Freitag, 18.08.2017 pünktlich um 18:30 Uhr startete unser Trainingslager. Das Wochenende sollte es sportlich in sich haben. Eigentlich hat es ja schon am Donnerstag um 18:30 Uhr begonnen, die „kleine Unterbrechung“ war dadurch bedingt, dass am Freitag ja noch Schule bzw. Arbeiten angesagt war :-).

Scharfer Start dann, wie schon gesagt, Freitag, 18:30 Uhr. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen, die wichtige Termine oder einfach kein Interesse an einem sportlichen Wochenende gemeinsam mit dem Team hatten, waren alle Mitglieder des A-Teams am Start.

Und darauf freute sich Oliver Lüttke (vielen Dank Oli, dass du das übernommen hast), denn heute stand Konditionstraining auf dem Plan. Nachdem sich die Gruppe im Stadion zwei Runden warmgelaufen hatte, ging es auf Tour. Über die Bischofswerdaer Straße, vorbei am Tennisplatz Richtung Schwedenstein. Aber wer jetzt dachte, es wird eine gemütliche Joggingrunde, der hatte sich geirrt. Zwischendurch gab es kurze Pausen, um das Feld zusammenzuhalten und Sprintübungen. Nach einer guten Stunde und acht Kilometern trafen die Jungs wieder am Stadion ein. Geschafft, aber noch nicht am Ende. Da machte sich die bisherige Trainingsvorbereitung bemerkbar. Je öfter man da dabei war, desto weniger anstrengend war der heutige Lauf. Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. In der Halle hatten sich Teile der zweiten und dritten Männermannschaft schon warmgespielt, um nun als „M(ixed)- Team“ gegen das A-Team anzutreten. Und es machte sichtlich allen Spaß. Wer die meisten Tore geworfen hatte, war völlig uninteressant. Die alten Herren (sorry) hatten viel Spaß an der Schnelligkeit und Beweglichkeit der „jungen Hüpfer“ und diese konnten sich so manchen Trick bei den Erfahrenen abgucken. Also eine win-win-Situation…

Samstag um 09:00 Uhr begann der zweite Tag unseres Trainingslagers. Natürlich waren alle total gespannt, was heute auf sie zukommt und voller Enthusiasmus. Die Trainer hatten heute viel vor: Ballsicherheit, Athletik, Teambuilding. Klar waren acht Stunden Zeit, aber es war gar nicht so einfach, alles da reinzupacken. Es sollte effektiv sein, aber auch Spaß machen. Auch wenn es vielleicht manchem schon zum Hals hinaushängen mag, standen zum Beispiel Doppelpässe, Kreuzen, Zuspiele und Spielzüge auf dem Programm. Damit dies im Schlaf klappt, muss dies immer wieder geübt werden. Zumal wir auch ein paar neue Leute in unseren Reihen begrüßen durften und auch Jungs aus der B bei unserem Trainingslager mitmachten.
12:00 Uhr gab es dann eeeeeendlich was zu essen. Dafür hatte Ingolf gesorgt. Die ganze Mannschaft ließ sich die Spaghetti schmecken. Mit frischen Kräften ging es 13:00 Uhr weiter. Teambuilding! Eine Übung, welche sehr viel Vertrauen in die Mannschaft verlangt. Von einem gefühlt 5 Meter hohen Kasten ließ sich einer der Jungs rückwärts in die Arme seiner Mannschaftskameraden fallen, die ihn selbstverständlich sicher auffingen. Und wie man es von einem guten Team erwartet, alle haben der Mannschaft vertraut und sind sanft gelandet.
Weiter ging es dann mit verschiedenen Angriffs- und Abwehrübungen. Immer und immer wieder wurden die Abläufe durchgespielt, denn: Übung macht den Meister 😊
Den Abschluss des zweiten Trainingslagertages bildete der von allen sooooo geliebte Kraftkreis. An 12 Stationen konnten alle noch einmal etwas für ihre Sprung-, Arm-, Bein- und Schnellkraft tun. Auch wenn 30 Sekunden scheinbar nicht lange dauern, aber nach sechs Stunden intensiver Trainingsbeteiligung, scheint es eine Ewigkeit. Zwei mal 30 Sekunden pro Station absolvierte jeder und war nachher glücklich und stolz es geschafft zu haben.
Der sportliche Teil des zweiten Tages war geschafft. Jeder war bis an seine Grenze (und darüber hinaus) gegangen und war nun froh, dass es nicht mehr lange dauerte bis Steaks und Bratwürste fertig waren. Auch eine leckere kühle rote Fassbrause 😊 löschte nun so manche trockene Kehle.

Tag 3: Um 10:00 Uhr starteten wir den Tag mit ein paar lockeren Aufwärmspielen. Ein wenig, aber nur ein ganz klein wenig steckte uns ja der Samstag noch in den Muskeln. Unsere Spielzüge wurden noch einmal durchgespielt und ruck zuck war die Zeit bis zum Mittag um. Ingolf hatte wieder einen kleinen Imbiss vorbereitet. Aber wir konnten uns unsere Bäuche nicht so vollschlagen, da gegen 13:00 Uhr unser Testspielgegner anreiste. Und der war ein ganz schöner Brocken! Es war der amtierende Sachsenmeister unserer Altersklasse, der HSV Dresden.  Als das Team erschien, sah man in manchen Gesichtern unserer Jungs das blanke Entsetzen… 2,07 Meter war da zum Beispiel einer der Dresdner Spieler! Wir sind sicher auch keine Zwerge, aber das…. Aber nichts desto trotz: Bange machen gilt nicht! Angreifen! Alles, was wir gelernt haben, wollten wir nun anwenden und unseren Trainern zeigen, dass das Trainingslager und die gute Trainingsvorbereitung erfolgreich waren.
Man einigte sich auf eine Spielzeit von 4×20 Minuten. Von Beginn an zeigten wir den Dresdnern, was in uns steckt. Von Beginn an spielten wir Tempohandball und dies auf recht hohem Niveau. Wir konnten sogar die ersten beiden Angriffe des Dresdner HSV abwehren und in Führung gehen. Die Dresdner schienen sichtlich überrascht und uns gab es den Kick, allen zu zeigen, was wir draufhaben und auch so einer Mannschaft auf Augenhöhe begegnen zu können. Es gelang uns vieles, wir hatten Spaß und jeder bekam seinen Einsatz. Die Trainer hatten in den ersten beiden 20 Minuten nichts auszusetzen. Die Abwehr stand sicher und unsere immer wieder mit Tempo vorgetragenen Angriffe waren erfolgreich.
Doch unsere Kräfte verließen uns nach und nach, so dass im letzten Abschnitt der Gegner seine Klasse doch noch ausspielen konnte.
An dieser Stelle ein großer Dank an die Mannschaft, die Verantwortlichen und nicht zuletzt die Eltern des HSV Dresden, die dieses Spiel möglich machten. Wir freuen uns schon auf künftige Begegnungen.
Nach einer kurzen Regenerationspause hatten sich die Trainer noch ein richtig gutes Teamspiel ausgedacht: das Spinnennetz (siehe Fotos).

Fazit des Trainingslagers: „…es waren anstrengende aber geile Trainingstage“ (Zitat aus dem Gruppenchat)

Uns Trainern haben die drei Tage richtig viel Freude bereitet, weil alle im Team immer vollen Einsatz gezeigt haben, bei allem mitzogen und trotzdem der Spaß nicht zu kurz kam.  Das Team ist wieder ein Stück mehr zusammengewachsen.

Da hat sich die Mühe der Vorbereitung, Planung, Organisation und die investierte Zeit richtig gelohnt. Besonderen Dank an dieser Stelle an Christian, der die Fäden immer fest in der Hand hatte.

 

BILDER FOLGEN !!!



Willy Reimer vom HSV geht als Talent nach Aue

Lange Zeit war es unklar, geht er, bleibt er? Nun steht es fest ein weiteres Talent, nach Patrick Baum, verlässt den Heimverein HSV1923 Pulsnitz in Richtung „große Handballwelt“. Und dieser Weg ist aus sportlicher Sicht richtig. Letztendlich mussten aber die Eltern die finale Entscheidung treffen, denn auch auf die Familie kommt eine zusätzliche Belastung zu.

Willy war zuletzt ein großer Rückhalt in der männlichen C-Jugend der SG Pulsnitz/Oberlichtenau und schon geraume Zeit Mitglied der Ostsachsen-Auswahl. Sein bisher größter, sportlicher Erfolg ist sicher der Gewinn des Ostsachsenmeister-Titels 2015 in der MJC, damals „noch“ als D-Jugendlicher.

Bei der Bewerbung an der Sportschule in Leipzig wurde er ans Leistungszentrum nach Aue verwiesen. Dort wird er nun seinen sportlichen und schulischen Weg weitergehen. Am 23.07. geht es los.

Wünschen wir ihm bei der Verwirklichung seiner sportlichen Ziele und Träume alles Gute. Auch wir als HSV können stolz auf solch ein Talent sein, welches diesen Weg beschreitet. Seine Trainer Uwe Liese, Steffen Bienek und Micha Reimer (auch Vater) stehen voll hinter dieser Entscheidung und verabschiedeten Willy mit dem „berühmt, berüchtigtem“ HSV – Handtuch und

ein paar Erinnerungsfotos, um uns nicht zu vergessen. Auch ist er jederzeit an seinen Wurzeln willkommen, aber Willy Du schaffst das! (STB)



Pentacon

 

Bei der Saisonabschluss-Trainersitzung der SG Pulsnitz/Oberlichtenau am 23.06.17, im Melkhaus in Oberlichtenau, wurde Nadine Schmidt mit der Ehrennadel des HVS in Bronze und Präsenten geehrt.

Aus den Händen des Vorstandes Nachwuchs des HSV1923 Pulsnitz, Uwe Liese, und des SG – Leiters, Steffen Bienek, erhielt Nadine Schmidt diese Auszeichnung, auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit als Trainerin im Nachwuchs und als Schiedsrichterin. Aktuell wird sie auch in der neuen SG-Leitung des weiblichen Bereiches mitarbeiten.   

Herzlichen Glückwunsch, vielen Dank für die geleistete Arbeit und in der weiteren, engagierten Tätigkeit viel Erfolg! 

(STB)



Am 09.06.17 fand in der SH Pulsnitz ein Kampfrichter-Grundlehrgang für die Jahrgänge 2002 / 2003 statt. Da auch auf diesem Gebiet für Nachwuchs gesorgt werden muss, versucht die SG jährlich einen eigenen Lehrgang zu organisieren. Nachdem im letzten Jahr dieser turnusmäßige Lehrgang von der SKL, auf Grund der Regeländerungen, ausgesetzt wurde, fand er diesmal wieder statt. 17 Teilnehmer im C-Jugendalter belegten diesen Lehrgang. Referent war der SKL- Schiedsrichterlehrwart, Torsten Hähne vom Radeberger SV, der den Jugendlichen das nötige Wissen vermittelte.

Der kurzweilige Lehrgang, mit konkreten Beispielen untermauert, wurde auch hin und wieder, durch gezielte Fragen der Teilnehmer, bereichert.

Im abschließenden Regeltest mussten alle das erworbene Wissen unter Beweis stellen, um den begehrten Ausweis zu erhalten. 

Zu Saisonbeginn soll dann noch ein Schiedsrichter-Grundlehrgang stattfinden, bei dem auch wieder für den nötigen Nachwuchs gesorgt werden soll ……….. auch das hat sich die SG Pulsnitz/Oberlichtenau auf die Fahnen geschrieben. (StB)

 
   

 



Pentacon

Am 03.06. fand das diesjährige Beach-Handballturnier der MJC in Hoyerswerda bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Der Ausrichter, LHV, hatte eingeladen und insgesamt 8 Mannschaften gingen an den Start. Somit wurde eine Vorrunde mit 2 Staffeln gespielt und anschließend in einer Endrunde die Platzierungen ausgespielt. Die SG war im letzten Jahr schon dabei und hatte da schon viel Spaß beim etwas anderen Handball, so dass die diesjährige Teilnahme ein „Muss“ war.

Zum Regelwerk sei gesagt, dass jede Halbzeit separat gewertet wird. Eine gewonnene und eine verlorene Halbzeit ist dann Remis, unabhängig vom Ergebnis. Da es aber kein Unentschieden gibt, entscheidet dann das Penaltyschießen, ähnlich wie beim Eishockey, über Sieg oder Niederlage.

In der Vorrunde mussten sich unsere Jungs mit Krauschwitz, LHV II. und Lauchhammer, bei einer Spielzeit von 2x 10 Minuten, auseinandersetzen. Gleich im 1. Spiel gegen Krauschwitz, musste die SG ins Penaltyschießen. Und sie gewannen gegen „das Krauschwitz“, welchen man sich in der Punktspielsaison immer ganz knapp geschlagen geben musste. Das war „Balsam“ für die Seele. Aber auch der Gegner sah es mit einem Augenzwinkern.

Danach setzte es eine klare Niederlage gegen eine der Gastgebermannschaften vom LHV. Im dritten Gruppenspiel hieß der Kontrahent dann Lauchhammer. Auch hier fiel die Entscheidung erst beim Penalty. Diesmal leider zu Ungunsten unserer Mannschaft. Damit stand Platz 3 in der Vorrunde fest und es ging in der Endabrechnung um Platz 5 – 8 für unsere Jungs.

Wollten die Spieler um Micha Reimer Platz 5 erreichen, mussten sie in der Endrunde gegen Calau und Ortrand bestehen. Das Spiel gegen Calau wurde in der normalen Spielzeit gewonnen.

Pentacon

 

In der Begegnung mit Ortrand ging es wieder ins Penaltyschießen. Spannender konnte es im Spiel um Platz 5 nicht zugehen. Erst Vorteil für Ortrand, dann kippte die Vorteilslage und die SG gewann mit finalem Wurf von T. Frenzel die Entscheidung im Penalty und damit einen sehr guten 5. Platz in der Endabrechnung.

Den Turniersieg errang Bernstadt vor LHV 1 und 2, Vierter wurde Krauschwitz.

Es war ein langer, aber sehr schöner Handballtag, geprägt von spannenden Spielen und Fairness, bis hin zu freundschaftlichen Gesten der Mannschaften untereinander. Ein Dank geht auch an die mitgereisten Eltern, die die Mannschaft, neben der hervorragenden Organisation des Gastgebers, mit selbstgebackenem Kuchen und „gesponsortem“ Eis verpflegte und unterstützte. Nun heißt es, schöne Sommerferien!

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

N. Voigt; N. Schöne; Y. Franke; Ph. Franke; T. Frenzel; W. Reimer; J. Fichte



Eine ereignisreiche Saison im Nachwuchs der SG Pulsnitz/Oberlichtenau ist nun Geschichte. Erfolge, Enttäuschungen alles gehörte dazu. Die SG, mit 8 Mannschaften gestartet, konnte in den älteren Jahrgängen schon Erfolge feiern. Speziell im weiblichen Nachwuchs (WJC und WJB) ragen die Ostsachsen – Meisterschaften heraus. Aber auch

in der MJB und MJA war mehr möglich, wenn man nicht so viel „verschenkt“ hätte. Zudem werden die A-Jugendlichen kontinuierlich an die Männermannschaften herangeführt. Was sich in Einsätzen im Erwachsenenbereich zeigte.

In den jüngeren Jahrgängen (E-Jugend), ob weiblich oder männlich, konnte an frühere Erfolge leider nicht angeknüpft werden. Es war nicht möglich eine WJD und MJD in den Punktspielbetrieb zuschicken. Deshalb mussten jüngere Spieler und Spielerinnen in die nächst höhere Altersklasse (z.B. C-Jugend) wechseln. Hier gilt es in der weiteren Arbeit Defizite aufzuholen, um den Anforderungen der Nachwuchskonzeption der SG Pulsnitz/Oberlichtenau gerecht zu werden.

Die Platzierungen im Einzelnen:

 

                                   MJE:   5. Platz (WLL)

                                   WJE:   6. Platz (WLL)

                                   MJC2: 8. Platz (OLL)

                                   MJC1: 5. Platz (OSL)

                                   WJC:   Gold (Kreismeister / WLL)

                                               Gold (OSM / Ostsachsenmeister)

 

                                   MJB:   6. Platz (OSL)

                                   WJB:   Gold (Ostsachsenmeister / OSL)

                                   MJA:   Bronze (OSL) / Silber OS-Cup

 

Bei der Spartakiade konnten dann alle gemeldeten SG – Mannschaften Medaillen erkämpfen, was wiederum sehr positiv ist, da es Erfolgserlebnisse für jeden Einzelnen sind. Im Hinblick auf die neue Saison war es möglich, hier eine MJD zu melden.

Nachfolgend die Platzierungen der Mannschaften:

                                    MJE: Silber

                                    WJE: Bronze

                                    MJD: Gold

                                    MJC: Silber

                                    WJC: Gold

                                    MJB:  keine Spartakiade, nur SG P/O. gemeldet

                                    WJB: Gold

                                    MJA: Gold   

Es wird keine Ewigkeit dauern und die Saison 2017/18 beginnt. Die Planungen dafür sind schon in vollem Gange. Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau bedeutet dass, wie schon vor 2015, nur noch im männlichen Nachwuchs an den Start zu gehen. Aber das in allen Altersklassen von E- bis A-Jugend.

 

Der weibliche Nachwuchs gründet sich, aus Belangen des vorhandenen Spieler-Potenzials, mit dem HC Rödertal und dem Radeberger SV in einer neuen Spielgemeinschaft, mit Namen „SG Rödertal/Radeberg“. Hier sollen mit einer längerfristigen Zusammenarbeit Kontinuität und Vorteile für alle beteiligten Heimvereine geschaffen werden.

 

Die SG Pulsnitz/Oberlichtenau startet in die Saison 2017/18 mit folgenden Mannschaften und Spielklassen:

 

                                      MJE: Kreis (WLL)                    

                                      MJD: Kreis (SK Elbe-Röder)

                                      MJC: Kreis (OLL) 

                                      MJB: Bezirk (OSL)

                                      MJA: Bezirk (OSL)

 

Hoffen und wünschen wir uns, dass für die neue Saison alle Entscheidungen richtig, zielführend und im Sinne der Kinder und Jugendlichen getroffen wurden. Denn auf den Nachwuchs sind alle Heimvereine perspektivisch angewiesen, um in einer immer schwieriger werdenden Zeit die Existenz absichern zu können.

(StB)  



SG Cunewalde/Sohland – SG Pulsnitz/Oberlichtenau    27:12  (15:04)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – VfB 1999 Bischofswerda   30:07  (14:03)

 

Zur diesjährigen Spartakiade ging es nach Schiebock, wo der dortige VfB und die SG Cunewalde/Sohland als Gegner warteten. Beide Mannschaften waren für die SG unbekannt, spielten sie doch in der abgelaufenen Saison in der Oberlausitzliga. Deshalb fuhr die SG rechtzeitig los, um beide Mannschaften im ersten Spiel des Turniers beobachten zu können. Zielstellung für die SG war schon die Goldmedaille, da man in der zurückliegenden Saison höherklassig gegenüber den zwei Gegnern spielte. Was aber, wie die erste Partie unserer Jungs zeigen sollte, nichts zu sagen hat.

Im 1. Spiel des Turniers beherrschte die SG aus Cunewalde/Sohland (Kreismeister mit nur einer Niederlage in der OLL) den VfB aus Bischofswerda klar und siegte entsprechend mit 35:10.

Unsere Jungs sollten somit vorgewarnt sein, was auch in der Kabinenansprache zum Ausdruck kam. Der Gegner, ohne einen Wechselspieler, sollte mit Tempo bespielt werden, da die SG-Bank quantitativ gut bestückt war. Wichtig würde auch sein, in der Abwehr rechtzeitig an den Rückraum-Schützen dran zu sein, um den Wurf zu unterbinden und vorn musste man natürlich „liefern“.

Aber vom Anpfiff weg, war von alldem nichts mehr da. Es spielte nur die SG aus dem Oberland. So lagen unsere Jungs Ruck zuck 5:0 hinten, was in der Auszeit nach 6 Minuten abgearbeitet werden musste. Erst nach 8 Minuten gelang der erste Treffer. Man war im Kopf einfach nicht da. Der Zugriff in der Abwehr fehlte und im Angriff sprechen 10 Fehlwürfe im 1. Abschnitt ihre eigene Sprache. Alle Umstellungen, auch im Abwehrsystem, verpufften ohne Wirkung. Bei der Pausenansprache wurde es kurzzeitig (zurecht) „laut“, denn auch bei den Verantwortlichen herrschte Enttäuschung über die gezeigte Leistung. Jetzt ging es um die Ehre und Kampf bis zur letzten Minute. Aber auch im 2. Durchgang wollte nicht wirklich viel gelingen, von Resultats-Verbesserung ganz zu schweigen. Unsere Jungs konnten die Trefferquote schon verbessern, denn die Mittelachse der neuen Saison, mit Th. Hohmann und N. Voigt auf den Halbpositionen machte Hoffnung. Aber der Gegner hatte immer die entsprechende Antwort parat. Sie holten ihren Nebenmann, der mit Schwung kam und dann auch einnetzte. Somit ging auch die 2. Hälfte mit 12:8 verloren und die Goldmedaille war natürlich futsch. 

Im letzten Spiel, gegen den VfB, ging es dann leider „nur noch“ um Silber. Die Begegnung begann erschreckender Weise ähnlich schlecht, mit einem verworfenen Siebenmeter. Der Gastgeber konnte mit 2:0 in Führung gehen, da die SG in den ersten 5 Minuten mit 6 Fehlwürfen „glänzte“. Aber das Ungemach hatte dann endlich ein Ende. Denn jetzt wurde endlich so gespielt, dass der „Herzkasper“ auf der SG-Bank ganz tief in der Tasche verschwand. Mit einem 7:0 wurde das Spiel gedreht und nach einem Treffer der Schiebocker wurden nochmals sieben Treffer, zum vorentscheidenden Halbzeitstand von 14:3, drauf gepackt. In der 2. Halbzeit wurde wieder viel gewechselt, um allen die nötige Spielzeit zu geben. Auch die „Neuen“ im Team versuchten sich nun engagiert beim Torerfolg, was auch teilweise beeindruckend gelang. Der zweite Abschnitt wurde, u.a. durch einen 11:0-Lauf, mit 16:4 gewonnen, was unter dem Strich den „trüben Lichtblick“ bescherte, da die Enttäuschung bei allen, über den abgelaufenen Spartakiade-Tag, schon etwas tief saß.                      

Damit gab es dann Silber für die SG, welches es dann doch nicht gab, da die Medaillen nicht zum Spielort geliefert wurden ……….

Am 29.05. trifft sich die Mannschaft zum Saisonabschluss ab 17 Uhr an der SH Pulsnitz mit Grillen und sportlichen Betätigungen. Außerdem wollen wir diejenigen gebührend verabschieden, die uns leider in Richtung B-Jugend verlassen müssen. Wir, die Trainer, würden uns auch freuen die Eltern begrüßen zu können, um einfach mal zu „quatschen“.

Ansonsten verabschiedet sich die MJC in die Sommerpause und wird neu aufgestellt im Kreis in die neue Saison starten. Allen Eltern nochmal vielen Dank für die Unterstützung der unterschiedlichsten Art.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Gebler (4/1); M. Zschiedrich (9); N. Voigt (2); F. Eichner (6); T. Richter (4); N. Schöne; T. Hohmann (6); T. Frenzel (8); M. Demmler (2); Y. Franke; K. Zeiler

Mai 21

Samstag, 20.05.2015, 13:15 Uhr war Abfahrt zum letzten Spiel der Saison 2016/17 – das Finale der Spartakiade. Und unsere Gegner hieß zum 5. Mal VfB Bischofswerda. Nachdem wir vor drei Wochen gegen Schiebock in Schiebock im Finale des Ostsachsencups durch ein blödes Unentschieden quasi die Verlierer waren, wollten wir natürlich im heutigen Spiel zeigen, dass wir die Besseren sind 😊.

Mit Kevin, Kenny und Sebastian fehlten uns natürlich gleich drei wichtige Leute, aber wir hatten Franz aus der B mit im Boot und auch Felix T. kam nach langer Verletzungspause wieder zum Einsatz.

Pünktlich 14:30 Uhr war dann Spielbeginn. Geleitet wurde das Spiel von je einem Schiedsrichter aus Bischofswerda und Pulsnitz. Wir hatten uns dieses Mal vorgenommen, unser Spiel schnell zu machen und uns nicht diesen „Schlafwagenhandball“ aufdiktieren zu lassen. Und das gelang uns auch ganz gut. Trotz dem wir auch heute in Führung gingen, gelang es uns nicht so richtig, uns deutlich abzusetzen. Die Schiebocker spielten unser schnelles Spiel mit und konnten uns, auf Grund unseres sehr behäbigen Rückzugsverhaltens, sogar ein paar Konter aufzwingen,  um so zu relativ einfachen Toren zu kommen. Unsere Trefferquote war heute besser als im letzten Spiel. Aber dieses Mal waren es die im Angriff leichtsinnig verschenkten Bälle (weil man zu ungenau abspielte, oder Pässe recht riskant spielte).

So ging es hin und her und der Pausenstand von 17:17 war durchaus gerechtfertigt.

Die Ansage der MV`s zur Halbzeitpause war kurz und prägnant:  Wir wollen heute hier gewinnen!!!

Da wir den Kreisläufer der Schiebocker zur ersten Halbzeit nicht so richtig in den Griff bekamen,  wurde dieser in der zweiten Halbzeit durch eine konsequente Manndeckung kaltgestellt. Diese Aufgabe erfüllte Ronny sehr gut.

Kurze Zeit wurde das Spiel mal sehr hektisch und ungeordnet, was die MV`s durch eine Auszeit beendeten. Danach bestimmten die SG-Jungs eigentlich über weite Strecken das Spiel. Ihren 3-Tore-Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Auch wenn das Spiel nun wieder etwas langsamer wurde. Die Abwehr stand, der Angriff und die Chancenverwertung  waren gut und Colin im Tor konnte mit so mancher Parade ein Schiebocker Tor verhindern.

Der Endstand von 36:32 war völlig gerechtfertigt und wir hatten unser Ziel erreicht und in Bischofswerda gegen Bischofswerda gewonnen. Es war eines unserer besten Spiele. So konnten wir unsere Saison mit Gold beenden, was für die nächste Saison hoffen lässt…

Nun geht es erstmal in die Sommerpause. Am 02.06.2017 feiern wir noch ein kleines Abschlussfest, um dann im August wieder frisch und munter als A-Jugend in die Saison 2017/18 zu starten.

An dieser Stelle einen Dank an die Eltern, die uns auch dieses Jahr wieder unterstützt und auch in „dunklen Zeiten“ an uns geglaubt haben.

Euch allen schöne und erholsame Ferien (bzw. Urlaub).

 

Es spielten: Florian Drabant (1), Dan Schäfer, Felix Thieme (1), Erik Forke (5), Ronny Kuban (12),                             .                      Lucas Hommel (3), Felix Richter (6), William Thomschke (2), Sandro Gornig, Franz Johne (6)

Im Tor: Colin Herms



Am Abend des 12. April machten wir uns auf die lange Reise nach Le Relecq-Kerhuon in die Nähe von Brest. Wir, das sind, wie die vergangenen Jahre auch, die Fußballer der SG Großnaundorf, die Leichtathleten des HSV 1923 Pulsnitz und die Handballer der SG Pulsnitz/Oberlichtenau.
22 Stunden Busfahrt standen zunächst auf dem Programm. Da wir aber gut und schnell vorankamen, hatten wir noch genügend Zeit, bereits auf dem Weg nach Le Relecq- Kerhuon einen Abstecher zum bekannten Le Mont Saint Michel zu unternehmen.
Nach einigen Fotos mit Postkartenmotiv setzten wir die Fahrt Richtung Brest fort.
Gegen 18 Uhr trafen wir dort ein und wurden herzlich von den Franzosen empfangen. Nach einer kleinen Stärkung wurden die Jugendlichen und deren Betreuer in die jeweiligen Gastfamilien aufgeteilt. Zuhause bei der Gastfamilie angekommen, stellten wir uns einander vor und redeten gemütlich bei einem Glas Wein mit unseren Gasteltern.
Am nächsten Morgen bekamen wir wie jeden Morgen ein leckeres Frühstück mit Crêpes und Baguette. Bereits da ist mir aufgefallen, dass Franzosen ungewöhnlich viel Kaffee trinken und es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. So starteten wir auch mit etwas Verspätung zu den heutigen Ausflugszielen. Als erstes besuchten wir ein Schulmuseum in Tregarvan. Zwischen alten Schulbänken wurde zum Diktat mit Tinte und Feder gebeten. Anschließend besichtigten wir ein Handwerksmuseum in Argol.
Berichtet wurde dort beispielsweise über das Imkern, Körbeflechten und Spinnen. Danach ging es an einen Strand auf der Halbinsel Crozon, wo wir  uns, Dank des schönen sonnigen Wetters, alle einen kleinen Sonnenbrand geholt haben. Wir sammelten zahlreiche Muscheln, gingen durch das Watt und sahen viele Wattwürmer.
 
Am Samstag, den 15.04.2017, fand der Familientag statt. Einige Familien charterten ein Boot und segelten hinaus aufs Meer, andere hingegen gingen shoppen. Die Betreuer allerdings machten alle zusammen einen Ausflug zur Insel „L’île de Batz“. Wir starteten mit einem kleinen Schiff in Roscoff. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir das Ufer der Insel und suchten uns einen schönen, ruhigen Strandabschnitt und aßen dort Baguette mit einer bretonischen Wurstspezialität. Wieder sammelten wir Muscheln, genossen die Ruhe und beobachteten, wie das Wasser allmählich bei Ebbe verschwand.
Neben den schönen Ausflügen wurde aber auch Handball gespielt, so am Sonntag, den 16.04.2017, unserem Turniertag. Unsere Mädchenmannschaft der C-Jugend konnte ihr Können unter Beweis stellen und sicherte sich trotz einer knappen Niederlage in der Vorrunde Platz 1 und holte somit einen tollen Pokal nach Pulsnitz, der nun in der Sporthalle seinen Platz gefunden hat. Aber auch die Jungs der C-Jugend sicherten sich mit dem 2. Platz einen etwas kleineren Pokal.
Ostermontag besuchten wir den Freizeitpark „Les Trois Curés“, viele Fahrgeschäfte wurden ausprobiert, selbst mit einem Cart konnte man sich beweisen. Am Abend fand dann der Abschlussabend mit allen Fußballern, Leichtathleten und Handballern sowie deren Gastfamilien in der Astrolabe Halle statt. Es war ein schöner, geselliger Abend mit viel Tanz und Spaß, aber auch einiger Reden.
Am letzten Tag in Frankreich besichtigten wir eine Insektenhaltung und einer Backwaren- und Keksfabrik „Terre d’Embruns“. Dort gab es eine kleine Kostprobe einer Art Butterkuchen. Nach einem leckeren Essen in der Astrolabe Halle gestärkt, traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an.
Gestartet sind wir bei 16 °C und Sonnenschein, angekommen bei 3 °C und leichtem Schneefall.
 
Für mich war es mein erster Besuch in Frankreich überhaupt. Mit dem einen oder anderem Vorurteil im Gepäck bin ich angereist und wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Herzlichkeit und Gemütlichkeit der Franzosen hat mich positiv beeindruckt. Aber auch die atemberaubende Landschaft und die Architektur, die immer wieder zu neuen Schnappschüssen mit Postkarten Potential einladen, haben mich sehr begeistert. Mich wird Frankreich ganz bestimmt wiedersehen!
Rückblickend kann ich sagen, dass es für mich eine unvergesslich schöne Zeit war, die leider viel zu schnell vorüberging. Ich denke noch immer oft daran und an die Leute dort. Gern wäre ich noch länger geblieben. Ich kann nur jedem raten, an solch einem Austausch teilzunehmen, der die Gelegenheit dazu bekommt.
Nadine Schmidt


Gleich 2x Gold gab es für die SG am ersten Spartakiade – Wochenende. Während sich die MJD beim Heimturnier mit dem VfB1999 Bischofswerda und der SG Cunewalde/Sohland auseinandersetzen musste, reiste der Ostsachsenmeister, die WJB, am gleichen Tag nach Sohland und traf dort auf den heimischen HV SW Sohland, sowie den VfB1999 Bischofswerda, den Bautzener LV Rot-Weiß 90 und den Königswarthaer SV. Dieses war ein „Mammut-Turnier“, angesetzt von 9 – 15 Uhr.

Beide SG-Mannschaften gewannen alle ihre Spiele und wurden damit souveräner Spartakiade-Sieger.

Hier die Sieger-Fotos:

                                 

 

Diese Erfolge machen Appetit auf mehr …. Am nächsten Wochenende gilt es dann für die MJA, MJC, WJC, MJE und WJE. Die WJC (am 20.05. ab 9 Uhr) und die WJE (am 21.05. ab 9 Uhr) haben da auch ein Heimturnier in der SH Pulsnitz und hoffen auf entsprechende Unterstützung von den Rängen.

Einzig die MJB muss zuschauen, da sie als einzigste Mannschaft in dieser Altersklasse gemeldet waren. Damit kam leider kein Turnier zu Stande.

(StB)


Mai 10

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG Cunewalde/Sohland   18:10 (08:02)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf           18:12 (10:04)

 

 

                      OSTSACHSENMEISTER 2017:  SG PULSNITZ/OBERLICHTENAU

 

Ebersbach hieß das Reiseziel für den dritten und letzten Spieltag der OSM. Mit einem Punkt vor Neugersdorf in Führung liegend, wollten unsere Mädchen natürlich den ersten Platz verteidigen und nach dem Kreismeister auch den Bezirksmeister holen.

Im Auftaktspiel des Turniers hatte es unsere SG mit der SG aus Cunewalde/Sohland zu tun. In der Vorwoche wurden diese klar mit 20:8 bezwungen. An diesen Faden wollte man gleich anknüpfen und Selbstvertrauen für den weiteren Turniertag tanken. Es war ein nervöser Beginn, mit vermeidbaren Abspielfehlern. Aber auch der Gegner konnte kein Kapital für sich daraus schlagen. So ging der Kreismeister mit 6:1 in die Halbzeit.

Vorgabe für den 2. Abschnitt war natürlich die Fehler abzulegen und die Führung weiter auszubauen. Dies gelang aus einer sicheren Abwehr heraus und über die Spielstände 12:6 und 16:8 wurde der Kontrahent auf Abstand gehalten. Mit dem Schlusspfiff beim 18:10 war wieder ein Schritt Richtung Titelgewinn vollzogen.    

Danach folgten die Begegnungen

                             TBSV Neugersdorf – HVH Kamenz 15:11

                                                    und

                             SG Cunewalde/Sohland – HVH Kamenz 11:8

Im letzten Spiel kam dann der sogenannte „Show down“, mit einem richtigen Finale. Besser hätte es der Ansetzer nicht treffen können. Unsere Mädchen, mit dem einen Punkt Vorsprung, trafen auf den Verfolger Neugersdorf, welcher auch den Heimvorteil genoss. Der SG reichte bereits ein Unentschieden zum Titel. Aber darauf wollte sich die Mannschaft von Nadine Schmidt und Katja Wimmer-Berndt nicht einlassen. Ein Sieg sollte für klare Verhältnisse sorgen.

Und dann ging es los, konzentriert und zielstrebig. Erstes Zwischenergebnis ein 5:1 für unsere Mädels. Sie ließen nicht locker und erkämpften sich vor der Pause ein 9:2. Der Halbzeitstand von 10:4 war noch kein Ruhekissen, aber ein Ausrufezeichen allemal. Der 2. Durchgang ließ anfangs den Gastgeber Fahrt aufnehmen. Mit einem 4:0-Lauf konnte verkürzt werden. Grund dafür, unsere Mädchen schwächelten in Sachen Konzentration. Jetzt war es das Finale. Beim Stand von 15:11, in der 22. Minute, gab es die Auszeit der SG-Bank, um das Team an ihre Stärken zu erinnern. Und sie nahmen den Kampf an, weil sie GOLD wollten. Basis war wieder die Abwehr, aus der heraus Konter-Tore zum 18:11 erzielt werden konnten. Damit war auch der Deckel drauf. Der Rest, beim Endstand von 18:12, war nur noch Jubel über den errungenen Titel „Ostsachsenmeister“.

Es war eine starke Mannschaftsleistung, auf die das gesamte Team stolz sein kann. Hervorzuheben noch die Leistungen von Torfrau C. Berndt, die den Gegner ab und an fast zur Verzweiflung brachte, A. Jordan mit einer sehr guten Abwehrleistung und L. Gräfe, die heute alle Strafwürfe sicher im gegnerischen Kasten unterbrachte. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft und die Trainerinnen.

Am 20.05. findet ab 9 Uhr in der SH Pulsnitz die Spartakiade in dieser Altersklasse statt.

Könnte man noch einmal so erfolgreich sein, wäre das „Triple“ möglich …..

Allen Eltern und Unterstützern vielen Dank für das Engagement über die gesamte Saison,

die eine sehr Erfolgreiche war. Denn so etwas geht nur im Team!

(StB)

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten und siegten:

  1. Gräfe (5); L. Baumgart; A. Jordan (7); A. Garten (1); J. Geisler (6); C.-N. Schönfeld; N. Frenzel; M. Kühnel (3); L. Scholz (14); Im Tor: C. Berndt


SG Pulsnitz/Oberlichtenau – HVH Kamenz  36:22  (18:11)

 

Das letzte Spiel der Saison für die MJB war eigentlich eine Woche früher angesetzt. Aber durch eine beantragte Verlegung des HVH fand das Ganze nach Saisonschluss, am 06.05., in der SH Pulsnitz statt. Von der Konstellation war es das Spiel um die „goldene Ananas“, aber die Brisanz lag darin, dass die SG unbedingt vor dem Radeberger SV auf Platz 6 bleiben wollte und dazu gehörte ein Sieg über die Haselbachtaler, die ihrerseits auf Platz 8 festhängen. Bereits am Donnerstag wurde durch den Schiedsrichteransetzer bekanntgegeben, dass keine Unparteiischen anreisen werden. Damit übernahmen Robin Oswald und Michael Rummel die Spielleitung kurzfristig. Die SG-Bank wäre mir R. Oswald voll besetzt gewesen, so waren es 13 Spieler auf dem Protokoll. Auf der HVH-Bank sah es da wesentlich übersichtlicher aus. Aber so etwas muss ja nichts heißen. 

Und so gestaltete sich dann auch der Beginn der Begegnung. Der Gast ging in Führung und die SG glich dann meist wieder aus. Es war zu erkennen, dass unsere Jungs mit der 3:3- Abwehr des HVH anfänglich nicht so recht klar kamen. Es haperte von außen mit Einläufern, dem Zuspiel zum Kreis und dem viel zitierten 1:1. So musste die SG den Tabellenachten bis zum 4:7 (8. Minute) ziehen lassen. Bis zur 12. Minute kämpfte man sich aber wieder heran (8:8). Als die Haselbachtaler dann aber wieder in Führung gingen, gab es die Auszeit der SG-Bank. Nun wurde umgestellt, die Abwehr wurde offensiver, eine Manndeckung gegen den Unruheherd (Nr.5) der Kamenzer und im Angriff fruchtete das Spiel über den Kreis. Die Folge war ein 9:0-Lauf der Gretschel- und Moschke-Schützlinge zum 17:9. In diese Phase hinein, gab es auch die Auszeit der Gäste, die aber unsere Jungs nicht stoppen konnte, denn die waren nun drin im Spiel. Mit 7 Toren vor ging es in die Pause.

Im 2. Durchgang erhofften sich alle SG-Sympathisanten, dass es so weiter geht. Trotz vieler Wechsel, auf Grund der „breiten“ Bank, konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. Über die Spielstände 22:13 / 25:14 / 29:16 näherte man sich der Schlussphase. Es wurden im 2. Abschnitt auch noch einige 100%-ige liegen gelassen, die bei erfolgreichem Abschluss das Ergebnis noch etwas höher hätte schrauben können. Als mit dem Schlusspfiff der 36:22-Sieg feststand, war kurioser Weise in Halbzeit 2 der gleiche Spielstand, wie im ersten Abschnitt erreicht. Das zeugt von „Konstanz“ beider Teams……   

Die SG beendete heute die Saison auf einem nicht befriedigendem 6. Platz, da allemal mehr drin war. Ein Podestplatz war das Ziel, was leider verfehlt wurde. Zuviel wurde in der Meisterschaft liegen gelassen. Auch zur Spartakiade kann kein Erfolgserlebnis generiert werden, weil dieses Turnier in der MJB einfach nicht stattfindet, da die SG Pulsnitz/Oberlichtenau die einzige, meldende Mannschaft war. Dies ist für den Handball einfach nur „traurig“. In der neuen Saison wird die MJB wieder ein neues Gesicht haben, da einige Spieler in die MJA wechseln müssen und andere aus der MJC aufsteigen müssen. Ein Bezirks-Spielbetrieb wird, aus Sicht der SG-Leitung, angestrebt und ist gemeldet. Die Modalitäten dafür klären sich zur Nachwuchskonferenz am 08.05. in Löbau, wo alle Meldungen auf den Prüfstand gestellt werden und die Staffeleinteilung erfolgt.

Die Mannschaft und Verantwortlichen bedanken sich bei den Eltern, die bereit waren, das Team bei den Heimspielen, aber auch bei den Auswärtsfahrten in jeglicher Hinsicht zu unterstützen und wünschen schon jetzt erholsame Sommerferien.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

M.-P. Ludwig (6/1); O. Grafe (4); M. Krahl (2); D. Moschke (1); F. Johne (9/4); M. Ziesche (3/1); A. Konrad; C. Wagner; J. Fritsche (1); S. Lembke; F. Drabant (4); C. Herms (6)



HVH Kamenz – SG Pulsnitz/Oberlichtenau                     05:05 (02:04)

SG Cunewalde/Sohland – SG Pulsnitz/Oberlichtenau   08:20 (03:13)

 

Nachdem die SG mit makelloser Bilanz (28:0 Punkte) Kreismeister wurde, wollten sie im Bezirksmaßstab nachlegen und einen weiteren Titel erringen. Am 1. Spieltag der OSM wurde bereits vorgelegt und die ersten beiden Spiele gewonnen. Nun galt es beim Heimturnier (dem 2. Spieltag) die Konkurrenz weiter auf Abstand zu halten.

Erster Gegner am 30.04. war der HVH Kamenz, den man in Sohland klar mit 17:9 besiegte. Die Spielzeit in Turnierform beträgt hier nur 2x 15 Minuten. Das heißt, man muss von der ersten Minute an Gas geben, da Fehlleistungen, auf Grund der verkürzten Spielzeit, nur schwer auszugleichen sind.

Der Beginn der Partie war geprägt von technischen Fehlern (Schrittfehler, fehlerhafte Zuspiele) und einer desaströsen Chancenverwertung. Bei 4 Toren im 1. Abschnitt gab es 7 Fehlwürfe! Erst nach 5 Minuten konnte die SG das 1:0 erzielen. Weiter ging es mit Torarmut, wobei der HVH nur durch Strafwürfe punktete. So stand nach 15 Minuten ein mageres 4:2 für die Hausherrinnen auf der Anzeigetafel.

Auch in der 2. Halbzeit konnten die Fehler nicht abgestellt werden. Es dauerte bis zur 10. Minute ehe die SG ein weiteres Tor erzielen konnte. Mittlerweile stand es 4:4 und nur durch einen Strafwurf war eine erneute Führung zum 5:4 möglich. Im Angriffsspiel  war zu wenig Bewegung und das 1:1 fand eigentlich gar nicht statt. Als dann kurz vor Schluss ein Strafwurf sein Ziel an der Hallenwand fand, mussten unsere Mädels mit dem Unentschieden (5:5) sogar noch zufrieden sein. Eine Hypothek die sich die Mannschaft auferlegte, wie der weitere Turnierverlauf noch zeigen sollte. Ein einziges „Törchen“ im 2. Durchgang ist da viel zu wenig.                                                                                      

Nach dem 1.Turnierspiel stand ein weiteres Highlight auf dem Programm. Es war die Siegerehrung der WJB. Sie holten Gold in der Ostsachsenliga und das in beeindruckender Manier. In einer  Saison mit 16 Meisterschaftsspielen konnten sie 15 Spiele siegreich gestalten. Die Ehrung nahm SG-Leiter, Steffen Bienek, mit den eigens dafür angelieferten Medaillen und T-Shirts vor. In komprimierten Worten würdigte er die Leistung des gesamten Teams. Die Torfrau, L. Bramborg, erhielt eine Auszeichnung als beste Torfrau der Liga.

Danach folgten die Partien: TBSV Neugersdorf – SG Cunewalde/Sohland 17:10

                                                                          und

                                             HVH Kamenz – TBSV Neugersdorf 05:18

Anschließend gab es für unsere WJC auch noch die Siegerehrung für den Kreismeistertitel. Dieter Braunsdorf (Staffelwart) überreichte die Goldmedaillen und würdigte auch diese Leistung (14 Siege in 14 Spielen!) entsprechend. Silber ging an den TBSV Neugersdorf und Bronze an den HVH Kamenz.

Zum Abschluss mussten unsere Mädels nochmal gegen die SG aus Cunewalde/Sohland ran. Ziel war natürlich Besserung gegenüber dem erste Spiel. Bis zum 3:3 waren kaum Unterschiede ersichtlich, zumal gleich zu Beginn ein 7-m verworfen wurde. Aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und mit einem 10:0-Lauf gab es die Vorentscheidung bereits in Halbzeit 1.

Auf Grund der Führung wurde im 2. Abschnitt durchgewechselt, um allen die nötigen Spielanteile zu geben. Dies hatte zur Folge, dass es ausgeglichen weiter ging. Erst kurz vor Ultimo packten die Gastgeberinnen nochmal 2 Treffer, zum Endstand von 20:8, drauf.

 

Der letzte und alles entscheidende Spieltag führt diese 4 Mannschaften nach Ebersbach-Neugersdorf, wo der Ostsachsenmeister schlussendlich gekürt wird. Unsere Mädchen sind quasi zum Siegen „verdammt“. Denn der dortige Gastgeber TBSV Neugersdorf hat nun nur noch 1 Punkt Rückstand, deshalb ist höchste Konzentration und eine Spitzenleistung am 07.05. (ab 10.30 Uhr) notwendig. Um den Titel zu erringen, muss man den Gastgeber ein zweites Mal bezwingen, auch ein Unentschieden würde im direkten Vergleich reichen, alles natürlich unter der Voraussetzung, dass es einen Sieg gegen die SG Cunewalde/Sohland gibt.

Wünschen wir dem gesamten Team viel Erfolg und auch Glück bei der schweren Mission „Ostsachsenmeister“. Auf entsprechende Fan-Unterstützung vor Ort, hofft die Mannschaft natürlich.

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

  1. Gräfe (1/1); L. Baumgart (3); A. Jordan (5/1); A. Garten (2); J. Geisler (5); C.-N. Schönfeld; N. Frenzel; M. Kühne; L. Scholz (9)

Im Tor: C. Berndt

(StB)



Samstag, 29.04.2017, 10:45 Uhr war Abfahrt nach Bischofswerda. Mit 12 Jungs waren wir recht gut besetzt, was gegen unseren Gegner, den VfB Bischofswerda auch notwendig war. Unsere Ausgangslage war ganz gut, aber nicht optimal. Für unsere beiden Spiele (gegen Bernstadt und Neugersdorf) hatten wir 4 Punkte bekommen, aber… Ja, aber! Da beide Mannschaften nicht gegen uns angetreten waren, hatten wir null Tore. Bischofswerda hatte ein Spiel mit einem Tor gewonnen und war uns quasi ein Tor voraus.

Pünktlich um 12:00 Uhr war Anwurf. Ja, die Schiebocker waren ein schwerer Brocken, ein Gegner, dem man auf Augenhöhe gegenüberstand. Die Bilanz aus den Punktspielen sprach zwar für uns (2x gewonnen, 1x unentschieden), aber bei jedem Spiel geht es bei null los. Schon in der ersten Minute konnten wir in Führung gehen. Dann geschah eine ganze Weile nichts. Erst in der fünften Minute gelang dem VfB der Ausgleich. Und so ging es dann weiter… Führung…Ausgleich…. mal lagen wir vorn, mal die Bischofswerdaer. Spielerisch waren wir eine Idee besser, konnten uns aber nicht absetzen. Woran lag es? Ganz klar, wie in der ganzen Saison, unsere Chancenverwertung. Mit 44% wieder sehr mies. Die Abwehr stand recht gut und konnte so manchen Schiebocker Angriff vereiteln. Auch Kevin im Tor parierte einige Würfe und sogar einen 7-Meter. Aber mehr und mehr ließen wir uns auf das behäbige Spiel der Schiebocker ein und so ging es bei einem Stand von 9:8 für den VfB in die Halbzeitpause.

Die Ansprachen der MV`s konnte nur heißen: Tempo und kämpfen. Es musste ein Sieg her, da ein Unentschieden aufgrund der Ausgangslage für uns nicht reichen würde.

Und so ging es in die zweite Halbzeit. Hier konnten wir die Bischofswerdaer überraschen, in dem wir unsere Aufstellung auf eine 3-2-1-Abwehr umstellten. Damit kam der VfB gar nicht klar und wir konnten unseren Rückstand in einen Vorsprung ändern. Aber, wie bereits in der ersten Halbzeit, ging es auch in Halbzeit zwei weiter – hin und her. Erst in der 51. Minute gelang es uns endlich etwas abzusetzen und lagen mit drei Toren vorn. Noch in Minute 58 führten wir noch mit drei Toren. Viele dachten da schon, dass wir es geschafft haben. Aber in einem Handballspiel zählt der Stand, der zum Schlusspfiff auf der Anzeige steht. Sekunden vor Schluss, bei einem Stand von 21:22 nahmen die MV`s der SG noch eine Auszeit. Die Anweisung war klar: den Ball in den eigenen Reihen halten, die Zeit runterspielen. Doch leichtfertig wurde der Ball verloren und Bischofswerda gelang der Ausgleich. Ein hoffnungsvoller Angriff der SG ließ die Hoffnung dann nochmal aufkeimen, doch noch das entscheidende Tor zu erzielen. Aber der Pulsnitzer, der frei durch war, wurde von einem Bischofswerdaer Abwehrspieler abrupt gestoppt. 7 Meter! Doch der Schiedsrichter sah das anders. Er entschied auf Freiwurf, weil der Schiebocker den Ball wohl auf den Fuß bekommen hatte. Ein Freiwurf nach Ende der Spielzeit… Dazu kam dann noch, dass Bischofswerda (regelwidrig) die Abwehr wechselte.

Und so hieß es am Ende 22:22. 22:22 für Bischofswerda. Ja, sicher haben wir auch selbst einen Anteil daran, da wir es nicht geschafft haben, einen 3-Tore-Vorsprung über die Zeit zu retten. Aber… naja. Schade!

Vielleicht sollte man an vorgesetzter Stelle nochmal über die Modalitäten in solch einer Situation nachdenken. Wenn zwei Mannschaften ihre Spiele absagen, sollten doch vielleicht alle Tore auf null gesetzt werden, damit beide Teams die gleichen Voraussetzungen haben. Bischofswerda hatte ein Spiel und das mit einem Tor gewonnen. So hatten sie, wie schon erwähnt, ein Tor Vorsprung. Die SG hatte keine wirkliche Chance sich eventuell auch über das Torverhältnis eine bessere Ausgangslage zu erkämpfen. Aber es ist wie es ist: Bischofswerda ist Gewinner des Ostsachsencups und wir sind Zweiter. Eigentlich ein positiver Trend – bei den Punktspielen sind wir dritter und nun zweiter. Da steht jetzt noch die Spartakiade ins Haus…. Vielleicht hält unserer „Trend“ ja an…

Es spielten: Florian Drabant (2), Dan Schäfer, Colin Herms, Kenny Kasper, Erik Forke (1), Ronny Kuban (9), Lucas Hommel (2), Felix Richter (6), William Thomschke (1), Sandro Gornig (1), Franz Johne

Im Tor: Kevin Hoppe



Auch in seinem letzten Spiel in der Verbandsliga kann das HSV-Team eine letzte Niederlage nicht abwenden und geht mit 32:22 (15:13) in Priestewitz klar unter.

So richtig schienen die Pulsnitzer schon in den letzten Spielen nicht mehr an sich glauben zu wollen. Bekannt ist, dass der Wille Berge versetzen kann. Der war den Pfefferkuchenstädtern in der gesamten Serie zwar nicht abzuerkennen, aber so richtig als geschlossenes Team brachten sie das nicht all zu oft rüber. Dazu waren wohl auch diesmal die Berge zu hoch, als das eigene Angebot reichte, sie zu bezwingen. Dass die dabei fehlende Spannkraft vor allem dem Angriffsspiel nicht den Stempel aufdrückte, war letztlich auch in Niederau sichtbar. Da wird eine Halbzeit gut mitgespielt, aber die eben auch nicht beherrscht. Die Abwehr steht und arbeitet gut, aber im Angriff hapert es mächtig. Handball lebt nun einmal von den Toren. Wenn deren Quote Woche für Woche unter 25 stagniert, dann ist trotz guter Abwehr kaum ein Blumentopf zu gewinnen. Die Anspannung in der Defensive kostet zudem die Körner im Vorwärtsgang und damit die Konzentration beim Abschluss. Die Entlastung durch die einfachen Tore kommt dann nicht zustande. Auch in Priestewitz legten die Mager und Co. wieder vor, lagen zu Beginn der Partie in Front. Mitte der ersten Hälfte stand weiter eine 7:5-Führung zu Buche und dann kommt die erste Schwächephase. Die Gastgeber drehen das Spiel und ziehen durch sechs Tore in Folge auf und davon. Hoch anzurechnen, dass da noch nicht der Faden völlig verloren ging, aber das war schon vorentscheidend. Die Not, den Rückstand aufzuholen, kostet Kräfte, die später meist fehlen. So wurde auch bis zum 23:19 weiter gekämpft, aber näher an den Gegner ran ging es eben nicht. Der band mit weiteren fünf Toren in Folge den Sack endgültig zu. Wieder mussten die Männer von Michael Schwenke erkennen, dass es nicht reicht.  Zudem waren die Pulsnitzer zu sehr mit Abschiedsgedanken beschäftigt, was Michael Schwenke in folgende Worte fasste: „Abschied war das prägende Wort beim letzten Saisonspiel der Pulsnitzer Handballer in der Verbandsliga. Zum einen war da der Abschied vom langjährigen Kapitän Jens Mager, der bei seinem letzten Spiel für die erste Männermannschaft nochmal drei Tore beisteuerte. Weiterhin war da der Abschied der Pulsnitzer aus der Verbandsliga, der sie über viele Jahre angehörten. Zu guter letzt kam es zum dritten Abschied des Spiels leider nicht, da Stefan Gneuß verletzungsbedingt fehlte. Abschiedsgeschenke wollten die Pfefferkuchenstädter dennoch nicht an den starken Aufsteiger aus Niederau verteilen. Dies machten sie zu Beginn des Spiels auch gleich deutlich, als man über variables Kombinationsspiel und aggressive Abwehr den Hausherren ebenbürtig war. Als Oliver Scholze im Tor auch heiß lief, konnte man gar 4:6 und 5:7 in Führung gehen. Doch damit war die beste Phase der Gäste auch gespielt und die Pulsnitzer konnten in der Folge allenfalls mitspielen.“ Nach 20 Minuten und Auszeit stabilisierte sich der HSV durch Umstellung im Angriff auf das 4:2-System und angetrieben von John Eppendorfer und dem jungen Kenny Kasper kurzzeitig. Dann ereilte Daniel Schwenke die rot/blaue Karte. Nach einem rüden Foul an Kasper bei dessen 15:13 „von dem sehr weit vor dem Tor agierenden Niederauer Keeper hart getroffen und die Emotionen nochmal hoch kochten“, so Schwenke gab es diese Ausschlussstrafe. Schwenke: „Das, weil er dem verursachenden Keeper etwas zu unflätig die Meinung ob seiner übertriebenen Aktion geigte. Das schien der dezimierten Mannschaft sämtlichen Wind aus den Segeln zu nehmen. Der 20:15-Rückstand und die nötige Auszeit der Gäste in der 39. Minute bewirkten nochmals ein kurzes Aufbäumen bis zum 21:18, bevor jedoch alle Dämme brachen und der HSV den elf Toren der Hausherren nur vier eigene entgegen setzen konnte.“ Vielleicht ist der Abstieg so wirklich die einzige Alternative. Um aber aus dem Tal herauszukommen, bedarf es neuer Impulse und vor allem Teamwork, das Berge versetzt. Die werden nun zwar kleiner, aber es dürfte eine Etage tiefer bissiger zugehen. Im Vergleich zur Vorsaison lässt die Statistik keine Verbesserungen erkennen. Damals wurden noch 15 Punkte geholt, diesmal nur zehn. Die Abwehr stand geleichmäßig gut (622 zu 624), aber im Angriff gelangen diesmal 81 Treffer weniger. Wurden 2016 sieben Siege geholt bei 14 Pleiten so gab es 2017 lediglich fünf Erfolge bei 17 Niederlagen. Rangierten im Vorjahr zwei Werfer unter den Top 15, so ist es diesmal wohl gar keiner. Natürlich müssen Statistiken bewertet werden, aber das hilft nur bei den richtigen Schlussfolgerungen. Bleibt zu hoffen, dass die in der nächsten Saison in der Bezirksliga greifen. Und eines ist dringend nötig, eine solide Ausrichtung und Kontinuität des gesamten Kaders.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (3/1), Kasper (3), Mager (3), Kuban, Eppendorfer (7/1), Liebschner, Schulze (4), Lüttke (2) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann