Feb 7

Diesmal führte uns die Reise nach Meißen gegen 2 weitere uns unbekannte Gegner.

Als erster Gegner wartete die SG Weixdorf. Der Beginn verlief etwas ruhig, aber beim Stand von 3:3 begannen die Jungs richten guten Handball zu spielen. Aufgrund einer super Abwehr- und Torhüterleistung und guten Abschlüssen im Angriff konnten wir uns bis zur Pause mit 4:10 absetzen. Auch nach der Pause wurde weiter ordentlich gespielt und der Vorsprung blieb erhalten. So konnte auch munter durchgewechselt werden, wobei alle ihre Aufgaben sehr ordentlich machten. Nur die vielen technischen Fehler mussten noch abgestellt werden. Das Spiel endete verdient mit 9:18. Damit waren die ersten Punkt eingefahren.

Nun wartete Meißen, welche mit uns um Platz 2 kämpfen. Es war ein Spiel auf Augenhöhen. Dies Jungs der SG zeigt dabei komplett eine sehr gute Leistung. In der Halbzeit lagen wir aber knapp 7:5 zurück, aber es war noch alles offen. Ich der 2 Halbzeit wurde nicht nachgelassen. Spielentscheidend waren diesmal aber die Schiedsrichterleistung. Da gab es Hilfestellung für die Meißner Spieler und sehr unterschiedliche Auslegung von Situationen. Es gab aber kein Aufgeben und es wurde bis zu letzten Sekunde gekämpft. Leider reichte es nur für eine 12:11 Niederlage.

So zu verlieren war für alle schon hart, aber wir haben noch ein Rückspiel gegen Meißen.

Wenn die Leistung so bleibt und der Rückraum noch flexibler auftritt werden wir weiter punkten. Es belieben immerhin noch 6 Spiele.

 

 

TP



SG Oberlichtenau 3. – HSV 1923 Pulsnitz 3.   20:40 (10:24)

Wie bereits im Duell in der Hinrunde konnte sich die 3. Mannschaft des HSV deutlich gegen die 3. Mannschaft der SG Oberlichtenau durchsetzen. Einzig beim 1:0 konnte Oberlichtenau in Führung gehen. Anschließend übernahmen die Pulsnitzer das Zepter und lagen bereits zur Pause spielentscheidend mit 24:10 in Führung. Die deutliche Führung resultierte vorrangig aus zahlreichen Kontertoren. Aber auch im Positionsangriff ergaben sich im Deckungsverband der Oberlichtenauer einige Lücken, die zu Toren genutzt werden konnten. Nach der Pause waren die Offensivbemühungen des HSV dann nicht mehr so zielstrebig, sodass der 2. Durchgang „nur“ mit 16:10 gewonnen werden konnte.

Insgesamt gesehen war es ein überzeugender Auftritt der Pulsnitzer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Im Vergleich zu vorangegangen Spielen konnte vor allem die Chancenverwertung verbessert und die Zahl der technischen Fehler reduziert werden.

Nun stehen 3 spielfreie Wochenenden an. Weiter geht es dann am 04.03.2018 mit dem Spitzenspiel gegen die 3. Mannschaft des HVH Kamenz. Der Sieger dieses Duells wird mit aller Wahrscheinlichkeit am Ende der Saison die Meisterschaft einfahren.

Oberlichtenau spielte mit:

D. Haase (im Tor), F. Moschke (1), S. Richter (3), F. Ziesche (4/1), U. Günther (4/1)), U. Thomschke (3), R. Thomschke (2), E. Franke (1), S. Schäfer (2)

Pulsnitz spielte mit:

K. Kühne, H. Frenzel (im Tor),

F. Gebler, T. Hoffmann (4), U. Caspar (7), M. Richter (1), S. Poprawe (8/2), F. Drabant (8/3), J. Mager (5), L. Hommel (4), S. Janke (3)


Feb 4

Samstag, 03.02.18, um 12:00 Uhr starteten wir nach Lommatzsch, zum Rückspiel gegen den SSV. Den Gegner kannten wir ja nun schon aus dem Hinspiel, aber die Gegend war neu. „…hier hinter findet sich doch nie ein Schiri…“ – hörte man die Jungs lästern, als wir auf dem Weg dahin waren. Leider war es so, dass es dann auch wirklich so war. Aber das sollte uns von unserem Ziel, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, nicht abhalten.

Das dies aber ganz sicher nicht einfach wird, konnten wir uns denken, da wir die Jungs des SSV Lommatzsch je erst vor kurzem bei uns zu Gast hatten. Ein Team, das so ziemlich die gleiche Art Handball spielt, wie wir: mit viel Körpereinsatz.

Natürlich konnte das Spiel nicht pünktlich um 14:00 Uhr starten, da, wie schon erwähnt, die angesetzten Schiedsrichter nicht angereist waren. Dies stößt auf wenig (bis gar kein) Verständnis, zumal ja auch die Zeit (Samstag, 14:00 Uhr) eine ganz angenehme Zeit war. Gott sei Dank erklärten sich spontan zwei Sportfreunde aus Lommatzsch bereit, das Spiel zu leiten. Und sie taten das ganz ordentlich.

Kurz nach 14 Uhr ging es dann los. Wie in den letzten Spielen ging es erst einmal eine Weile hin und her, ohne dass etwas passierte. Erst in der dritten Minute fiel das erste Tor. Dieses Mal leider für unseren Gegner. Und damit nicht genug! Auch das zweite Tor des Spiels erzielten die Lommatzscher. Was war los? Vor Spielbeginn war die klare Ansage der Trainer: routinierter Spielaufbau und die Torwürfe flach. Was wurde getan? Etwas hektischer Spielaufbau und dann die Würfe aufs Tor hoch. Da fing der SSV-Torwart natürlich alles problemlos weg. Und auf der anderen Seite gelang den Lommatzschern ein Treffer nach dem anderen, obwohl auch ihr Spielaufbau nicht so optimal lief. In der 9. Minute nahm die Bank der SG Pulsnitz / Oberlichtenau dann ihre erste Auszeit. Bei einem Stand von 6: 3 gegen uns!  Nochmals ermahnten die MV`s, die Bälle flach aufs Tor zu werfen, die Pässe genauer auszuführen und endlich mehr Struktur ins Angriffsspiel zu bringen. In der Abwehr mussten die Lücken konsequenter zugeschoben werden.

Es schien zu fruchten, denn nun ging es vorwärts. Wir konnten in einem 4:0-Lauf erst unseren Rückstand beseitigen und dann in der 17. Minute endlich in Führung gehen, die zeitweilig zwei Tore betrug. Doch die Jungs des SSV blieben, wie nicht anders zu erwarten, dran und schafften in der 26. Minute wieder den Ausgleich (10:10). Über die Spielstände 10:11…11:11….11:12….11:13 ging es dann in die Halbzeitpause.

Fazit der ersten Halbzeit: Nach der Auszeit in der 9. Minute lief es besser, aber noch nicht gut. 18 vergebene Torchancen plus 13 technische Fehler bei nur 13 erzielten Toren… Das geht gar nicht. 11 Gegentore geht soweit in Ordnung. Unsere Abwehr hatte sich gefestigt und ließ den Gegnern nur noch wenig Möglichkeiten.

Für Halbzeit 2: weiter sicher in der Abwehr, diese sinnlosen technischen Fehler vermeiden und vorn die Bälle ins Tor bringen!

Aber die zweite Runde fing nicht so doll an. Kenny bekam gleich zu Beginn eine 2-Minuten-Strafe. Einer weniger gegen diese Mannschaft… Das wurde hart. Aber wir meisterten die Sache richtig gut. Uns gelang es sogar, unseren Vorsprung auf 4 Tore auszubauen. Das war auch dem Robin im Tor, der so manche Glanzparade abliefern konnte (gehaltener 7-Meter) und Sebastian, der im Angriff immer wieder im 1-1 durchmarschierte, zu verdanken. Aber genauso fest wie unsere Abwehr stand die Abwehr des SSV. Und so blieb es lange bei den 4 Toren Vorsprung. Erst in der 45. Minuten wuchs der Abstand auf 5 Tore an. Es wurde sich nichts geschenkt. Auf beiden Seiten wurde fest zugepackt. Acht 7-Meter für uns, 2 für Lommatzsch… aber trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel (was von beiden Seiten bestätigt wurde). Wir konnten uns immer wieder Bälle in der Abwehr erobern und so ein paar Kontertore werfen, die unser Polster ab der 49. Minute dann anwachsen ließ. So konnten wir mit einem 6:0-Lauf auf 11 Tore davonziehen.

Mit dem Schlusspfiff stand auf der Anzeige ein Spielstand von 19:30. Auswärtssieg!!!

Am Ende verdient. Wir haben als Team gekämpft, haben den Kopf nicht hängen lassen und so den Rückstand in der ersten Halbzeit gekippt und am Ende klar mit 11 Toren gewonnen, in einem kampfbetonten aber fairen, nicht unbedingt schönen Spiel. 16 Fehlwürfe + technische Fehler in der zweiten Halbzeit stehen 31 in Halbzeit eins gegenüber. 8 7-Meter, wovon nur vier direkt verwandelt werden konnten. Keine Frage, wo da unsere Reserven liegen… 😊. Wir wissen auch, dass wir mit so einer Leistung wie heute gegen Großenhain wahrscheinlich nicht gewinnen können, aber: wir haben noch Luft!!!

 

Es spielten: Lucas Hommel (3), Robin Nickich, Sebastian Weißbach (8), David Moschke, Kenny Kasper (5), Dan Schäfer, Felix Thieme (1), Florian Drabant (9) , Felix Richter (3), Erik Forke (1)

Im Tor: Kevin Hoppe, Robin Oswald



Mit einem klaren 32:24 (14:8)-Auswärtssieg in Sohland untermauern die Pulsnitzer Männer ihren guten vierten Rang.

Die Begegnung der Pulsnitzer und Sohlander hatte so etwas wie ein Novum. Mit Tobias Liebschner – musste diesmal nicht einmal eingesetzt werden – konnte sich nur einer der Gästespieler an eine Partie mit den Sohlander Gastgebern erinnern. Die stieg vor gut 18 Jahren, als der HSV seinen Aufwärtstrend in Liga fünf bis vier begann. Die Oberländer dagegen verblieben in Liga sechs und sieben. Für Pulsnitz hatte die Partie eher den Beigeschmack eines Neuanfangs. Der Umbruch des Teams von Michael Schwenke und Start in der Bezirksliga sind auf Perspektive ausgerichtet. Auch für Sohland hat die Saison Neues parat. Erstmals spielt das Team von Peter Westerbek jetzt nur als zweite Mannschaft. Ursache dafür ist die HVO-Spielgemeinschaft mit Cunewalde, deren erste Mannschaft Sachsenliga spielt. Spielerisch hat das auch für die zwei Kontrahenten des Sonnabends unterschiedliche Ausgangslagen. Pulsnitz ist um Heranführung der Jugend und um steigende Stabilität bemüht, bei Sohland sind kaum Fortschritte erkennbar. Dem Rechnung tragend, begann Schwenke diesmal auch nicht mit der Stammformation und es ließ sich trotzdem recht gut für die Gäste an. Zuvor aber mussten sie ihren ersten Angriff beenden und zurück auf Null. Die Anzeige lief trotz Anpfiff des Spiels noch nicht mit. Sukzessive setzten sich dann die jungen Pulsnitzer ab und hatten bereits ein Polster von neun Toren erarbeitet, ehe die Gastgeber bis zum Wechsel  wieder etwas heran kamen. Beide gingen optimistisch in die Pause und wollten danach Besseres bieten. Immerhin hatten die Pfefferkuchenstädter schon eine Menge guter Gelegenheiten liegen lassen. War diesmal trotz Haftmittelverbot die Fehlerquote bis dahin mit drei unsagbar gut, so war das Wurfergebnis fast verheerend. Wenn nicht Torhüter Oliver Scholze mit schon elf Paraden bis zum Wechsel geglänzt hätte, konnte die Partie in die Hosen gehen. Unter 14 HSV-Fehlwürfen befanden sich sage und schreibe elf Hundertprozentige. Gut, dass Sohland so schwach war und das nicht für sich nutzen konnte. Das war auch der Ansatzpunkt von Schwenke bei seinem Resümee: „Das war heute ein mehr oder weniger lockerer Sieg gegen einen schwächeren Gegner.  Der war allerdings auch besser besetzt als im Hinspiel. Unser Problem war, dass wir viel zu schlecht geworfen haben. Spielerisch haben wir alles ganz gut gelöst, aber der Abschluss war teilweise fast katastrophal. Immer wieder hatten wir durch Fehlwürfe Stockungen im Getriebe. Aber glücklicherweise hatten wir mit Oliver Scholze auch einen starken Keeper im Kasten. Der brachte den Gegner teilweise fast zur Verzweiflung. Insgesamt mussten wir die Partie noch deutlicher machen.“ Die zweite Halbzeit ähnelte vielfach der ersten, wurde aber konzentrierter gespielt. Statistisch änderte sich aber wenig. Vor allem bis zur 38. Minute herrschte wieder Schlendrian, prompt kam Sohland auf vier Tore Differenz heran, konnte aber keinen weiteren Bodengewinn erzielen. Bis dahin hatte der Gast schon wieder fünf Fehlwürfe und nur zwei Torwartparaden produziert. Danach wurde es zwar besser, aber der Vorsprung konnte auch nach dem 14:22 in der 45. Minute nicht deutlicher ausgebaut werden. Vielmehr ließen sich die HSV-Männer auf offenen Schlagabtausch ein und vergaben zudem eine Möglichkeit nach der anderen. Insgesamt 27 Fehlwürfe, davon 18 Hundertprozentige, sind in einem Spiel gegen stärkere Gegner sicher mit Punktverlust verbunden. Dann müssen auch gute 18 Torhüterparaden her, um das auszugleichen. Schwenke war trotzdem zufrieden und blickte nach vorn: „Unsere späte Umstellung zum 4:2 im Angriff begann erst schlecht. Als die Kreisläufer besser eingesetzt wurden, lief das optimaler. Schade, dass der Angriff nicht so zielgerichtet wie gewünscht lief. Auf der Platte boten wir Unsicherheiten, die nicht notwendig waren. Trotz allem bin ich der Meinung, dass wir in Abwehr und Angriff gut aufgestellt sind und nur unsere Chancen besser nutzen müssen. Das nächste Spiel ist nun erst in vier Wochen. Dann kommt Bernstadt zu uns. Nach bisher zwei Niederlagen gegen den OHC in der Saison werden wir einen heißen Kampf liefern.“ In der Schlussphase wechselte Schwenke wieder auf die Stammsieben zurück. Nach auf fünf Tore geschmolzenem Vorsprung wurde der Sack zugebunden und das noch klarere Ergebnis gesichert.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (2), Kasper, Drescher (2), Thomschke (2), Lüttke (4), Eppendorfer (5/2), Liebschner, Drabant (1), Schulze (7), Richter (5), M. Scholze (2) und D. Schwenke (2)

Eberhard Neumann



Sonntag, 28.01.18, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz. Zum ersten (stattfindenden) Spiel der Rückrunde in der Saison 2017/18 begrüßten wir heute vor heimischen Publikum den BSV aus Görlitz. Die Jungs aus der Neißestadt waren schon zum Saisonstart unsere ersten Gegner. Damals, am 24. September, gewannen wir in Görlitz mit 31:25. Ganz klar sollte auch heute wieder ein Sieg her. Auch wenn der BSV in der aktuellen OSL-Tabelle ein paar Plätze weiter unten rangiert, muss es ja nicht zwangsläufig heißen, dass sie heute nicht auch gewinnen könnten. Also mit einer lässigen Einstellung ans das Spiel herangehen ist nicht. Das wurde von den Mannschaftsverantwortlichen vor dem Spiel auch noch einmal ganz deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir spielen mit vollem Einsatz, hohem Kampfgeist und Siegeswillen und unterlassen jede überhebliche Aktion. Wir treten jedem Gegner mit Respekt gegenüber, egal ob er in der Tabelle über oder unter uns steht.

Pünktlich um 13:00 Uhr eröffneten die Unparteiischen dann das Spiel. Wieder gelang es uns, das erste Tor des Spieles zu erzielen.  Es dauerte dann zwei Minuten, bis das nächste Tor fiel – dies allerdings für Görlitz. Das war so gar nicht das, was wir uns so vorgestellt hatten. Uns gelang zwar postwendend wieder ein Tor, doch auch da konnten die Görlitzer gut zwei Minuten später wieder den Ausgleich erzielen. Erst ab ca. der siebten Minute gelang es uns, uns Schritt für Schritt abzusetzen. Unsere Abwehr stand sicher und wenn doch mal ein BSV-er durchschlüpfte, stand da Kevin im Tor, der sich mit dieser und jener Parade auszeichnen konnte. So gelangen dem Gegner in der ersten Halbzeit auch nur sieben Tore. Das spiegelt die gute Abwehr- und Torhüterleistung wider. 16:7 stand es am Ende der ersten Halbzeit. Dass unser Vorsprung nicht deutlicher ausfiel, lag an zu vielen technischen Fehlern und unserer Chancenverwertung. Beides war sicher auch schon schlechter und wir hatten heute Glück, dass sie unser Gegner nicht ausnutzte, aber in den kommenden Spielen müssen wir uns da wieder deutlich mehr am Riemen reißen.

In der Halbzeitpause sprachen die MV`s genau diese Punkte noch einmal an.

Dann ging es weiter. Wieder konnten wir das erste Tor erzielen und wieder blieben die Görlitzer dran. Nimmt man nur die Tore der zweiten Halbzeit, stand es nach 9 Minuten 3:4 für Görlitz!!! Was war los? Klar hatten wir noch ein kleines Polster, aber wenn es so weiter geht … Die Trainer hatten die Abwehr von einer 6:0-Deckung in eine 1:5-Deckung umgestellt. Damit hatten wir erstmal so unsere Probleme. Dem BSV gelang es so immer wieder, unsere Deckung zu durchbrechen. So stand unsere Abwehr nicht mehr ganz so sicher wie in der ersten Halbzeit. Dazu kam nun auch noch, dass wir im Angriff noch mehr Chancen vergaben und wieder zu viele technische Fehler machten.  So konnten wir die zweite Halbzeit nur knapp mit 12:9 für uns entscheiden.  Gut das wir aus den ersten 30 Minuten neun Tore Vorsprung erspielt hatten.  Bei einem Stand von 28:16 beendeten dann die Schiedsrichter das Spiel. Die Punkte bleiben in Pulsnitz. Verdient? Ja, im Großen und Ganzen schon. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit nachgelassen haben und zwar genau in den Punkten, die die MV`s nochmal angemahnt hatten – technische Fehler und Chancenverwertung. Aber diese Themen sind uns ja bekannt….

Unser nächsten Spiel:  gegen Lommatzsch. Das wird, wie wir vom Hinspiel wissen, kein Spaziergang.

 

Es spielten: Lucas Hommel (1), David Moschke (1), Robin Nickich, Felix Richter (1), Kenny Kasper (3), Dan Schäfer, Franz Johne (11), Florian Drabant (1), Maurice-Pascal Ludwig (5), Felix Thieme (2), Sebastian Weißbach (2), Oliver Grafe (1)

Im Tor: Kevin Hoppe, Robin Oswald



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – BSV Görlitz  35:19  (17:07)

 

Nach der recht deutlichen Niederlage (mit 2x Rot) beim Tabellenführer Bernstadt letzte Woche, ist der Rückstand auf die Spitze nun auf 3 Punkte angewachsen. Größtes Handicap, das Fehlen vom etatmäßigen Torwart J. Fichte, der verletzungsbedingt ausfiel. Obwohl man sagen muss, dass Feldspieler O. Grafe in Bernstadt einen guten Vertreter abgab, jedoch damit draußen fehlte. Nun galt es für unsere Jungs mit einem „zurück in die Erfolgsspur“ den 2. Platz abzusichern. Der BSV Görlitz derzeit auf Platz 8 liegend, sollte da wohl die Außenseiterrolle einnehmen. Ein Unterschätzen wäre aber fehl am Platze. O. Grafe musste wieder den Torwart geben und schon mal vorab, er tat dies mit Respekt und Erfolg.

Gleich der erste Angriff wurde den Gästen abgenommen und M. Zschiedrich markierte über außen das 1:0. Die SG machte zu Beginn gleich ernst, die Abwehr funktionierte und wenn sie mal nicht funktionierte, konnte O. Grafe parieren (53% gehaltene Würfe in der 1. Halbzeit!). Beim Stand von 5:0 blieb dem BSV-Trainer keine andere Wahl als in der 6. Minute die erste Auszeit zu nehmen, um sein Team neu einzustellen. Per Strafwurf gelang ihnen dann auch kurz darauf der erste Treffer. Weitere 3 Tore unserer Jungs ließen ein 8:1 auf der Anzeigetafel aufleuchten. In der 12. Minute konnte sich dann auch der Görlitzer Schlussmann erstmals mit einer Parade auszeichnen, dem ersten Fehlwurf der Gastgeber. Weiter ging es über die Spielstände 9:3 / 12:4 / 15:6. Kurz vor der Pause noch ein verworfener Siebenmeter. Doch die 17:7-Pausenführung stellte so etwas wie eine Vorentscheidung dar.

Das dachte sich vermutlich auch die Mannschaft. Anstatt das Tempo zu erhöhen und die Neißestädter vor weitere Probleme zustellen, flachte das Niveau der Partie ab, da das Tempo stagnierte, die Konzentration sank und damit die Fehlerquote zunahm. Waren es im 1. Abschnitt noch 81% Trefferquote, so sank diese in Halbzeit 2 auf 66%. So ging es bis zur 41. Minute relativ ausgeglichen weiter. Ein 11 -12 Tore-Vorsprung hatte Bestand und die SG kontrollierte die Begegnung, aber ein weiteres Absetzen war bis dahin nicht möglich, da auch die Abwehrarbeit nicht mehr so konsequent erfolgte und vorn zu viel liegen gelassen wurde. Erst nach der SG-Auszeit in eben dieser 41. Minute (27:15) wurde nochmal zugelegt. Dies belegen die Spielstände 29:15 / 32:17 und 34:18. Ein Hingucker war noch der letzte Treffer durch F. Johne. Ein „erzwungener Kempa“ fand nur durch viel Glück den Weg ins Tor……..

Die Mannschaft feierte einen nie in Frage zustellenden Heimsieg, der eigentlich hätte höher ausfallen müssen. Denn die 2. Halbzeit hätte gegen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel auch nach „hinten“ losgehen können. Daran muss die Mannschaft arbeiten, um in der Zukunft nicht böse Überraschungen zu erleben. Wichtig ist, nicht nur eine „Klasse Halbzeit“ auf die Platte zu bringen, sondern eben zwei. 

Vor den Winterferien geht es am 03.02. noch nach Rietschen, die jüngst doch etwas überraschend, im Spiel 7. – 3., Neugersdorf geschlagen haben. Spaziergang wird es dort für unsere Jungs sicher keiner, sie sollten gewarnt sein. Aber mit den zur Verfügung stehenden Qualitäten sollte der Auswärtssieg anvisiert werden und auch möglich sein. Anwurf in der Oberlausitzer Sporthalle ist 12 Uhr. (StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit: M. Krahl (5); F. Johne (10); M. Ziesche (5/1); T. Richter (2); N. Schöne; F. Eichner (1); M.-P. Ludwig (9); C. Wagner; M. Zschiedrich (3); T. Frenzel; Im Tor: O. Grafe   


Jan 22

Sonntag, 21.01.2017, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz – unser erstes Spiel nach der Weihnachtspause und wieder lernten wir mit SSV Lommatzsch ein neues Team kennen. Was da mit Lommatzsch auf uns zukommen würde, konnten wir so überhaupt nicht sagen. Fakt war, wir müssen uns auf eine kampfstarke Mannschaft einstellen, die ähnlich wie wir, einen Handball mit viel Körpereinsatz spielen.  Dazu kam auch noch, dass unsere beiden Torhüter verletzungsbedingt ausfielen. Gott sei Dank erklärte sich Kevin Hoppe bereit, uns zu unterstützen, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal bei ihm bedanken. Und um es schon mal vorweg zu nehmen: er war eine wichtige Stütze, rettete mit so manch super Parade unseren Vorsprung.

Pünktlich um 14:00 Uhr eröffneten die Unparteiischen das Spiel. Und wir konnten den Lommatzschern den ersten Angriff „abkaufen“ und bereits in der ersten Minute in Führung gehen. Es war das Spiel, was wir erwartet hatten: die Jungs aus Lommatzsch setzten sich zur Wehr, spielten „unseren Handball“, das heißt: viel Körpereinsatz. Es war schwer, ihre Deckung zu durchbrechen. Aber wir machten es ihnen genauso schwer. Unsere Deckung stand, nur im Angriff musste uns etwas einfallen. Das dauerte bis zur dritten Minute. Und dann ging es Schlag auf Schlag – 2:0 … 2:1 … 3:1 … 3:2 … 4:2 … 5:2 … 5:3 … 6:3 … 6:4 – wir konnten uns nicht so richtig deutlich absetzen. Zwei Tore sind im Handball kein sicheres Polster. „Unterstützt“ haben wir das noch, in dem wir drei 7-Meter vergaben. Erst ab ca. der 17. Minute, bei einem Stand von 10:8 gelang es uns endlich, unseren Vorsprung etwas auszubauen. Über die Spielstände 11:8 … 12:8 … 12:9 … 13:9 konnten wir uns einen 6-Tore-Vorsprung erspielen, oder besser erkämpfen. Mit dem Pausenpfiff stand auf der Anzeigetafel 17:11.

In der Halbzeitpause hatten die MV`s nicht viel zu kritisieren. Die Abwehr stand gut, im Angriff galt es, die Bälle sicher im gegnerischen Tor unterzubringen. Die Trainer wiesen nochmals darauf hin, die Bälle tief aufs Tor zu werfen, da dort der Schwachpunkt des Lommatzscher Torwartes war. Wichtig für Hälfte zwei war auch, dass wir das Tempo hochhalten müssen.

Natürlich wussten wir auch, dass die Trainer der Lommatzscher ihre Jungs für die zweite Halbzeit neu motiviert hatten, denn das Spiel war für uns noch nicht gewonnen.

Und so startete die 2.Halbzeit, wie die 1. endete. Ein Spiel mit viel körperlichem Einsatz auf beiden Seiten. Es dauerte so auch über vier Minuten, bis das erste Tor fiel. Unser Vorsprung blieb erst einmal gleich. Ab der 40. Minute gelang es uns dann (endlich), unseren Vorsprung Schritt für Schritt auszubauen. Zu diesem Zeitpunkt machten die Lommatzscher einen etwas demotivierten Eindruck, was an den vielen Unkonzentriertheiten bei ihren Angriffen zu sehen war. Jetzt durften wir uns aber nicht einlullen lassen. Die Kräfte ließen auf beiden Seiten etwas nach, was auch verständlich war. Es war über die ganze Spielzeit ein recht schnelles, körperbetontes Spiel, was natürlich an den Kräften zehrt. 15 Minuten hatten die Gäste keinen Torerfolg. Erst in der 21. Minute gelang ihnen wieder ein Tor. Aber da waren wir schon auf 11 Tore davongezogen und so sollte uns der Sieg 8 Minuten vor Schluss nicht mehr zu nehmen sein.

Bei einem Spielstand von 30:18 kam dann nach 60 Minuten der Schlusspfiff. Ein verdienter Punktegewinn für das Team der SG Pulsnitz / Oberlichtenau gegen einen starken Gegner, der sich auch bei einem Rückstand bis zum Schluss gewehrt und gekämpft hat. Es war ein doch recht faires Spiel von beiden Seiten bei einer ordentlichen Schiedsrichterleistung.

Alle Spieler der SG bekamen heute ihre Spielzeit und jeder von ihnen machte seine Sache auf dem Feld gut, so dass es kaum Kritik der MV`s am Spiel gab. Das „alte Problem“ die Chancenverwertung war heute mit fast 58% auch okay. Natürlich ist immer noch Luft nach oben 😊

Wir hoffen, dass die Verletzung des Lommatzscher Spielers mit der Nr.5 nicht all zu schlimm sind und wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung!

 

Es spielten: Robin Nickich, Felix Richter (7), Kenny Kasper (5), Maurice P. Ludwig, Florian Drabant (5), Felix Thieme (1), Sebastian Weißbach (2), Dan Schäfer, Stefan Lembke, Erik Forke (7), Lucas Hommel (3)

Im Tor: Kevin Hoppe



Radeberger SV – SG Pulsnitz/Oberlichtenau  27:18 (17:10)

 

Nach der vermeidbaren Niederlage am letzten Spieltag galt es den Blick nach vorn zu richten und es gegen Radeberg noch einen „Ticken“ besser zu machen, vor allem zwei gute Halbzeiten auf die Platte zu bringen. In Vorbereitung dieses Spiels gab es unter der Woche noch ein Trainingsspiel. Hier sollten alle Abläufe unter Wettkampfbedingungen noch einmal intensiviert werden. Dass es eine ganz schwere „Kiste“ wird den Hinspiel-Erfolg zu wiederholen, zeigen auch die Ergebnisse der Radeberger aus jüngster Vergangenheit.

Mit 11 Mann ging es über den Eierberg zum fälligen Punktspiel.

Wieder nervöser Beginn auf beiden Seiten. Erst nach 2 Minuten ging der Gastgeber mit 1:0 in Führung, zuvor hatten unsere Jungs schon 2 Chancen liegen lassen. Aber nach 3 Minuten folgte der Ausgleich durch M. Bernhagen. Kurz darauf die 2:1-Führung der SG. Bereits in der 4. Minute musste N. Voigt von der Platte, eine Verletzung des letzten Spieltages war doch noch nicht so verheilt, wie gedacht. Das war natürlich ein arges Handicap. Es musste umgestellt werden. Bis zum 7:7 ging es ausgeglichen weiter. Speziell über den Kreis konnte man das ein oder andere Mal erfolgreich sein, da K. Nowotnick seinen Kreisspieler entsprechend gut einsetzte. Aber die Abwehr ließ zu wünschen übrig. Die Radeberger Nr. 11 wurde immer wieder zum Torerfolg eingeladen. Dies war das große Thema in der 16. Minute als die SG-Bank die erste Auszeit nahm.

Wiederum Umstellung in der Abwehrformation. Schnelle Beine waren gefragt, um den Gastgeber Paroli zu bieten. Auch der angeschlagene N. Voigt war für „Bildveränderung“ kurzzeitig im Tor. Hier konnte man von Teilerfolgen sprechen. Nun kam aber hinzu, dass 8 Minuten lang der Torerfolg bei unseren Jungs ausblieb. Der Gastgeber nutzte das auf seine Weise und setze sich von 12:9 auf 17:9 ab.     

In der Halbzeitpause ging es darum die Abwehr zu verbessern. Der vielfach angesprochene Körperkontakt und schnelle Beine waren das A und O zur Verbesserung. Der Kampf musste weiter mit erhobenem Kopf angenommen werden.

Vorerst blieb es beim 6-7 Tore Rückstand, weil „gefühlt“ fast 10x Aluminium getroffen wurde, was sicherlich auch Pech ist. So ging es bis zum 20:14. Aber dann kam die Zeit als vorn gar nichts mehr ging, ja der Radeberger Torwart berühmt geschossen wurde. Insgesamt 22 (!) Fehlwürfe in Halbzeit 2  und Torarmut von 10 Minuten machten eine Aufholjagd unmöglich und ergab im 2. Abschnitt eine Torquote von 27%, die in Halbzeit 1 noch bei ca. 60% lag. Da hinein die Auszeit in der 39. Minute, die aber ohne Wirkung blieb. Der Gastgeber nutzte dies um seinen Vorsprung auf 26:15 zu erhöhen.

So gab es eine Niederlage, die in dieser Höhe nicht zu erwarten war. Enttäuschung machte sich nicht nur unter den Spielern breit, auch die Trainer mussten dies erst einmal „schlucken“. Aber wie heißt es so schön, wir gewinnen und wir verlieren zusammen, weil wir eine Mannschaft sind.  

Nahtlos geht es am kommenden Sonntag weiter. Dann wieder mit einem Heimspiel gegen einen weiteren Tabellennachbarn, die SG HVO Cunewalde/Sohland. Die hatten am vorletzten Spieltag ein Achtungszeichen gesetzt und den OHC Bernstadt besiegt. Hier sollte mit allen Mitteln vermieden werden, dass die 2 Punkte mit auf Reisen gehen. Anwurf ist 11.15 Uhr. (StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Voigt; K. Nowotnick; M. Bernhagen (5); T. Hohmann (3); Y. Franke; M. Demmler (1); J. Boden; D. Glöß; T. Singer (7/3); F. Freitag (2); Im Tor: K. Zeiler; N. Voigt