SG Cunewalde/Sohland – SG Pulsnitz/Oberlichtenau    27:12  (15:04)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – VfB 1999 Bischofswerda   30:07  (14:03)

 

Zur diesjährigen Spartakiade ging es nach Schiebock, wo der dortige VfB und die SG Cunewalde/Sohland als Gegner warteten. Beide Mannschaften waren für die SG unbekannt, spielten sie doch in der abgelaufenen Saison in der Oberlausitzliga. Deshalb fuhr die SG rechtzeitig los, um beide Mannschaften im ersten Spiel des Turniers beobachten zu können. Zielstellung für die SG war schon die Goldmedaille, da man in der zurückliegenden Saison höherklassig gegenüber den zwei Gegnern spielte. Was aber, wie die erste Partie unserer Jungs zeigen sollte, nichts zu sagen hat.

Im 1. Spiel des Turniers beherrschte die SG aus Cunewalde/Sohland (Kreismeister mit nur einer Niederlage in der OLL) den VfB aus Bischofswerda klar und siegte entsprechend mit 35:10.

Unsere Jungs sollten somit vorgewarnt sein, was auch in der Kabinenansprache zum Ausdruck kam. Der Gegner, ohne einen Wechselspieler, sollte mit Tempo bespielt werden, da die SG-Bank quantitativ gut bestückt war. Wichtig würde auch sein, in der Abwehr rechtzeitig an den Rückraum-Schützen dran zu sein, um den Wurf zu unterbinden und vorn musste man natürlich „liefern“.

Aber vom Anpfiff weg, war von alldem nichts mehr da. Es spielte nur die SG aus dem Oberland. So lagen unsere Jungs Ruck zuck 5:0 hinten, was in der Auszeit nach 6 Minuten abgearbeitet werden musste. Erst nach 8 Minuten gelang der erste Treffer. Man war im Kopf einfach nicht da. Der Zugriff in der Abwehr fehlte und im Angriff sprechen 10 Fehlwürfe im 1. Abschnitt ihre eigene Sprache. Alle Umstellungen, auch im Abwehrsystem, verpufften ohne Wirkung. Bei der Pausenansprache wurde es kurzzeitig (zurecht) „laut“, denn auch bei den Verantwortlichen herrschte Enttäuschung über die gezeigte Leistung. Jetzt ging es um die Ehre und Kampf bis zur letzten Minute. Aber auch im 2. Durchgang wollte nicht wirklich viel gelingen, von Resultats-Verbesserung ganz zu schweigen. Unsere Jungs konnten die Trefferquote schon verbessern, denn die Mittelachse der neuen Saison, mit Th. Hohmann und N. Voigt auf den Halbpositionen machte Hoffnung. Aber der Gegner hatte immer die entsprechende Antwort parat. Sie holten ihren Nebenmann, der mit Schwung kam und dann auch einnetzte. Somit ging auch die 2. Hälfte mit 12:8 verloren und die Goldmedaille war natürlich futsch. 

Im letzten Spiel, gegen den VfB, ging es dann leider „nur noch“ um Silber. Die Begegnung begann erschreckender Weise ähnlich schlecht, mit einem verworfenen Siebenmeter. Der Gastgeber konnte mit 2:0 in Führung gehen, da die SG in den ersten 5 Minuten mit 6 Fehlwürfen „glänzte“. Aber das Ungemach hatte dann endlich ein Ende. Denn jetzt wurde endlich so gespielt, dass der „Herzkasper“ auf der SG-Bank ganz tief in der Tasche verschwand. Mit einem 7:0 wurde das Spiel gedreht und nach einem Treffer der Schiebocker wurden nochmals sieben Treffer, zum vorentscheidenden Halbzeitstand von 14:3, drauf gepackt. In der 2. Halbzeit wurde wieder viel gewechselt, um allen die nötige Spielzeit zu geben. Auch die „Neuen“ im Team versuchten sich nun engagiert beim Torerfolg, was auch teilweise beeindruckend gelang. Der zweite Abschnitt wurde, u.a. durch einen 11:0-Lauf, mit 16:4 gewonnen, was unter dem Strich den „trüben Lichtblick“ bescherte, da die Enttäuschung bei allen, über den abgelaufenen Spartakiade-Tag, schon etwas tief saß.                      

Damit gab es dann Silber für die SG, welches es dann doch nicht gab, da die Medaillen nicht zum Spielort geliefert wurden ……….

Am 29.05. trifft sich die Mannschaft zum Saisonabschluss ab 17 Uhr an der SH Pulsnitz mit Grillen und sportlichen Betätigungen. Außerdem wollen wir diejenigen gebührend verabschieden, die uns leider in Richtung B-Jugend verlassen müssen. Wir, die Trainer, würden uns auch freuen die Eltern begrüßen zu können, um einfach mal zu „quatschen“.

Ansonsten verabschiedet sich die MJC in die Sommerpause und wird neu aufgestellt im Kreis in die neue Saison starten. Allen Eltern nochmal vielen Dank für die Unterstützung der unterschiedlichsten Art.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Gebler (4/1); M. Zschiedrich (9); N. Voigt (2); F. Eichner (6); T. Richter (4); N. Schöne; T. Hohmann (6); T. Frenzel (8); M. Demmler (2); Y. Franke; K. Zeiler

Mai 21

Samstag, 20.05.2015, 13:15 Uhr war Abfahrt zum letzten Spiel der Saison 2016/17 – das Finale der Spartakiade. Und unsere Gegner hieß zum 5. Mal VfB Bischofswerda. Nachdem wir vor drei Wochen gegen Schiebock in Schiebock im Finale des Ostsachsencups durch ein blödes Unentschieden quasi die Verlierer waren, wollten wir natürlich im heutigen Spiel zeigen, dass wir die Besseren sind 😊.

Mit Kevin, Kenny und Sebastian fehlten uns natürlich gleich drei wichtige Leute, aber wir hatten Franz aus der B mit im Boot und auch Felix T. kam nach langer Verletzungspause wieder zum Einsatz.

Pünktlich 14:30 Uhr war dann Spielbeginn. Geleitet wurde das Spiel von je einem Schiedsrichter aus Bischofswerda und Pulsnitz. Wir hatten uns dieses Mal vorgenommen, unser Spiel schnell zu machen und uns nicht diesen „Schlafwagenhandball“ aufdiktieren zu lassen. Und das gelang uns auch ganz gut. Trotz dem wir auch heute in Führung gingen, gelang es uns nicht so richtig, uns deutlich abzusetzen. Die Schiebocker spielten unser schnelles Spiel mit und konnten uns, auf Grund unseres sehr behäbigen Rückzugsverhaltens, sogar ein paar Konter aufzwingen,  um so zu relativ einfachen Toren zu kommen. Unsere Trefferquote war heute besser als im letzten Spiel. Aber dieses Mal waren es die im Angriff leichtsinnig verschenkten Bälle (weil man zu ungenau abspielte, oder Pässe recht riskant spielte).

So ging es hin und her und der Pausenstand von 17:17 war durchaus gerechtfertigt.

Die Ansage der MV`s zur Halbzeitpause war kurz und prägnant:  Wir wollen heute hier gewinnen!!!

Da wir den Kreisläufer der Schiebocker zur ersten Halbzeit nicht so richtig in den Griff bekamen,  wurde dieser in der zweiten Halbzeit durch eine konsequente Manndeckung kaltgestellt. Diese Aufgabe erfüllte Ronny sehr gut.

Kurze Zeit wurde das Spiel mal sehr hektisch und ungeordnet, was die MV`s durch eine Auszeit beendeten. Danach bestimmten die SG-Jungs eigentlich über weite Strecken das Spiel. Ihren 3-Tore-Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand. Auch wenn das Spiel nun wieder etwas langsamer wurde. Die Abwehr stand, der Angriff und die Chancenverwertung  waren gut und Colin im Tor konnte mit so mancher Parade ein Schiebocker Tor verhindern.

Der Endstand von 36:32 war völlig gerechtfertigt und wir hatten unser Ziel erreicht und in Bischofswerda gegen Bischofswerda gewonnen. Es war eines unserer besten Spiele. So konnten wir unsere Saison mit Gold beenden, was für die nächste Saison hoffen lässt…

Nun geht es erstmal in die Sommerpause. Am 02.06.2017 feiern wir noch ein kleines Abschlussfest, um dann im August wieder frisch und munter als A-Jugend in die Saison 2017/18 zu starten.

An dieser Stelle einen Dank an die Eltern, die uns auch dieses Jahr wieder unterstützt und auch in „dunklen Zeiten“ an uns geglaubt haben.

Euch allen schöne und erholsame Ferien (bzw. Urlaub).

 

Es spielten: Florian Drabant (1), Dan Schäfer, Felix Thieme (1), Erik Forke (5), Ronny Kuban (12),                             .                      Lucas Hommel (3), Felix Richter (6), William Thomschke (2), Sandro Gornig, Franz Johne (6)

Im Tor: Colin Herms



Am Abend des 12. April machten wir uns auf die lange Reise nach Le Relecq-Kerhuon in die Nähe von Brest. Wir, das sind, wie die vergangenen Jahre auch, die Fußballer der SG Großnaundorf, die Leichtathleten des HSV 1923 Pulsnitz und die Handballer der SG Pulsnitz/Oberlichtenau.
22 Stunden Busfahrt standen zunächst auf dem Programm. Da wir aber gut und schnell vorankamen, hatten wir noch genügend Zeit, bereits auf dem Weg nach Le Relecq- Kerhuon einen Abstecher zum bekannten Le Mont Saint Michel zu unternehmen.
Nach einigen Fotos mit Postkartenmotiv setzten wir die Fahrt Richtung Brest fort.
Gegen 18 Uhr trafen wir dort ein und wurden herzlich von den Franzosen empfangen. Nach einer kleinen Stärkung wurden die Jugendlichen und deren Betreuer in die jeweiligen Gastfamilien aufgeteilt. Zuhause bei der Gastfamilie angekommen, stellten wir uns einander vor und redeten gemütlich bei einem Glas Wein mit unseren Gasteltern.
Am nächsten Morgen bekamen wir wie jeden Morgen ein leckeres Frühstück mit Crêpes und Baguette. Bereits da ist mir aufgefallen, dass Franzosen ungewöhnlich viel Kaffee trinken und es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. So starteten wir auch mit etwas Verspätung zu den heutigen Ausflugszielen. Als erstes besuchten wir ein Schulmuseum in Tregarvan. Zwischen alten Schulbänken wurde zum Diktat mit Tinte und Feder gebeten. Anschließend besichtigten wir ein Handwerksmuseum in Argol.
Berichtet wurde dort beispielsweise über das Imkern, Körbeflechten und Spinnen. Danach ging es an einen Strand auf der Halbinsel Crozon, wo wir  uns, Dank des schönen sonnigen Wetters, alle einen kleinen Sonnenbrand geholt haben. Wir sammelten zahlreiche Muscheln, gingen durch das Watt und sahen viele Wattwürmer.
 
Am Samstag, den 15.04.2017, fand der Familientag statt. Einige Familien charterten ein Boot und segelten hinaus aufs Meer, andere hingegen gingen shoppen. Die Betreuer allerdings machten alle zusammen einen Ausflug zur Insel „L’île de Batz“. Wir starteten mit einem kleinen Schiff in Roscoff. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir das Ufer der Insel und suchten uns einen schönen, ruhigen Strandabschnitt und aßen dort Baguette mit einer bretonischen Wurstspezialität. Wieder sammelten wir Muscheln, genossen die Ruhe und beobachteten, wie das Wasser allmählich bei Ebbe verschwand.
Neben den schönen Ausflügen wurde aber auch Handball gespielt, so am Sonntag, den 16.04.2017, unserem Turniertag. Unsere Mädchenmannschaft der C-Jugend konnte ihr Können unter Beweis stellen und sicherte sich trotz einer knappen Niederlage in der Vorrunde Platz 1 und holte somit einen tollen Pokal nach Pulsnitz, der nun in der Sporthalle seinen Platz gefunden hat. Aber auch die Jungs der C-Jugend sicherten sich mit dem 2. Platz einen etwas kleineren Pokal.
Ostermontag besuchten wir den Freizeitpark „Les Trois Curés“, viele Fahrgeschäfte wurden ausprobiert, selbst mit einem Cart konnte man sich beweisen. Am Abend fand dann der Abschlussabend mit allen Fußballern, Leichtathleten und Handballern sowie deren Gastfamilien in der Astrolabe Halle statt. Es war ein schöner, geselliger Abend mit viel Tanz und Spaß, aber auch einiger Reden.
Am letzten Tag in Frankreich besichtigten wir eine Insektenhaltung und einer Backwaren- und Keksfabrik „Terre d’Embruns“. Dort gab es eine kleine Kostprobe einer Art Butterkuchen. Nach einem leckeren Essen in der Astrolabe Halle gestärkt, traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an.
Gestartet sind wir bei 16 °C und Sonnenschein, angekommen bei 3 °C und leichtem Schneefall.
 
Für mich war es mein erster Besuch in Frankreich überhaupt. Mit dem einen oder anderem Vorurteil im Gepäck bin ich angereist und wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Herzlichkeit und Gemütlichkeit der Franzosen hat mich positiv beeindruckt. Aber auch die atemberaubende Landschaft und die Architektur, die immer wieder zu neuen Schnappschüssen mit Postkarten Potential einladen, haben mich sehr begeistert. Mich wird Frankreich ganz bestimmt wiedersehen!
Rückblickend kann ich sagen, dass es für mich eine unvergesslich schöne Zeit war, die leider viel zu schnell vorüberging. Ich denke noch immer oft daran und an die Leute dort. Gern wäre ich noch länger geblieben. Ich kann nur jedem raten, an solch einem Austausch teilzunehmen, der die Gelegenheit dazu bekommt.
Nadine Schmidt


Gleich 2x Gold gab es für die SG am ersten Spartakiade – Wochenende. Während sich die MJD beim Heimturnier mit dem VfB1999 Bischofswerda und der SG Cunewalde/Sohland auseinandersetzen musste, reiste der Ostsachsenmeister, die WJB, am gleichen Tag nach Sohland und traf dort auf den heimischen HV SW Sohland, sowie den VfB1999 Bischofswerda, den Bautzener LV Rot-Weiß 90 und den Königswarthaer SV. Dieses war ein „Mammut-Turnier“, angesetzt von 9 – 15 Uhr.

Beide SG-Mannschaften gewannen alle ihre Spiele und wurden damit souveräner Spartakiade-Sieger.

Hier die Sieger-Fotos:

                                 

 

Diese Erfolge machen Appetit auf mehr …. Am nächsten Wochenende gilt es dann für die MJA, MJC, WJC, MJE und WJE. Die WJC (am 20.05. ab 9 Uhr) und die WJE (am 21.05. ab 9 Uhr) haben da auch ein Heimturnier in der SH Pulsnitz und hoffen auf entsprechende Unterstützung von den Rängen.

Einzig die MJB muss zuschauen, da sie als einzigste Mannschaft in dieser Altersklasse gemeldet waren. Damit kam leider kein Turnier zu Stande.

(StB)


Mai 10

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG Cunewalde/Sohland   18:10 (08:02)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf           18:12 (10:04)

 

 

                      OSTSACHSENMEISTER 2017:  SG PULSNITZ/OBERLICHTENAU

 

Ebersbach hieß das Reiseziel für den dritten und letzten Spieltag der OSM. Mit einem Punkt vor Neugersdorf in Führung liegend, wollten unsere Mädchen natürlich den ersten Platz verteidigen und nach dem Kreismeister auch den Bezirksmeister holen.

Im Auftaktspiel des Turniers hatte es unsere SG mit der SG aus Cunewalde/Sohland zu tun. In der Vorwoche wurden diese klar mit 20:8 bezwungen. An diesen Faden wollte man gleich anknüpfen und Selbstvertrauen für den weiteren Turniertag tanken. Es war ein nervöser Beginn, mit vermeidbaren Abspielfehlern. Aber auch der Gegner konnte kein Kapital für sich daraus schlagen. So ging der Kreismeister mit 6:1 in die Halbzeit.

Vorgabe für den 2. Abschnitt war natürlich die Fehler abzulegen und die Führung weiter auszubauen. Dies gelang aus einer sicheren Abwehr heraus und über die Spielstände 12:6 und 16:8 wurde der Kontrahent auf Abstand gehalten. Mit dem Schlusspfiff beim 18:10 war wieder ein Schritt Richtung Titelgewinn vollzogen.    

Danach folgten die Begegnungen

                             TBSV Neugersdorf – HVH Kamenz 15:11

                                                    und

                             SG Cunewalde/Sohland – HVH Kamenz 11:8

Im letzten Spiel kam dann der sogenannte „Show down“, mit einem richtigen Finale. Besser hätte es der Ansetzer nicht treffen können. Unsere Mädchen, mit dem einen Punkt Vorsprung, trafen auf den Verfolger Neugersdorf, welcher auch den Heimvorteil genoss. Der SG reichte bereits ein Unentschieden zum Titel. Aber darauf wollte sich die Mannschaft von Nadine Schmidt und Katja Wimmer-Berndt nicht einlassen. Ein Sieg sollte für klare Verhältnisse sorgen.

Und dann ging es los, konzentriert und zielstrebig. Erstes Zwischenergebnis ein 5:1 für unsere Mädels. Sie ließen nicht locker und erkämpften sich vor der Pause ein 9:2. Der Halbzeitstand von 10:4 war noch kein Ruhekissen, aber ein Ausrufezeichen allemal. Der 2. Durchgang ließ anfangs den Gastgeber Fahrt aufnehmen. Mit einem 4:0-Lauf konnte verkürzt werden. Grund dafür, unsere Mädchen schwächelten in Sachen Konzentration. Jetzt war es das Finale. Beim Stand von 15:11, in der 22. Minute, gab es die Auszeit der SG-Bank, um das Team an ihre Stärken zu erinnern. Und sie nahmen den Kampf an, weil sie GOLD wollten. Basis war wieder die Abwehr, aus der heraus Konter-Tore zum 18:11 erzielt werden konnten. Damit war auch der Deckel drauf. Der Rest, beim Endstand von 18:12, war nur noch Jubel über den errungenen Titel „Ostsachsenmeister“.

Es war eine starke Mannschaftsleistung, auf die das gesamte Team stolz sein kann. Hervorzuheben noch die Leistungen von Torfrau C. Berndt, die den Gegner ab und an fast zur Verzweiflung brachte, A. Jordan mit einer sehr guten Abwehrleistung und L. Gräfe, die heute alle Strafwürfe sicher im gegnerischen Kasten unterbrachte. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft und die Trainerinnen.

Am 20.05. findet ab 9 Uhr in der SH Pulsnitz die Spartakiade in dieser Altersklasse statt.

Könnte man noch einmal so erfolgreich sein, wäre das „Triple“ möglich …..

Allen Eltern und Unterstützern vielen Dank für das Engagement über die gesamte Saison,

die eine sehr Erfolgreiche war. Denn so etwas geht nur im Team!

(StB)

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten und siegten:

  1. Gräfe (5); L. Baumgart; A. Jordan (7); A. Garten (1); J. Geisler (6); C.-N. Schönfeld; N. Frenzel; M. Kühnel (3); L. Scholz (14); Im Tor: C. Berndt


SG Pulsnitz/Oberlichtenau – HVH Kamenz  36:22  (18:11)

 

Das letzte Spiel der Saison für die MJB war eigentlich eine Woche früher angesetzt. Aber durch eine beantragte Verlegung des HVH fand das Ganze nach Saisonschluss, am 06.05., in der SH Pulsnitz statt. Von der Konstellation war es das Spiel um die „goldene Ananas“, aber die Brisanz lag darin, dass die SG unbedingt vor dem Radeberger SV auf Platz 6 bleiben wollte und dazu gehörte ein Sieg über die Haselbachtaler, die ihrerseits auf Platz 8 festhängen. Bereits am Donnerstag wurde durch den Schiedsrichteransetzer bekanntgegeben, dass keine Unparteiischen anreisen werden. Damit übernahmen Robin Oswald und Michael Rummel die Spielleitung kurzfristig. Die SG-Bank wäre mir R. Oswald voll besetzt gewesen, so waren es 13 Spieler auf dem Protokoll. Auf der HVH-Bank sah es da wesentlich übersichtlicher aus. Aber so etwas muss ja nichts heißen. 

Und so gestaltete sich dann auch der Beginn der Begegnung. Der Gast ging in Führung und die SG glich dann meist wieder aus. Es war zu erkennen, dass unsere Jungs mit der 3:3- Abwehr des HVH anfänglich nicht so recht klar kamen. Es haperte von außen mit Einläufern, dem Zuspiel zum Kreis und dem viel zitierten 1:1. So musste die SG den Tabellenachten bis zum 4:7 (8. Minute) ziehen lassen. Bis zur 12. Minute kämpfte man sich aber wieder heran (8:8). Als die Haselbachtaler dann aber wieder in Führung gingen, gab es die Auszeit der SG-Bank. Nun wurde umgestellt, die Abwehr wurde offensiver, eine Manndeckung gegen den Unruheherd (Nr.5) der Kamenzer und im Angriff fruchtete das Spiel über den Kreis. Die Folge war ein 9:0-Lauf der Gretschel- und Moschke-Schützlinge zum 17:9. In diese Phase hinein, gab es auch die Auszeit der Gäste, die aber unsere Jungs nicht stoppen konnte, denn die waren nun drin im Spiel. Mit 7 Toren vor ging es in die Pause.

Im 2. Durchgang erhofften sich alle SG-Sympathisanten, dass es so weiter geht. Trotz vieler Wechsel, auf Grund der „breiten“ Bank, konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. Über die Spielstände 22:13 / 25:14 / 29:16 näherte man sich der Schlussphase. Es wurden im 2. Abschnitt auch noch einige 100%-ige liegen gelassen, die bei erfolgreichem Abschluss das Ergebnis noch etwas höher hätte schrauben können. Als mit dem Schlusspfiff der 36:22-Sieg feststand, war kurioser Weise in Halbzeit 2 der gleiche Spielstand, wie im ersten Abschnitt erreicht. Das zeugt von „Konstanz“ beider Teams……   

Die SG beendete heute die Saison auf einem nicht befriedigendem 6. Platz, da allemal mehr drin war. Ein Podestplatz war das Ziel, was leider verfehlt wurde. Zuviel wurde in der Meisterschaft liegen gelassen. Auch zur Spartakiade kann kein Erfolgserlebnis generiert werden, weil dieses Turnier in der MJB einfach nicht stattfindet, da die SG Pulsnitz/Oberlichtenau die einzige, meldende Mannschaft war. Dies ist für den Handball einfach nur „traurig“. In der neuen Saison wird die MJB wieder ein neues Gesicht haben, da einige Spieler in die MJA wechseln müssen und andere aus der MJC aufsteigen müssen. Ein Bezirks-Spielbetrieb wird, aus Sicht der SG-Leitung, angestrebt und ist gemeldet. Die Modalitäten dafür klären sich zur Nachwuchskonferenz am 08.05. in Löbau, wo alle Meldungen auf den Prüfstand gestellt werden und die Staffeleinteilung erfolgt.

Die Mannschaft und Verantwortlichen bedanken sich bei den Eltern, die bereit waren, das Team bei den Heimspielen, aber auch bei den Auswärtsfahrten in jeglicher Hinsicht zu unterstützen und wünschen schon jetzt erholsame Sommerferien.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

M.-P. Ludwig (6/1); O. Grafe (4); M. Krahl (2); D. Moschke (1); F. Johne (9/4); M. Ziesche (3/1); A. Konrad; C. Wagner; J. Fritsche (1); S. Lembke; F. Drabant (4); C. Herms (6)



HVH Kamenz – SG Pulsnitz/Oberlichtenau                     05:05 (02:04)

SG Cunewalde/Sohland – SG Pulsnitz/Oberlichtenau   08:20 (03:13)

 

Nachdem die SG mit makelloser Bilanz (28:0 Punkte) Kreismeister wurde, wollten sie im Bezirksmaßstab nachlegen und einen weiteren Titel erringen. Am 1. Spieltag der OSM wurde bereits vorgelegt und die ersten beiden Spiele gewonnen. Nun galt es beim Heimturnier (dem 2. Spieltag) die Konkurrenz weiter auf Abstand zu halten.

Erster Gegner am 30.04. war der HVH Kamenz, den man in Sohland klar mit 17:9 besiegte. Die Spielzeit in Turnierform beträgt hier nur 2x 15 Minuten. Das heißt, man muss von der ersten Minute an Gas geben, da Fehlleistungen, auf Grund der verkürzten Spielzeit, nur schwer auszugleichen sind.

Der Beginn der Partie war geprägt von technischen Fehlern (Schrittfehler, fehlerhafte Zuspiele) und einer desaströsen Chancenverwertung. Bei 4 Toren im 1. Abschnitt gab es 7 Fehlwürfe! Erst nach 5 Minuten konnte die SG das 1:0 erzielen. Weiter ging es mit Torarmut, wobei der HVH nur durch Strafwürfe punktete. So stand nach 15 Minuten ein mageres 4:2 für die Hausherrinnen auf der Anzeigetafel.

Auch in der 2. Halbzeit konnten die Fehler nicht abgestellt werden. Es dauerte bis zur 10. Minute ehe die SG ein weiteres Tor erzielen konnte. Mittlerweile stand es 4:4 und nur durch einen Strafwurf war eine erneute Führung zum 5:4 möglich. Im Angriffsspiel  war zu wenig Bewegung und das 1:1 fand eigentlich gar nicht statt. Als dann kurz vor Schluss ein Strafwurf sein Ziel an der Hallenwand fand, mussten unsere Mädels mit dem Unentschieden (5:5) sogar noch zufrieden sein. Eine Hypothek die sich die Mannschaft auferlegte, wie der weitere Turnierverlauf noch zeigen sollte. Ein einziges „Törchen“ im 2. Durchgang ist da viel zu wenig.                                                                                      

Nach dem 1.Turnierspiel stand ein weiteres Highlight auf dem Programm. Es war die Siegerehrung der WJB. Sie holten Gold in der Ostsachsenliga und das in beeindruckender Manier. In einer  Saison mit 16 Meisterschaftsspielen konnten sie 15 Spiele siegreich gestalten. Die Ehrung nahm SG-Leiter, Steffen Bienek, mit den eigens dafür angelieferten Medaillen und T-Shirts vor. In komprimierten Worten würdigte er die Leistung des gesamten Teams. Die Torfrau, L. Bramborg, erhielt eine Auszeichnung als beste Torfrau der Liga.

Danach folgten die Partien: TBSV Neugersdorf – SG Cunewalde/Sohland 17:10

                                                                          und

                                             HVH Kamenz – TBSV Neugersdorf 05:18

Anschließend gab es für unsere WJC auch noch die Siegerehrung für den Kreismeistertitel. Dieter Braunsdorf (Staffelwart) überreichte die Goldmedaillen und würdigte auch diese Leistung (14 Siege in 14 Spielen!) entsprechend. Silber ging an den TBSV Neugersdorf und Bronze an den HVH Kamenz.

Zum Abschluss mussten unsere Mädels nochmal gegen die SG aus Cunewalde/Sohland ran. Ziel war natürlich Besserung gegenüber dem erste Spiel. Bis zum 3:3 waren kaum Unterschiede ersichtlich, zumal gleich zu Beginn ein 7-m verworfen wurde. Aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und mit einem 10:0-Lauf gab es die Vorentscheidung bereits in Halbzeit 1.

Auf Grund der Führung wurde im 2. Abschnitt durchgewechselt, um allen die nötigen Spielanteile zu geben. Dies hatte zur Folge, dass es ausgeglichen weiter ging. Erst kurz vor Ultimo packten die Gastgeberinnen nochmal 2 Treffer, zum Endstand von 20:8, drauf.

 

Der letzte und alles entscheidende Spieltag führt diese 4 Mannschaften nach Ebersbach-Neugersdorf, wo der Ostsachsenmeister schlussendlich gekürt wird. Unsere Mädchen sind quasi zum Siegen „verdammt“. Denn der dortige Gastgeber TBSV Neugersdorf hat nun nur noch 1 Punkt Rückstand, deshalb ist höchste Konzentration und eine Spitzenleistung am 07.05. (ab 10.30 Uhr) notwendig. Um den Titel zu erringen, muss man den Gastgeber ein zweites Mal bezwingen, auch ein Unentschieden würde im direkten Vergleich reichen, alles natürlich unter der Voraussetzung, dass es einen Sieg gegen die SG Cunewalde/Sohland gibt.

Wünschen wir dem gesamten Team viel Erfolg und auch Glück bei der schweren Mission „Ostsachsenmeister“. Auf entsprechende Fan-Unterstützung vor Ort, hofft die Mannschaft natürlich.

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

  1. Gräfe (1/1); L. Baumgart (3); A. Jordan (5/1); A. Garten (2); J. Geisler (5); C.-N. Schönfeld; N. Frenzel; M. Kühne; L. Scholz (9)

Im Tor: C. Berndt

(StB)



Samstag, 29.04.2017, 10:45 Uhr war Abfahrt nach Bischofswerda. Mit 12 Jungs waren wir recht gut besetzt, was gegen unseren Gegner, den VfB Bischofswerda auch notwendig war. Unsere Ausgangslage war ganz gut, aber nicht optimal. Für unsere beiden Spiele (gegen Bernstadt und Neugersdorf) hatten wir 4 Punkte bekommen, aber… Ja, aber! Da beide Mannschaften nicht gegen uns angetreten waren, hatten wir null Tore. Bischofswerda hatte ein Spiel mit einem Tor gewonnen und war uns quasi ein Tor voraus.

Pünktlich um 12:00 Uhr war Anwurf. Ja, die Schiebocker waren ein schwerer Brocken, ein Gegner, dem man auf Augenhöhe gegenüberstand. Die Bilanz aus den Punktspielen sprach zwar für uns (2x gewonnen, 1x unentschieden), aber bei jedem Spiel geht es bei null los. Schon in der ersten Minute konnten wir in Führung gehen. Dann geschah eine ganze Weile nichts. Erst in der fünften Minute gelang dem VfB der Ausgleich. Und so ging es dann weiter… Führung…Ausgleich…. mal lagen wir vorn, mal die Bischofswerdaer. Spielerisch waren wir eine Idee besser, konnten uns aber nicht absetzen. Woran lag es? Ganz klar, wie in der ganzen Saison, unsere Chancenverwertung. Mit 44% wieder sehr mies. Die Abwehr stand recht gut und konnte so manchen Schiebocker Angriff vereiteln. Auch Kevin im Tor parierte einige Würfe und sogar einen 7-Meter. Aber mehr und mehr ließen wir uns auf das behäbige Spiel der Schiebocker ein und so ging es bei einem Stand von 9:8 für den VfB in die Halbzeitpause.

Die Ansprachen der MV`s konnte nur heißen: Tempo und kämpfen. Es musste ein Sieg her, da ein Unentschieden aufgrund der Ausgangslage für uns nicht reichen würde.

Und so ging es in die zweite Halbzeit. Hier konnten wir die Bischofswerdaer überraschen, in dem wir unsere Aufstellung auf eine 3-2-1-Abwehr umstellten. Damit kam der VfB gar nicht klar und wir konnten unseren Rückstand in einen Vorsprung ändern. Aber, wie bereits in der ersten Halbzeit, ging es auch in Halbzeit zwei weiter – hin und her. Erst in der 51. Minute gelang es uns endlich etwas abzusetzen und lagen mit drei Toren vorn. Noch in Minute 58 führten wir noch mit drei Toren. Viele dachten da schon, dass wir es geschafft haben. Aber in einem Handballspiel zählt der Stand, der zum Schlusspfiff auf der Anzeige steht. Sekunden vor Schluss, bei einem Stand von 21:22 nahmen die MV`s der SG noch eine Auszeit. Die Anweisung war klar: den Ball in den eigenen Reihen halten, die Zeit runterspielen. Doch leichtfertig wurde der Ball verloren und Bischofswerda gelang der Ausgleich. Ein hoffnungsvoller Angriff der SG ließ die Hoffnung dann nochmal aufkeimen, doch noch das entscheidende Tor zu erzielen. Aber der Pulsnitzer, der frei durch war, wurde von einem Bischofswerdaer Abwehrspieler abrupt gestoppt. 7 Meter! Doch der Schiedsrichter sah das anders. Er entschied auf Freiwurf, weil der Schiebocker den Ball wohl auf den Fuß bekommen hatte. Ein Freiwurf nach Ende der Spielzeit… Dazu kam dann noch, dass Bischofswerda (regelwidrig) die Abwehr wechselte.

Und so hieß es am Ende 22:22. 22:22 für Bischofswerda. Ja, sicher haben wir auch selbst einen Anteil daran, da wir es nicht geschafft haben, einen 3-Tore-Vorsprung über die Zeit zu retten. Aber… naja. Schade!

Vielleicht sollte man an vorgesetzter Stelle nochmal über die Modalitäten in solch einer Situation nachdenken. Wenn zwei Mannschaften ihre Spiele absagen, sollten doch vielleicht alle Tore auf null gesetzt werden, damit beide Teams die gleichen Voraussetzungen haben. Bischofswerda hatte ein Spiel und das mit einem Tor gewonnen. So hatten sie, wie schon erwähnt, ein Tor Vorsprung. Die SG hatte keine wirkliche Chance sich eventuell auch über das Torverhältnis eine bessere Ausgangslage zu erkämpfen. Aber es ist wie es ist: Bischofswerda ist Gewinner des Ostsachsencups und wir sind Zweiter. Eigentlich ein positiver Trend – bei den Punktspielen sind wir dritter und nun zweiter. Da steht jetzt noch die Spartakiade ins Haus…. Vielleicht hält unserer „Trend“ ja an…

Es spielten: Florian Drabant (2), Dan Schäfer, Colin Herms, Kenny Kasper, Erik Forke (1), Ronny Kuban (9), Lucas Hommel (2), Felix Richter (6), William Thomschke (1), Sandro Gornig (1), Franz Johne

Im Tor: Kevin Hoppe



Auch in seinem letzten Spiel in der Verbandsliga kann das HSV-Team eine letzte Niederlage nicht abwenden und geht mit 32:22 (15:13) in Priestewitz klar unter.

So richtig schienen die Pulsnitzer schon in den letzten Spielen nicht mehr an sich glauben zu wollen. Bekannt ist, dass der Wille Berge versetzen kann. Der war den Pfefferkuchenstädtern in der gesamten Serie zwar nicht abzuerkennen, aber so richtig als geschlossenes Team brachten sie das nicht all zu oft rüber. Dazu waren wohl auch diesmal die Berge zu hoch, als das eigene Angebot reichte, sie zu bezwingen. Dass die dabei fehlende Spannkraft vor allem dem Angriffsspiel nicht den Stempel aufdrückte, war letztlich auch in Niederau sichtbar. Da wird eine Halbzeit gut mitgespielt, aber die eben auch nicht beherrscht. Die Abwehr steht und arbeitet gut, aber im Angriff hapert es mächtig. Handball lebt nun einmal von den Toren. Wenn deren Quote Woche für Woche unter 25 stagniert, dann ist trotz guter Abwehr kaum ein Blumentopf zu gewinnen. Die Anspannung in der Defensive kostet zudem die Körner im Vorwärtsgang und damit die Konzentration beim Abschluss. Die Entlastung durch die einfachen Tore kommt dann nicht zustande. Auch in Priestewitz legten die Mager und Co. wieder vor, lagen zu Beginn der Partie in Front. Mitte der ersten Hälfte stand weiter eine 7:5-Führung zu Buche und dann kommt die erste Schwächephase. Die Gastgeber drehen das Spiel und ziehen durch sechs Tore in Folge auf und davon. Hoch anzurechnen, dass da noch nicht der Faden völlig verloren ging, aber das war schon vorentscheidend. Die Not, den Rückstand aufzuholen, kostet Kräfte, die später meist fehlen. So wurde auch bis zum 23:19 weiter gekämpft, aber näher an den Gegner ran ging es eben nicht. Der band mit weiteren fünf Toren in Folge den Sack endgültig zu. Wieder mussten die Männer von Michael Schwenke erkennen, dass es nicht reicht.  Zudem waren die Pulsnitzer zu sehr mit Abschiedsgedanken beschäftigt, was Michael Schwenke in folgende Worte fasste: „Abschied war das prägende Wort beim letzten Saisonspiel der Pulsnitzer Handballer in der Verbandsliga. Zum einen war da der Abschied vom langjährigen Kapitän Jens Mager, der bei seinem letzten Spiel für die erste Männermannschaft nochmal drei Tore beisteuerte. Weiterhin war da der Abschied der Pulsnitzer aus der Verbandsliga, der sie über viele Jahre angehörten. Zu guter letzt kam es zum dritten Abschied des Spiels leider nicht, da Stefan Gneuß verletzungsbedingt fehlte. Abschiedsgeschenke wollten die Pfefferkuchenstädter dennoch nicht an den starken Aufsteiger aus Niederau verteilen. Dies machten sie zu Beginn des Spiels auch gleich deutlich, als man über variables Kombinationsspiel und aggressive Abwehr den Hausherren ebenbürtig war. Als Oliver Scholze im Tor auch heiß lief, konnte man gar 4:6 und 5:7 in Führung gehen. Doch damit war die beste Phase der Gäste auch gespielt und die Pulsnitzer konnten in der Folge allenfalls mitspielen.“ Nach 20 Minuten und Auszeit stabilisierte sich der HSV durch Umstellung im Angriff auf das 4:2-System und angetrieben von John Eppendorfer und dem jungen Kenny Kasper kurzzeitig. Dann ereilte Daniel Schwenke die rot/blaue Karte. Nach einem rüden Foul an Kasper bei dessen 15:13 „von dem sehr weit vor dem Tor agierenden Niederauer Keeper hart getroffen und die Emotionen nochmal hoch kochten“, so Schwenke gab es diese Ausschlussstrafe. Schwenke: „Das, weil er dem verursachenden Keeper etwas zu unflätig die Meinung ob seiner übertriebenen Aktion geigte. Das schien der dezimierten Mannschaft sämtlichen Wind aus den Segeln zu nehmen. Der 20:15-Rückstand und die nötige Auszeit der Gäste in der 39. Minute bewirkten nochmals ein kurzes Aufbäumen bis zum 21:18, bevor jedoch alle Dämme brachen und der HSV den elf Toren der Hausherren nur vier eigene entgegen setzen konnte.“ Vielleicht ist der Abstieg so wirklich die einzige Alternative. Um aber aus dem Tal herauszukommen, bedarf es neuer Impulse und vor allem Teamwork, das Berge versetzt. Die werden nun zwar kleiner, aber es dürfte eine Etage tiefer bissiger zugehen. Im Vergleich zur Vorsaison lässt die Statistik keine Verbesserungen erkennen. Damals wurden noch 15 Punkte geholt, diesmal nur zehn. Die Abwehr stand geleichmäßig gut (622 zu 624), aber im Angriff gelangen diesmal 81 Treffer weniger. Wurden 2016 sieben Siege geholt bei 14 Pleiten so gab es 2017 lediglich fünf Erfolge bei 17 Niederlagen. Rangierten im Vorjahr zwei Werfer unter den Top 15, so ist es diesmal wohl gar keiner. Natürlich müssen Statistiken bewertet werden, aber das hilft nur bei den richtigen Schlussfolgerungen. Bleibt zu hoffen, dass die in der nächsten Saison in der Bezirksliga greifen. Und eines ist dringend nötig, eine solide Ausrichtung und Kontinuität des gesamten Kaders.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (3/1), Kasper (3), Mager (3), Kuban, Eppendorfer (7/1), Liebschner, Schulze (4), Lüttke (2) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann


Apr 14

WJB:  OSTSACHSENMEISTER 2017!!!!!

 

Bautzener LV Rot-Weiss 90 – SG Pulsnitz/Oberlichtenau  16:20 (08:12) 

 

Glückliche Gesichter allerseits nach dem Abpfiff auf Seiten der SG. Hatte doch die SG gerade beim Dritten der Liga den „Deckel drauf gemacht“ und den Ostsachsenmeistertitel in beeindruckender Manier geholt, betrachtet man die gesamte Saison.

Mit fast voller Kapelle war die Mannschaft zur Mission „Ostsachsenmeister“ an ihrem letzten Spieltag nach Bautzen aufgebrochen. Die Konstellation war klar, mit einem Sieg war man unerreichbar, ein Remis sollte ebenfalls reichen, da man mit dem ärgsten Verfolger Zittau im direkten Vergleich, trotz einer Heimniederlage, ebenfalls vorn lag. Man wollte aber mit einem (letzten) Sieg für klare Verhältnisse sorgen, das war die Zielstellung.

Da nur ein Schiedsrichter angereist war, musste R. Wimmer, der eigentlich als Zuschauer das Spiel genießen wollte, das Schieri-Gespann komplettieren.

 

Es war ein nervöser Einstieg ins Spiel. Nach 2 Minuten ging der Gastgeber in Führung und  legte anschließend noch den 2. Treffer nach. Hier merkten unsere Mädchen schon, dass vor einem möglichen Sieg ein hartes Stück Arbeit vor ihnen liegen wird. Von Anfang an wurde eine Manndeckung gegen die Nr. 2 der Bautznerinnen gespielt, was sich im Spielverlauf als wichtige und entscheidende taktische Lösung heraus kristallisieren sollte.

Nach 5 Minuten begann dann auch die SG mit dem Tore werfen. Von da an kamen die Gäste besser ins Spiel und setzten sich, bis zur 9. Minute, folgerichtig auf 5:2 ab. Aber die Gastgeberinnen konnten wieder auf 5:4 verkürzen, was in der 14. Minute die Auszeit der SG zur Folge hatte. Beim Stand von 7:5 für den Tabellenführer gab es eine doppelte Überzahl, bei der wohl jeder Zuschauer dachte, dass die Führung weiter ausgebaut werden würde. Aber danach stand ein 7:7 auf der Anzeigetafel, weil diese Spielsituation ganz einfach schlecht gespielt wurde. Nun gelang den Schimang- und Kay-Schützlingen aber wesentlich mehr. Speziell über die linke Seite (halb links und links außen) war man erfolgreich. Erstmals im Spiel warfen unsere Mädchen einen 5-Tore-Vorsprung zum 7:12 heraus. Mit einem 4-Tore-Polster ging es in die Kabinen. 

Gerade in der Chancenverwertung konnte heute, gegenüber vorangegangenen Partien, deutlich zu gelegt werden (75%). Wenn etwas schief ging, waren es technische Fehler bevor es zum Abschluss kam. Über die Torfrau braucht man nicht groß zu sprechen. Sie hielt, wie immer, was zu halten war und mit 65% der gehaltenen Würfe war sie einmal mehr der Rückhalt der Mannschaft.    

Der 2. Durchgang begann, warum auch immer, sehr zerfahren. Die SG startete in Unterzahl, der 1. Treffer in Halbzeit 2 fiel erst 6 Minuten nach Wiederanpfiff und dann auch noch für Bautzen. Beim Stand von 11:13 und wiederholter Unterzahl gab es die nächste Auszeit der SG in Minute 36. Die nächste 2-Minuten-Strafe ließ nicht lange auf sich warten, jedoch in dieser Unterzahl gelangen unseren Mädchen 2 Treffer zum 12:16, was wieder den alten 4-Tore-Vorsprung bedeutete. Die Bautznerinnen stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Beim Stand von 14:19 waren noch 3 Minuten zu spielen. Die SG wiedermal in Unterzahl und dann wurde noch ein Strafwurf verschossen. Als aber 1:30 vor Ultimo der 20. Treffer zum 15:20 fiel, wussten alle, dass der „Deckel drauf“ war. 

4 Sekunden vor der Sirene erhielt T. Schimang noch Rot-Blau, was für alle zu diesem Zeitpunkt nicht so recht nachvollziehbar war. Aber bereits 5 Sekunden später rückte dies in den Hintergrund, weil nur noch die Freude über den Titelgewinn im Vordergrund stand. 

 

Nach einer überaus erfolgreichen Saison mit einer einzigen Niederlage, die als Ausrutscher suggeriert werden kann, gebühren der Mannschaft und den Trainerinnen, dem gesamten Team, alle Glückwünsche und höchste Anerkennung. Dieser grandiose Erfolg wird auch die Mädchen auf ihrem weiteren sportlichen Weg prägen.

Noch ist nicht ganz Schluss. Im Mai (13./14.05.) findet noch die Spartakiade für diese AK statt. Dies ist aber „Zukunft“, jetzt wird erst einmal gefeiert!

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

T. Schimang (3); I. Maschke (1/1); J. Eisold (3); L. Kühnel (1); A. Ulbricht; L. Roch (3); N. Oswald; Ch. Hartmann (4/2); C. Höfgen (4); L. Hanisch; J. Hanusch (1) ; L. Garten; Im Tor: L. Bramborg  

MV`s: H. Schimang und G. Kay

 

         OSTSACHSENMEISTER 2017 – SG Pulsnitz/Oberlichtenau       



Mit einem 34:30 (13:16)-Heimsieg verabschieden sich die HSV-Männer mit einer ordentlichen und engagierten Leistung von ihrem Heimpublikum.

Zum letzten Heimspiel gegen Sagar waren noch einmal viele Fans und Zuschauer gekommen. So richtig schienen viele noch nicht realisiert zu haben, was da passierte. In mehrfacher Hinsicht war das ein historischer Tag für den HSV 1923 Pulsnitz. Ehe das Spiel begann, wurde Stefan Gneuß vor sein Team gerufen und aus Mannschaft und Verein verabschiedet. Er kehrt in seine Heimat nach Radeburg zurück. Trainer Michael Schwenke hatte sich das Mikrofon genommen und rief anschließend Jens Mager zu sich. Der Kapitän geht nach 20 Jahren in der ersten Männermannschaft von Bord. Schwenke zählte seine Verdienste um Mannschaft und Verein auf und seine Teamkollegen ehrten ihn mit Foto-Kollage und Geschenken. Der Abgang von Mager ist gleichzeitig ein großer Umbruch für den HSV. So wie es sich für ihn vor zwei Jahrzehnten anfühlte, muss es für die nun in die Verantwortung tretenden Jugend-Spieler sein. Im Spiel selbst standen dann auch sie und Mager selbst im Mittelpunkt. So wie erhofft, zeigte der noch einmal Kostproben seines Könnens und was die jungen von ihm lernen können. So bescheiden wie er die Ehrungen genoss, schmiss er sich noch einmal für Team und Verein ins Zeug. Vor allem im Angriff sorgte er mit neun Treffern wieder einmal für die Höchstzahl bei ganz wenigen Fehlversuchen. Dass ihm um die Nachfolge nicht bange sein muss, bewiesen besonders zwei Jungspunde. Im Tor lief Kevin Hoppe nach Startschwierigkeiten zur Höchstform auf und entschärfte auch viele Hundertprozentige. Neben Hoppe und Mager zeigte dann auch Ronny Kuban sein Potential. Mit seinen sechs Treffern avancierte der zum zweitbesten Werfer seiner Mannschaft. Dabei konnte er noch einmal erleben, wie es aussieht, wenn man als Angriffsspieler eine Top-Leistung bietet. So war Mager kaum zu halten und zerrte permanent an den Ketten. Die konnten ihn auch trotz zeitweiliger Manndeckung nicht bremsen und in seinem Aktionsradius entscheidend einschränken. Aber nicht nur die drei Genannten machten diesmal das plus der Pulsnitzer in einem umkämpften aber immer fairen Kellerduell mit den Sagaranern aus. Die Mannschaft bot insgesamt eine geschlossene Leistung und forderte speziell im zweiten Durchgang das Publikum zu rhythmischem Klatschen und Beifall auf offener Szene. Dass die Gäste nicht als Punktelieferant gekommen waren, bewiesen die auch hinlänglich. Die bekannten und in der Saison immer wieder verlustreichen Schwächen der Gastgeber aufdeckend, beherrschten sie die erste Halbzeit und gingen mit drei Toren plus in die Kabine. Dabei ragten im gesamten Spiel besonders Tommy Erlitz (12 Tore/3 Strafwürfe) und Tobias Ladusch (8/2) heraus. Letzterer wurde aber auch durch Pressdeckung an mehr Erfolgen gehindert. Auf die bessere gegnerische Einstellung bis zum Wechsel aber hatten die Gastgeber immer eine Antwort und die Steigerung im zweiten Durchgang. Die Wachablösung Mager- Kuban konnte ebenso positiv verbucht werden wie 14 Paraden von Hoppe in 45 Minuten bei sieben freien Würfen. Sagar konnte diese Geschlossenheit nicht erzielen und verlor so nach der Pause zeitweilig den Anschluss, kämpfte sich aber immer wieder toll heran. So mussten die Pulsnitzer bis in die Schlussphase ackern, um den Sieg zu sichern. Das große Plus war diesmal die ideenreichere und erfolgreichere Offensive. Dies brachte auch den HSV-Bestwert von 34 eigenen Treffern. Auch Schwenke war der Stolz über das Spiel trotz ein wenig Wehmut anzumerken, als er meinte: „Das war ein würdiges Abschiedsspiel für Jens Mager und Stefan Gneuß. Besonders für Jens freut mich dessen gutes Spiel am Ende von 20 Jahren bei den ersten Männern. Von Beginn an haben wir eine gute Partie gespielt und vor allem Tore von außen verhindert. Wir blieben in der ersten Halbzeit gut in Schlagdistanz. In der zweiten haben wir umgestellt und vor allem das 4:2 im Angriff hat gefruchtet. Rony Kuban hat endlich ein mutiges Spiel gezeigt und viele Tore erzielt. Auch Kevin Hoppe war gut drauf und hielt auch einige Bälle von außen. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, auch weil wir verhindern konnten, mit einer Niederlage möglicherweise noch Letzter zu werden.“ Auch das Publikum war zufrieden, feierte mit dem Team noch lange danach und sieht mit einem lachenden und einem weinenden Auge der Bezirksligasaison entgegen. Umbruch und Neuanfang eine Etage tiefer sollten aber positiv gesehen werden und gelingen.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (2), Kasper, Gneuß (2), Mager (9), Lüttke (4), Kuban (6), Eppendorfer (6/4), Schöne, M. Scholze, Liebschner, Schulze (5) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



Mit einer aufs Äußerste desolaten Auswärtspartie verlieren die HSV-Männer in Großenhain mit 32:20 (12:10) klar und verdient.

1.April – eigentlich ein Tag wie jeder andere. Aber diesmal kamen sich die wenigen treuen, nach Großenhain mitgekommenen Fans doch ziemlich veräppelt vor. Einer von denen, den viele auch so nennen, war vor Frust schon lange vor dem Abpfiff verschwunden. Es war zeitweise auch sehr frustrierend, wie sich die Männer von und um Michael Schwenke präsentierten. Dabei war der Auftakt nicht so schlecht. Der Gastgeber trat mit nur einem Wechselspieler an und schien so überrennbar zu sein. Doch am Ende war das Gegenteil der Fall, denn schnell wurde klar, dass hier gegen mehr in einer gut gefüllten Halle zu kämpfen war. Treffende Worte zum Desaster fand Schwenke gleich nach dem Spiel: „Wir spielten heute planlos, verängstigt und einfach schlecht und auch mit wenig Glück. Frühzeitig verloren wir unseren besten Abwehrspieler. Rot war da total übertrieben. Auch unsere Kreisanspiele kamen nie an, weil sie vorher weggepfiffen wurden. Mit der Schiri-Leistung bin ich total unzufrieden. Das alles hat uns völlig runter gezogen. Dabei konnte ich mit unserer ersten Hälfte noch zufrieden sein, denn da war alles offen. Wir hatten uns auf 10:10 heran gekämpft und dann dummerweise vor dem Wechsel noch zwei unnötige Tore hingenommen. In der zweiten Hälfte wollten wir das Spiel durch Tempo entscheiden, was in die Hosen ging. Fast jeder Gegenangriff war ein Tor, während bei uns die Präzision fehlte. So kann man nicht gewinnen. Einzig die jungen Spieler wie Kuban und Kasper brachten eine ordentliche Leistung auf die Platte, auch wenn ihnen manchmal noch etwas der Mut fehlt. Unser Ziel ist es jetzt, die Saison so gut wie möglich runter zu spielen.“ Eigentlich gibt es dem nicht viel hinzuzufügen, weil die Aussagen voll den Kern der Sache, die Eindrücke der Betrachter und die allgemeinen Emotionen treffen. Doch so einfach abzutun ist es eben nicht. Immerhin standen beide Teams vor einem Abstiegsspiel. Da kann jeder erwarten, das mit einer Leidenschaft gekämpft und gespielt wird, die dann auch zu Niederlagen führen kann. Bis zur zwölften Minute war schon der Siegeswille zu erkennen. Das Rot für Tobias Liebschner zog alle mächtig runter und schien das Team zu blockieren. Doch ehrlich gesehen, war schon bis dahin im Angriff so etwas wie tote Hose zu verzeichnen. Bis dahin wurden klarste Chancen weggeworfen. Da wurden drei Fehlabspiele in Kontern produziert, da wurden drei total freie Würfe auf Torwart und Latte gezimmert, da hielt Kevin Hoppe einen Strafwurf – was wollten die Pulsnitzer eigentlich mehr? Anstatt 4:8 stand es so nur 4:2 und die Luft schien ganz raus zu sein. Auch in der Folgezeit gelang wenig, auch wenn das Spiel noch offen gehalten wurde. Über den zweiten Abschnitt lohnt es nicht zu berichten, denn wieder wurden nur zehn Treffer markiert, ein Manko der gesamten Saison. Der Gegner, der dann eigentlich konditionell an die Wand gespielt werden sollte, machte seinerseits immerhin 20. Das Fehlen in einem so wichtigen Spiel von Leuten wie Schulze oder Schäfer war zwar Schwächung genug, aber die Gastgeber machten viel mehr aus noch größerer Personalmisere. So verloren sie durch Verletzung einen Spieler und waren so nur noch zu sechst. Dann erschien plötzlich noch ein weiterer Akteur, was jedoch nie Spiel entscheidend war. So wird der Gang in die Bezirksliga immer wahrscheinlicher.

Im kommenden Spiel gegen Sagar wird eine Reaktion des Teams und ein Auftreten als solches erwartet, auch wenn Platz zehn nun unerreichbar ist.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Weißenfeld; Kasper (1), Gneuß, Mager (5), Lüttke (3), Kuban (3), Eppendorfer (5/2), Schöne, Liebschner, M. Scholze, D. Schwenke (1).

Eberhard Neumann



 SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. – LHV Hoyerswerda2.  21:30 (11:17)

 

Nun war er bereits wieder ran, der letzte Spieltag in der OSL bei der MJC. Unsere Jungs empfingen dazu die Zweite vom LHV Hoyerswerda. Die SG auf Platz 5 liegend, ohne Chance auf Verbesserung, wollte gegen den feststehenden Bronzemedaillen-Gewinner noch einmal zeigen, dass sie es besser können, als es die letzten Ergebnisse belegten.

Die SG-Bank hatte keine Ausfälle zu beklagen, so dass alle 12 Mann die Partie  aufnehmen konnten. Die Gäste für ihre flinke Spielweise bekannt, begannen fast überfallartig das Match. Jedoch vorerst ohne Erfolg, denn der 1. Treffer blieb unseren Jungs vorbehalten. Aber die Zusestädter glichen aus und übernahmen anschließend die Führung, die sie auch nicht mehr hergeben sollten. Bereits in dieser Phase ließen unsere Jungs einige Chancen liegen, was der Tabellendritte zur 5:1- Führung nutzte. Deshalb auch die Auszeit des Gastgebers in der 6. Minute. Zu rechtslastig war das Spiel der SG und die Trefferquote musste verbessert werden. Die Abwehr stand so schlecht nicht, was auch dem Torhüter im ersten Abschnitt ermöglichte, 10 Würfe zu parieren. So blieb der 4-Tore-Vorsprung der Gäste bis zum 11:15 kurz vor der Pause konstant (4:8 / 8:12 / 10:14).

In der Schlussminute konnte der LHV nochmal nachlegen und unsere Jungs kassierten noch zwei unnötige Tore.

Dieser Rückstand war schon eine Bürde für den 2. Durchgang. Aber man wollte einfach weiter machen, sich auf die eigenen Stärken besinnen und weniger auf das Resultat schauen.

Der Favorit aus Hoyerswerda überraschte nach 10 Minuten kurzzeitig mit Manndeckung und konnte sich bis auf 14:24 absetzen. Unsere Jungs hatten nach wie vor mit der Chancenverwertung zu kämpfen. Aber die kämpferische Einstellung der SG stimmte und dies wurde dann auch zwischenzeitlich belohnt. Bis zum 21:26 kämpften sie sich heran, was zu diesem Zeitpunkt eine 1-Tore-Führung in Halbzeit 2 bedeutete. Dies hatte natürlich „Körner“ gekostet und bis zum Schlusspfiff mussten sie den Gegner noch einmal bis zum Endresultat von 21:30 ziehen lassen.

Das Wort Enttäuschung war heute fehl am Platz. Die Jungs haben sich wacker geschlagen und konnten das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen.

Eine Saison der kleinen Schritte mit leichter positiver Entwicklung, aber dann auch wieder mit Rückschlägen, ist nun mit Platz 5 beendet. Die Jungs haben sich bemüht, konnten aber oft die guten Trainingsleistungen im Spiel nicht abrufen. Mehr war leider aus diesen und anderen Gründen nicht möglich. Ganz wichtig jedoch, es hat sich eine Mannschaft, ein Team gefunden. Jetzt liegt der Fokus auf der Frankreich-Fahrt, die über die Oster-Feiertage alle Handball-Verrückten wieder in Atem halten wird. Viel Spaß und Durchhaltevermögen allen Teilnehmern bei unseren französischen Handballfreunden, sowie bei der 22-stündigen Busfahrt.

Im Mai (20./21.05.) findet dann noch der Rausschmeiser der Saison statt, die Spartakiade.

Mannschaft und Trainer möchten sich auch bei den Eltern bedanken, die bereit waren uns bei den Auswärtsfahrten zu begleiten und auch sonst Unterstützung gegeben haben. 

In der neuen Saison wird es wieder eine neu formierte MJC geben, da einige Spieler die Mannschaft in Richtung B-Jugend verlassen müssen.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

  1. Gebler (1); M. Zschiedrich (6); N. Voigt; F. Eichner (5); D. Glöß; T. Richter (4); J. Boden; N. Schöne; T. Hohmann (4); T. Frenzel (1); R. Schwan


Samstag, 01.04.2017, 15:15 Uhr, Sporthalle Pulsnitz: die B-Jugend der SG Pulsnitz/Oberlichtenau empfängt den Tabellendritten BSV Görlitz. Ziel für die SG sollte sicherlich sein, das Gesicht zu wahren und ein ordentliches Spiel abzuliefern und den Görlitzern keinen zu hohen Sieg zu ermöglichen. Zur Verstärkung hatte man sich Florian Drabant und Colin Herms geholt, musste aber leider auf den gesperrten Franz Johne verzichten.

Pünktlich eröffneten die Schiedsrichter das Spiel. Die beiden Teams tasteten sich kurz ab und dann ging es auch schon zur Sache. Lange Zeit war es ein recht ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften lagen gleichauf. Mitte der ersten Halbzeit brach dann die Leistung der Jungs der SG ein und Görlitz konnte das Spiel mehr und mehr bestimmen. Schuld war die miese Abwehr der SG, die es den Görlitzern ermöglichte, recht einfach zum Torerfolg zu kommen. So ging man bei einem Stand von 12:16 in die Halbzeitpause. Einige Spieler und auch Zuschauer ließen die Köpfe schon ein wenig hängen. „Das wird die nächste Klatsche“- war bei den Zuschauer zu hören….

Die MV`s hatten in der Kabine so einiges zu besprechen, allem voran die desolate Abwehrleistung. Aber aufgeben ist nicht auch wenn ein 4-Tore-Rückstand gegen Görlitz schon eine recht große Aufgabe sein sollte. Zumal auch der mitgereiste Fanblock der Görlitzer recht aktiv war.

Nach dem Wiederanpfiff durch die Schiedsrichter hatte man das Gefühl, dass die Jungs der SG hier noch etwas tun wollten. Und sie taten etwas: sie packten in der Abwehr beherzter zu und setzten im Angriff ihre Chancen auch in Tore um. So kämpfte man sich wieder heran und ging sogar in Führung. Die Görlitzer schienen total überrascht und hatten erst einmal nicht viel dagegen zu setzen. Mehr und mehr gelang den Spielern der SG. Ihren 3…4 Tore-Vorsprung wollten sie nun nicht mehr hergeben. Sie hatten richtig Spaß am Spiel und der Kampfgeist war geweckt. Dies ließ man sich auch nicht nehmen, als erst Colin Herms und kurze Zeit später auch noch Florian Drabant mit sehr fragwürdigen roten Karten von der Platte mussten. Es wurde um jeden Ball gekämpft und so manche Aktion, die man schon als verloren glaubte, konnte doch noch mit einem Treffer beendet werden. Der SG-Fanblock war nun schon aufgestanden und feuerte die Jungs nochmal richtig an. Der Gäste-Fanblock hingegen wurde immer ruhiger und schüttelte nur noch den Kopf. Damit hätte wohl niemand gerechnet. Und so hieß es am Ende 29:26 für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau.

Ein hochverdienter Sieg, der für die verbleibenden Spiele Hoffnung machen sollte.

Es spielten: Maurice Pascal Ludwig, Maximilian Krahl, Oliver Grafe, Max Ziesche, Stefan Lembke, David Moschke, Collin Wagner, Adrian Konrad, Florian Drabant, Colin Herms

Im Tor: Justin Fichte



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf  19:24  (10:08)

 

Die Folge nach dem Spielausfall gegen Zittau vor 14 Tagen, welches mit 2:0 Punkten für die SG gewertet wurde, war eine längere Spielpause von 3 Wochen, die bekanntlich nicht so gut tut. Nun ging es gegen den Tabellenzweiten aus Neugersdorf. Die SG, auf Tabellenplatz 6 liegend, musste die Favoritenrolle damit ins Oberland abgeben. Der Gast hat noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel und sollte alles daran setzen, dass Spiel erfolgreich zu gestalten.

Die Zuschauer hatten teilweise noch gar nicht richtig Platz genommen, da gab es zum Erstaunen aller nach 30 Sekunden (!) schon eine 2-Minuten-Strafe für M.-P. Ludwig. So ging es gleich zu Beginn in Unterzahl, mit der Gäste-Führung, weiter. Aber unsere Jungs blieben dran und glichen aus. Beim Stand von 2:2 hielt F. Drabant 3 Bälle hintereinander, was seine Vorderleute zum Anlass nahmen erstmals in Führung zu gehen. Es war eine sehr umkämpfte Partie auf Augenhöhe. In der 14. Minute, beim Stand von 5:4 für die SG, musste M.-P. Ludwig das zweite Mal für 2 Minuten auf die Bank. Auf Grund dieser zeitigen Zeitstrafen hatte man berechtigte Zweifel, ob er das Spiel überhaupt beendet. Dies vorweg er hat. In dieser Phase der Begegnung war es meist so, die SG legte vor und die Oberländer glichen aus. Beim Stand von 7:6 konnten sich unsere Jungs das erste Mal mit 2 Toren absetzen. Die Gäste bekamen dabei F. Johne, mit insgesamt 9 Treffern im Spiel, nicht so recht in den Griff. Die Bank der Neugersdorfer merkte, dass sie etwas tun müssen und nahmen die Auszeit in Minute 22. Aber der 2-Tore-Vorsprung hielt bis zur Pause, auch weil der Strafwurf Sekunden vor dem Ende durch F. Drabant gehalten wurde, als die Uhr herunter gelaufen war. Spannung für den 2. Durchgang war dadurch prognostiziert.

Gleich nach Wiederanpfiff konnte sich der SG-Torwart, der im wahren Handballerleben ein Feldspieler ist, wieder auszeichnen, indem er den zweiten von drei gehaltenen Strafwürfen parierte. Leider kam der Abpraller zurück zum Gegner, der im Nachschuss verwandelte. Der Tabellenzweite konnte, in der Anfangsphase des letzten Spielabschnittes, mit einem 4:0-Lauf die Führung der SG in eine eigene 2-Tore-Führung drehen. Circa 5 Minuten dauerte es, bis unsere Jungs den ersten Treffer nach der Pause erzielten. In der 32. Minute dann folgerichtig die Auszeit der SG, beim Stand von 11:13. Nun wurde gegen F. Johne eine Einzel-Manndeckung gespielt. Diese wurde jedoch taktisch gut gelöst, so dass er trotzdem noch zu wichtigen Toren kam. Mit dem 15:15 war dann nochmal der Ausgleich hergestellt und das in Unterzahl. Aber postwendend ging Neugersdorf wieder in Führung und der Gastgeber hatte zusehends Mühe dran zu bleiben. Die Partie wurde hektischer. Nicht zuletzt, weil auch das Radeberger – Schiedsrichtergespann mit nicht schlüssigen Entscheidungen für Betrachter und Spieler die Lunte dafür etwas gelegt hatte. Kurz vor Schluss erhielt F. Johne, wegen einer verbalen Unsportlichkeit, noch die blaue Karte. Dies tut besonders weh, zieht es doch eine Sperre nach sich. Unter Umständen ist die Saison damit für ihn beendet. Unverständlich und wohl auch unsportlich, das Applaudieren dafür auf der Neugersdorfer Bank, inklusive Trainer. In dieser Unterzahl legte der Gast noch einmal nach und konnte sich auf 5 Tore absetzen. Dem Spielverlauf nach, ist diese Niederlage leider zu hoch ausgefallen. Aber in der SG – Trefferquote von 50% sind sicher auch Ursachen zu suchen.

  

Die SG hängt im Mittelfeld fest und wird dieses auch nicht mehr verlassen (maximal wäre noch Platz 5 drin, aber ob das noch realistisch ist?). Die Medaillen sind vergeben, ohne unsere Jungs. Ein „jetzt erst recht“ können sie aber bereits nächste Woche unter Beweis stellen, denn da kommt der Tabellendritte, BSV Görlitz, nach Pulsnitz. Anwurf ist am 01.04. um 15.15 Uhr. Und das ist kein Aprilscherz ……..

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

M.-P. Ludwig (5); O. Grafe; M. Krahl (4); D. Moschke; F. Johne (9/3); M. Ziesche (1); A. Konrad; C. Wagner; J. Fritsche; J. Richter; F. Thieme

im Tor: F. Drabant