Mit einer aufs Äußerste desolaten Auswärtspartie verlieren die HSV-Männer in Großenhain mit 32:20 (12:10) klar und verdient.

1.April – eigentlich ein Tag wie jeder andere. Aber diesmal kamen sich die wenigen treuen, nach Großenhain mitgekommenen Fans doch ziemlich veräppelt vor. Einer von denen, den viele auch so nennen, war vor Frust schon lange vor dem Abpfiff verschwunden. Es war zeitweise auch sehr frustrierend, wie sich die Männer von und um Michael Schwenke präsentierten. Dabei war der Auftakt nicht so schlecht. Der Gastgeber trat mit nur einem Wechselspieler an und schien so überrennbar zu sein. Doch am Ende war das Gegenteil der Fall, denn schnell wurde klar, dass hier gegen mehr in einer gut gefüllten Halle zu kämpfen war. Treffende Worte zum Desaster fand Schwenke gleich nach dem Spiel: „Wir spielten heute planlos, verängstigt und einfach schlecht und auch mit wenig Glück. Frühzeitig verloren wir unseren besten Abwehrspieler. Rot war da total übertrieben. Auch unsere Kreisanspiele kamen nie an, weil sie vorher weggepfiffen wurden. Mit der Schiri-Leistung bin ich total unzufrieden. Das alles hat uns völlig runter gezogen. Dabei konnte ich mit unserer ersten Hälfte noch zufrieden sein, denn da war alles offen. Wir hatten uns auf 10:10 heran gekämpft und dann dummerweise vor dem Wechsel noch zwei unnötige Tore hingenommen. In der zweiten Hälfte wollten wir das Spiel durch Tempo entscheiden, was in die Hosen ging. Fast jeder Gegenangriff war ein Tor, während bei uns die Präzision fehlte. So kann man nicht gewinnen. Einzig die jungen Spieler wie Kuban und Kasper brachten eine ordentliche Leistung auf die Platte, auch wenn ihnen manchmal noch etwas der Mut fehlt. Unser Ziel ist es jetzt, die Saison so gut wie möglich runter zu spielen.“ Eigentlich gibt es dem nicht viel hinzuzufügen, weil die Aussagen voll den Kern der Sache, die Eindrücke der Betrachter und die allgemeinen Emotionen treffen. Doch so einfach abzutun ist es eben nicht. Immerhin standen beide Teams vor einem Abstiegsspiel. Da kann jeder erwarten, das mit einer Leidenschaft gekämpft und gespielt wird, die dann auch zu Niederlagen führen kann. Bis zur zwölften Minute war schon der Siegeswille zu erkennen. Das Rot für Tobias Liebschner zog alle mächtig runter und schien das Team zu blockieren. Doch ehrlich gesehen, war schon bis dahin im Angriff so etwas wie tote Hose zu verzeichnen. Bis dahin wurden klarste Chancen weggeworfen. Da wurden drei Fehlabspiele in Kontern produziert, da wurden drei total freie Würfe auf Torwart und Latte gezimmert, da hielt Kevin Hoppe einen Strafwurf – was wollten die Pulsnitzer eigentlich mehr? Anstatt 4:8 stand es so nur 4:2 und die Luft schien ganz raus zu sein. Auch in der Folgezeit gelang wenig, auch wenn das Spiel noch offen gehalten wurde. Über den zweiten Abschnitt lohnt es nicht zu berichten, denn wieder wurden nur zehn Treffer markiert, ein Manko der gesamten Saison. Der Gegner, der dann eigentlich konditionell an die Wand gespielt werden sollte, machte seinerseits immerhin 20. Das Fehlen in einem so wichtigen Spiel von Leuten wie Schulze oder Schäfer war zwar Schwächung genug, aber die Gastgeber machten viel mehr aus noch größerer Personalmisere. So verloren sie durch Verletzung einen Spieler und waren so nur noch zu sechst. Dann erschien plötzlich noch ein weiterer Akteur, was jedoch nie Spiel entscheidend war. So wird der Gang in die Bezirksliga immer wahrscheinlicher.

Im kommenden Spiel gegen Sagar wird eine Reaktion des Teams und ein Auftreten als solches erwartet, auch wenn Platz zehn nun unerreichbar ist.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Weißenfeld; Kasper (1), Gneuß, Mager (5), Lüttke (3), Kuban (3), Eppendorfer (5/2), Schöne, Liebschner, M. Scholze, D. Schwenke (1).

Eberhard Neumann



 SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. – LHV Hoyerswerda2.  21:30 (11:17)

 

Nun war er bereits wieder ran, der letzte Spieltag in der OSL bei der MJC. Unsere Jungs empfingen dazu die Zweite vom LHV Hoyerswerda. Die SG auf Platz 5 liegend, ohne Chance auf Verbesserung, wollte gegen den feststehenden Bronzemedaillen-Gewinner noch einmal zeigen, dass sie es besser können, als es die letzten Ergebnisse belegten.

Die SG-Bank hatte keine Ausfälle zu beklagen, so dass alle 12 Mann die Partie  aufnehmen konnten. Die Gäste für ihre flinke Spielweise bekannt, begannen fast überfallartig das Match. Jedoch vorerst ohne Erfolg, denn der 1. Treffer blieb unseren Jungs vorbehalten. Aber die Zusestädter glichen aus und übernahmen anschließend die Führung, die sie auch nicht mehr hergeben sollten. Bereits in dieser Phase ließen unsere Jungs einige Chancen liegen, was der Tabellendritte zur 5:1- Führung nutzte. Deshalb auch die Auszeit des Gastgebers in der 6. Minute. Zu rechtslastig war das Spiel der SG und die Trefferquote musste verbessert werden. Die Abwehr stand so schlecht nicht, was auch dem Torhüter im ersten Abschnitt ermöglichte, 10 Würfe zu parieren. So blieb der 4-Tore-Vorsprung der Gäste bis zum 11:15 kurz vor der Pause konstant (4:8 / 8:12 / 10:14).

In der Schlussminute konnte der LHV nochmal nachlegen und unsere Jungs kassierten noch zwei unnötige Tore.

Dieser Rückstand war schon eine Bürde für den 2. Durchgang. Aber man wollte einfach weiter machen, sich auf die eigenen Stärken besinnen und weniger auf das Resultat schauen.

Der Favorit aus Hoyerswerda überraschte nach 10 Minuten kurzzeitig mit Manndeckung und konnte sich bis auf 14:24 absetzen. Unsere Jungs hatten nach wie vor mit der Chancenverwertung zu kämpfen. Aber die kämpferische Einstellung der SG stimmte und dies wurde dann auch zwischenzeitlich belohnt. Bis zum 21:26 kämpften sie sich heran, was zu diesem Zeitpunkt eine 1-Tore-Führung in Halbzeit 2 bedeutete. Dies hatte natürlich „Körner“ gekostet und bis zum Schlusspfiff mussten sie den Gegner noch einmal bis zum Endresultat von 21:30 ziehen lassen.

Das Wort Enttäuschung war heute fehl am Platz. Die Jungs haben sich wacker geschlagen und konnten das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen.

Eine Saison der kleinen Schritte mit leichter positiver Entwicklung, aber dann auch wieder mit Rückschlägen, ist nun mit Platz 5 beendet. Die Jungs haben sich bemüht, konnten aber oft die guten Trainingsleistungen im Spiel nicht abrufen. Mehr war leider aus diesen und anderen Gründen nicht möglich. Ganz wichtig jedoch, es hat sich eine Mannschaft, ein Team gefunden. Jetzt liegt der Fokus auf der Frankreich-Fahrt, die über die Oster-Feiertage alle Handball-Verrückten wieder in Atem halten wird. Viel Spaß und Durchhaltevermögen allen Teilnehmern bei unseren französischen Handballfreunden, sowie bei der 22-stündigen Busfahrt.

Im Mai (20./21.05.) findet dann noch der Rausschmeiser der Saison statt, die Spartakiade.

Mannschaft und Trainer möchten sich auch bei den Eltern bedanken, die bereit waren uns bei den Auswärtsfahrten zu begleiten und auch sonst Unterstützung gegeben haben. 

In der neuen Saison wird es wieder eine neu formierte MJC geben, da einige Spieler die Mannschaft in Richtung B-Jugend verlassen müssen.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

  1. Gebler (1); M. Zschiedrich (6); N. Voigt; F. Eichner (5); D. Glöß; T. Richter (4); J. Boden; N. Schöne; T. Hohmann (4); T. Frenzel (1); R. Schwan


Samstag, 01.04.2017, 15:15 Uhr, Sporthalle Pulsnitz: die B-Jugend der SG Pulsnitz/Oberlichtenau empfängt den Tabellendritten BSV Görlitz. Ziel für die SG sollte sicherlich sein, das Gesicht zu wahren und ein ordentliches Spiel abzuliefern und den Görlitzern keinen zu hohen Sieg zu ermöglichen. Zur Verstärkung hatte man sich Florian Drabant und Colin Herms geholt, musste aber leider auf den gesperrten Franz Johne verzichten.

Pünktlich eröffneten die Schiedsrichter das Spiel. Die beiden Teams tasteten sich kurz ab und dann ging es auch schon zur Sache. Lange Zeit war es ein recht ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften lagen gleichauf. Mitte der ersten Halbzeit brach dann die Leistung der Jungs der SG ein und Görlitz konnte das Spiel mehr und mehr bestimmen. Schuld war die miese Abwehr der SG, die es den Görlitzern ermöglichte, recht einfach zum Torerfolg zu kommen. So ging man bei einem Stand von 12:16 in die Halbzeitpause. Einige Spieler und auch Zuschauer ließen die Köpfe schon ein wenig hängen. „Das wird die nächste Klatsche“- war bei den Zuschauer zu hören….

Die MV`s hatten in der Kabine so einiges zu besprechen, allem voran die desolate Abwehrleistung. Aber aufgeben ist nicht auch wenn ein 4-Tore-Rückstand gegen Görlitz schon eine recht große Aufgabe sein sollte. Zumal auch der mitgereiste Fanblock der Görlitzer recht aktiv war.

Nach dem Wiederanpfiff durch die Schiedsrichter hatte man das Gefühl, dass die Jungs der SG hier noch etwas tun wollten. Und sie taten etwas: sie packten in der Abwehr beherzter zu und setzten im Angriff ihre Chancen auch in Tore um. So kämpfte man sich wieder heran und ging sogar in Führung. Die Görlitzer schienen total überrascht und hatten erst einmal nicht viel dagegen zu setzen. Mehr und mehr gelang den Spielern der SG. Ihren 3…4 Tore-Vorsprung wollten sie nun nicht mehr hergeben. Sie hatten richtig Spaß am Spiel und der Kampfgeist war geweckt. Dies ließ man sich auch nicht nehmen, als erst Colin Herms und kurze Zeit später auch noch Florian Drabant mit sehr fragwürdigen roten Karten von der Platte mussten. Es wurde um jeden Ball gekämpft und so manche Aktion, die man schon als verloren glaubte, konnte doch noch mit einem Treffer beendet werden. Der SG-Fanblock war nun schon aufgestanden und feuerte die Jungs nochmal richtig an. Der Gäste-Fanblock hingegen wurde immer ruhiger und schüttelte nur noch den Kopf. Damit hätte wohl niemand gerechnet. Und so hieß es am Ende 29:26 für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau.

Ein hochverdienter Sieg, der für die verbleibenden Spiele Hoffnung machen sollte.

Es spielten: Maurice Pascal Ludwig, Maximilian Krahl, Oliver Grafe, Max Ziesche, Stefan Lembke, David Moschke, Collin Wagner, Adrian Konrad, Florian Drabant, Colin Herms

Im Tor: Justin Fichte



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf  19:24  (10:08)

 

Die Folge nach dem Spielausfall gegen Zittau vor 14 Tagen, welches mit 2:0 Punkten für die SG gewertet wurde, war eine längere Spielpause von 3 Wochen, die bekanntlich nicht so gut tut. Nun ging es gegen den Tabellenzweiten aus Neugersdorf. Die SG, auf Tabellenplatz 6 liegend, musste die Favoritenrolle damit ins Oberland abgeben. Der Gast hat noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel und sollte alles daran setzen, dass Spiel erfolgreich zu gestalten.

Die Zuschauer hatten teilweise noch gar nicht richtig Platz genommen, da gab es zum Erstaunen aller nach 30 Sekunden (!) schon eine 2-Minuten-Strafe für M.-P. Ludwig. So ging es gleich zu Beginn in Unterzahl, mit der Gäste-Führung, weiter. Aber unsere Jungs blieben dran und glichen aus. Beim Stand von 2:2 hielt F. Drabant 3 Bälle hintereinander, was seine Vorderleute zum Anlass nahmen erstmals in Führung zu gehen. Es war eine sehr umkämpfte Partie auf Augenhöhe. In der 14. Minute, beim Stand von 5:4 für die SG, musste M.-P. Ludwig das zweite Mal für 2 Minuten auf die Bank. Auf Grund dieser zeitigen Zeitstrafen hatte man berechtigte Zweifel, ob er das Spiel überhaupt beendet. Dies vorweg er hat. In dieser Phase der Begegnung war es meist so, die SG legte vor und die Oberländer glichen aus. Beim Stand von 7:6 konnten sich unsere Jungs das erste Mal mit 2 Toren absetzen. Die Gäste bekamen dabei F. Johne, mit insgesamt 9 Treffern im Spiel, nicht so recht in den Griff. Die Bank der Neugersdorfer merkte, dass sie etwas tun müssen und nahmen die Auszeit in Minute 22. Aber der 2-Tore-Vorsprung hielt bis zur Pause, auch weil der Strafwurf Sekunden vor dem Ende durch F. Drabant gehalten wurde, als die Uhr herunter gelaufen war. Spannung für den 2. Durchgang war dadurch prognostiziert.

Gleich nach Wiederanpfiff konnte sich der SG-Torwart, der im wahren Handballerleben ein Feldspieler ist, wieder auszeichnen, indem er den zweiten von drei gehaltenen Strafwürfen parierte. Leider kam der Abpraller zurück zum Gegner, der im Nachschuss verwandelte. Der Tabellenzweite konnte, in der Anfangsphase des letzten Spielabschnittes, mit einem 4:0-Lauf die Führung der SG in eine eigene 2-Tore-Führung drehen. Circa 5 Minuten dauerte es, bis unsere Jungs den ersten Treffer nach der Pause erzielten. In der 32. Minute dann folgerichtig die Auszeit der SG, beim Stand von 11:13. Nun wurde gegen F. Johne eine Einzel-Manndeckung gespielt. Diese wurde jedoch taktisch gut gelöst, so dass er trotzdem noch zu wichtigen Toren kam. Mit dem 15:15 war dann nochmal der Ausgleich hergestellt und das in Unterzahl. Aber postwendend ging Neugersdorf wieder in Führung und der Gastgeber hatte zusehends Mühe dran zu bleiben. Die Partie wurde hektischer. Nicht zuletzt, weil auch das Radeberger – Schiedsrichtergespann mit nicht schlüssigen Entscheidungen für Betrachter und Spieler die Lunte dafür etwas gelegt hatte. Kurz vor Schluss erhielt F. Johne, wegen einer verbalen Unsportlichkeit, noch die blaue Karte. Dies tut besonders weh, zieht es doch eine Sperre nach sich. Unter Umständen ist die Saison damit für ihn beendet. Unverständlich und wohl auch unsportlich, das Applaudieren dafür auf der Neugersdorfer Bank, inklusive Trainer. In dieser Unterzahl legte der Gast noch einmal nach und konnte sich auf 5 Tore absetzen. Dem Spielverlauf nach, ist diese Niederlage leider zu hoch ausgefallen. Aber in der SG – Trefferquote von 50% sind sicher auch Ursachen zu suchen.

  

Die SG hängt im Mittelfeld fest und wird dieses auch nicht mehr verlassen (maximal wäre noch Platz 5 drin, aber ob das noch realistisch ist?). Die Medaillen sind vergeben, ohne unsere Jungs. Ein „jetzt erst recht“ können sie aber bereits nächste Woche unter Beweis stellen, denn da kommt der Tabellendritte, BSV Görlitz, nach Pulsnitz. Anwurf ist am 01.04. um 15.15 Uhr. Und das ist kein Aprilscherz ……..

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

M.-P. Ludwig (5); O. Grafe; M. Krahl (4); D. Moschke; F. Johne (9/3); M. Ziesche (1); A. Konrad; C. Wagner; J. Fritsche; J. Richter; F. Thieme

im Tor: F. Drabant



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf  25:10  (10:04)

 

Nun stand das letzte Spiel der „englischen Woche“ an. Hatte man vor Wochenfrist in Bad Muskau einen Kantersieg eingefahren (34:5), so gab es am letzten Mittwoch im Nachholespiel gegen Radeberg auswärts einen 25:20 Erfolg. Damit hatte man auch die unnötige und einzige Niederlage gegen Zittau aus den Köpfen. Nun aber kam der 4. der Ostsachsenliga in die SH Pulsnitz und die Mädels der SG mussten auch die besiegen, um in Sachen Ostsachsen-Meisterschaft auf Kurs zu bleiben. Keine einfache Aufgabe.

Aber die SG-Mädels ließen vom Anpfiff weg, keine Zweifel daran wer hier als Sieger von der Platte gehen sollte. So markierte T. Schimang das erste Tor, ihrer insgesamt 7 Treffer, zum 1:0. Beiden Teams unterliefen in der Folgezeit eine Reihe von Fehlern, so dass es nach 5 Minuten erst 2:0 stand. Dem Gastgeber gelang es dann aber den Spielfaden wieder aufzunehmen und er erhöhte auf 4:0. Nach 8 Minuten dann die erste Auszeit der Gäste, da nach diesem Fehlstart Redebedarf bestand. Anschließend passierte 5 Minuten auf dem Spielfeld nicht viel. Es dauerte bis zur 13. Minute ehe die SG auf 5:0 erhöhte. Die Torfrau, L. Bramborg, konnte in der Anfangsviertelstunde ihren Kasten sauber halten. Erst dann gelang den Oberländern der erste Treffer. Außerdem bot sie eine bemerkenswerte Vorstellung mit insgesamt 31 gehaltenen Bällen im Spiel, davon 3 Siebenmeter (=75%!). Zugegeben waren nicht alle Würfe platziert und somit haltbar. Aber das zeugt auch von einer guten Abwehrarbeit der Vorderleute. Trotz klarer Führung nutzten unsere Mädchen  eine Reihe von Chancen nicht. 13 Fehlwürfe in Durchgang eins ergeben eine Trefferquote von gerade mal 43%. Das war sicher auch Thema bei der SG – Auszeit nach 17 Minuten beim Stand von 6:2. Danach konnte der Tabellenführer mit einem 3:0-Lauf weiter enteilen und einen 6-Tore-Vorsprung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Anpfiff zu 2. Halbzeit konnte L. Bramborg gleich den ersten Angriff der Neugersdorferinnen zunichte machen. Im Umkehrschluss gelang im Angriff jetzt mehr, was auch die Trefferquote wesentlich verbesserte und mit einem 6:1 setzte sich der Gastgeber auf 16:5 ab. I. Maschke erwies sich im 2. Abschnitt dabei als sichere 7m-Schützin. Im Gäste – Spiel fehlten oft die Anspielstationen, was dann Schrittfehler und Doppeldribblings zur Folge hatte. Dies und natürlich der Spielstand veranlasste die Bank von Neugersdorf zur nächsten Auszeit nach 32. Minuten. Besserung, aus Sicht der Gäste, brachte diese jedoch nicht. Unsere Mädchen konnten immer wieder Bälle abfangen und im Konter einnetzen. Das Spiel war längst entschieden und über die Spielstände 19:6 / 22:8 ging es zum Endergebnis von 25:10. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung feierte die SG ihren dritten Sieg innerhalb einer Woche. Das gebührt Anerkennung an Mannschaft und Trainer.

Nun hat die SG nur noch ein Spiel und das findet am 08.04., um 10 Uhr in der SH Schützenplan in Bautzen, gegen den LV Rot-Weiss 90 statt, der momentan noch Platz 2 belegt, aber mit 6 Minuspunkten bereits 4 Zähler zu unseren Mädchen Rückstand hat. Der ärgste Verfolger der SG, OSV Zittau, hat noch zwei schwere Spiele gegen Neugersdorf und Bautzen zu absolvieren und kann dabei durchaus Federn lassen. Bleiben unsere Mädels erfolgreich, kann nichts mehr „anbrennen“ und sie würden dann endgültig „von oben grüßen“!.  

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Schimang (7); I. Maschke (6/4); J. Eisold; J. Brüssow; L. Kühnel; A. Ulbricht; L. Roch (6); L. Voigt (2); N. Lippmann; N. Oswald (1); Ch. Hartmann (3)


Am 22.3.2017 fand das Nachholespiel gegen den SV Radeberg in Radeberg statt. Leider waren keine Schiedsrichter angereist, so dass den Job kurzfristig R. Wimmer ( Pulsnitz) und C. Ciesla (Radeberg) übernehmen mussten. Vielen Dank dafür!
Insgesamt war es eine sehr faire Partie, bei der die Freude, Handball zu spielen, zu spüren war. Natürlich wollten wir den Sieg. Deshalb wurde eine offensiv geführte Manndeckung gewählt, um die Leistungsträgerin in ihren Aktionen zu bremsen. Dies ist Lisa, Khira-Li und Chantal sehr gut gelungen. Der bessere Start war auf der Pulsnitzer Seite, so dass ein 3-Tore-Vorsprung herausgespielt wurde. Eine gut Abwehrleistung ermöglichte viele schnelle Angriffe , die erfolgreich abgeschlossen wurden. Lobenswert ist auch, dass verschiedene Angriffskombinationen ausprobiert wurden und teilweise auch erfolgreich waren. So stand es zur Halbzeit 13: 8 für Pulsnitz. Als Ziel für die zweite Halbzeit wurde von der Trainerin ausgegeben, den Vorsprung zu halten bzw. noch auszubauen. Die Mannschaft hat weiterhin konzentriert agiert, lies sich nicht wirklich aus dem Konzept bringen. So war der Sieg (Endstand 25:20)am Ende mehr als verdient.
Für die letzten zwei Spiele muss jedoch unbedingt weiter an der Chancenverwertung gearbeitet werden!
Es spielten: Lea im Tor, Tanja, Iselle, Jasmin E., Luise, Jasmin B., Nancy, Anne, Julia, Lisa, Carolin, Leonie, Chantal und Khira-Li.

G. Kay



SC Hoyerswerda 2. – HSV 1923 Pulsnitz                  15 : 19     (07 : 09)

Bereits am vergangenen Samstag, am 11.03., gewannen die Damen des HSV 1923 Pulsnitz in Hoyerswerda souverän mit  15:19 Toren und damit zwei wichtige Pluspunkte.

Da das angesetzte Schiedsrichterpaar aus Königswartha bereits am Freitag abgesagt hatte, einigten sich beide Trainer, M. Vogel (Hoyerswerda) und H. Schimang (Pulsnitz), dass sie das Spiel übernehmen und leiten werden.

In der 1. Halbzeit wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften ständig (2:1, 2:3 und 6:3). Die Pulsnitzer Frauen kamen ab der 15. Minute besser in Schwung und hatten in der Folge einen Lauf von 6 Toren, was ihnen eine verdiente Führung vom Spielstand 6:3 zum 6:9 einbrachte. Das änderte auch am Halbzeitstand von 7:9 nichts.

Mit einer bestens aufgelegten Torfrau, Manja Thomas, ging es in die 2. Halbzeit. Die Pulsnitzerinnen konnten weiter mit 9:11 in Führung bleiben. Die Mannschaft vom SC Hoyerswerda verkürzte noch einmal den Spielstand und schaffte den Ausgleich zum 11:11. Danach setzte sich der HSV ab und gab diese       Führung nicht mehr her (Stationen: 12:15, 13:17 und 14:18).

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung (8 Torschützen im Pulsnitzer Team) gewann der HSV dieses Spiel in Hoyerswerda mit 15:19 Toren. Hervorzuheben ist das sehr faire Spiel beider Mannschaften (fünf gelbe Karten/Verwarnungen und nur drei  2-Minuten-Zeitstrafen).

Mannschaftsaufstellung:

Torfrau: Manja Thomas;

Spielerinnen: Dana Weise (1), Katja Wimmer-Berndt (7/4), Nicole Hoffmann (3), Sabine Brückner (1), Angela Teichert (2), Sarah Schäfer (1), Vivien Richter, Dana Mehlich (1), Linda Schimang (3), Jenny Buhrig,

HSC

 

HSV 1923 Pulsnitz – OHC Bernstadt                         21 : 13     (10 : 04)

Mit viel Selbstvertrauen ging der HSV gegen den Tabellenletzten aus Bernstadt (02:26 Punkte) in das Spiel. Nach kurzem Abtasten konnten die Pulsnitzer Frauen schnell auf 8:1 davonziehen. Durch Torfrau, Dana Weise, wurden schnelle Angriffe eingeleitet und durch Angela Teichert, Linda Schimang und Sabine Brückner erfolgreich beendet. Mit einem Vorsprung von 10:4 Toren ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der 2. Halbzeit spielten die Pulsnitzer Damen konzentriert weiter (14:4, 17:7 und 20:10). Bis zum Spielende konnten sich noch Vivien Richter, Nicole Hoffmann und Katja Wimmer-Berndt in die Torschützenliste eintragen. Einziges Manko an diesem Spieltag war erneut die 7-Meter-Strafwurfverwertung. Leider wurden von den sieben erkämpften 7-Meter-Strafwürfen nur drei verwandelt.

Am Ende stand es verdient mit 21:13 Toren für den HSV 1923 Pulsnitz. Somit festigten die HSV-Frauen den derzeitigen guten 4. Tabellenplatz mit 17:13 Punkten.      

Mannschaftsaufstellung:

Torfrau: Dana Weise, Manja Thomas;

Spielerinnen: Katja Wimmer-Berndt (2), Angela Teichert (6), Linda Schimang (7/2), Nicole Hoffmann (1), Sabine Brückner (1), Michelle König, Sindy Nake, Nadine Schmidt, Vivien Richter (1), Dana Mehlich,  Maria Gräfe (3/1)

HSC



Von Beginn an ist es gelungen, die wenigen Angriffsbemühungen konsequent zu unterbinden und somit ein schnelles Spiel nach vorn durch zu führen. Die Deckung und die Torfrau arbeiteten gut zusammen. Wenn es doch mal zu vereinzelten Torabschlüssen kam, parierte Lea konzentriert.

Folgerichtig ging es in die Pause mit 19:1 für unsere Mädels.

Nun galt es, die Konzentration und das Tempo in dem doch etwas ungleichen Spiel in der 2. Halbzeit aufrecht zu erhalten. Dies ist den Spielerinnen sehr gut gelungen. Jede von ihnen kam zu ihren Erfolgserlebnissen, entweder durch erfolgreiche Torabschlüsse, gutes kombiniertes Angriffsspiel oder aufmerksame Abwehrleistungen. Der Sieg in der Höhe, 34:5 geht voll in Ordnung und sollte für die nächsten Spiele Ansporn genug sein.

Es spielten für die SG Pulsnitz-Oberlichtenau: Lea (im Tor), Iselle, Julia, Jasmin E., Lisa, Leonie, Luise, Nora, Chantal und Lucie.

 

An dieser Stelle sei ein Dankeschön an die Eltern gerichtet, die sich als Fahrer zur Verfügung gestellt haben. G. Kay



SV Stahl Krauschwitz – SG Pulsnitz/Oberlichtenau1.  30:14 (15:06)

 

Zum vorletzten Punktspiel musste die SG nun nochmal nach Bad Muskau reisen, um das dritte Mal mit dem SV Stahl Krauschwitz die Kräfte zu messen. Gerade gegen diese Krauschwitzer ging es in den 2 vorangegangenen Spielen recht knapp zu. Im ersten Spiel verlor man mit 3 Toren und im Rückspiel in Pulsnitz war es nur noch ein winziges Törchen. Deshalb wollten unsere Jungs im 3. Spiel den Bock umstoßen und nicht verlieren. Hatten die Gastgeber doch auch in ihrem letzten Spiel gegen den neuen OSM, Bernstadt, eine deftige Niederlage einstecken müssen. Ob dass schon aus den Köpfen war?

Aber wiederum waren die Vorzeichen nicht so rosig. Ein Teil der Mannschaft weilte in der Woche zu einer Schul-Sprachreise in England und kehrte erst einen Tag vor dem Spiel zurück. Neben den Reisestrapazen, sollte vor allen Dingen das fehlende Training unter der Woche eine wichtige Rolle spielen.

Beide Mannschaften hatten zu Beginn der Begegnung so ihre Probleme. Zu ungenau, zu fehlerbehaftet war das Spiel beider Teams. So gelang der SG nach 5 Minuten die 1:0-Führung. Bis zum 2:2 gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Danach häuften sich die Fehler der Gäste (Schrittfehler, Abspielfehler etc.), was der Gastgeber in eine 8:2-Führung ummünzen konnte. Bereits beim 7:2 in der 13. Minute nahm die SG-Bank die Auszeit. Zu wenig Bewegung und Ideen im Angriff, sowie fehlende, konsequente Abwehrarbeit wurden bemängelt. Nur sporadisch flackerte das mögliche Leistungsvermögen unserer Jungs auf.

So konnten die Krauschwitzer immer wieder drei / vier Tore in Folge erzielen und sich bis zum Pausenstand von 15:6 absetzen. 3 Feldtore (+ 3 Strafwürfe) der Gäste sind Beleg für das harmlose Angriffsspiel. Einzig Torhüter W. Reimer, mit 20 gehaltenen Würfen im gesamten Spiel, verhinderte noch ärgeres.

Die bestehenden Probleme wurden auch wiederholt in der Halbzeitpause angesprochen. Aber auch die Reaktion der Mannschaft und deren Gesichtsausdruck ließ die Verantwortlichen nicht unbedingt positives hoffen.

Und so war es dann auch. Durch  weitere inkonsequente Abwehrarbeit (nicht eine 2-Minuten-Strafe!, nur eine gelbe Karte!), bis hin zum „Zuschauen was so passiert“ wurden die gegnerischen Angreifer teilweise durchgewunken. Die gegnerischen Einläufer bekam die SG in der Abwehr überhaupt nicht in den Griff.

8 Minuten nach Wiederanpfiff folgte die nächste Auszeit, weil sich Krauschwitz mittlerweile auf 20:8 abgesetzt hatte. Im Angriff wurde, wenn es überhaupt zwingende Chancen gab, der „kleine“ Torwart zur Freude der Zuschauer berühmt geschossen. Auf diese Weise sank auch noch die Trefferquote unter 40 %. Irgendwann kam dann der ersehnte Abpfiff.

Heute war es wohl eines der schlechtesten Spiele der SG in dieser Saison. Man hätte  noch 1-2 Stunden weiter spielen können, ohne Besserung zu erzielen. Nach einer internen Auswertung und Analyse muss man diesen „gebrauchten Tag“ abhaken und sich auf die eigenen Stärken besinnen.

Zum Saison-Halali kommt am 02.04. die Zweite vom LHV Hoyerswerda nach Pulsnitz. Da wollen es unsere Jungs den Zusestädtern zeigen, dass sie es besser können, als jüngst oder auch bei der Niederlage vor 4 Wochen in Hoyerswerda. Das funktioniert aber nur mit einer überdurchschnittlichen Trainingsleistung und -teilnahme. Anwurf ist 11.15 Uhr in der SH Pulsnitz.  

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

  1. Gebler (6/4); M. Zschiedrich (1); N. Voigt (2); F. Eichner; D. Glöß; T. Richter (2); J. Boden; N. Schöne (3); T. Hohmann


Die Mädchen der WJC gewinnen ihr vorletztes Punktspiel souverän mit 28:14 in Niesky und sichern sich somit vorzeitig den Titel in der Westlausitzliga. Das letzte Spiel gegen den HC Rödertal 2., am 24.03. (Nachholespiel), gerät damit fast zur Nebensache. Aber die Mannschaft wird fokussiert sein, um auch dieses Spiel siegreich zu gestalten, was dann den verlustpunktfreien Kreismeistertitel bedeuten würde.  

Aber damit nicht genug, nun gehen sie im Kampf um den Ostsachsen-Meistertitel als Favorit in diese Challenge. Spieltermine sind der 26.03. (Sohland), 30.04. (Pulsnitz) und 07.05. (Ebersbach-Neugersdorf). Ist man dort genauso erfolgreich, dann könnte es noch einmal GOLD im Bezirksmaßstab geben.

Viel Glück und Erfolg den Mädels um Katja Wimmer-Berndt und Nadine Schmidt.

(StB)

 



Trotz einer sehr starken Abwehrleistung verliert der HSV mit 22:20 (13:11) das wichtige Heimspiel gegen die Radebeuler.

Am Ende war die knappe Niederlage mit zwei Toren Differenz schon als unglücklich zu bezeichnen. Der gute Beginn konnte so nicht ins Ziel gerettet werden. Dabei war zum Start alles fast optimal für einen Abstiegsfight geebnet. Die Sporthalle an der Hempelstraße war so gut gefüllt wie lange nicht. Das Publikum stand hinter seinen Männern und feuerte die von Beginn an. Bereits in den Anfangsminuten motivierte das rhythmische Klatschen die Crew von Trainer Michael Schwenke durchweg. Das war auch verdient, denn schnell konnte die 2:1-Anfangsführung der Gäste gedreht werden. Mehrfach wurde in der Folge die eigene Führung bis auf drei Tore ausgebaut, bis zum 10:7 nach 21 Minuten. Dann rächte sich, dass schon eine ganze Reihe von klaren und guten Möglichkeiten liegen blieb. Dazu kam eine Schwächephase zum Ende der ersten Hälfte. In der stellten die Radebeuler das Ergebnis auf den Kopf. Allein in diesen neun Minuten unterliefen den Männern um Jens Mager fünf Fehlwürfe, darunter drei freie Würfe und drei technische Fehler. Anstatt mit gut fünf Toren vorn zu liegen lagen die Gastgeber so mit zwei hinten. Damit wurde keine optimale Voraussetzung für die zweite Hälfte geschaffen, da auch vom Anpfiff weg der nächste hektisch erzeugte Fehler folgte. Die Gäste nutzten das zum ersten Drei-Tore-Plus für sich. Auch der jetzt zwischen die Pfosten beorderte Kevin Hoppe konnte trotz einer Reihe toller Paraden die drohende Niederlage nicht verhindern. Der junge Keeper parierte in 30 Minuten immerhin elf Bälle, darunter zwei Strafwürfe und einen freien Wurf. All das, was er und die Abwehr an Ballgewinnen verzeichneten, wurde im Angriff wieder weggeworfen. Zwar wurde nach mehrmaligem Ausgleich und nach zurück geholter Führung in der 51. Minute zum 19:18 das Spiel offen gehalten, aber in den letzten Minuten lief nicht mehr viel zusammen. Zu hektisch wurde da agiert und zu wenig mit Kopf, Cleverness und Übersicht  versucht, den Gegner in die Knie zu zwingen. Fünf Minuten vor dem Abpfiff markierte Marco Schulze die 20:19-Führung. Danach gelang dem HSV gar nichts mehr. Selbst der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Schulze – erzielte drei Tore und holte sechs Strafwürfe oder die Keeper, die Abwehr und ein treffsicherer John Eppendorfer reichten nicht für den möglichen Sieg. Eppendorfer war sehr treffsicher und machte alle Strafwürfe ins Netz, was für die Pulsnitzer auch ein Novum ist. So konstatierte Schwenke zwar eine tolle Leistung, musste aber auch die eigenen Schwächen monieren: „Trotz bärenstarker Abwehrleistung haben wir ein wichtiges Abstiegsderby verloren. Aus den vielen Ballgewinnen wurde zu wenig gemacht. Zu viele Bälle wurden im Umkehrspiel verknallt. Wir hatten das bis zum Erbrechen trainiert und dann treffen wir das Tor wieder nicht. Wenn das so ist, können wir nicht gewinnen und haben letztlich unglücklich verloren. Wir haben nun noch drei wichtige Spiele und werden versuchen, die Wende herbeizuführen, um die Klasse zu halten.“ Ob die mit Training zu spickenden nächsten zwei Wochen dafür reichen, muss in 14 Tagen auf der Platte mit großer Leidenschaft nachgewiesen werden. Durch die Pokalspielpause ist das nächste Wochenende spielfrei, ehe es am 1. April nach Großenhain geht.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (2), Kasper (1), Mager (3), Schäfer (1), Lüttke, Kuban (n.e.), Eppendorfer (10/6), Schöne, Liebschner, Schulze (3), Albrecht (n.e.) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – OSV Zittau  17:20  (07:11)

 

Der verlustpunktfreie Spitzenreiter der OSL empfing am Samstag den aktuell Drittplatzierten der Liga. Die Zittauerinnen, mit einem Spiel weniger, haben auch nur 3 Minuspunkte auf dem Konto und sind somit noch im Titelrennen präsent. Um so wichtiger für die SG-Mädchen/Damen dieses Spitzenspiel siegreich zu gestalten. Dann hätte man 5 Punkte vor und ein kleines Polster. 

Die Gäste mit nur 8 Spielerinnen angereist, mussten, ob einer fast vollen SG-Bank, mit hohem Tempo und viel Druck bespielt werden, um sie konditionell müde zu machen. Aber bereits die Anfangsphase zeigte, dass es auf Grund mangelnder Bewegung und Druck im Angriff zu wenig zwingenden Aktionen kam. So dauerte es auch bis zur 5. Minute ehe unsere Mädels das 1:0 erzielten. Auch die Gäste ließen sich nun nicht lange bitten und glichen aus. In der 12. Minute wurde, beim Stand von 2:3, der Erste von drei Strafwürfen vergeben. Darauf folgte das 2:4 und die Auszeit der SG-Bank. Das Team-Time -Out brachte nicht wirklich Besserung. Die Gäste waren da schon effektiver und setzten sich auf 5:8 ab. Auch das Glück ließ unsere Mannschaft heute im Stich. Mehrere Pfostentreffer zeugen davon. Aber auch 13 (!) Fehlwürfe im ersten Spielabschnitt sind nicht akzeptabel. Die errechnete Trefferquote will man hier nicht explizit nennen, die kann sich jeder selbst ausrechnen. So ging es mit 4 Toren Rückstand und folgendem Fazit zum Pausentee: Das Tempo im Angriff und der Druck auf die gegnerische Abwehr, sowie die Konzentration im Abschluss müssen zwingend erhöht werden. 

In den Köpfen schien davon aber wenig angekommen zu sein, denn die SG startete mit 2 Fehlwürfen in den letzten Abschnitt. Anders die Mädels aus dem 3-Länder-Eck, sie drückten dem Spiel ihren Stempel auf und setzten sich mit mehr Bewegung und Zug zum Tor auf 7:15 ab. Das nötigte die Trainerinnern zur Auszeit. In der 32. Minute, 7 Minuten nach Wiederanpfiff, dann endlich der erste Treffer der Gastgeberinnen. Im Gegenzug wurde der alte Abstand jedoch wieder hergestellt. Speziell T. Schimang erwischte einen rabenschwarzen Tag und steckte einige Mitspielerinnen an. Erst in der 37.Minute erzielte, die sonst als „Bank“ geltende Schützin ihr erstes Tor in Halbzeit 2 und zweites Tor im gesamten Spiel. Nur die Torhüterin konnte so richtig überzeugen und hielt ca. die Hälfte aller Würfe, davon 2 Siebenmeter. Beim Stand von 10:18 in der 36. Minute ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und mit einem 5:0-Lauf bis zur 45. Minute keimte wieder Hoffnung auf. In diese Phase gab es für die Gäste nach einem grobem Foul glatt rot. Die Zittauer Bank sah die Gefahr und unterbrach die Partie mit einer Auszeit. In der Folge konnte der OSV mit 2 Toren den Sieg sicher stellen. Die SG bugsierte 2 weitere Strafwürfe am Tor vorbei, was die Niederlage schlussendlich besiegelte.

Zittau hat diese Partie, mit schmalem Kader, verdient gewonnen, dass muss man neidlos anerkennen. Wenn die Enttäuschung auf Seiten der SG auch tief sitzt, so gibt es auch positive Aspekte, auf die es aufzubauen gilt. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft, die Köpfe sind auch bei 8 Toren Rückstand oben geblieben. Die 2. Halbzeit wurde mit einem Tor gewonnen. Man hat immer noch Platz 1, mit einem Punkt Vorsprung, inne. Im direkten Vergleich mit den Gästen liegt man auch vorn, da das Hinspiel mit 10 Toren Differenz gewonnen wurde. Es ist nichts Schlimmes passiert, nur muss man die richtigen Schlüsse daraus ziehen, konzentriert und fokussiert im Training weiter arbeiten und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Dabei darf die Lockerheit nicht verloren gehen.

Nach 11 siegreichen Spielen gab es nun die erste Niederlage. Ein Dämpfer der vermutlich zur rechten Zeit kam, um alle Köpfe für das Saisonfinale wieder gerade zu rücken, für das „große Ziel“! Mädels ihr schafft das, auf geht`s!

Am 18.03. steht dann eine längere Auswärtsfahrt nach Bad Muskau auf dem Programm. Dort trifft man um 15 Uhr auf den SV Rot-Weiss. Eine durchaus machbare Aufgabe, um wieder zurück in die Erfolgsspur zukommen. Die Bad Muskauerinnen liegen aktuell auf Tabellenplatz 9, vor dem SC Hoyerswerda, der auf Grund von Rückzug, als Schlusslicht gesetzt ist. 

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Schimang (3); I. Maschke (4/2); J. Eisold (2/1); J. Brüssow; L. Kühnel (1); A. Ulbricht (1); J. Hanusch (3); L. Roch (3); L. Voigt; L. Garten; N. Oswald; A. Günther


Trotz der zu erwartenden 29:21 (14:12)-Niederlage in Weinböhla sind die HSV-er mit dem Spiel zufrieden und optimistisch.

Für die Pulsnitzer Männer geht es nun nach der Partie in Weinböhla in die heiße Phase des Abstiegskampfes, der letztlich erfolgreich gestaltet werden soll. So wurde wie schon in der Vorwoche gegen Pirna Dresden gegen das nächste Liga-Spitzenteam mehr probiert als auf Sieg gespielt. Die Niederlage gegen den Tabellendritten war ohnehin eingeplant – Weinböhla ist durch die Pleiten von Pirna Dresden und Hartha vorn rangerückt – und so sollte das Spiel der eigenen Findung dienen. Das wurde besonders in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, wie auch Coach Michael Schwenke bestätigte: „Wir wollten gegen Weinböhla unsere Möglichkeiten für die nächsten wichtigen Spiele ausloten. Dazu gehörte auch, den jungen Spielern mehr Spielanteile zu gewähren. Vorab, die haben das sehr gut gemacht. Ansonsten haben wir in der ersten Halbzeit den Favoriten ordentlich unter Druck gesetzt. Das gilt besonders für die Zeit bis zur Auszeit, wonach Weinböhla besser ins Spiel kam. Dann kam auch unsere obligatorische Schwächephase. Später setzten sich die Gastgeber etwas deutlicher ab. Gefallen hat mir, dass die jungen Spieler danach gut integriert wurden und das laufende Ergebnis weiter knapp gestalteten, auch wenn der Rückstand nicht mehr reduziert wurde. Ich denke, wir sind für die entscheidenden Spiele gut gewappnet.“ Der Spielverlauf entspricht genau diesen Feststellungen. So wurde besonders die Anfangsphase dominiert und der Gastgeber, vor allem auch durch die direkte Manndeckung gegen Fric, mehr gefordert als dem lieb war. Schon nach 19 Minuten musste der demnach die Auszeit nehmen. Pulsnitz führte zum Erstaunen aller da mit 10:7. In der Folge drehte Weinböhla die Partie durch fünf Treffer nacheinander. Das gelang vor allem durch erfolgreiches Freisperren von Fric. Bis zur Pause blieben die Gäste aber in Schlagdistanz und verkürzten sofort nach Wiederanpfiff. Danach wurden zwei gute Ausgleichschancen vergeben und prompt ging es bis zum 19:13 abwärts. Da wurde im Angriff zu durchsichtig und wenig variabel gespielt. Die nun später  eingesetzten Jugendlichen konnten die Partie wieder stabilisieren und erreichten ein gutes 23:19. Die Angriffe wurden laut Schwenke zielstrebiger vorgetragen. Danach konnte sich Weinböhla wieder mehr absetzen und die Partie endgültig entscheiden, da mehr in Vorbereitung für die nächsten Spiele probiert wurde. Dann hofft Schwenke auch darauf, dass die Torhüter wieder mehr spektakuläre Paraden zeigen werden und so mehr Einfluss aufs Spiel gewinnen. Diesmal war deren Einsatz zwar solide, aber eben nicht so perfekt wie im letzten Spiel. Insgesamt wissen die Pulsnitzer, was zu tun ist und werden auf den letzten Steigerungen aufbauen. So soll das nächste Heimspiel gegen Radebeul unbedingt gewonnen werden. Das würde nach den Steigerungen der letzten Partien das nötige Selbstvertrauen für den Schlussgang bringen.

Pulsnitz spielte mit: O. Scholze, K. Hoppe; Liese (2), Kasper (2), Gneuß (4/2), Mager (2), Lüttke (5), Kuban, Eppendorfer (1), Schöne (n.e.), Liebschner, Schulze (4), Albrecht (1) und D. Schwenke.

Eberhard Neumann



Sonntag, 12.03.2017, pünktlich um 12:15 Uhr starteten wir mit fast kompletter Besetzung zu unserem letzten Punktspiel dieser Saison. Ziel: Bernstadt; der Gegner: der Tabellenerste und neue Ostsachsenmeister OHC Bernstadt. Das Spiel hatte keinen Einfluss mehr auf die Tabelle, wir konnten also frei und unbekümmert aufspielen, denn wir hatten ja nichts mehr zu verlieren, oder zu gewinnen. Im ersten Spiel haben wir  knapp verloren und im zweiten den starken Bernstädtern ein Unentschieden abgerungen. Dass sich die Bernstädter dafür revanchieren wollten, konnte man sich denken. Und das die Jungs der SG Pulsnitz / Oberlichtenau nach dem Spiel vom letzten Sonntag gegen Lok Schleife so Einiges gut zu machen hatten, den MV`s, den Fans, aber in erster Linie sich selbst gegenüber.

Pünktlich 14:00 Uhr erfolgte der Anwurf und bereits eine knappe Minute später führten wir. Klar dass der OHC da dran bleiben wird. Der Ausgleich erfolgte prompt. Auch unsere nächste Führung  und deren Ausgleich…. In der vierten Minute lagen wir dann wieder mit einem Tor vorn. Ja und dann kam Bernstadt… Mit einem 6:0-Lauf rannten sie uns davon. Von Minute 4 bis 12 gelang uns kein Treffer, ließen wir wieder sichere Tormöglichkeiten (z.B. 7-Meter) liegen. So etwas straft ein Gegner wie Bernstadt natürlich gnadenlos ab.  Aber aufgeben war nicht. Schon einmal hatte man einen 6-Tore-Rückstand wettmachen können. Und auch dieses Mal kamen wir wieder bis auf zwei Tore heran. Aber mehr sollte uns nicht gelingen. War es sonst die Abwehr, die keine oder wenig Kritik der Trainer bedurften, war es heute die Abwehr, die uns recht große Sorgen machte. Und so gingen wir mit einem 4-Tore-Rückstand in die Kabine.

„Jetzt nicht nachlassen, weiter kämpfen, die Abwehr festigen und vorne konzentrierter spielen – vier Tore sind aufzuholen“ – das war die Ansprache der MV`s zur Pause. Unsere Chancenverwertung lag in der ersten Halbzeit bei immerhin 60%. Also, da sollte doch was gehen!

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: wir warfen das erste Tor, wir trafen ein zweites Mal, konnten unseren Rückstand auf zwei Tore minimieren. Doch… ja doch dann ging es so weiter, wie in Halbzeit 1: Bernstadt warf die Tore und wir hatte von der 36. bis zur 44. Minute wieder unsere torlose Zeit. Unser Spiel war jetzt von zu vielen technischen Fehlern geprägt, die wenigen Torchancen, die wir uns erspielten, vergaben wir und Bernstadt konnte seinen Vorsprung auf 37:25 ausbauen. Sie waren so richtig in Fahrt gekommen und wir? Wir ließen sie fahren… Viel zu spät kam dann die Einsicht, mal wieder etwas tun zu müssen. Das Spiel war gelaufen. Alles, was uns jetzt noch blieb, war ein wenig Ergebniskosmetik. Bernstadt wollte die 40 voll machen, wir die Tordifferenz wenigstens unter 10 halten. Die 40 Tore haben wir dem OHC vermasselt. Und unser Rückstand betrug am Ende 9 Tore. Damit waren wir am Ende zufrieden. Naja, zufrieden waren wir eigentlich nicht. Eigentlich wollten wir ja noch einmal zeigen, was wir so drauf haben. Aber genau das ist uns in der zweiten Hälfte gar nicht mehr gelungen. Die Chancenverwertung lag hier bei 48% !!!  Das Endergebnis: 38:29.

Nun kann man natürlich wieder die Leistung der Schiedsrichter anführen. Sicher war die nicht soooo überzeugend, aber wir hatten es da auch schon schlechter. Und die Schuld bei anderen zu suchen, ist sicher leicht, hilft einem selbst aber nicht wirklich. Das Wichtigste wäre: endlich mal wieder als geschlossenes Team eine richtig starke Mannschaftsleistung zu zeigen. So richtig mit Kampf und Willen!!! Dazu bekommen wir schon nächste Woche die Gelegenheit. Dann steht das erste Spiel des Ostsachsen-Cup`s an. Unser Gegner: OHC Bernstadt….

Ja, so wie das heutige Spiel, verlief unsere ganze Saison: mal so richtig gut, ganz oben auf (z.B. das Heimspiel gegen Bernstadt), dann wieder der totale Ausfall (z.B. das Spiel letzte Woche gegen Schleife). Aber auch während der Spiele: immer wieder „Ruhephasen“. Wir wissen um unsere Schwächen, wir müssen es nur endlich schaffen, diese abzustellen.

 

Es spielten: Florian Drabant (1), Sebastian Weißbach (7), Dan Schäfer (1), Colin Herms, Kenny Kasper (4), Erik Forke (2), Ronny Kuban (5), Felix Richter (4), William Thomschke (4), Sandro Gornig (1)

Im Tor: Kevin Hoppe und Colin Herms



SG Schleife/Rietschen – SG Pulsnitz/Oberlichtenau2.  21:13 (09:05)

 

Am letzten Sonntag stand für die 2. Mannschaft der SG eine der weitesten Auswärtsfahrten an. Es ging nach Schleife zur dortigen SG. Da die etatmäßigen Trainer M. Schulze und D. Bienek beruflich bzw. durch eigenes Spiel verhindert waren, übernahmen 2 Trainer der C1 (M. Reimer und St. Bienek) diese wunderschöne Fahrt und Betreuung der Mannschaft.

 

Um noch einmal zu verdeutlichen, wer sich hier gegenüber stand: Die Gastgeber boten eine reine C-Jugend auf, mit 7 Mann aus dem Jahrgang 2002 und 3 aus 2003. Auf Seiten der SG gab es gerade einen Spieler aus dem Jahrgang 2002 und das war der Torwart. Dann ging es runter bis zum Jahrgang 2005! Aber Bange machen gilt bekanntlich nicht und so begannen die Gäste dann auch mit der 1:0-Führung, die bis zur 8. Minute (!) hielt. Das gefiel dem Trainer der Gastgeber offenbar gar nicht und so griff dieser bereits nach 7 Minuten zur grünen Karte. Die SG aus Schleife und Rietschen steigerte sich nun etwas, jedoch bis zum 7:5 blieben unsere Jungs dran, auch weil J. Fichte im Tor mit 10 Paraden im ersten Abschnitt, inklusive gehaltenem Siebenmeter, der Rückhalt der Mannschaft war. Körperlich konnte, auf Grund der dargestellten Konstellation, nur der Mittelblock mithalten.

Aber 13 Fehlwürfe in den ersten 25 Minuten lassen erahnen, was noch möglich war, wenn man konzentrierter agiert hätte. Mit  4-Toren-Rückstand ging es dann in die Pause.

In der 2. Halbzeit wollte man an die Leistung der Ersten anknüpfen und bei der Chancenverwertung Verbesserung erreichen. Auch dies gelang, denn die Torquote wurde fast verdoppelt. Wenn man dann in der Abwehr noch einen Schritt eher am Gegenspieler dran wäre, hätte das ein oder andere Tor auch noch verhindert werden können. So konnte sich die Heimmannschaft bis auf 10 Tore absetzen. Aber alle kämpften weiter. Beim Stand von 20:10 gelang unserer Mannschaft noch ein 3:0-Lauf. Somit wurden beide Halbzeiten mit nur 4 Toren Differenz verloren, was man auf Grund der gegebenen Voraussetzungen durchaus einordnen kann, denn unsere Jungs haben sich nicht unter Wert verkauft.

 

Am kommenden Samstag (11.03.) folgt dann das nächste Auswärtsspiel gegen den SV Obergurig. Diese Mannschaft steht noch ohne Pluspunkt hinter unseren Jungs in der Tabelle. Deshalb sollte sich die SG in diesem Spiel wieder einmal ein Erfolgserlebnis erspielen. Im Training unter der Woche kann man die Grundlage dafür schaffen! Anwurf ist 9.30 Uhr in der SH Sorbisches Begegnungszentrum in Bautzen.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau2. spielte mit:

N. Voigt; T. Singer (6/3); N. Boden (3); N. Oswald; W. Reimer (4); R. Neumann; P. Thomschke; M. Demmler; K. Längert