MJC: Weihnachtsfeier

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Dez 13

Am 12.12. fand die Weihnachtsfeier der MJC mit fast allen Eltern statt. Am Anfang stand die sportliche Betätigung.

Dabei konnten die Eltern sogar eine eigene Mannschaft stellen, die im „Weihnachtsmützen-Handball“ gegen die Jungs antraten. Es war Spaß-Handball mit ein paar anderen Regeln, als üblich. Im Fokus stand dabei, das unbedingte Tragen der Weihnachts-Kopfbedeckung, ohne beim Spiel derer verlustig zu werden.

Nach dem Spiel hatten die Eltern zur Stärkung für ein opulentes Buffett gesorgt. So konnten sich es alle gut gehen lassen.

Das Trainerteam bedankt sich bei allen Eltern für das Engagement und den gelungenen Nachmittag/Abend.

In diesem Sinne allen „Frohe Weihnachten! (StB)



Sonntag, 09.12.2018, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz – unser letztes Punktspiel in diesem Jahr und gleichzeitig erstes Spiel der Rückrunde der Saison 2018/19. Angereist war heute die SG Eibau/Zittau. Der aufmerksame Fan wird jetzt sagen, dass wir gegen diese SG noch gar nicht gespielt haben. Stimmt! Das Spiel heute ist das Rückspiel, da das Hinspiel verlegt wurde. Ein wenig durcheinander, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass wir auch heute wieder als Sieger die Halle verlassen wollen. SG Eibau/Zittau, auch das wieder ein Gegner, der es uns ganz sicher schwer machen wird.

Unsere Bank war auch heute wieder bis zum letzten Platz besetzt.  Aber auch die Zittauer Bank war gut gefüllt. Also wird über die Konditionsschiene heute nicht viel möglich sein. Also konnte unsere Marschroute heute nur heißen: höchste Konzentration in Abwehr und Angriff, so wenig wie möglich technische Fehler und eine gute Chancenverwertung.

Pünktlich 14 Uhr war Anwurf. Und es ging auch zügig los. Das Tempo war von Beginn an recht hoch und wir konnten schon in der ersten Minute in Führung gehen. Den Gästen gelang zwar kurz darauf der Ausgleich, aber das war das erste und letzte Mal, das ihnen das heute gelang. Aufgrund der guten Besetzung beider Bänke konnte das recht hohe Tempo des Spieles beibehalten werden. Die Tore fielen fast im Minutentakt. Unsere Abwehr stand dabei sehr sicher und auch im Angriff wurde sauber und konzentriert gespielt. Aber die SG Eibau/Zittau spielte mit. Wir konnten uns einen kleinen 2…3 Tore-Vorsprung erarbeiten. Bis zur ca. 20. Minute hatten wir nur 2 Fehlwürfe! Eine super Leistung! Bis dahin…. Denn ab besagter 20. Minute brachen wir ein wenig ein. Uns unterliefen plötzlich zu viele einfache Fehler, unser Rückzugverhalten war zu langsam und unserer Fehlwurfquote wuchs wieder. Dem Gast gelang sogar in doppelter Unterzahl ein Tor. So gelangen uns in den letzten fünf Minuten 2, den Gästen dagegen 4 Tore. Mit einem 4-Tore-Vorsprung gingen wir dann in die Halbzeitpause.

Halbzeitpause: Die MV`s waren mit den ersten 20 Minuten sehr zufrieden. Es gab eigentlich nichts auszusetzen: stabile Abwehr, konzentriert und sauber gespielte Angriffe, eine super Chancenverwertung und eine gute Torhüterleistung. Ganz klar nicht zufriedenstellend die letzten Minuten der ersten Halbzeit. Es musste also in Halbzeit zwei ganz klar an den Leistungen bis zur ca. 20. Minute angeknüpft werden!

Halbzeit 2. Hier hatte ganz klar der Gast aus Eibau/Zittau den besseren Start. Gleich zwei Tore gelangen ihm nacheinander, bevor auch uns endlich in der 4. Minute wieder ein Tor gelang. Es gelang uns nur langsam wieder zu unseren Leistungen aus den ersten 20 Minuten zurückzufinden. Nach langen 10 Minuten kamen wir wieder so richtig ins Spiel und bauten unseren Vorsprung so nach und nach wieder aus. Keine Ahnung was unseren 20-minütigen „Blackout“ auslöste, aber Gott sei Dank besannen wir uns rechtzeitig auf das, was wir können. Und so konnten wir unser Ziel für den heutigen Tag erfüllen: Spielgewinn mit sieben Toren Vorsprung.

Fazit: 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Schnell, sichere Abwehr, hohe Chancenverwertung – eine saubere Teamleistung. Keinen Spieler könnte man heute hervorheben, da jeder ein gutes Spiel gemacht hat. Und was am Wichtigsten ist: wir haben als Team gespielt und gewonnen! Wir hatten heute eine Chancenverwertung von knapp 70%. Darauf kann man ganz sicher aufbauen. Und genau dort wollen wir auch nächstes Jahr weitermachen!

So gehen wir auf einem guten vierten Tabellenplatz in die Weihnachtspause.  Zeit um uns ein wenig zu erholen, um Kräfte zu sammeln.

Übrigens: Viribus unitis heißt: Mit vereinten Kräften. 😊

 

Wir wünschen an dieser Stelle allen ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

 

Es spielten: Stanley Nitzschner (2), Roberto Johne (6), Maximilian Krahl (5), Lucas Hommel (3), Eric Küster, Martin Kaspar (4), Karl Jung (4), Sebastian Weißbach (3), Sascha Schmidt, Oliver Grafe (3), Maurice Pascal Ludwig, Florian Drabant, Daniel Schwenke (8)

Im Tor: Alexander Roth



Mit einem klaren 43:18 (20:10)-Heimerfolg starten die HSV-er erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksligasaison 18/19.

Sicherlich stand diesmal für viele nur die Frage wie und vor allem in welcher Höhe der Spitzenreiter gegen den Tabellenletzten gewinnen würde. Das schien auch eine große Zahl des sonstigen Publikums davon abzuhalten, das Spiel persönlich zu besuchen. In der Adventszeit bestehen ja ohnehin auch viele andere Möglichkeiten der Betätigung. Immerhin hatten die Pulsnitzer denen freien Eintritt zugesagt, die mit Weihnachtsmannmütze erscheinen würden. All das führte aber zu spärlicherem Besuch als erhofft. Dennoch brannten die Männer von Michael Schwenke darauf, nicht nur ein gutes Spiel zu machen, sondern auch wieder etwas fürs Torverhältnis zu tun. Gegen zeitweilig etwas überfordert erscheinende Gäste war das dann auch keine zu große Aufgabe und das ließ dem Trainer auch noch viele Möglichkeiten des Probierens. Vor allem die jungen Spieler bekamen so ihre Einsatzzeiten, und die nutzten sie auch weidlich zur Freude der Fans. Viele Minuten lang standen die Youngsters mit nur einem Routinier auf der Platte und im Fokus. Ging es in der ersten Hälfte noch etwas zerfahren und ausgeglichener her, so waren sie in der zweiten kaum noch zu bremsen. Im Übereifer wurden sogar eine Menge guter Möglichkeiten liegen gelassen, so dass die Torquote auch gut und gern über 50 sein konnte. Das ist vielleicht das einzige Manko, denn in schwereren Spielen kann sich das schnell rächen und ins Gegenteil verkehren. Diesmal jedenfalls konnten sich alle über einen tollen Erfolg freuen und auf das letzte Spiel des Jahres am kommenden Sonntag hoffen. Auch der Trainer war im Wesentlichen einverstanden mit dem Ergebnis und damit, wie es dazu kam: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Gegen so einen Gegner könnte man nur verlieren, aber heute war das nicht der Fall. Der Sieg war von allen erwartet und es ging wohl nur um die Höhe. Das war eine Bürde, die gut abgetragen wurde. Anfangs, als Rietschen noch fit war, hatten wir einige Probleme, sind dann aber gut reingekommen. Die zweite Formation ist dann auch besser geworden und es wurde in ungewohnter Besetzung in der zweiten Halbzeit auch besser gespielt. Wir sind aber auch nie an unsere Grenzen gegangen und haben trotzdem einen hohen Sieg eingefahren. In Halbzeit zwei boten wir auch eine gute Torhüterleistung und die Tore waren am Ende gut verteilt. Es war ein lockerer Heimsieg vor dem wichtigen Derby mit Oberlichtenau, auf das sich alle freuen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass in der zweiten Hälfte die Vorgaben besser umgesetzt, weniger Fehler und mehr Tore gemacht wurden. Wir sind den Ansprüchen und Erwartungshaltungen gerecht geworden. Das war, denke ich, auch etwas fürs Publikum.“ Somit haben sich die Pulsnitzer gut für das Derby eingeworfen. Jetzt liegen die Erwartungen bei Fans und Publikum, die die Hallen füllen und rocken sollen. Die Teams werden das Ihrige dazu beitragen. Als endgültiger Jahresabschluss kann das nur noch ein weiteres großes Highlight sein. Gastgeber SGO wird dazu das nötige sicher beitragen. Für beide ist die bisherige Serie ohnehin schon eine recht erfolgreiche. Im Spiel gegen Rietschen lagen die Gastgeber erst einmal mit 0:2 hinten und hatten bis zur achten Minute arg zu kämpfen, ehe sie die Partie an sich reißen konnten. Dann aber wurde der erarbeitete Vorsprung sukzessive ausgebaut und dem Gast keine weitere Chance gelassen. Einige der jungen Spieler wie Felix Richter und Kenny Kasper kamen nach den anfänglichen Anlaufschwierigkeiten erst später richtig in Fahrt. Das war bei Marco Schulze und John Eppendorfer nie der Fall, die sofort ihre Routine ausspielten. Zudem wurde Marco Liese geschont, der eher einen der geruhsameren Nachmittage erleben durfte. Und Oliver Lüttke war wieder (auf der) Spitze, oft als einziger Älterer unter den Jungen Wilden.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms; Liese (1), Thomschke (3), Johne (5/1), Lüttke (6), Drabant (2), Eppendorfer (9/1), Schöne, Kasper (5), Küster, Schulze (8) und Richter (4).

Eberhard Neumann



NSG Dresden NordWest 2. – SG Pulsnitz/Oberlichtenau   22:35 (13:16)

Am 2. Adventswochenende stand das letzte Spiel des Jahres und gleichzeitig der Rückrundenstart für unsere MJC an. Der Gegner, aktueller Tabellenletzter, hat letzte Woche im Kellerduell gegen Weixdorf knapp den Kürzeren gezogen und damit den ersten Punktgewinn verpasst. Unsere Jungs, hier natürlich der klare Favorit, wollten spielerisch überzeugen und sollten auch was für das Torverhältnis tun, denn der ärgste Kontrahent Hartha, hat in diesem Punkt noch ganz leicht die Nase vorn. Das alles fand am Samstag in der „altehrwürdigen“ Lok-Sporthalle an der Weißeritz in Dresden statt. Leider mussten einige passen, so dass vom 15 Mann – Kader 11 Mann Richtung Landeshauptstadt aufbrachen.

Nach der schnellen 1:0 – Führung unserer Jungs ließ sich der Gastgeber nicht beirren,  suchte den eigenen Torerfolg und fand ihn auch. Der Grund war offensichtlich, die SG war in der Abwehr noch zu sorglos. Speziell die Dresdener Nr.15 setzte unserer Abwehr gehörig zu und war in dieser Phase nur schwer zustellen, was seine 12 Treffer im Spiel auch belegen. Selbst eine 4:2 – Führung der Gäste brachte denen nach 4 Minuten noch nicht die Sicherheit. Bei nur einem Fehlwurf im 1. Abschnitt spricht man gewöhnlich von einer perfekten Chancenverwertung, jedoch die Fehler lagen dann in den Ungenauigkeiten beim Zuspiel. Und so kam der Tabellenletzte nach 7 Minuten zur ersten Führung (5:4). Bei der erneuten Führung zum 9:8 gab es in der 12. Minute die SG – Auszeit, die auch etwas lauter ausfiel, quasi als Weckruf. Die Abwehr immer noch zu pomadig und zu langsam unterwegs, deshalb mussten Veränderungen her. In der Abwehr wurde umgestellt. Und so ganz langsam konnten unsere Jungs die Partie wieder an sich reißen. Signalwirkung vielleicht auch 1-2 gehaltene „Freie“ von N. Oswald. War es bis zur 23. Minute auch nur eine 1-Tore-Führung, konnte man in den 2 verbleibenden Minuten bis zur Pause noch zweimal nachlegen und ein 3 Tore-Plus in die Kabine retten. Bis dahin hatten es sich unsere Jungs ganz einfach selbst schwer gemacht.

Im 2. Durchgang wurde die Abwehrformation noch einmal umgestellt, um den Dresdenern weniger Räume bei ihren Angriffen anzubieten und mehr Ballgewinne in der eigenen Abwehr zu erzielen. Nachdem der Gastgeber gleich nach Wiederanpfiff mit dem 14:16 letztmalig auf 2 Tore verkürzen konnte, ging diese taktische Maßnahme voll auf. Immer öfter konnte die SG einen 3:0-Lauf einstreuen, so dass die Einheimischen nun Tribut zollen mussten. Über die Spielstände 16:23 (35.) / 19:27 (42.) kam es in der 47. Minute zum 21:32. Die Entscheidung war natürlich längst gefallen und der Endstand 22:35 zeugt von einem klaren Sieg, der aber schwerer als gedacht war. Betrachtet man die Anfangszielstellung muss man sagen, die spielerische Überzeugung kann man nicht zu 100% unterschreiben, die Verbesserung des Torverhältnisses schon.  

Diese 12:0 Punkte zum Jahreswechsel haben die Trainer nicht unbedingt erwartet. Sie zeigen aber die positive Entwicklung der Mannschaft. Auch die Verantwortlichen sehen das optimistisch. Deshalb kann und wird es jetzt nur eine Zielstellung geben und die lautet: KREISMEISTER 2019 im SK Elbe-Röder! Auf dieses Ziel (letztes Spiel am 05.05.19) wird die Mannschaft weiter gezielt hinarbeiten.

Auf Grund der Handball-WM der Männer geht es im neuen Jahr erst am 27.01. weiter. Dann aber gleich mit einem Kracher. Die SG, verlustpunktfreier Spitzenreiter, empfängt den Verfolger und Zweitplatzierten, SG Kurort Hartha. Ein Sieg unserer Jungs wäre da schon ein Meilenstein auf dem Weg zur Meisterschaft. Der Vorsprung würde dann 4 Punkte betragen und im direkten Vergleich hätte man Hartha auch 2x besiegt. Also dann, diesen Termin im neuen Jahr unbedingt jetzt schon vormerken! Die Mannschaft benötigt an diesem Tag die volle Unterstützung von der Tribüne. Anwurf ist 13.15 Uhr.

Die MJC wird in der kommenden Woche noch ihre Weihnachtsfeier „bestreiten“. Danach heißt es dann für alle Handballfreunde, Eltern, Fans und Sympathisanten: „Ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2019“, wünscht das gesamte Team der MJC. Wir sehen uns ……

(StB)

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

D. Glöß (10); T. Singer (13); J. Boden (1); P. Thomschke (2); M. Heinrich; P. Brückner (9); R. Schwann; K. Längert; S. Krüger,  Im Tor: N. Oswald; E. Häse


Dez 5

Sonntag, 02.12.2018, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz. Heimspiel der M2 des HSV 1923 Pulsnitz – Gegner: Lok Schleife. Heute heißt es Vollgas geben und der Lok den Dampf abschalten, denn Bis repetita non placent (Wiederholungen gefallen nicht!). Nach drei sieglosen Spielen hintereinander wollten wir mal wieder einen Sieg. Um darauf gut vorbereitet zu sein, war die Pulsnitzer Bank bis zum letzten Platz besetzt. Mit wieviel Dampf wird die Lok aus Schleife kommen? Sie kam mit gerade mal 9 Leuten. Aber das sagt sicher nichts über die zu erwartende Leistung aus. Klar könnten wir so über die Schiene „Kondition“ punkten, aber wird das HSV-Team miteinander eine harmonische Einheit sein? Die letzten Trainingseinheiten waren, bedingt durch Krankheit und Schichtarbeit, dünn besetzt. Das ist natürlich nicht sehr förderlich, um ein perfektes Zusammenspiel zu trainieren. Aber wir wollen heute auf jeden Fall die zwei Punkte hier in Pulsnitz behalten. Dementsprechend war auch die Ansage der MV`s vor dem Spiel. Klares, strukturiertes Spiel, sichere Zuspiele und eine hohe Chancenverwertung.

Pünktlich 14 Uhr ging`s los. Es ging los…. Genau das, was der Trainer vor dem Spiel gesagt hatte, wurde konsequent vermieden. Das Spiel war hektisch, viele Unkonzentriertheiten führten zu sinnlosen Ballverlusten und, naja, wie schon so oft – die Chancenverwertung. Aber auch die Lok agierte ähnlich. Das war sicher der auch der Grund, weswegen der Lok-Trainer in der 11. Minute seine erste Auszeit nahm. Das stand es gerade mal 2:1.

Die Pulsnitzer MV`s erinnerten an die Worte vor dem Spiel. Es musste konzentrierter gespielt werden, die Abwehr musste mehr miteinander kommunizieren und die Bälle mussten ins gegnerische Tor! 12 oder 13 Fehlwürfe in den ersten 11 Minuten. Das kann nicht funktionieren! Die Abwehr wurde auf eine 5:1-Abwehr umgestellt, was sich dann auch nach ein paar Minuten als eine sehr gute Entscheidung zeigte. Lagen die Schleifer in der 16. Minute noch mit 4:3 vorn, konnten wir ab ca. der 18. Minuten fast im Minutentakt einnetzen und uns so einen 6-Tore-Vorsprung erarbeiten.  So zeigte die Anzeigetafel nach 30 Minuten einen Stand von 13:7 an.

Was die Trainer in der Halbzeitpause zu sagen hatten, war ganz klar. Es musste weiter konzentriert gespielt werden, die Würfe aufs gegnerische Tor mussten auch dort landen. So wie ab der 18. Minute der ersten Halbzeit, da gab es nur 2…3 Fehlwürfe.

Start in die zweite Halbzeit. Die Lok hatte die Pause genutzt und ordentlich Dampf und hielten ordentlich dagegen. Es gelang uns nicht, uns weiter abzusetzen. Die Tore fielen abwechselnd. Wir hatten wenig Fehlwürfe, was aber daran lag, dass wir viel weniger dazu kamen, auf das Lok-Tor zu werfen. Die Lok stand in der Abwehr fest. Aber auch unsere Abwehr stand. In der 45. Minute dann die rote Karte für Schleife, eine Minute später rot für den HSV. Und dann begann das Spiel wieder so zu werden, wie in den ersten Minuten: hektisch. Da kamen die Pässe nicht an, wurde überhastet abgeschlossen. So gelang es Lok Schleife sogar noch den Abstand auf 3 Tore zu verkürzen. In der 54. Minute nahm unser Trainer noch eine Auszeit. Und was er da zu sagen hatte, konnte man sicher auf der Tribüne hören. Wollten wir den Sieg in den letzten Minuten aus den Händen geben? Eigentlich nicht! Das Spiel wurde wieder etwas ruhiger, aber die zweite Halbzeit gewannen trotzdem die Gäste mit 15:14. Am Ende reichte es uns aber für einen Sieg. 27:22. Aber den „Freudentanz“ nach dem Spielende ließen wir heute weg.

Unser bester Mann auf der Platte war heute sicher Alex im Tor. Er hat uns mit einer Vielzahl an Paraden im Spiel gehalten. Ja, war sonst die Chancenverwertung unser größtes Manko, so war es heute die „Feinabstimmung“ zwischen den Spielern.

Weiter geht es am 09.12.18. Heimspiel gegen die SG Eibau/Zittau. Und diese SG liegt nur 2 Punkte hinter uns!!!!

Es spielten: Stanley Nitzschner (1), Martin Kaspar (3), Maximilian Krahl (2), Sebastian Weißbach (2), Eric Küster (4), Lucas Hommel (3), Roberto Johne (2), Oliver Grafe (4), Sascha Schmidt, Maurice Pascal Ludwig, Daniel Schwenke (1), Karl Jung (5), Florian Drabant

Im Tor: Alexander Roth



Die Pulsnitzer Männer können im Heimspiel gegen Schleife mit 30:25 (17:11) klar siegen, aber dabei wenig überzeugen.

Die Gastgeber hatten sich für dieses nächste Spitzenspiel nach der Bernstadtpartie wieder viel vorgenommen und standen unter hohem Erwartungsdruck. Doch für ein Top-Spiel fehlten am Sonntag sehr viele Dinge. Da war vor allem die Resonanz auf den Rängen, die zu wünschen übrig ließ. Vom Gegner gar war im Gegensatz zum letzten Match nur eine recht kleine und ruhige Abordnung zugegen. Selbst auf der Platte konnten die Schleifer kein einem Spitzenspiel adäquates Aufgebot aufweisen. So mussten wegen Spielermangel sogar fünf schon im Vorspiel eingesetzte Akteure abermals voll einsatzbereit sein. Und schon in diesem konnten sich die jungen Lok-Spieler kaum Selbstvertrauen holen. Gegen die Pulsnitzer Zweite wurde klar mit 27:22 verloren und dabei mussten sie sich bereits voll auspowern. Selbst Routinier Ronny Gurlit musste wieder einmal auflaufen, um die in der ersten angestammten Richard Masula, Marcel und Steven Becker – zu dritt 21 Tore – zu unterstützen. Die Vorlage schienen die Gastgeber gut nutzen zu wollen und zu können. Ständig wurde vorgelegt und der Vorsprung ausgebaut. Doch viele eigene Ungereimtheiten verhinderten ein deutlicheres Absetzen. So wurden durch Fehler und Überhast viele Ballverluste verzeichnet, die die Gäste jeweils clever zur Korrektur nutzten. Schon nach 18 Minuten wurden sie weiter dezimiert durch eine dritte Zeitstrafe. Erst nach der 23. Minute nach dem 13:10 setzten sich die Gastgeber deutlicher ab. Sechs Tore Differenz waren es da und zur Pause auch nicht mehr. Nach dem Wechsel sollte es besser werden, doch auch zwischenzeitliche acht Tore plus wurden mehrfach aufgebrauch. Und mit ihrem tollen kämpferischen Einsatz erzielten die Lok-Spieler letztlich noch ein sehr achtbares Ergebnis, vor allem auch dank der Treffsicherheit von Marcel Becker (10 Tore). HSV-Coach Michael Schwenke wusste nachher auch nicht so richtig, wie er diesen Fünf-Tore-Sieg einschätzen sollte: „Grundsätzlich bin ich zufrieden, dass wir die Punkte geholt haben. Die waren im Spitzenspiel auch in keiner Minute in Gefahr. Die ersten 15 Minuten haben wir gut gespielt. Aber die begrenzten Möglichkeiten des Gegners haben wir nie richtig genutzt. Wir haben den nicht wie gewollt ausgespielt und spielten selbst nicht mit 100 Prozent. Vielleicht haben das einige zu leicht genommen. Vor allem die zweite Welle haben wir erst spät hinbekommen. Dass die nötige Einstellung nicht da war, musste nicht sein. In der Hinrunde sind wir jetzt zu Hause ungeschlagen. Das war noch das Beste. Die Partie wurde unspektakulär runtergespielt, aber gewiss nicht schön anzusehen. Da wurde auch zu wenig fürs Torverhältnis getan. Das kann sich im Rückspiel für uns noch negativ auswirken. Das Spitzenspiel hat jedenfalls nicht gehalten, was es versprochen hat.“ Schwenke konnte zumindest froh sein, dass einige seiner Akteure aus der Gesamtleistung etwas herausragten. So lobte er Marco Schulze, der „gut am Kreis arbeitete und in der Abwehr ackerte. Franz Johne und Felix Richter bis zu seiner dummen roten Karte machten ihre Sache auch ordentlich. Vorgezogen war auch Oliver Lüttke wieder eine gute Spitze und Kevin Hoppe bot im Tor wieder mal eines seiner besseren Spiele.“ Das war’s dann auch fast an Positivem. Eins jedoch hatte Seltenheitswert: Alle Feldspieler waren am Torereigen beteiligt. Mit angezogener Handbremse allerdings können andere Spiele schnell auch vergeigt werden. Diesmal reichte es. Aber laut Schwenke bleibt weiterhin noch sehr viel Arbeit. Das erste Rückrundenspiel am kommenden Wochenende ist gleich wieder ein Heimspiel und das sollte gegen Rietschen II weniger Bauchschmerzen bereiten. Ein richtiger Hammer wird dann noch das heimische Auswärtsspiel eine Woche später gegen Oberlichtenau.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Weißenfeld; Liese (2), Thomschke (1), Johne (3), Lüttke (3), Eppendorfer (3), Schöne (4), Kasper (2), Küster (1), Schulze (7) und Richter (3).

Eberhard Neumann



TSV 1862 Radeburg – SG Pulsnitz/Oberlichtenau  19:27 (11:13)

Einen Tag vor dem ersten Advent reiste die SG zum vorletzten Spiel des Jahres 2018 in die Karnevalshochburg Radeburg. Karnevalistische Züge sollte dieser Ausflug natürlich nicht haben, wollte man weitere 2 Punkte mit in die Pfefferkuchenstadt nehmen, mussten Konzentration, Wille und Ernsthaftigkeit der unbedingte Partner bei dieser Aufgabe sein. Schließlich wartete in der Paul – Tiedemann – Sporthalle der Drittplatzierte, deren Zielstellung mit Sicherheit ebenfalls ein Sieg über den Tabellenführer sein würde.

Nachdem das Glatteis auf den Straßen gebannt war, machten sich 12 Mann auf den Weg nach „Rabu, Rabu“.

Nach mäßiger Erwärmung ging es dann auch pünktlich mit der 1:0 – Führung der Hausherren los. Es war die erste und letzte Führung, obwohl es bis zum 5:5 (9. Minute) eine sehr ausgeglichene Partie war. Unsere Jungs bekamen in dieser Phase gleich zu spüren, dass man in der Abwehr arbeiten und präsent sein muss. Danach folgte ein 4:0-Lauf zum 5:9, welcher der SG ein wenig Luft verschaffte. Immer wieder wurden die Kombinationen gespielt, die Radeburg in der Abwehr vor Probleme stellte. Dieser 4 – ja sogar 5 – Tore – Vorsprung hielt bis zur 20. Minute. Dann gab es einen leichten Bruch im SG – Spiel, Chancen wurden vergeben (inklusive einem Siebenmeter), die Abwehr hatte nicht mehr so den Zugriff und die Gastgeber konnten mit 3 Toren in Folge wieder Schlagdistanz herstellen. So ging es mit einem (nur) 2 – Tore – Plus in die Kabinen.

Es war die klare Ansage, dass man im 2. Durchgang wieder mehr beißen muss, vorn wie hinten. Der „Brüller“ der Mannschaft vor Beginn der 2. Halbzeit verdeutlichte auch diese Zielstellung.

Der Gegner hatte Anwurf zur 2. Hälfte und die Gefahr des Anschlusstreffers bestand. Dieser Angriff wurde abgewehrt und im Gegenzug das 11:14 erzielt. Eine ganz wichtige Phase im Spiel. Denn nach dem 12:14 konnte wieder 4 Tore ohne Gegentreffer vorgelegt werden. Damit stand es 12:18 nach 32 Minuten. Der „Biss“ war zurückgekehrt. In der Abwehr zwang man den Gegner immer öfter ins Zeitspiel. Und vorn griffen immer wieder die Spielzüge. Auf die Reaktion der Radeburger hatte man immer eine Antwort parat. Es wurden mehr Chancen erarbeitet, obwohl die Chancenverwertung gegenüber des 1. Abschnittes 10% nach unten ging. So hielt der 6-Tore-Vorsprung bis zur 40. Minute. Die Gastgeber merkten, dass heute gegen den Tabellenführer nichts mehr zu holen war. Diese erhöhten in den letzten Minuten nochmal auf 8 Tore. Und so gab es nach 50 Minuten, in einem fairen Spiel, den verdienten 19:27 – Sieg unserer Jungs und die Herbstmeisterschaft! Eine starke Mannschaftsleistung haben die mitgereisten Fans gesehen. Danach hallte der „Auswärtssieg“ durch die Halle.  

Zum letzten Punktspiel des Jahres und gleichzeitig Auftakt der Rückrunde geht es am kommenden Samstag in die altehrwürdige Lok-Sporthalle am Emerich – Ambros – Ufer nach Dresden. Mit Ehrfurcht werden unsere Jungs die „heiligen Hallen“ aber nicht betreten. Schließlich will man verlustpunktfrei ins neue Jahr starten. Um 11 Uhr ist Anwurf gegen die NSG Dresden Nordwest II. Die Mannschaft hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung. (StB)

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

K. Nowotnick (3); D. Glöß (2); T. Singer (17); J. Boden (1); E. Neumann; P. Thomschke (1); M. Heinrich; P. Brückner (3); Chr. Wendt; R. Schwann; K. Längert, Im Tor: N. Oswald



Die drei aufeinanderer folgenden 3 Heimspieltage wollen wir möglichst verlustpunktfrei bleiben um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

Diesmal trafen wir auf bekannte Gegner und konnten uns schon darauf einstellen.

Pünktlich 9 Uhr starteten wir den Spieltag gegen die NSG Dresden Nordwest. Dies war die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren. Dies lag an der guten Deckungsarbeit und einem sehr guten Torhüter. Also mussten wir im Angriff variabler sein und unsere Chancen nutzen.

Das Spiel startete auch wie erwartet. Unsere Abwehr stand hervorragend und kassierte bis zur Pause gerade mal 4 Gegentore Im Angriff lief es nicht ganz wie erwartet, aber mit 6 Toren in Halbzeit 1 starteten wir mit einer Führung in die zweite Hälfte. Da klappte es immer besser und die Angriffe wurden auch öfter mit Torerfolgen belohnt. Die Abwehr stand weiter hervorragend und lies nur 3 Gegentore zu. Bei 9 eigenen Toren konnte das Spiel deutlich mit 15:7 gewonnen werden.

Das zweite Spiel erfolgte gegen Ruppendorf. Da wir das erste Aufeinandertreffen schon deutlich gewonnen hatten wollten wir auch diesmal 2 Punkt mitnehmen.

Das Spiel lief wie erwartet. Was uns schon etwas beschäftigte war der Angriff der Ruppendorfer. Dieser erfolgte nicht positionsbezogen sondern mit extrem vielen Wechsel, ähnlich einem Spiel der E-Jugend. Damit hatten die Jungs anfangs schon einige Probleme. Diese konnten wir aber immer im Angriff kompensieren. Nachdem wir die Jungs angewiesen haben, permanent die Gegner anzusagen und ordentlich zu übergeben, klappte es auch in der Deckung. Im Angriff wurden zwar deutlich zu viele Möglichkeiten durch Fehlwürfe liegengelassen, aber über den Halbzeitstand von 13:7 konnte das Spiel mit 21:15 gewonnen werden.

So können wir auf aussichtreicher Position den Jahreswechsel erleben. Wir stehend derzeit auf Platz 3 hinter Dippoldiswalde und Hartha, wobei beide 2 Spiele mehr als wir absolviert haben.

Weiter geht es wieder in Pulsnitz erst am 26.01.2019 gegen Coswig (10 Uhr) und Niederau (13:45 Uhr). Dabei hoffen wir wieder auf zahlreich Unterstützung, um wiederum 4 Punkte einzufahren.

TP