SG Pulsnitz / Oberlichtenau 17 (07)
SG Strahwalde / Eibau 44 (21)
Zum Beginn des neuen Jahres und Start in die Rückrunde, allen Handballfreunden, Fans und Eltern, im Namen der Mannschaft und Trainer alles Gute für 2012.
Eigentlich wollte man an die ordentlichen Leistungen gegen Cunewalde und Sagar anknüpfen und gewachsene Leistung unter Beweis stellen, doch heute sollte leider alles ganz anders kommen.
Das die Mannschaft einige Minuten benötigt, um ins Spiel zu kommen, dass war in der Vergangenheit schon öfters so. Aber heute wurde in der gesamten 1. Halbzeit der Schalter nicht umgelegt. Einzig O. Gretschel fand statt und zerrte an den Ketten. Davon zeugen seine 6 Treffer von insgesamt 7 mageren Toren der ersten Spielhälfte.
Es waren auch nicht die vergebenen Chancen (wie sonst), zu diesen kam es nur sporadisch, weil man einfach nicht in der Lage war, selbige heraus zu spielen. Keine Bewegung im Angriff, speziell auch ohne Ball, machten die Aktionen ausrechenbar. Nur mit Einzelaktionen, wie von O. Gretschel, kam man hin und wieder zum Torerfolg. Und in der Abwehr stand man Spalier und winkte den Gegner teilweise durch, ja man lud ihn zum Torerfolg ein, weil man keine Präsenz zeigte, den Körperkontakt mied und nicht dahin ging, wo es auch mal „weh“ tut.
Das dem Trainer zur Pause die Enttäuschung über diese Leistung ins Gesicht geschrieben war, kann jeder nachvollziehen. Und „lauter“, als sonst üblich, wurde Kampf und Einstellung für den 2. Abschnitt gefordert. Genau das war es, was bisher fehlte. Dasman dem Gegner letztendlich unterlegen ist, das stand hier nicht zur Debatte, sondern das „WIE“.
Zu Beginn der 2. Halbzeit flackerte kurz die mögliche, abrufbare Leistung auf. Auch weil T. Thieme, der bis dato keinen Treffer markierte, sich darauf besann, dass er Tore werfen kann und ein-, zweimal wurde er auch von seinen Nebenleuten so in Szene gesetzt, dass auch die Gästeabwehr chancenlos war. Ansonsten blieb aber alles weiterhin Stückwerk und man kam aus dem Schatten der 1. Halbzeit nicht heraus. Das Spiel dümpelte so dahin und wohl jeder sehnte den Abpfiff herbei.
So verlor man auch die 2. Hälfte mit 10:23 und eine erhoffte Leistungssteigerung zur 1. Hälfte blieb somit aus.
Ernüchterung und Enttäuschung müssen nun von allen im Training verarbeitet werden. Die Mannschaft zusammen und jeder einzelne Spieler sollte sich aber auch hinterfragen, ob nicht in jedem Training die „100%“ gebracht werden sollten! Denn genau dort beginnt es mit der „Einstellung“ ……….
(StB)
SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:
Thieme. T. (8/2), Hommel, Chr., Niedner, E., Gretschel, O. (7), Garten, R., Gräfe, M.(1/1), Pilz, N., Zellerhoff, N. (1), Richter, M.
Im Tor: Wendt, J.