In Sohland spielen die Pulsnitzer ihren Stiefel beim sicheren 33:20 (17:10) locker zum Auswärtssieg über Sohland/Friedersdorf runter

Diesmal ließen sich die Pulsnitzer Männer nicht von äußeren Bedingungen und Gegebenheiten beeinflussen. Von Beginn an spielten sie das, was sie können, ohne ihre sichtbare Dominanz durch zu viele Fehler mehr als nötig zu strapazieren. Schnell nahmen sie dem Gastgeber den ersten Ball ab und erzielten die drei Tore in Serie zur klaren Auftaktführung. Erst in der fünften Minute ließen sie den Gegentreffer Nummer eins zu. Auch danach schraubten sie den Abstand sukzessive nach oben. Sieben Tore plus nach 15 Minuten ließen bereits die ersten Wechsel zu. Endlich fungierte auch Marco Liese wieder als Kopf der Mannschaft, verwandelte bis dahin souverän die ersten beiden von sechs seiner Siebenmeter, selbst gewonnenen Konter oder brachte mit guten Zuspielen die Mitspieler in Wurfposition. Nach dem 3:10 wurde es bei einigen unnötigen Fehlern der Gäste, die die Gastgeber aber nur zu zwei Gegentreffern nutzten, lauter in der Halle. Bis zum 8:14 und der Auszeit der Gastgeber in der 24. Minute ging es hin und her, ohne Fehler beider Teams. Bis zur Pause passierte dann wenig Änderung oder Aufregendes, was mit klarer HSV-Halbzeitführung endete. Gleich nach dem Wechsel gab es wie zu Beginn einen Pulsnitzer 3:0-Lauf, ehe nach jetzt acht Minuten Sohland der nächste Treffer gelang. In der vielleicht schwächsten Phase der Gäste nach der Pause häuften sich wieder mal die Fehler, aus denen Sohland aber kein Kapital ziehen konnte, weil die Abwehr des HSV gut stand und agierte. Erst ab der 45. Minute fingen sich die Pulsnitzer wieder und spielten ruhiger, die Angriffe länger ausspielend ihr größeres Potenzial herunter. Zwischen der 49. und 57. Minute wurde der Sack mit sechs Toren in Folge endgültig zugebunden. Letztlich war auch der den Coach diesmal vertretende Co. Markus Scholze froh, dass er und das Team die nicht leichte Herausforderung in Sohland klar für sich lösten: „Wir hatten uns vorgenommen, in der Abwehr sicherer und aktiver zu agieren. Wir wollten die Werfer schneller attackieren, Bälle gewinnen und ordentlich in die zweite Welle gehen. Das gelang über weite Strecken sehr gut und so kam unsererseits Ruhe ins Spiel. Ich konnte dann auch schnell wechseln, alle einsetzen, die bis auf William Thomschke vorn alle trafen. Der machte seine Sache auf der Mitte aber gut, nachdem der den dann etwas angeschlagenen Marco Liese ersetzen musste und Praxis auf der Mitte sammeln konnte. Kleine Hänger überstanden wir schnell und spielten weiter das, was geübt wurde. Erstaunlich, dass uns weniger Fehler unterliefen als mit Wachs. Das bedeutet, alle spielten konzentriert und brachten ihre Leistung. Im Angriff wurde diesmal auch geduldiger gespielt.“ Somit war der Auswärtstrip ins Oberland nicht nur vom Ergebnis her eine Leistungssteigerung. Auf die müssen die Pulsnitzer auch in den nächsten Spielen bauen. Zunächst kommt am Sonntag erst einmal Sagar ins Sportforum. Auch da wird eine weitere Verbesserung und Topp-Leistung gefordert. Die Gäste sind nicht zu unterschätzen und mit ihrem Stil oft schwer zu bespielen. Das mussten am Wochenende auch die Neugersdorfer bei ihrer 29:26-Pleite in Bad Muskau hinnehmen. Ein Warnschuss auch für den HSV.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms; Liese (7/6), Forke (1), Krahl (3), Thomschke, Jung (2), Johne (4), Ziesche (1), Drabant (2), Schöne (3), Kasper (6), Schulze (3) und Grafe (1).

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG Kurort Hartha   23:18 (12:08)   

Auch für die MJC hieß es am vergangenen Wochenende „auf ein Neues“. Zu Gast war am Sonntagnachmittag der punktgleiche Tabellennachbar aus Hartha. Es ist schon etwas kurios, denn Platz 2 und 5 trennt nur ein einziges Pünktchen. Also eigentlich ein ganz kleiner Schritt nach oben. Aber der Anschluss an dieses dicht gestaffelte Mittelfeld sollte auch nicht verloren werden. Dafür käme ein Sieg gerade recht. Jedoch genau die gleiche Problematik stand vor dem Gegner. Somit war es keine leichte Aufgabe für unsere Jungs, denn es konnte auch nach „hinten losgehen“.

In Vorbereitung auf diese Begegnung hatte man sich 2 Tage vorher im Trainingsspiel gegen die zweite Mannschaft der WJB von der SG Rödertal/Radeberg nochmal Spielpraxis geholt.

Ein ganz anderes Problem gab es vor dem Anpfiff, denn das elektronische Spielprotokoll machte den Beteiligten bei der Vorbereitung des Spieles zu schaffen und versagte seinen Dienst. Letztendlich musste das herkömmliche Papierprotokoll noch einmal her halten. Trotzdem konnte pünktlich angepfiffen werden.

Der Gastgeber begann konzentriert und konnte bis zur 10. Minute mit 5:1 vorlegen. Dabei war der Gast mit seinen Chancen in dieser Phase etwas nachlässig. Auf Seiten der Einheimischen fiel auf, wenn die Achse P. Thomschke / P. Brückner funktionierte, wurde es für den Gegner gefährlich. Beim Stand von 6:2  dann die 1. Auszeit der Gäste-Bank nach 11 Minuten. Auch danach ging es mit diesem 4-Toreabstand, quasi im Gleichschritt, weiter. Auch weil auf beiden Seiten Gelegenheiten zum eigenen Torerfolg vergeben wurden. Auf Seiten unserer Jungs waren es allein 10 Chancen in Halbzeit 1. Bei 12 erzielten Toren kann ein jeder selbst, die nicht berühmte Trefferquote ausrechnen. Kurz vor der Pause die Auszeit, zum Durchatmen, durch die SG-Bank. Der 4-Tore-Vorsprung hielt bis zum Halbzeitpfiff, obwohl mehr möglich war, man aber die Harthaer durch eigene Fehler weiter im Spiel hielt.

Der 2. Abschnitt begann sehr fahrig und unkonzentriert. Abspielfehler und technische Fehler standen auf einmal auf der Tagesordnung. Ein einziges hin und her. Nach 30 Minuten dann die erste 5-Tore-Führung im Spiel. Da sich die Jungs dann wieder auf das Trainierte und Gesagte besannen, konnte bis zur 38. Minute die Differenz auf 7 Treffer erhöht werden (19:12). Daraufhin folgte die nächste Auszeit der Gäste. Und diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Denn 4 Minuten später stand es 19:15, die Gäste wieder im Spiel und unsere Jungs verunsichert, brauchten 5 Minuten um den nächsten, wichtigen Treffer zu erzielen. Somit war es auch bis in die Schlussphase ein spannende Begegnung, bei der die Truppe um Uwe Liese den Kopf oben behielt und den verdienten Sieg nach Hause brachte. Der Schlusspunkt, der 2. gehaltene Strafwurf durch den wieder genesenden N. Oswald, als die Uhr schon heruntergelaufen war.

Durch diesen Start-Ziel-Sieg macht die Mannschaft mit 8:8-Punkten einen zwischenzeitlichen Sprung vom 5. auf den 2. Platz.   

Am 01.02. empfängt man dann zum nächsten Heimspiel den Tabellenführer aus Bad Gottleuba. Im Hinspiel konnten unsere Jungs einen Auswärtssieg landen. Auf Grund der Tabellenkonstellation sind nun die Gäste Favorit. Doch in dieser Staffel kann eigentlich jeder jeden bezwingen ……. Erwarten wir mit Spannung den Anwurf um 11 Uhr. (StB)   

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

P. Thomschke (11); M. Heinrich; R. Schwann (2); P. Brückner (9); M. Rudolph (1); A. Bergmann; J. Wilken; P. Bach; Chr. Wendt; S. Krüger; Im Tor: N. Oswald; T. Koschwitz 



Nun stand der letzte Tag der Vorrunde in der Ostsachsenliga an. Wir empfingen in Pulsnitz die Jungs aus Radeberg. Da uns der 2. Platz sicher war konnte entspannt aufgespielt werden. Der Spieltag bildete nun auch den Wiedereinstieg von David nach seiner Zerrung im letzten Spiel. Zudem kehrte Paul nach langer Verletzung ins Team zurück. Also standen die Vorzeichen recht gut.

Die Radeberger begannen das Spiel und konnten 0:1 in Führung gehen. Nun bekamen unsere Jungs den Ball und konnten zeigen, was sie leisten können. Nach 4 Minuten stand es dann bereits 5:1 und die Gäste nahmen ihre erste Auszeit. Dies bremste unseren Lauf aber nicht und so stand es nach 13 Minuten 15:2 für die SG. Da war das Spiel schon entschieden. Also wurde fleißig durchgewechselt und die erste Halbzeit endete mit 24:8.

Nach der Pause konnte auch entspannt weiter gespielt werden und es wurde weiterhin durchgewechselt. Die Abwehr stand sehr gut und im Angriff wurde die Chancen fast optimal in Tore umgemünzt. So stand es nach 30 Minuten 32:11 und alles war entschieden. In den letzten Minuten wurde in der Abwehr nicht mehr ganz so hart gearbeitet, aber bei diesem Stand soll das keine Kritik sein. Am Ende des Spieles stand es dann deutlich 45:19. Positive ist dabei anzumerken, wie die Torschützen innerhalb der Mannschaft verteilt sind. Die Tore wurden auch auf allen Positionen erzielt. Im Laufe des Spieles wurden den Zuschauern auch mehrere sehr schöne Spielzüge gezeigt und es machte wirklich Spaß den Jungs zuzusehen.

Die Vorrunde ist nun Geschichte. Das heißt aber nicht, dass nachgelassen werden kann. Für die Platzierungsspiele muss noch richtig hart gearbeitet werden. Es warten dann neben den Mannschaft Kamenz und Neugersdorf, welche wir schon kennen, noch die Mannschaften aus Zittau, Rietschen und von KOWEG Görlitz. Die Jungs von KOWEG werden dabei sicherlich der dickste Brocken, da diese knapp an der Sachsenligaqualifikation gescheitert sind und die Vorrunde Ost verlustpunktfrei gewonnen haben. Aber wir werden uns auch dieser Aufgabe stellen.

TP

Es spielten:

Im Tor: Tom L., Lennox N

Im Feld: Louis G. (7), Niels F. (3), Adrian G.  (2), David G. (5), Konrad P. (7), Jonas R.(6) , Eddie M. , Paul (15)

 


Jan 15

Wie ein Schatten hing der erste Spieltag über dem Saisonbeginn der 2. Mannschaft des HSV 1923 Pulsnitz.  35:22 hieß damals das Ergebnis gegen die „Alten Herren“ des SV Koweg Görlitz. Eine Machtdemonstration der puren Erfahrung aus gemeinsamen Jahren in Verbands- und Sachsenliga. Die junge Pulsnitzer Truppe verlor damals ab der ersten Sekunde den Kopf und auch den Faden. Und heute? …Pünktlich 14 Uhr pfiff das Schiedsrichtergespann die Partie an. Die Pulsnitzer Bank war voll besetzt, zu den etablierten Spielern, gesellte sich nach Stefan Lembke und Marvin Zschiedrich nun noch Nico Schöne hinzu. Das dritte Nachwuchstalent, was man in dieser Saison langfristig an den Kader der M2 heranführen möchte, hat sich nach überstandener Verletzung fit gemeldet. Die Männer von Koweg Görlitz hatten weniger Glück, ihnen fehlten die erfahrenen Spieler Feja, Kuhnt, Rechner und Meißner. Ab der ersten Sekunde entwickelte sich eine spannende Partie auf Augenhöhe mit ausgeglichener Torfolge bis zur Halbzeit. (4:4, 6:6, 10:12, 14:14).  Nur kurz konnten sich die erfahrenen Koweg Männer über ihre Leader Krause und Brendler auf zwei Tore absetzen, ehe die Pulsnitzer sie wieder gestellt hatten. Die Gäste hatten spürbar Probleme das hohe Tempo der Heimmannschaft mitzugehen. Wenn die Herren von der Neiße aber einmal in ihrer 6:0 Abwehr standen, hatten die Pulsnitzer sichtlich Probleme diese zu knacken. Lediglich Martin Kaspar konnte in dieser Phase seine Wurfstärke konsequent ausspielen und die Achse Schwenke – Drabant konnte einige sehenswerte Akzente setzen. Die Halbzeitansprache der Pulsnitzer MV ́s fiel kurz aber zufrieden aus. Man war schließlich voll im Plan und hatte sogar noch Luft nach oben. Fehlwürfe (33%) und technische Fehler/Ballverluste (6x) reduzieren, die Torhüterleistung steigern und noch schneller umschalten. Das war der Plan für die zweiten 30 Minuten und: „…wir wollen weiterhin Spaß haben“. Eine Umstellung in der Abwehr, im Tor wechselte man von Kevin Hoppe auf Alexander Roth und der mittlerweile auf der Rückraummitte beeindruckend aufspielende Max Ziesche, mit seinem bisher besten Männerspiel, waren die ausschlaggebenden Faktoren, durch die sich die Heimmannschaft nun über die Zwischenstände 16:16, 16:18, 18:18, 20:18 bis auf 30:23 absetzen konnte. Während die Pulsnitzer sich auf ihr Tempospiel fokussierten, suchten die Herren aus Görlitz eher die Konversation mit den Unparteiischen, was die Lücken für die HSV ́ler noch größer werden ließ. Am Ende stand ein mehr als verdienter und hart erarbeiteter 32:27 Sieg auf der Anzeigetafel. Somit hält die ansteigende Formkurve bei der M2 an. Nach der knappen Heimniederlage gegen den nun fast sicheren Aufsteiger Cunewalde 2, den Einzug ins Bezirkspokalhalbfinale beim Sieg über Sohland und nun die geglückte Revanche, die wichtig für die Köpfe der Spieler war, geht es tendenziell aufwärts. Nach dem kommenden spielfreien Wochenende, geht es dann Zuhause gegen den BSV Görlitz weiter. Eine weitere Chance der Wiedergutmachung aus der Hinrunde…

Es spielten: K. Hoppe, A. Roth (beide Tor), L. Hommel (2), S. Lembke, E. Küster (7/4), D. Zerbst (n.e.), F. Drabant (3), M. Ziesche (5/2), M. Kaspar (8), O. Grafe (2), S. Schmidt, M. Zschiedrich, N. Schöne, D. Schwenke (5)



Die HSV-Männer tun sich mehr als schwer, um den LHV II zu Hause mit 30:26 (17:11) zu besiegen, obwohl da viel mehr drin war.

Die Warnungen, dass sich die jungen Gäste aus Hoyerswerda auf dem aufsteigenden Ast befinden, wurden wohl von den Gastgebern erhört, aber eben zwischenzeitlich doch vergessen. Mit den eigenen Fehlern und der wieder schludrigen Chancenverwertung wurden die Zusestädter immer wieder aufgebaut. Schienen die bereits am Boden, so standen sie immer wieder auf, weil der HSV den Sack nicht zuband. Nach dem guten Testspiel unter der Woche gegen Verbandsligist ESV Dresden wurde das Ausspielen des eigenen Leistungsvermögens abermals vergessen. Der rote Faden der schwachen Chancenverwertung war gegen einen starken, niemals aufgebenden Gegner einfach nicht zu zerreißen. Schon die Anfangsphase im Spiel machte deutlich, dass ein Erfolg nicht selbstverständlich sein würde. Die Gäste gingen mit viel Einsatz zu Werke und hielten bei einer zweimaligen Führung in den ersten zehn Minuten voll dagegen. Dann schien der Knoten geplatzt und Pulsnitz setzte sich innerhalb von acht Minuten mit vier Toren in Folge vom 6:5 zum 10:5 ab. Dass die Differenz nicht größer und vorentscheidend ausgebaut wurde, lag auch an bis dahin sechs vertanen Hundertprozentigen. Das sollte aber auch in der Folgezeit nicht besser werden. Die Auszeit der Gäste rüttelte die eher wach als dass die Gastgeber sich besser auf den Gegner einstellten. Der LHV kam bis zur 25. Minute sogar wieder auf zwei Tore heran. Danach gelang bis zur Pause wenigstens noch ein guter Vier-Tore-Lauf, der die zweite Hälfte beruhigter angehen ließ. Allerdings kamen die Gäste ausgeschlafener aus der Kabine, während dem HSV sieben Minuten lang kein Treffer gelang. Hoyerswerda war da wieder bis auf vier Tore Differenz auf Tuchfühlung gekommen, konnte aber ebenfalls mit nur zwei Treffern nicht überzeugen. In der folgenden besten Pulsnitzer Phase wurde die Überlegenheit besser ausgespielt und genutzt. Aber Mitte der zweiten Hälfte folgte nach dem 24:16 ein völliger Einbruch, was wohl niemand schlüssig beantworten kann. In sechs Minuten am Stück warfen die Gastgeber die Bälle weg und der LHV die Tore. Beim 24:22 waren Letztere wieder in Schlagdistanz. Auch wenn es danach weiter eng blieb, wurde der nötige Abstand gehalten und zum Erfolg runter gespielt. So hatten nicht nur die Zuschauer und Fans am Ende neben der Siegesfreude ähnliche gemischte Gefühle wie Coach Michael Schwenke: „Wir haben gut angefangen, auch wenn der LHV gut mitspielte. Die Abwehr stand gut mit stärkerer Leistung gegenüber den letzten Spielen. Vor allem Colin Herms kam im Tor gut ins Spiel rein. Nach vor kamen wir auch trotz Fehlern besser in die zweite Welle. Marco Liese bot nach zuletzt schwächeren Partien wieder eine starke Leistung als Lenker und Treffender im Vorwärtsgang. Wir zeigten eine gute mittlere erste Hälfte und waren schlecht nach dem Wechsel. Da wurden die Bälle weggeworfen und technische Fehler brachten keine Ruhe ins Spiel. Zwischendurch wurden wir wieder besser und sicherer, auch in der Abwehr, aber danach taten wir uns selbst schwer. Wir müssen weiter viel arbeiten, vor allem damit der zweite Anzug wieder besser passt. Wir haben teilweise in der ersten und Mitte der zweiten Halbzeit gesehen was geht. Aber insgesamt war auch in der zweiten Hälfte zu sehen, was nicht geht. Und die jungen Hoyerswerdaer spielten auch gut mit.“ Viel mehr gibt es nicht zu sagen, als dass in den nächsten Partien, vorerst gegen vermeintlich schwächere Gegner wieder mehr Fahrt aufgenommen werden muss. Als nächstes steht das Auswärtsspiel in Sohland an.

Pulsnitz spielte mit: O. Scholze, Herms; Liese (9/7), Forke, Krahl, Thomschke, Jung (4/1), Johne (4), Lüttke (2), Schöne (1), Kasper (4), Schulze (4) und Richter (2).

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – OSV Zittau  35:25 (17:14) 

 

Die Feiertage sind vorbei und somit allen Handballfreunden ein gesundes und erfolgreiches, neues Jahr. Damit auch „Willkommen“ in der Rückrunde.  

Vor 6 Wochen, beim Sieg gegen Obergurig, hatten unsere Jungs das letzte Punktspiel. Man durfte gespannt sein wie sich die lange Pause, mit Weihnachtsfest und Jahreswechsel, auf die Formkurve der Mannschaft ausgewirkt hat. Die Jungs aus dem Dreiländereck liegen derzeit, mit 2 Punkten Rückstand hinter der SG, auf Platz 4. Ein Aufeinandertreffen beider gab es diese Saison noch nicht, so dass das Leistungsvermögen der Gäste schwer einzuschätzen ist. Wollen unsere Jungs „oben“ dranbleiben, zählt nur ein Sieg, um mit den zwei Erstplatzierten wieder gleich zu ziehen. Ein Sieg mit 6 Toren Differenz würde sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung bedeuten. 

Und das sah sich für unsere Mannschaft wohl verlockend an, denn die Zittauer waren nur mit 6 Spielern angereist, da die auffüllende C-Jugend Spiel in der Sachsenliga hatte, wie ein MV berichtete. Der Auftakt der Partie begann so nach dem Geschmack der Pulsnitzer Zuschauer, denn nach 3 Minuten stand es 4:1 für die Hausherren. Doch dann beschlichen den Betrachter leichte Zweifel, ob des weiteren Spielverlaufes. In der 6. Minute bereits, beim Stand von 5:3 gab es eine doppelte Unterzahl gegen den Gast. Das bedeutete nur noch 3 Zittauer Feldspieler standen auf der Platte und unseren Jungs gelang in dieser Phase kein Treffer. Erst als beide Strafen abgelaufen waren, erzielte T. Hohmann das 6:3. Dies aber noch nicht genug, den jetzt kam die Zeit des OSV. Bis zur 10. Minute drehten sie den Spielstand in eine 6:7-Führung und das mit nur 5 Feldspielern. Lange Gesichter bei der SG, beim Spielstand von 7:9 in der 14. Minute dann die notwendige Auszeit der SG-Bank. Vor allem die Abwehr war zu kritisieren, zu oft ließ man die Zittauer Angreifer gewähren, weil man zu halbherzig agierte, was den Torleuten auch die Arbeit erschwerte. Highlight diesbezüglich der gehaltene Strafwurf durch K. Zeiler nach 16 Minuten. Nach der Auszeit wurde es nicht viel besser. Man konnte zwar wieder die Führung übernehmen, aber absetzen war nicht. Nach dem nochmaligen Ausgleich zum 14:14 gelangen unseren Jungs 3 Treffer in Folge zum schmeichelhaften Pausenstand.

Man erwartete im 2. Abschnitt nun eine Reaktion, eine Steigerung und die gab es. Gleich zu Beginn 2 schnelle Tore und die SG führte 19:14. So sukzessive konnte der Vorsprung nun ausgebaut werden (21:16 / 24:18 / 27:19 / 32:23), da auf Grund fehlender Wechselmöglichkeiten auch die Kräfte der Gäste schwanden. In der Abwehr wurde nun  besser (sicher noch nicht zufriedenstellend) gearbeitet, was den Torleuten auch größere Chancen bescherte, den ein oder anderen Wurf zu parieren. Im Angriff wurde eigentlich, wie auch im 1. Durchgang, vergleichsweise wenig liegen gelassen. So war es dann letztendlich ein deutlicher Sieg, der etwas über die aufgezeigten Probleme hinweg täuscht. Mit diesem Ergebnis hat man nun auch vorübergehend die Tabellenführung erkämpft. Eine Momentaufnahme, mehr nicht. Respekt und Anerkennung an den sportlichen Gegner, der trotz der personellen Unterbesetzung bis zum Schluss kämpfte und unseren Jungs das Leben schwerer machte, als es denen lieb war. 

Bereits in einer Woche kreuzt man wieder die „Klingen“, dann aber in Zittau. Will man dort was Zählbares mitnehmen, ist eine gehörige Portion Leistungssteigerung von Nöten, was  speziell die heutige 1. Halbzeit betrifft. Denn dann wird es das personelle Defizit vermutlich nicht geben. Am Samstag, 10 Uhr ist Anwurf in der Zittauer SH. (StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit: N. Voigt (5); M. Bernhagen (8); L. Gebler (12/2); L. Rietschel (4); Y. Franke; T. Hohmann (3/1); J. Boden; T. Singer (3); D. Glöß; E. Neumann; K. Nowotnick  Im Tor: K. Zeidler, T. Große



An diesem Samstag stand nun die Entscheidung um den Gruppensieg der Staffel West in der Ostsachsenliga an. Wir erwarteten in Pulsnitz die bisher ungeschlagenen Jungs aus Kamenz.

Leider war Paul immer noch verletzt und Lennox musste kurz vor dem Spiel auch verletzungsbedingt absagen. So standen die Zeichen erst mal nicht so gut. Aber wenn alle Jungs ihr Bestes geben, hatten wir eine Chance.

Der Beginn des Spieles verlief sehr ausgeglichen und nach 8 Minuten stand es 6:6, wobei bei uns allein 4 Toren über den Kreis durch Louis erzielt werden konnten.

Man merkte aber von Anfang an, dass auch David Probleme hatte. Er hatte sich im letzten Training gezerrt und war aber guter Dinge zum Spielstart. Seine Problem wurden aber immer stärker und er konnte seine sonst so zuverlässige Leitung nicht abrufen.

Nikolas Herrmann auf Kamenzer Seite war in der nächsten Zeit kaum zu bremsen und erzielte 7 Tore bis zur Pause. Den Jungs der SG gelangen nur 3 und so ging es mit 9:13 in die Pause.

Kurz vor der Pause musste David dann verletzungsbedingt komplett vom Feld genommen werden. So blieb von standartmäßigem Rückraum nur noch Konrad übrig. Die anderen Jungs gaben weiterhin ihr Bestes, aber der Ausfall von Paul und David war nicht zu kompensieren.

Der Rückraum war viel zu statisch und brachte nicht genug Gefahr, um die Kamenzer Deckung oft genug zu überwinden.

Kamenz spielte dagegen im Angriff sehr variabel und die Jungs fanden bis auf die letzten Minuten kaum ein Mittel dagegen. So stand es nach 30 Minuten 11:22 und am Ende des Spieles 19:29 für die Gäste aus Kamenz.

Glückwunsch an Kamenz zum Staffelsieg.

Nächste Woche steht nun das letzte Spiel der Vorrunde gegen Radeberg an. Dies hat aber keinerlei Bedeutung für uns. Der 2. Platz war uns ja schon nach dem Sieg in Neugersdorf sicher. Da Neugersdorf aber Radeberg geschlagen hat, sind auch diese sicherer Dritter.

Also können wir befreit aufspielen und eventuell mal einige Dinge testen bevor das dann um die Plätze 1-6 geht.

 

TP

 

Es spielten:

 

Im Tor: Tom L.

 

Im Feld: Louis G. (7), Niels F. (2), Adrian G. , David G. , Konrad P. (9/1), Jonas R. , Eddie M. (1), Aron



Rot – Weiß Bad Muskau    –    SG Rödertal / Radeberg II       5 : 28   (0 : 13)

Im letzten Spiel des Jahres ging es für unsere Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Bad Muskau. Nach drei verlorenen Spielen in Folge, sollte hier nun noch einmal ein Erfolgserlebnis beim Tabellenletzten Rot-Weis Bad Muskau her. Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, gab es die neuen Aufwärmpullover fürs Team, in denen man sich erstmalig in Bad Muskau präsentieren und aufs Spiel vorbereiten konnte.

Ein großer Dank dafür, geht an Patrick Hahmann und die AIR Kranken und Intensivpflege GmbH für die Unterstützung!    

Pünktlich um 14:30 wurde das Spiel durch die beiden Unparteiischen aus Neugersdorf angepfiffen. Unsere SG-Damen konnten durch Coco auch den ersten Treffer des Spiels setzen, nur waren da bereits viereinhalb Minuten gespielt. Hier zeigte sich schon eine gewisse Unsicherheit, die möglicherweise eine Folge der letzten Spiele sein könnte. In der Abwehr ganz sicher und eng stehend, lies man die Gegnerinnen kaum in die gefährlichen Zonen kommen, aber vorn wurde zu wenig aus den Balleroberungen gemacht. Weitere Treffer auf Rödertaler Seite konnten durch Hanna, Antonia und Finnja erzielt werden. Bis zur ersten eigenen Auszeit in der 17. Spielminute konnte man sich einen komfortablen Vorsprung von 0:8 herausspielen, doch wurden in dieser Phase leider auch mind. 5 glasklare Chancen vergeben. Der Spielstand erlaubte es, in diesem Timeout gleich vier neue Spielerinnen von der Bank zu bringen. Alle fügten sich gleich nahtlos ins Spiel ein und konnten bis zur Halbzeit auf 0:13 erhöhen.

So deutlich konnte in dieser Spielserie noch keine Halbzeit gestaltet werden. Man darf das Zwischenergebnis allerdings, gegen die noch recht unerfahrene Mannschaft aus Bad Muskau, nicht überbewerten. Nur sollte man jetzt nicht denken, dass der Rest von alleine gehen wird. Bad Muskau wird alles daran setzen, mindestens einen Ehrentreffer zu erzielen, bzw. die zweite Hälfte aus ihrer Sicht enger zu gestalten. Von Rödertaler Seite gab es nur eine Sache zu verbessern, … die klaren Chancen effektiver zu nutzen. Gleichzeitig sollte aber die Abwehr weiterhin eng und konzentriert arbeiten. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit, ließen schon einige größer werdende Lücken durch Ungeduld  und Bequemlichkeit erahnen.    

Weiter ging es. Marie erzielte den ersten Treffer in Hälfte 2 nach knapp 3 gespielten Minuten. Wieder war die Anfangsphase etwas zerfahren und unsauber. Kurz darauf war es dann passiert, die Gäste konnten ihr erstes Tor des Tages erzielen und legten im Wechsel mit weiteren Treffern von Marie nach. (0:14; 1:15; 2:16) Im weiteren Verlauf konnte die Führung kontinuierlich ausgebaut werden, auch wenn man sagen muss, die Defensive war nicht mehr so hoch konzentriert wie noch im ersten Durchgang. Josy und Nele durften nach 5 erfolgreichen 7m Würfen durch Finnja, jeweils auch vom Punkt antreten, da beide im Spielverlauf, trotz klarer Chancen, nicht so das glückliche Händchen hatten. Diese Gelegenheiten nutzten beide um sich ebenfalls in die Torschützenliste einzutragen. Bei Abpfiff stand ein klarer 5:28 Sieg zum Jahresausklang auf der haben Seite!

Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung und stimmte alle glücklich und zufrieden, nur darf man ihn aber nicht überbewerten! Gegen die Mannschaften auf den ersten 3 Plätzen in der Tabelle, die es in der Rückrunde zu schlagen gilt, reicht diese Leistung, die heute größtenteils passte, auch nur, wenn man sie mal dauerhaft über 50 Minuten auf den Platz bringt. Nichts desto trotz, gehen wir jetzt mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachts- und Jahreswechselpause und werden dann an unseren Zielen arbeiten.

Das erste Spiel des neuen Jahres findet am 25.01.20 um 13:30 beim OSV Zittau statt!

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen gesunden und erfolgreichen Start ins Neue Jahr!

Es spielten:        Merle Marx (TW); Coco Schönfeld (4); Josy Hofmann (1); Hanna Gräfe (4); Emma Sander; Antonia Garten (6); Finnja Kuhnert (7/5); Jasmin Zschaler; Lea Marlen Opitz (2), Marie Kühnel (3), Nele Frenzel (1)

Trainer:               Katja Wimmer-Berndt und Tobias Kuhnert