SG Rödertal /Radeberg B2    –    OSV Zittau  19 : 6   (10 : 2)

Im ersten Spiel der Saison der Ostsachsenliga für unsere zweite Vertretung der SG in der B Jugend waren um 12:00 die jungen Damen des OSV Zittau zu Gast. Das erste Saisonspiel ist immer etwas Besonderes, da man zum einen nicht weiß wo man steht und zum Anderen gehen unsere Mädels als eine sehr junge B – Jugendmannschaft, mit vielen eigentlich noch C-Jugendlichen an den Start. Zum Auftakt fehlten mit Laura und Lea auch gleich zwei Spielerinnen verletzungsbedingt, sowie unsere eigentliche Torhüterin Nele, aus privaten Gründen. Hier konnte man aber Naomi aus der C Jugend für dieses Spiel gewinnen.

Das Spiel begann nun also mit Anwurf für unsere SG Damen. Dieser konnte leider nicht sofort zum 1:0 genutzt werden, da freistehend verworfen wurde. Nun hieß es Anfangsnervosität nicht erst aufkommen lassen und den Ball gleich wieder erobern. Gesagt, getan! Durch sehr gutes Verschieben und Zusammenrücken in der Deckung konnte der Ball wiedergewonnen werden und im folgenden Angriff verwertet werden. In den folgenden Angriffen, gleiches Bild. Ordentliches Zupacken in der Abwehr um vorn die erkämpften Bälle verwandeln. 3:0 für die SG Rödertal, … jetzt war man drin im Spiel. Es ging weiter über 3:1, 5:1 und 7:1, ehe die Gäste ihre erste Auszeit, nach ca. 15 gespielten Minuten. nahmen. Bis hierhin eine sehr solide Vorstellung, kurz durchschnaufen, einen Schluck trinken und weitermachen. Zu korrigieren gab es bis hierher nix. Rödertal nutzte diese Gelegenheit für die ersten Wechsel. Unter anderem kam Emma ins Spiel, eine der jüngsten Spielerinnen des Teams (mit Lara gerade aus der D in die eigentliche C gewechselt), welche auch den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit zum 10:2 setzte!

Wenn es etwas in der Halbzeit zu bemängeln gab, dann vielleicht die vielen ausgelassenen Tormöglichkeiten. Hinten stand die Mannschaft sehr kompakt, vor allem der Mittelblock arbeitete bis hierher sehr gut zusammen.

Es konnte also weitergehen. Mit einer konzentrierten Leistung kamen unsere B-Damen aus der Kabine und begannen die zweite Halbzeit mit einer 4:0 Serie zum 14:2. In den folgenden Minuten mussten zwei Gegentreffer ohne eigenen Erfolg hingenommen werden, so dass in der 39. Spielminute die SG Rödertal die erste Auszeit nahm. Nicht wegen der beiden Gegentreffer bei diesem Spielstand wurde reagiert, sondern wegen der Art und Weise wie diese zustande kamen. Die Pause wurde genutzt um einen einziehenden Schlendrian zu vermeiden und das Spiel weiter konzentriert bis zum Abpfiff durchzuziehen. Über 14:4, 17:4 und 19:4 wurde das Spiel dann schließlich beim Stand von 19:6 abgepfiffen. Neben der bereits erwähnten sehr guten Abwehrarbeit der Rödertalerinnen an diesem Spieltag, sei auch die starke Leistung von Naomi zu erwähnen, die dem Gegner ein ums andere Mal mit starken Reflexen vor zusätzliche Probleme stellte.

Freudestrahlend kamen die Mädels mit der Schlusssirene zurück zur Bank und klatschten miteinander ab. Eine durchweg richtig gute Mannschaftsleistung hat zu diesem, am Ende doch recht deutlichen, Ergebnis geführt. Hatten doch einige Spielerinnen im letzten Training und vor Spielbeginn noch ein recht mulmiges Gefühl, da Zittau deren erstes Spiel auch sehr deutlich gewann, freute man sich jetzt umso mehr.  Zu Recht feierten sich die Mädels und bedankten sich anschließend bei den Zuschauern für die Unterstützung.

Es spielten:       

Coco Schönfeld (4); Lea Marlen Opitz (4); Naomi Hecker; Josy Hofmann; Lara Nücklich; Hanna Gräfe (3); Emma Sander (1); Nele Frenzel; Antonia Garten (4); Vivien Betz; Finnja Kuhnert (3/1); Jasmin Zschaler

Trainer:             

Katja Wimmer-Berndt; Tobias Kuhnert 

Fotos:          

Harald Seifert

 

 



Mit einem souveränen 42:16 (18:7)-Auswärtserfolg ist das HSV-Team weiterhin auf der Siegerstraße und voll im Soll.

Das Ergebnis spielgelt in keiner Weise das Spiel und den Spielverlauf wider. Es war allenfalls eine recht komische Begegnung im Sorbischen Schul- und Begegnungszentrum zu Bautzen. Waren die bisherigen Partien beider Teams immer von Brisanz, Unwägbarkeiten, Kampf und Unberechenbarkeit besonders von Seiten der Oberguriger geprägt, so ließen die diesmal all ihre Tugenden vermissen. Die Gäste hatten mit einer deutlich größeren Gegenwehr gerechnet und sich darauf eingestellt. Zuvor trafen sie meist auf einen unberechenbaren Gegner, gegen den sich die Männer von Michael Schwenke immer schon schwer taten. Letztlich jedoch war es ein einseitiges Spiel, in dem die Pulsnitzer nie an ihre Grenzen gehen mussten. Ungewöhnlich war die Partie dennoch. Wie so oft, regnete es in die Halle rein, so dass gefühlt aller fünf Minuten gewischt werden musste. Dazu gab es auch mehrfach Unterbrechungen. Das hätte den Gastgebern bei anderer Besetzung auch in die Karten gespielt. Sonst mit konditionellen Problemen kämpfend, waren die vielen Pausen an diesem Tag nicht ausschlaggebend. Einfach zu schwach besetzt durch Fehlen mehrerer Stammspieler waren die SVO-Männer von vornherein im Nachteil und kamen nie zu richtigem Handballspiel. Zeitweise passten sich die Gäste dem an und vergaben eine Menge auch hundertprozentiger Chancen. Erst in der fünften Minute machten die HSV-er das 1:1, nachdem zuvor schon fünf freie Würfe nicht im gegnerischen Netz landeten. Zumindest danach hatte sich Oliver Lüttke gefangen und den Torhüter angekuckt, um insgesamt zehn Treffer zu markieren. In Summe zwölf Fehler und Fehlwürfe im Tempogegenstoß prägten die erste Hälfte auf Seiten der Gäste. Das wurde auch nach dem Wechsel nicht besser. Durch das Ausscheiden von Rentsch bei den Gastgebern Mitte der zweiten Hälfte schien ein neues  Rekordergebnis nur eine Frage der Zeit. Doch Pulsnitz schluderte und ließ unnötig viele Gegentreffer zu. Hatten die Gastgeber bis zur 46. Minute nur neun Tore erzielt, so gelangen denen danach immerhin noch sieben. Das war auch Ansatz für Kritik durch Trainer Michael Schwenke: „Insgesamt boten wir ein ganz ordentliches Auswärtsspiel. Anfangs hatten wir unsere typischen Obergurig-Probleme. Dann haben es aber auch alle geschafft, den Schalter umzulegen und erfolgreich zu sein. Wir konnten so unsere Schnelligkeit und technische Überlegenheit ausspielen. Auch unser Torhüter war gut drauf. Am Ende war die Spannung in der Abwehr weg, so dass wir noch etwas Ergebniskosmetik zuließen. Nach den letzten Einbrüchen in Halbzeit zwei war das heute deutlich besser. Wir haben jetzt eine Zwischenphase mit Vorbereitung auf das RIO-Spiel. Danach beginnen die schweren Spiele mit der Partie gegen Oberlichtenau.“ Wie recht er mit letzterem hatte, zeigte die SGO mit ihrem 26:24-Sieg gegen das verlustpunktfreie Neugersdorf einen Tag später. Bis auf den angeschlagenen Kenny Kasper beteiligten sich alle Spieler mehr oder weniger stark am Torreigen. Was blieb, war also wieder Licht und Schatten, was in den nächsten Wochen überwunden werden muss. Die 60 Minuten gilt es jeweils bis zum Ende konzentriert auszuspielen und zu beherrschen. Eine gute Zwischenstation und zugleich Gradmesser wird das Sachsen-Pokalspiel am 26. Oktober zu Hause gegen RIO-Riesa/Oschatz werden. Möglicherweise ist es auch gut, dass nicht durch ein noch besseres Torverhältnis die Tabellenführung von Kamenz übernommen wurde. Im Vorjahr schien ja die Spitzenposition eher zu Blockaden zu führen, als zum Meistertitel.

Pulsnitz spielte mit: Herms; Liese (4), Forke (1), Thomschke (5), Jung (2), Johne (4), Lüttke (10), Drabant (1),  Eppendorfer (6), Schöne (6), Kasper, und Grafe (3).

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TSV Friedersdorf   32:20 (14:12) 

Nun war endlich auch für die neu formierte B-Jugend in der Westlausitzliga Saisonauftakt. Immerhin ist ja schon Oktober. Der eigentliche Startschuss wäre auch schon im September in Zittau gewesen. Dieses Spiel wurde aber in den Januar verlegt.

Die Altersklasse B besteht diese Saison aus den Jahrgängen 2003 und 2004. 5 Mann des Jahrgangs 2004 kamen aus der C und so besteht die Mannschaft nominell aus 12 Spielern. Hinzu kommt das neue Trainerteam Chr. Weißenfeld / O. Lüttke, die letzte Saison noch die A-Jugend betreuten. Leider hat man meist nicht alle „Schäfchen“ zusammen (wie heute, nur 9 Mann), wobei T. Singer als Langzeitverletzter sicher noch eine ganze Weile auf einen Einsatz warten muss. Auch Coach O. Lüttke konnte heute nicht mit auf der Bank Platz nehmen, da er fast zeitgleich mit der 1. Männer- Mannschaft in Bautzen gegen Obergurig (erfolgreich) auf Punktejagd ging. Die Gäste waren in Summe auch nur mit 9 Mann angereist.

Schnell erzielten unsere Jungs die 2:0-Führung. Wer dachte, es ginge so weiter, der sah sich vorerst getäuscht. Immer wieder konnten die Gäste aus dem Oberland ausgleichen. In der 11. Minute dann sogar deren erste Führung zum 5:6 im Spiel. Dies hatte auch eine Ursache, die Fehlerquote durch technische Fehler und Fehlwürfe war ganz einfach zu groß. Auch im schnellem Gegenstoß war man zu hektisch, so dass es meist zu Ballverlusten kam und nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Außerdem erwischte der Torhüter, in Halbzeit 1, nicht den glücklichsten Tag, was den Friedersdorfern mitunter einfache Treffer bescherte. Und so ging es immer hin und her (6:7 / 9:8 / 11:11). Erst  kurz vor der Pause gelang es der SG einen 2 – 3 Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Mit 2 Toren plus ging es dann in die Kabinen (oder in die jeweilige Ecke der Halle …..).

Unsere Mannschaft hatte zum 2. Durchgang Anwurf. Die Chance wieder 3 Treffer vorzulegen. Und es dauerte genau 20 Sekunden da war es passiert. Dazu gab es noch eine Zeitstrafe für die Gäste. Außerdem wurde die Abwehr kurzzeitig in ein 5:1 umgestellt. Das überraschte den Gegner wohl etwas, denn sie waren verunsichert und machten Fehler. Die wiederum konnte der Gastgeber nutzen und schwuppdiwupp führten sie nach 31 Minuten mit 21:12. Ein sagenhafter 7:0-Lauf, bei dem sich auch das Spiel über den Kreis als probates Mittel herauskristallisierte. Und hinten hatte K. Zeidler im Tor mit 7 Paraden wesentlich mehr Zugriff als in den ersten 25 Minuten. Beim Stand von 25:14 waren es erstmals 11 Tore Differenz. In der 43. Minute noch eine Zeitstrafe für die SG, da stand es 28:18. Wohl die letzte Möglichkeit der Gäste zur Resultatsverbesserung. Aber auch diese Unterzahl konnten unsere Jungs mit 2:1 für sich entscheiden. In der Schlussminute dann der sehenswerteste Angriff der Einheimischen. Ein Konter, eingeleitet durch eine Parade vom Torhüter, konnte über 3 Stationen zum verdienten 32:20 abgeschlossen werden. Das Fazit von Chr. Weißenfeld: „Die Mannschaft ist noch nicht 100% eingespielt, dies bedarf noch einige Zeit. Trotzdem bin ich zufrieden, schließlich war es das 1. Spiel. Wir werden weiter daran arbeiten.“         

Nach diesem ersten Spiel sind schon wieder 3 Wochenenden Pause, bedingt auch durch die Herbstferien. Somit ist diese Partie wohl nur als erste Bestandsaufnahme zu werten. Ob man am 02.11. beim Auswärtsspiel in Bernstadt dann sofort im Spielfluss ist, bleibt abzuwarten. Der Gegner dort, ist sicherlich auch nochmal ein anderes „Kaliber“. Anwurf in der Pließnitztal Sporthalle ist um 15 Uhr. (StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit: N. Voigt (8); M. Bernhagen (5); L. Gebler (7); L. Rietschel (6); Y. Franke; T. Hohmann (6); K. Nowotnick; J. Boden; Im Tor: K. Zeidler

 


Okt 5

Samstag stand nun der zweite Heimspieltag in der Ostsachsenliga für die mJD an. Gegner war der TBSV Neugersdorf. Diese hatten bereit gegen Bischofswerda gewonnen, also waren wir gewarnt.

Das Spiel begann nach Plan und die SG lag nach 7 Minuten mit 6:1 vorn. Danach fand Neugersdorf besser ins Spiel und der Vorsprung konnte nicht weiter ausgebaut werden. Die erste Halbzeit endete nach dem Zwischenstand von 10:4 mit 13:6.

In der Pause wurde umgestellt, um allen Spielern genug Spielzeit zu geben. Aber alle machten Ihre Sache gut und der Vorsprung wurde gehalten. Das Spiel wurde aber immer härter geführt. Trotz Verletzungspausen von David und Konrad konnte dies gut kompensiert werden und der Vorsprung wurde weiter gehalten.

Über die Zwischenstände von 16:9 und 20:15 gelang der SG ein nie gefährdeter 26:19 Sieg. Im Gegensatz zu den letzten Spielen wurde die SG aber bis zur letzten Minute gefordert. In der ersten Hälfte war die Abwehr noch etwas zaghaft, was sich aber im Lauf des Spieles verbesserte. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf. Im Angriff wurden auch einige Chancen durch Pfostentreffer oder starke Paraden des Neugersdorfer Torhüters liegen gelassen. Dies verhinderte einen höheren Sieg und zeigt auch, dass noch Luft nach oben ist.

Bis zum Auswärtsspiel gegen die auch noch ungeschlagenen Kamenzer Jungs am 2.11. ist da noch Zeit, Einiges zu verbessern. Dann geht es um die Tabellenführung, wobei die SG natürlich noch mehr gefordert werden wird.

TP



Diesen Samstag folgte nun das erste Heimspiel der mJD in der Ostsachsenliga. Gegner war nun die SG Cunewalde/Sohland. Diese konnten ihr erstes Spiel auswärts erfolgreich in Radeberg gestalten. Also sollten wir gewarnt sein.

Die Jungs wurde ordentlich eingestellt. Die Abwehr stand bombenfest und im Angriff lief es auch sehr gut. Die Zwischenstände von 5:0 nach knapp 4 Minute, 10:0 nach 7 Minuten und 15:0 nach 12 Minuten sprechen schon für sich. Da konnte dann munter durchgewechselt werden und die Spielpositionen wurden durch unterschiedlichste Spieler besetzt. Dies änderte den Spielverlauf aber nicht. Die SG Cunewelde/Sohland konnte erst in der 17. Minute ihr erstes Tor erzielen und so ging es mit 20:1 in die Halbzeitpause.

Für Halbzeit 2 wurde dann die Devise ausgegeben, dass jeder Spieler mindestens 1 Tor erzielt. Also vielen nun nicht mehr ganz so viele Tore. Es wurde auch oft ohne Leistungsträger gespielt und jeder konnte sich auf verschiedenen Positionen behaupten. Dies gelang auch sehr gut und die Jungs konnten zeigen was in ihnen steckt und sich für die nächsten Spiele empfehlen. Das Ziel, jeder schießt ein Tor wurde leider nicht erreicht, aber trotzdem war die Leistung aller zufriedenstellend. Die Abwehr stand und vorn wurde auch sehr variabel gespielt. Das Spiel konnte am Ende deutlich mit 32:4 gewonnen werden.

Diesen Schwung wollen wir für das nächste Heimspiel am 5.10. mitnehmen und die 2 Punkte gegen Neugersdorf in Pulsnitz lassen.

TP



Am Samstag begann nun das Abenteuer Bezirksliga für die Jungs der männlichen D. Als Gegner wartete der VfB Bischofswerda. Wie wir schon beim Erwärmen feststellten, bestand die Gegnermannschaft hauptsächlich aus Jungs des jüngeren Jahrgang. Da wir, bis auf Tom vorständig antreten konnten, rechneten wir uns schon gute Chancen aus.

Das Spiel begann aber mit dem 1:0 für die Heimmannschaft aus Bischofswerda. Dies war aber auch die einzige Führung der Hausherren im ganzen Spiel. Bis zur 7. Minute beim Stand von 5:5 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Danach konnten wir die Führung ständig mit 2 bis 3 Toren bis zum Pausenstand von 10:13 behaupten. Die Führung hätte aber deutlich höher ausfallen müssen, da sich bis auf David alle extrem viele Fehlwürfe leisteten. Da gingen Bälle frei vorm Tor weit an diesem vorbei und es waren fast schon ein Scheibenschießen auf den Torwart.

In der Pause wurden dann einige Änderungen in der Abwehr vorgenommen. Dies fruchtete sofort und auch die Wurfquote wurde deutlich verbessert. In der Abwehr wurden die Bälle erobert und die Konter ordentlich ausgeführt. Die wenigen Bälle Richtung Tor wurden auch noch gehalten. So konnten unsere Jungs in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit 19 Tore werfen, ohne ein einziges Gegentor zu kassieren. Bischofswerda hatten da nichts mehr entgegenzusetzen. In den letzten 5 Minuten gelangen Ihnen zwar noch 3 Toren aber auf unserer Seite folgten noch 4. So war der Endstand von 13:36 doch schon sehr deutlich. Da merkte man die größere Erfahrung unserer Jungs. Wenn wir an diese Halbzeit weiter anknüpfen können, müssen wir uns auch vor anderen Gegnern nicht verstecken.

Am 28.09 um 11:30 Uhr beginnt dann unsere erstes Heimspiel gegen die SG Cunewalde/Sohland, ein uns völlig unbekannter Gegner. Aber die zwei Punkt wollen wir dann schon in Pulsnitz behalten.

TP



Sonntag, 29.09.19, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz, drittes Punktspiel der Saison 2019/20 der 2. Männer des HSV 1923 Pulsnitz. Unser Gegner heute: SG Eibau/Zittau.

Unser Start in die neue Saison verlief alles andere als gut. Ein Grund könnte sein, dass man recht große Erwartungen an uns knüpft, da wir ja die letzte Saison als Tabellenzweiter beendet hatten. Ein weiterer, viel schwerwiegenderer Grund ist der, dass wir mit Erik, Karl und Maximilian drei wichtige Spieler an die erste Mannschaft abgegeben haben. Aber irgendwie müssen wir dies kompensieren und mit unserer „neuen“ Mannschaft zeigen, was wir draufhaben. Wir haben eine richtig gute Saisonvorbereitung absolviert. Kondition, Schnelligkeit, Spielzüge… alles bis zum Umfallen geübt. Jetzt heißt es nur noch, das Alles umzusetzen.

Und das hatten wir uns heute vorgenommen. Keine leichte Sache, da die SG Eibau/Zittau derzeitig auf dem zweiten Platz steht.

Los ging`s pünktlich 14 Uhr. Und wir konnten auch das erste Tor des Spieles erzielen. Aber die SG aus dem Zittauer Gebirge blieb dran. Bis zur 12. Minute konnten wir einen 3-Tore-Vorsprung erkämpfen. Doch dann kam die Zeit der Gäste. Ihnen gelang es, ihren Rückstand aufzuholen und dann in der 17.Minute sogar in Führung zu gehen. Und dabei haben wir sie quasi unterstützt. Zu viele technische Fehler, Fehlpässe, die die Zittauer zu Tempogegenstößen nutzten und in Tore umwandelten.

So ging es dann bei einem Stand von 18:19 in die Halbzeitpause.

Die Abwehr zu wenig aktiv und zu langsam. Auch im Angriff fehlte es oft am Tempo. Wenn es uns gelang, das Tempo im Angriff hochzuhalten, konnten wir ihn auch jedes Mal mit einem Torerfolg abschließen. Daher ganz klar die Ansage des Trainers für die zweite Hälfte: hinten ordentlich zupacken und vorne Tempo, Tempo, Tempo!!!

Anwurf zur Halbzeit 2. Es ging weiter hin und her. Es gelang uns nun auch in der Abwehr diesen und jenen Angriff der Gäste abzuwehren und schließlich unseren Rückstand in der 47. Minute in einen 1-Tore-Vorsprung umzudrehen. Das, was der SG Eibau/Zittau quasi in Halbzeit 1 gelungen war, schafften wir jetzt in Halbzeit 2. Aber die Gäste blieben dran. Mehr als zwei Tore Vorsprung gelangen uns nicht. Im Gegenteil: in der 57. Minute gelang den Gästen sogar wieder der Ausgleich. Ursache? Ja, unsere Abwehr „schlief“ teilweise und im Angriff wurde oft kopflos agiert und überhastet abgeschlossen. Und so passierte, was nicht sein sollte: wir verloren unser Spiel in der letzten Minute.

29:31 stand nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel… 🙁

Schade!

Nun gilt es, das Spiel zu analysieren, auszuwerten, zu be- und verarbeiten. Es war ganz klar eine Steigerung zum vorherigen Spiel zu sehen, aber es reicht noch nicht. Wir können mehr, viel mehr! Wir müssen uns unserer Stärken besinnen und als Team wieder enger zusammenrücken. Also: Kopf hoch! Die Saison hat ja gerade erst begonnen.

Es spielten: Domenic Zerbst, Martin Kaspar (5), Max Ziesche (7), Marvin Zschiedrich, Eric Küster (2), Lucas Hommel (3), Oliver Grafe, Sascha Schmidt (1), Sebastian Weißbach (2), Maurice-Pascal Ludwig (1), Florian Drabant (4), Daniel Schwenke (4), Stefan Lembke

Im Tor: Alexander Roth



Die Pulsnitzer Männer gewinnen ihr Heimspiel gegen den RSV II mit 32:24 (19:11) zwar deutlich, aber nicht so souverän wie von allen erwartet werden durfte.

Die Serie der nicht voll überzeugenden Spiele und Ergebnisse für die Pulsnitzer Männer setzte sich auch gegen den punktlosen Tabellenletzten fort. Einerseits zeigten die Hausherren, dass sie noch immer viel Luft nach oben haben, andererseits trafen sie auf einen gut motivierten und sicher nicht so stark erwarteten Gegner. Von der Papierform deutete alles auf einen sehr deutlichen Heimsieg hin. Aber den Gefallen taten die Gäste dem HSV nicht, sondern versuchten mit den vorhandenen Mitteln Paroli zu bieten. Beide Bänke waren zudem sehr gut besetzt – ein ziemliches Novum in dieser Liga – und das gab den Trainern beider Seiten viele Spielräume und Wechselmöglichkeiten. Beim Gastgeber fiel dabei auf, dass diesmal mehr auf punktuelle Wechsel gesetzt wurde, was auch die Flexibilität und Variationsmöglichkeiten stark befeuerte. Bei geringerer Gegenwehr war so auch eine klare zweistellige Tordifferent möglich. Da aber mit Marco Schulze und William Thomschke zwei für die Abwehr äußerst wichtige Akteure geschont wurden, kamen die Radeberger auch mehrfach zu zuvielen Torerfolgen. Dass es in der Defensive besonders am Anfang etwas haperte, konstatierte auch Coach Michael Schwenke; „In der Abwehr musste ich einiges umbauen, was zu Abstimmungsproblemen führte. So kamen wir nur zu einem Arbeitssieg gegen einen im Vergleich zur Vorsaison deutlich verbesserten Gegner. Ansonsten war die Mannschaft gut eingestellt und drauf. Nachdem wir nach 15 Minuten auch durch erneute Umstellungen besser verteidigten, funktionierte unser gesamtes Spiel auch besser. Trotzdem zeigen sich gegen leichtere Gegner immer noch unnötige Probleme. Beide Torhüter boten solide Leistungen, ansonsten konnte ich allen wieder Spielzeiten geben. Wir müssen uns weiter einspielen, wobei das Ziel bleibt, junge Spieler auszubilden. Letztlich haben wir den Gegner doch beherrscht.“ Ja, zum Einspielen gibt es jetzt erst einmal einen Knick, denn es folgen nach dem nächsten Auswärtsspiel bei Obergurig vier Wochen Pause. Die werden lediglich durch das Sachsen-Pokalspiel am 26. Oktober gegen Riesa/Oschatz unterbrochen. So muss vor allem über das Training an der weiteren Herausbildung und Förderung der eigenen Stärken gearbeitet werden. Für den Spielverlauf und die eigene Performance war wichtig, dass der Gegner gut dagegen hielt. So wurde nicht gleich wie in den vorangegangenen Partien die vielfach zur Schludrigkeit führende klare Führung verpasst. Beim 12:9 in der 14. Minute waren die Gäste immer noch in Schlagdistanz. So mussten die Gastgeber doch mehr investieren, um sich danach etwas deutlicher absetzen zu können. Bis zur Pause wurde dann der Vorsprung bis auf acht Treffer Differenz klarer ausgebaut. Das war auch der Abstand, der bis zum Ende hielt und auch nie wirklich in Gefahr geriet. Immer wieder konnten die Bierstädter das Spiel verschleppen, so dass die Pfefferkuchenstädter nie in ihr sonst erfolgreiches Tempospiel fanden. Das machten die Gäste recht clever und verhinderten so, wie in der letzten Saison ins offene Messer zu laufen. Dennoch überzeugten die HSV-Männer nicht so wie möglich beim Abschluss. Wieder zu viele Fehler und einen verbesserungswürdige Chancenverwertung verhinderten den deutlicheren Heimerfolg. Damit kamen die Pulsnitzer auch nur zu einem wie von Schwenke eingeschätzten Arbeitssieg. Das dürfte auch im vor den Ferien kommenden Spiel in Bautzen gegen Obergurig nicht anders werden. Da die Gastgeber zudem ein für Pulsnitz immer unbequemer Partner sind, ist auch wieder mit Krampf und Kampf bei klarer Favoritenstellung zu rechnen.

Pulsnitz spielte mit: O. Scholze, Herms; Liese (6/1), Forke (4), Krahl (2), Thomschke (n.e.), Jung (3), Johne (2), Lüttke (3), Drabant,  Eppendorfer (4), Schöne (2), Kasper (4), und Richter (2).

Eberhard Neumann