklusive Herbstferien, für unsere Jungs. Der Rückzug des HC Großenhain verlängert die Pause von ohnehin 7 Wochen noch einmal um 2 weitere Wochen, nämlich auf 9 (!) an der Zahl. Die Verantwortlichen wollen diesen Zeitraum mit einigen Trainingsspielen überbrücken. So richtig weiter geht es erst am 18.11.18. In heimischer Halle empfängt man dann ab 10.15 Uhr die SG Weixdorf. (StB)

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

K. Nowotnick (2); D. Glöß (4); T. Singer (20); J. Boden; E. Neumann; M. Rudolph; P. Thomschke (1); M. Heinrich (1); S. Krüger; P. Brückner (3); Chr. Wendt

Im Tor: N. Oswald; E. Häse