Erwartungsgemäß gewinnen die HSV-Männer gegen Kreisligist Ohorn mit 42:13 (22:7) deutlich und stehen damit im Halbfinale.

Es war vorher nicht abzusehen wie sich das Treffen David gegen Goliath entwickeln würde. Zu groß waren von vornherein die Unterschiede in allen Belangen. Deshalb sollen gleich zu Beginn die Ohorner Highlights genannt werden. Da kamen immerhin 85 zahlende Zuschauer in die Halle im Pulsnitzer Sportforum – ein kleines Novum und gute Einnahmen für die Gastgeber. In der Halbzeitpause boten sie mit dem Auftritt von Kelly Jentsch, einer Ohornerin und der Deutschen Meisterin in Rollschuh-Showtanz, einen weiteren schönen Höhepunkt. Im Spiel selbst natürlich chancenlos, sorgten die TSV-er jeweils für das erste Tor nach Anpfiff zum Spiel und zur zweiten Halbzeit. Die zu erwartende überaus hohe Klatsche konnte ebenfalls verhindert werden. Und da kommen endlich die Pulsnitzer ins Spiel. Sie taten teils unfreiwillig dem Gastgeber den Gefallen und hielten ihren Sieg in Grenzen. Das war natürlich den vielen vergebenen Chancen im Angriff und Unaufmerksamkeiten in der Abwehr geschuldet. So war das Fazit auch für Trainer Michael Schwenke nicht nur schwer, sondern auch undankbar: „Was soll ich sagen? Wir hatten schon vor dem Spiel gesagt, wir können dabei nur verlieren. Deshalb wollten wir locker aufspielen, schnell nach vorn gehen und besser werfen als zuletzt. Letztendlich bin ich zufrieden wie es gelaufen ist. Am Ende haben wir noch zu viele Gegentore hingenommen, aber bei dem Abstand kann man auch darüber hinwegsehen. Der war jedenfalls standesgemäß und spielgelt die Ligaunterschiede wider. Mein Team war auch deutlich jünger und frischer. Es sollte konzentriert nach vorn gespielt werden. So wurde von Anfang an ein Abstand herausgeworfen und ausgebaut. Bis zur 50. Minute wurde auch sehr gut verteidigt, dann schlichen sich Laschheit und Fehler ein.“ Während die Pulsnitzer nicht an ihre Grenzen gingen, muss den Ohornern Lob sowohl für Fairness und auch den Einsatzwillen bescheinigt werden. Auch trotz der Unterschiede steckten sie nie auf und versuchten mit ihren Mitteln und Möglichkeiten den Gegner zu ärgern. Immerhin war das Viertelfinale im Bezirkspokal für die eine tolle Sache. Jetzt gehen alle in die Weihnachtspause und können sich auf die Spiele im Jahr 2020 freuen. Für die Pulsnitzer wird es nicht ganz so ruhig, denn ihre Ambitionen bleiben auch da erhalten und es ist in der Ostsachsenliga immer noch alles drin. Schwenke sagte zur Übergangszeit Folgendes: „Wir freuen uns auf Weihnachten, wünschen allen von Fans bis Ehrenamtlern und Sponsoren ein schönes Fest und guten Rutsch in 2020. Wir machen auch erst einmal Pause, dann geht es weiter. Wir sind in der Liga noch in der Spitzengruppe vertreten. Das ist weiterer Ansporn vor den nächsten Punktspielen. Bis dahin gibt es viel Training und zwei Testspiele, eines davon gegen ESV Dresden. Wir wollen noch einmal Kondition und Kraft tanken sowie an der Abstimmung arbeiten.“ Damit ist auch ein Ausblick gegeben. Zudem findet am Sonntag, den 29. Dezember ab 16.00 Uhr das alljährliche Gaudi-Turnier statt, zu dem schon jetzt alle Aktiven aus unserem Verein sowie den umliegenden Sportvereinen herzlich eingeladen sind. Ein Glückwunsch des Teams ging auch an die zweite Mannschaft, die sich ebenfalls für das Halbfinale mit einem 26:22-Heimsieg gegen Sohland qualifizierte. Somit kommt es im Februar zur Partie von Team II gegen Team I um den Finaleinzug.

Pulsnitz spielte mit: Herms (1/1); Liese (1), Forke (1/1) Krahl (2), Thomschke (1), Jung (2), Johne (7), Lüttke (8),  Kasper (4), Schulze (8/4), und Richter (7).

Ohorn spielte mit: Berndt, J. Wendt; Winter, Lindner (1), Richter (3/1), Schurig (2).Schneider (2), Gräfe (2/1), Quade, Garten (1), O. Wendt (1), Schölzel (1) und Mägel.

Eberhard Neumann



Die HSV-Männer stehen sich auch im Auswärtsspiel bei Neugersdorf selbst im Wege und verlieren mit 25:24 (14:19) im Spitzenspiel.

Verdient war die Niederlage nach den abgespulten 60 Minuten zwar keinesfalls, denn die Steigerung in den letzten zehn Minuten war nicht zu übersehen. Letztlich aber hatten sich die Gastgeber durch tollen Kampfgeist und Nutzung ihres Vorteils im Wettbewerb bei Wachsfreiheit den Erfolg erarbeitet. Die Steigerung der Gäste kam zu spät, machte aber auch deutlich, dass mehr drin war. Was Pulsnitz zu fehlen und bei den Gastgebern mehr zu funktionieren schien, war der gesamte Teamspirit, der Berge zu Erfolgen versetzen kann. Unverständlich, dass diesmal im Endspurt vieles richtig gemacht wurde, was 50 Minuten lang vorher nicht gelang. Die letztlich knappe Pleite schmerzt schon sehr, war sie doch ein Abbild der Situation des Vorjahres, als die wichtigsten Spiele vergeigt wurden. Dennoch ist die Weiterentwicklung zu sehen, weil sich die Mannschaft aus Tiefs herausziehen kann. Wenn es diesmal noch nicht mit Punkten fruchtete, so ist das der Ansatz für die kommenden Begegnungen. Vor allem gilt es, die jugendliche Frische und Lockerheit wieder zu finden, die besonders in den ersten Saisonspielen so begeisterte. Ähnlich sah es auch Trainer Michael Schwenke, der zwar enttäuscht, aber nicht unzufrieden wirkte: „Wir haben heute kein gutes Spiel geboten. Wir hatten große Probleme mit der Wachsfreiheit und haben den stark dezimierten Neugersdorfern nicht den Spielnerv gezogen. Die mutigeren Gastgeber machten trotz ihrer teils körperlichen Unterlegenheit das Beste aus ihren Möglichkeiten. Wir spielten eine sehr gute Abwehr, was aber nach vorn nicht belohnt wurde. Zum Ende hätten wir uns auch ein Unentschieden verdient, weil wir uns in der zweiten Halbzeit klar steigerten. Insgesamt kann ich nicht zufrieden sein. Wir haben uns so die Aufstiegschancen selbst genommen. Momentan bringen wir die Trainingsleistungen nicht aufs Parkett. Ich bin unzufrieden, weil wir einen Punkt holen wollten und auch konnten. Zu wenige meiner Spieler haben Verantwortung übernommen.“ Die Verantwortung übernehmen, ist immer so eine Sache, die auch von vielen äußeren Faktoren beeinflusst werden. Zumeist ist und war es wieder eine Kopffrage. Der Aufstiegsdruck nagt wohl zu sehr, was vielfach auch blockiert. Dazu kommen die Hallenbedingungen und ein stark motivierter und unterstützter Gegner. Viele Zeitstrafen in einer trotz der Bedeutung fairen Partie hinderten beide Teams am Spielfluss, was das Heimteam aber auch besser händelte. Das gab auch ein Zeichen ab, was mit Teamwork erreichbar ist. Stückwerk ist da nicht erfolgversprechend. Die wieder einmal recht schwache Chancenverwertung war auch den ohne Wachs wegrutschenden Bällen geschuldet. Und es ist sicher, die Pulsnitzer können das besser und werden im nächsten Jahr stärker zurückkommen. Das Pokalspiel am Wochenende gegen Ohorn ist da nur eine Zwischenepisode, die ernst genommen, aber nicht überbewertet werden muss.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Scholze; Liese, Krahl, Thomschke (1), Jung (6/2), Johne (6/1), Lüttke, Schöne (8/2), Kasper (2), Schulze (1), Richter und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



Im heutigen Auswärtsspiel in Neugersdorf haben die Pulsnitzer Frauen den nächsten Erfolg eingefahren. Tanja Schimang erzielte das 1. Tor gleich im ersten Angriff des HSV. Im Gegenzug konnte die Mannschaft aus Neugersdorf ausgleichen. Einen schönes Kontertor erzielte Lilly Scholz zum 1:2. Der folgende sieben Meter für die Damen des HSV konnte leider nicht verwandelt werden. Das Schiedsrichtergespann aus Görlitz gab bereits in der vierten Spielminute die erste 2-Minuten Zeitstrafe gegen Neugersdorf. Weiter ging das Spiel für die Pulsnitzer Damen sehr erfolgreich. Jasmin Eisold wurde von Tanja Schimang und Lilly Scholz durch gute Anspiele immer wieder gut in Szene gesetzt und konnte einige Tore erzielen. Julia Hanusch, Vivien Richter und Dana Mehlich standen gut in der Abwehr und unterbrachen immer wieder die Kreisspieler bzw. die Außenspieler beim einlaufen. (Spielstationen: 3:6, 3:10, 6:12)

Ein solider Spielaufbau durch Carolin Höfgen im Zusammenspiel mit Lilly Scholz und Lisa Roch Mitte der 1. Halbzeit führten zu weiteren Toren. Den nächsten 7-Meter konnten die HSV Frauen wieder nicht verwandeln. Lisa Roch auf der Linksaußenposition setzte sich im 1 gegen 1 gegen die Nummer 22 von Neugersdorf hervorragend durch und kam zum Torerfolg 5:12. Ebenfalls trug sich Carolin Höfgen in die Torschützenliste ein. Die 2 Minuten-Zeitstrafen wurden von den Schiedsrichter auf beide Mannschaften fast gleichmäßig verteilt. So kamen immer wieder ein Unterzahlspiel sowie natürlich auch ein Überzahlspiel für beide Mannschaften zum Tragen. Dies konnte diesmal besser genutzt werden als in den vergangen Spielen. Beim Spielstand von 7:14 wurden die Seiten gewechselt. Anja Glöß im Tor stand in der 1. Halbzeit zwischen den Pfosten und in der 2. Halbzeit bekam Lea Bramborg ihre Chance nach längerer Krankheit wieder ins Spiel zu finden. Beide Torhüter hatten ihren Anteil zum weiteren Erfolg der Pulsnitzer Mannschaft. Lisa Roch holte gleich im ersten Angriff des HSV einen sieben Meter raus, aber auch dieser fand nicht den gewünschten Torerfolg. Die Abwehr der Pulsnitzer Frauen bekam die Kreisläuferin aus Neugersdorf nicht unter Kontrolle und somit bekam der TBSV insgesamt sieben Strafwürfe zugesprochen und konnte davon sechs verwandeln. Durch eine schnelle Mitte erzielte Lilly ein weiteres schönes Tor zum 8:15. Im Angriff tat sich der HSV heute wieder mal schwer. Die Trainerinnen vom HSV versuchten den Angriff neu zu ordnen und mit Vivien Richter und Julia Hanusch mehr Sicherheit ins Spiel zu bringen. Dies gelang teilweise und über die rechts Außenposition traf Marie Kühnel zum 14:19. Carolin Höfgen erzielte zwei weitere Tore. In der 50. Minute des Spiels erhielt Tanja Schimang die Rote Karte nach einem Foul auf der Außenposition. Bis auf vier Tore kamen die Neugersdorfer Damen heran 17:21. Anja Glöß hielt einen sieben Meter und im Gegenzug konnten Carolin und Jasmin weitere Tore per Konter erzielen. Einige technische Fehler und überhastete Angriffe des HSV verhinderten einen höheren Torerfolg dieses Spiels. Julia Hanusch trug sich in die Torschützenliste ein und Jasmin Eisold erzielte das letzte Tor im Spiel. Mit einem Erfolg von 19:26 bleibt der HSV Pulsnitz weiter auf Erfolgskurs.

HSV 1923 Pulsnitz:

Anja Glöß und Lea Bramborg im Tor

Julia Hanusch (1), Jasmin Eisold (7), Tanja Schimang (2), Lilly Scholz (7), Marie Kühnel (1), Lisa Roch (2), Carolin Höfgen (5), Vivien Richter (1), Dana Mehlich

Heike Schimang



TSV 1862 Radeburg – SG Pulsnitz/Oberlichtenau  21:18 (15:09)   

Es ist gerademal 14 Tage her, als unsere Jungs in Radeburg gespielt haben und schon kam es zur Neuauflage dieser Paarung. Dem TSV mit dem Sieg der ersten Begegnung im Rücken, stand die SG gegenüber, die die recht deutliche Niederlage vergessen machen wollte und zeigen, dass sie es besser können.  

Die Voraussetzungen waren aber nicht so prickelnd, denn nur 9 Mann begaben sich auf die Auswärtsfahrt, was den Verantwortlichen ganze 2 Wechselspieler bescherte.

Nach der 0:1- Führung der SG dauerte es bis zur 3. Minute ehe der Ausgleich fiel. Man merkte aber schon in der Anfangsphase, dass der Zugriff in der Abwehr nicht so perfekt war. Auch wurden wieder Chancen vergeben, 9 Stück an der Zahl in Halbzeit 1, darunter auch ein Strafwurf. Dadurch konnte sich der Gastgeber so langsam aber sicher absetzen. Stand es erst 4:2, so gab es beim 7:3 nach 10 Minuten die erste Auszeit der SG-Bank. Im Angriff wurde umgestellt. Ursächlich wurden aber die ersten 20 Minuten in der Abwehr verschlafen, was es dem TSV ermöglichte sich weiter abzusetzen. Beim Stand von 10:6 nach 14 Spielminuten gelang den Radeburgern noch ein 5:0- Lauf zum beängstigenden 15:6. Parallelen zur ersten Begegnung taten sich auf. Jedoch durch 3 Treffer in Folge konnten unsere Jungs vor der Pause verkürzen und etwas Ergebniskosmetik betreiben. In der Pause versuchten die Verantwortlichen den Jungs Selbstvertrauen und Kampfeswillen zu vermitteln. Außerdem wurde das Abwehrsystem umgestellt.   

Nach dem Wiederanpfiff dann ein ganz anderes Bild. Die SG erzielte in den ersten anderthalb Minuten 3 Tore zum 15:12. Die Veränderungen zeigten Wirkung und der Gastgeber war verunsichert. Er benötigte 11 Minuten zum ersten Treffer im 2. Abschnitt. Da hinein parierte N. Oswald noch 2 Siebenmeter. Fast wären es 3 gewesen, aber da fand der Abpraller noch den Weg ins Tor. Die nun deutlich verbesserte Abwehrarbeit der SG war Grundlage der Aufholjagd. Aber man belohnte sich vorn zu selten. Da wurden „Freie“ vergeben und 6x klatschte der Ball ans Aluminium. In der 38. Minute war man dann erstmals auf 2 Tore dran (16:14). Man hatte den Eindruck jetzt könnte die Begegnung kippen, unsere Jungs hatten die Radeburger am sogenannten „Kanthaken“, auch weil die SG sie vor immer neue Aufgaben stellte, von Positionswechseln bis hin zur Manndeckung. Ab der 41. Minute (17:15) unterlief unserer Mannschaft dann aber auch der ein oder andere technische Fehler, so dass sie wieder mit 6 Treffern in Rückstand gerieten (21:15). Bei verbleibenden 9 Minuten war dies (fast) die Vorentscheidung. Jedoch aufgeben gab es nicht. Nochmal 3 Tore für die SG am Stück besiegelten den Endstand von 21:18.

Es war eine klare Steigerung zum ersten Aufeinandertreffen zu verzeichnen und die Jungs können für sich beanspruchen, durch diese Steigerung, die 2. Halbzeit mit 3 Toren gewonnen zu haben. Mal schauen, wer im 3. Spiel Anfang Mai in Pulsnitz die Nase vorn hat. Mit 6:8 Punkten beendet die Mannschaft in 2019 ihre Punktspiele, was zum jetzigen Zeitpunkt den 4. Tabellenplatz bedeutet. Nur 4 Minustore mehr, trennen sie vom Dritten Hartha, wobei andere Mannschaften noch spielen müssen, so dass Verschiebungen in der Tabelle noch möglich sind.

Die C-Jugend hat damit ihr Pflichtspielpensum für dieses Jahr abgespult. Bleibt nur noch das Training und die mannschaftsinterne Weihnachtsfeier, ehe es im neuen Jahr am 19.01., um 15.15 Uhr mit dem Heimspiel gegen Hartha wieder losgeht.

Allen Eltern, Handballfreunden und Sympathisanten der MJC eine besinnliche Weihnachtszeit und einen „gefahrlosen“ Jahreswechsel. (StB)   

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

P. Thomschke (10/1); M. Heinrich (1); R. Schwann; P. Brückner (6/2); M. Rudolph (1); A. Bergmann; J. Wilken; P. Bach; Im Tor: N. Oswald 



Im 6. Punktspiel der Saison 2019/2020 erkämpften sich die Spielerinnen aus Pulsnitz einen weiteren Sieg und haben somit 12:0 Punkte. Nach dem erwartet schweren Auswärtsspiel in Bernstadt vor einer Woche stand diesmal ein vermeintlich leichter Gegner mit dem SV Steina den Pulsnitzer Frauen gegenüber. Der HSV Pulsnitz kam sehr langsam in das Spiel und der Angriff wollte diesmal nicht besonders gelingen. Über die Spielstationen 2:2, 4:2 bis zur 12. Spielminute konnte sich der HSV nicht wirklich absetzen. Die Ansage vor Spielbeginn vom Trainerteam Gaby Kay und Heike Schimang über eine stabile Abwehrleistung und den beiden Torhüter Dana Weise und Anja Glöß in das gewohnt gute Konterspiel zu finden, kam in der 1. Halbzeit nicht zum Tragen. Lilly Scholz und Tanja Schimang erzielten die ersten beide Tore. Alice Jordan traf sicher vom 7. Meterpunkt. Der Angriff stockte weiterhin und hinzu kamen technische Fehler bzw. unplatzierte Würfe auf das Tor vom SV Steina. Mit einem Spielstand von 9:4 ging es in die Halbzeitpause. Die 2. Halbzeit gestaltete sich etwas besser. Einige gelungene Spielzüge eingeleitet von Julia Hanusch und Alice Jordan konnten Jasmin Eisold, Lisa Roch und Carolin Höfgen zum Torerfolg verbuchen. Vivien Richter und Dana Mehlich standen in der Abwehr stabil. Der SV Steina erzielte in der 2. Halbzeit nur 6 Tore. Leonie Garten verwandelte 2 Tore per sieben Meter, Dana Mehlich war vom Kreis erfolgreich. Die weiteren Spielstationen 13:6, 15:9, 20:10

Zum Ende der Begegnung erwachte der HSV Pulsnitz und die Mädels erzielten noch schöne Tore per Konterspiel bzw. aus der rechten Rückraumposition. Der Endstand des Spiels lautet 25:10. Zum nächsten Auswärtsspiel am Sonntag in Neugersdorf muss eine deutliche Leistungssteigerung her, um weiterhin ohne Punktverlust zu bleiben.

HSV Pulsnitz: Dana Weise und Anja Glöß im Tor, Tanja Schimang (2), Nicole Klotsche, Lilly Scholz (6), Alice Jordan (2), Carolin Höfgen (2), Vivien Richter, Dana Mehlich(1), Jasmin Eisold (6), Lisa Roch (1), Julia Hanusch (1), Leonie Garten (3), Lucie Voigt

Heike Schimang



Die HSV-Männer stehen im Heimspiel gegen Schleife sehr unter Druck, meistern das mit dem 29:25 (15:10)-Sieg zu Hause aber ganz gut.

Die Schleifer sind für die Pulsnitzer weiterhin eine äußerst rätselhafte und auch unbequeme Mannschaft. Da treten die zu Hause mit voller Bank, größter Motivation und Spielstärke an und laufen auswärts gerade mal mit einem spielfähigem Team auf. Schon in der vergangenen Saison war das für die Männer von Michael Schwenke ein Knackpunkt. In Schleife wurde praktisch die Meisterschaft verloren. In Pulsnitz wurde dagegen die sehr arg  dezimierte Truppe klar beherrscht. Diesmal schien das wieder möglich, aber die wenigen Gäste mit nur einem Keeper und zwei Wechslern taten dem Heimteam nicht den Gefallen, die Partie einfach so herzuschenken. Die Gastgeber legten los, als wollten sie das Gegenteil beweisen und lagen nach 13 Minuten bereits mit 8:2 vorn. Dann jedoch stotterte unverständlicherweise der Angriffsmotor und bis zur Pause verkürzten die Gäste schon mal auf knappere fünf Tore, nachdem der HSV schon mit 15:7 geführt hatte. Das setzte sich zum Leidwesen  auch der Zuschauer nach dem Wechsel so fort. Die Lok dampfte sogar mehrfach bis auf drei Tore heran. Auch Schwenke war zwar froh über den Erfolg, aber nicht so recht mit dem Zustandekommen: „Wir haben nach der schmerzlichen Niederlage der Vorwoche gegen Kamenz von den drei wichtigen Spielen zum Jahresausklang das erste gewonnen. Phasenweise schüttelte die Mannschaft die Unsicherheiten der letzten Spiele ab. Olli Scholze präsentierte sich zwischen der zehnten und 35. Minute gut im Tor und Kevin Hoppe knüpfte mit guten Paraden an, hatte aber auch etwas unglückliche Aktionen dabei. Youngster Franz Johne zeigte weiterhin starke Phasen und war unser bester Mann. Marco Schulze organisierte die verbesserte Abwehr gut. Da war deutlich mehr Blockarbeit zu sehen und das Schleifer Kreisläuferspiel wurde ganz abgemeldet. William Thomschke war bei ansteigender Form wieder als Aktivposten dabei. Im Angriff agieren wir weiterhin zu lethargisch, obwohl die zweite Welle besser lief als zuletzt. Das spielerische Vermögen ist noch nicht zufriedenstellend gegenüber dem zu Saisonbeginn. Die Anzahl der individuellen und der technischen Fehler ist noch immer deutlich zu hoch. Die Chancenverwertung war gegenüber dem Kamenz-Spiel – schlechter geht ja kaum noch – heute etwas besser. So konnten wir uns bis zum Ende nicht weiter absetzen und es blieb ein enges Spiel. Was bleibt, ist ein knapper Sieg gegen einen unbequemen Gegner. Wir wollen den Aufwärtstrend vom Training aufnehmen und künftig dem Publikum wieder begeisternden Handball bieten.“ Diese umfangreiche Analyse wird im Training noch verfeinert, um schon das nächste schwere Auswärtsspiel am Sonnabend bei den Neugersdorfern besser zu gestalten. Die Partie gegen Schleife kann da auch kaum als Direktvergleich herangezogen werden, weil dann vom Gegner auch eine volle Bank zu erwarten ist. Warnung sind die Schleife-Spiele dennoch genug, auch wenn Neugersdorf dort schon mal mit 25:23 verlor. Pulsnitz muss sich einfach auf die eigenen Stärken besinnen und verlassen. Der Druck in jedem Spiel wird schon allein wegen der hohen Ansprüche an die Mannschaft nicht mehr geringer. Da muss alles passen.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Scholze; Liese (3), Forke (1), Krahl, Thomschke (3), Jung (4), Johne (11/4), Lüttke (1), Schöne (1), Kasper (1), Schulze (2) und Richter (2).

Eberhard Neumann


Dez 1

Diesmal mussten die Jungs der SG beim derzeitigen Tabellenletzten der SG Cunewlade/Sohland in Sohland antreten. Mit 10 Jungs machten wir uns auf den Weg, wobei Konrad immer noch verletzt war und nicht springen konnte.

Das Spiel begann auch ganz nach Maß. Nach 5 Minuten hatte Paul 5-mal und David einmal getroffen, bevor die Heimmannschaft per 7-Meter ihren ersten Treffer setzen konnte. Nach etwa 12 Minuten beim Stand von 2:12 musste Paul mit starken Schmerzen das Spielfeld verlassen. Nach einer laienhaften Diagnose Schlüsselbeinbruch, was sich leider danach auch bestätigte, war das Spiel für Paul gelaufen. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzung war aber keine Schuld eines Gegenspielers. Die beiden sind, nur für Paul sehr unglücklich, zusammen gestoßen. Also musste Konrad einspringen. Dies gelang gut und auch die anderen Jungs spielten jetzt für Paul. Beim Pausenstand von 3:19 war das Spiel schon gelaufen.

Der Schlachtruf vor der 2. Halbzeit wurde ein Eigenregie der Jungs  in „Wir spielen für PAUL“ geändert. Und dies taten auch alle. Es wurde nach wenigen Minuten auch festgelegt, dass jeder Torschütze das Feld verlässt. Da die Tore weiterhin fleißig vielen, wurde sehr viel gewechselt und die Positionen änderten sich auch permanent. Über die Zwischenstände 4:26 und 8:30 wurde das Spiel am Ende deutlich mit 12:34 gewonnen.

Leider bleibt aber der bittere Nachgeschmack, des Ausfalles von Paul. Dieser hat jetzt erst mal 4 Wochen Sportverbot und das Jahr ist für ihn damit gelaufen. Danach werden wir weiter sehen, aber erst mal muss er gesund werden. Die anderen Jungs werden sicher ihr Bestes geben, um ihn zu ersetzen.

Also: GUTE BESSERUNG PAUL

Danke noch mal an Ronny, der sich nach der Verletzung mit um Paul gekümmert hat. Auch die Verantwortlichen aus Sohland zeigten viel Mitgefühl und boten Hilfe an.

Da Bischofswerda gegen Neugersdorf verloren hat, sind wir nun schon sicher für die Runde der besten 6 im Bezirk Ostsachsen qualifiziert und das wo noch 3 Spieltage ausstehen. Glückwunsch für diese tolle Leistung.

Nächste Woche geht die Reise dann zum letzten Spiel des Jahres nach Neugersdorf, wo der 2. Platz gesichert werden soll.

TP

Es spielten:

Im Tor: Tom L. und Lennox N.

Im Feld: Paul K. (6), Louis G. (5), Niels F., Adrian G. (1), David G. (9), Konrad P. (7), Jonas R. (6), Eddie M.



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SV Obergurig 36:23 (16:12)

Mit einem 30:25 – Auswärtserfolg kehrte man am letzten Sonntag aus Sohland zurück. Damit hatte man auch den 3. Platz gegen die SG Cunewalde/Sohland verteidigt. Nun kam der Spitzenreiter aus Obergurig mit einem 8:0-Punktekonto nach Pulsnitz. Ein Sieg und unsere Jungs wären punktgleich mit dem Gast und auch dem derzeitigen Zweiten aus Bernstadt. Grund genug in dieser Begegnung alles in die Waagschale zu werfen. O. Lüttkeheute alleiniger MV, da Chr. Weißenfeld im „wohlverdienten“ Urlaub in Übersee weilt, hatte12 Mann für dieses Unterfangen zur Verfügung.

Unsere Jungs begannen wie die Feuerwehr. Mit hohem Tempo ging es über die gut funktionierende Rückraumachse T. Hohmann – L. Gebler – L. Rietschel in Richtung gegnerisches Tor. Der Gästetrainerin schwante vermutlich nichts Gutes, denn nach 3:10 Minuten beim Stand von 4:1, nahm sie bereits die erste Auszeit, um die Reihen in ihrem Team neu zu ordnen. Dies hatte dann auch vorübergehend Wirkung, denn die SG ließ etwas die Zügel schleifen und verstrickte sich in den ein oder anderen technischen Fehler, was den Gästen in die Karten spielte. Und so hatten die nach 8 Minuten den Rückstand aufgeholt und gingen mit 4:5 in Führung. Nach 6 Minuten, ohne SG- Tor, glichen die Lüttke- Schützlinge aus und erhöhten wieder den Druck, so dass nach 12 Minuten ein 9:5 auf der Anzeigetafel stand. Beim Stand von 11:6 folgte dann schon die 2. Auszeit der Gäste – Bank. Aber die Gastgeber ließen sich nicht beirren. Entscheidende Unterstützung kam auch von beiden Torleuten, die heute in Summe 23 Würfe parierten, davon 2 Strafwürfe durch K. Zeiler. Dies entspricht einer Quote von 50% gehaltener Bälle. Egal, wer zwischenden Pfosten stand, es war Verlass. So wurde der Abstand bis zur 21. Minute bis auf 7 Toreausgedehnt (16:9). Die letzten Minuten vor der Pause zog aber wieder etwas der Schlendrian ein, so dass die Rand-Bautzener noch auf 16:12 verkürzen konnten, was ihnen für den 2. Abschnitt noch alles offen ließ.

Unsere Jungs kamen aber mit dem Anfangselan aus der Kabine. Auch war L. Rietschel wieder dabei, der Mitte der 1. Halbzeit verletzungsbedingt pausieren musste. Somit war die „Achse“ wieder komplett und sie legten in den ersten Minuten einen 5:0- Lauf, zum 21:12, hin. Eine vorentscheidende Situation. Die Gäste beeindruckt, brauchten bis zur 29. Minute um ihren 13. Treffer zu erzielen. Nach 34. Minuten musste L. Gebler mit glatt Rot von der Platte. Er hatte den Gäste-Keeper beim Strafwurf im Gesicht getroffen. Danach hatten unsere Jungs noch eine doppelte Unterzahl zu überstehen, welche aber glimpflich, mit nur einem Gegentor, ablief. Über die Spielstände 24:16 / 27:18 und 30:20 ging es in die Schlussphase der Begegnung, in der die Einheimischen den Vorsprung nochmals vergrößerten, denn die Trefferquote wurde im 2. Abschnitt auch verbessert. Lag sie in der 1. Halbzeit noch unter 70%, so waren es jetzt 83%. 2:30 Minuten vor der Schlusssirene musste dann auch noch ein Gästespieler mit der 3. Zeitstrafe zum vorzeitigen Duschen. Den Schlusspunkt, 10 Sekunden vor dem Ende, setzte N. Voigt vom Kreis mit seinem 5. Treffer zum klaren und verdienten 36:23- Endstand.

Mit diesem Sieg ist es ein Dreikampf an der Tabellenspitze, drei Teams mit 8:2 Punkten. Bernstadt nun Erster, die SG Zweiter und Obergurig Dritter, getrennt durch das Torverhältnis, welches am Ende nicht relevant sein wird. Da zählt dann erstmal der direkte Vergleich. Beide Mitkonkurrenten können aber vor Weihnachten noch punkten. Für unsereJungs war es das letzte Punktspiel in diesem Jahr.

Die MJB verabschiedet sich damit bereits in die Weihnachtsferien und wünscht allen, eine schöne Adventszeit, geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch. Das neue Jahr beginntam 11.01. mit einem Heimspiel gegen den derzeitigen Vierten aus Zittau. Anwurf an der Hempelstraße ist 11:15 Uhr.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:N. Voigt (5); M. Bernhagen (6); L. Gebler (5/1); L.Rietschel (8); Y. Franke; T. Hohmann (6); J. Boden; T. Singer (6/1); D. Glöß; E. Neumann;

Im Tor: K. Zeidler, T. Große