Jan 20

Letztes Jahr bekam ich zu meinem 18. Geburtstag eine Kurzreise nach Berlin inkl. Eintrittskarte für drei Vorrundenspiele der Handball-WM. Wenn die WM schon mal so nahe stattfindet, muss man als Handballer auch mal da hin. Klar war ich schon mal zu einem „großen“ Spiel einer Bundesligamannschaft (in Mannheim bei den Rhein-Neckar-Löwen)… klar war da eine riesen Stimmung, aber was mich da in Berlin erwarten sollte, übertraf meine Erwartungen bei weitem.

Freitagnachmittag fuhren wir los. Unser Hotel war nur ca. 10 Gehminuten von der Mercedes-Benz-Arena entfernt, also war eine kurze Besichtigung der Arena und ein paar der üblichen „Berlin-Highlights“ angesagt. Abgeschlossen haben wir den Tag mit dem Besuch in der „L‘Òsteria“, wo es wagenradgroße Pizzen gab.

Samstag, 12.01.2019: nachdem wir ausgiebig und sehr lecker gebruncht hatten, ging es in die Mercedes-Benz-Arena. Drei Spiele standen heute auf dem Programm – Russland vs. Korea, Frankreich vs. Serbien und natürlich Deutschland gegen Brasilien. 14 Uhr wurde dann die Halle geöffnet und der Einlass begann. Alles in einer Ruhe…kein Gedränge, kein Gejohle… Ich dachte, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass sich für das erste Spiel „Russland vs. Korea“ keiner interessiert und deshalb auch kaum Leute in der Halle sein würden. Doch dem war nicht so. Langsam füllten sich die Ränge. Da sprach mich jemand an: „Colin! Mit dir wollte ich schon lange einmal reden“. Es war der Hallensprecher und ich war groß und deutlich oben auf dem riesigen Bildschirm in der Hallenmitte zu sehen. Am Ende des kurzen Interviews durfte ich mir noch einen Musiktitel wünschen. Naja, und was nimmt ein Fan? „Bad Boys“ von Inner Circle.

Über 10.000 Leute schon beim ersten Spiel. Und die Stimmung in der Halle war super. Obwohl da noch nicht mal Deutschland spielte.

Ende Spiel 1, erwartungsgemäß hat Russland gewonnen.

Und nun ging`s los! Deutschland gegen Brasilien. Brasilien? Ja, genau das Brasilien, das uns beim letzten Mal so geärgert und uns als Verlierer von der Platte geschickt hat. Es sollte also kein langweiliges Spiel werden.

Da kamen sie! Die Halle stand und tobte. Das hatte ich so noch nicht erlebt. Im Fernsehen bekommt man diese Atmosphäre so überhaupt nicht mit. Dann die deutsche Nationalhymne. Die ganze Halle sang mit. Es war überwältigend. Bei dieser Fanunterstützung muss das deutsche Team ja gewinnen. Anpfiff…Angriff Brasilien…erste starke Parade von Andy Wolff und wieder stand die ganze Halle. Das muss man erlebt haben!

Bei jedem gehaltenen Ball ging die Faust von Andy Wolff nach oben, sprang die Bank auf und tosender Beifall von den Rängen. Und das Gleiche natürlich nach jedem deutschen Tor.

Am Ende klarer Sieger Deutschland… „ooooooh wie ist das schön…“ – schallte es von den Rängen.

Mir taten die Hände vom vielen Klatschen weh, unsere Klatschinstrumente hatten schon lange ihren Geist aufgegeben und sich buchstäblich aufgelöst.

Ausverkaufte Halle (13500 Zuschauer) und wohl fast 8 Millionen vor den Fernsehern.

Es war ein richtig geiles Wochenende. Ich habe es sogar noch geschafft, rechtzeitig zum Pokal-Spiel unserer 1 Männermannschaft meine „Arbeit“ im Tor zu erledigen…

Ist schon der Wahnsinn. Seit ca. 10 Jahren spiele ich selbst Handball, seit ca. 4 Jahren bin ich auch als Schiri unterwegs. So konnte ich die Spiele aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: als Spieler (und Fan von Uwe Gensheimer), als Torwart und als Schiedsrichter.

Und was mich noch begeistert hat: da sind fast 14000 Leute in einer Sporthalle mitten in Berlin… da siehst du keine bis an die Zähne bewaffneten Polizisten, da siehst du  keine zerschlagenen Toiletten oder Kioske, da wird  kein Pyrokram gezündet… nichts. Die Fans kommen in aller Ruhe, feuern ihre Mannschaft an und gehen wieder in aller Ruhe. So ist Handball, so sollte das überall sein!!!

(Colin Herms)



Erwartungsfroh waren die Fans ins Pulsnitzer Sportforum gekommen. Schade, dass wegen fehlender Presse-Vorschau nur wenige davon Notiz genommen hatten. So hielt sich die Unterstützung von den Rängen in Grenzen. Und gerade die hatten die jungen Pulsnitzer gegen den höherklassigen Gegner dringend nötig. Trotzdem nahmen sie ihre Rolle als Außenseiter gegen den Tabellenzweiten der Ostsachsenliga ernst und vor allem engagiert wahr. So entwickelte sich eine durchaus ansehnliche und spannende Partie. Die Gastgeber hielten immer mit und die Begegnung offen. Der Gast kam nie wie gewollt zur Entfaltung und zu einem beruhigenden Mehr-Tore-Vorsprung. Anfangs ließen sich die jungen Pulsnitzer nie abschüttelt, führten selbst und holten mehrfach ein Remis. Erst nach etwa 20 Minuten spielten die Gäste ihre Routine deutlicher aus und setzten sich etwas ab. Aber selbst ein Vier-Tore-Vorteil konnte die Partie nicht entscheiden. Viel zu sehr engten die Gastgeber, vor allem durch doppelte Manndeckung den spielerischen Rahmen der Gäste ein. Die konnten von Glück reden, dass sich die Jungspunde an der Cleverness des Gegners und vor allem der von Torhüter Ide abarbeiteten. Dabei hatte dessen Gegenüber Alexander Roth ebenfalls einen super  guten Tag erwischt und entschärfte manchen Gegenangriff spektakulär. Dennoch schien die Hypothek der vier Tore Rückstand aus der ersten Hälfte schwer zu wiegen. Die Pulsnitzer taten sich schwer, das Spiel wieder in ausgeglichene Bahnen zu lenken. Hoyerswerda hatte beim 17:22 schon kurz nach dem Seitenwechsel seinen größten Vorsprung erzielt. Die nie aufgebenden HSV-Eleven zogen weiter an den Ketten und sich selbst wieder ins Spiel. Bis auf ein, zwei Tore kamen sie heran, worauf die Zusestädter immer wieder eine Antwort fanden. Beim 29:29 und noch fünf zu spielenden Minuten schien die Partie doch zu kippen. Aber die Pfefferkuchenstädter vergaben teils etwas überhastet und der gegnerischen Cleverness nicht gewachsen die möglichen Siegchancen im Schlussspurt. Trainer Christian Weißenfeld war etwas enttäuscht über die knappe Niederlage, nicht über das Spiel seiner Jungs: „Wir waren als Underdog in die Partie gegangen. Mit der Manndeckung auf Socke und Pollack lagen wir richtig. Das hat den Hoyerswerdaern den Spielfluss gekostet. Wir selbst versuchten, hohes Tempo zu gehen. Das gelang phasenweise gut, wurde aber auch phasenweise vom LHV gut und clever unterbunden. Wir haben uns auch über den Kampf ins Spiel gebissen, was ich allen jungen Spielern positiv anschreiben kann. Dennoch haben uns die eigenen vielen Fehler den Sieg gekostet. Das lag auch vielfach mit an  der offensiven Abwehr der Gäste, was uns verunsicherte. Alexander Roth zeigte sich sehr gut im Tor und hielt uns den Rücken frei. Eric Küster und Karl Jung gestalteten unser Spiel im Rückraum ebenfalls sehr gut, auch mit ihren vielen Treffern. Hoyerswerda hatte ab etwa der 45. Minute Probleme, das Tempo weiter mit zu gehen und wir kamen zu schnellen Toren. Zuletzt fehlte uns die Cleverness, um die Gäste in die Verlängerung zu zwingen. Insgesamt war das eine geschlossene Mannschaftsleistung und unser bisher bestes Saisonspiel.“ So können sich die jungen Pulsnitzer immerhin auf ihre Fahnen schreiben, den klaren inFavoriten hart gefordert und fast bezwungen zu haben. In den Punktspielen gilt es nun, da weiter anzusetzen.

Pulsnitz II spielte mit: Roth; Nitzschner, Krahl (5), Gornig, Hommel (1), Johne (1/1), Gräfe (2), Schmidt, Ludwig (4), D. Schwenke (2/2), Jung (7) und Küster (8/1).



Gastgeber HSV 1923 lässt

den Gästen aus der Lausitz

mit dem klaren 46:30 (22:13)-

Heimsieg keine Siegchance und

sichert das Weiterkommen.

Gewarnt durch die trotz personeller Unterlegenheit imponierende Schleifer Leistung im Punktspiel wollten die Gastgeber nichts anbrennen lassen. Immerhin traten die Gäste nun zum Pokalspiel mit einer etwas größeren Spielerdecke an. Schnell aber zeichnete sich ab, dass es die Gastgeber allein mit Marcel Becker nur mit einem wirklichen Gegner zu tun hatten. Da der durch Manndeckung von Beginn an immer wieder aus dem Spiel genommen werden konnte, stach dieser Trumpf der Lok’schen nie richtig. Dennoch war er mit elf Treffern wieder Schooter seines Teams. Allerdings verzeichnete er auch eine Vielzahl von Fehlwürfen gegen einen guten Colin Herms im Tor und die aggressive HSV-Abwehr. So stand ansonsten die Partie ganz um Zeichen der stark aufspielenden Gastgeber. Nur bis etwa zur 20. Minute hielten die Gäste beim 13:10 die Partie offen. Mit dem Kurz-Einsatz von Torwart-Oldie Thomas Bauer und von dem parierten Siebenmeter gegen Becker erhielt die Partie scheinbar den nötigen Aufwind. Die Gastgeber setzten sich nun bis zur Pause sukzessive ab. Nach dem Wechsel setzten sie mit noch höherem Tempo die Gäste immer mehr unter Druck und stellten früh mit Tor-Stafetten die Begegnung auf Sieg. Der für den verhinderten Coach Michael Schwenke amtierende Christian Weißenfeld konnte sich dann auch über einen klaren Erfolg freuen: „Wir sind mit der Erwartung ins Spiel gegen Schleife gegangen, dass die Gäste so wie im Punktspiel gegenhalten würden. Wir hatten uns somit auf ein schweres Spiel eingestellt. Die Gäste sind dann auch Tempo und die Spielentwicklung 15 bis 20 Minuten stark mitgegangen. Unsere Abwehr stand da nicht so wie gewollte und wir kamen nie richtig in die zweite Welle. Im Angriff wurde das Positionsspiel durchschlagskräftiger und immer besser. Nach unserer Auszeit forderte ich mehr Tempo über die erste und zweite Welle, was dann auch gut umgesetzt wurde. Die insgesamt gute Chancenverwertung in der ersten Hälfte war in Ordnung. Herausheben möchte ich William Thomschke auf Halblinks und Linksaußen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo hoch gehalten und so viele einfache Tore erzielt. Die Abwehr stand stabiler und unser Torhüter bekam mehr Bälle zu fassen. Die Angriffsumstellung zielte auf zukünftige Entwicklungen. Zuletzt mussten wir über unnötige Zeitstrafen quittieren, so dass unser Spielfluss stockte. Wir sind weiter und das ist das Entscheidende.“ Nach der schon überzeugenden ersten Hälfte war die Steigerung in der zweiten offensichtlich. Neben anderen ist vor allem der effiziente und tolle Einsatz von Kreisläufer Marco Schulze mit 13 Treffern zu nennen, den Lok nie in den Griff bekam. Die konditionell abbauenden Gäste mussten dann mehrfach Läufe der Gastgeber hinnehmen, die endgültig die Zähne zogen. So wurde nach dem 14. Gegentreffer gleich innerhalb von fünf Minuten nach dem Wechsel durch eine Fünf-Tore-Serie praktisch der Sack zugebunden. Nach dem 15. Gegentor gelangen weitere vier Treffer in Folge. Das schien etwas zu Überheblichkeit zu verleiten, denn mit der Auszeit und dem Rückwechsel auf die Ausgangsformation musste wieder Ordnung geschaffen werden. Meist folgten dann abwechselnd zwei HSV-Tore auf ein Gegentor. Die Schlussphase wurde unkonzentriert gespielt, wohl auch den Zeitstrafen geschuldet. Durch die hohe Führung kamen die Pfefferkuchenstädter nie in Bedrängnis und fuhren einen fulminanten Sieg ein. Die Gäste kamen zuletzt noch zu etwas Ergebniskosmetik, nicht mehr. Den Schwung gilt es nun in die entscheidende Phase der Meisterschaft mitzunehmen, dann dürfte auch da Rang eins möglich bleiben. Im Pokal selbst steht nun die Aufgabe, das Finale zu erreichen. Als Gegner verbleiben Oberlichtenau, Hoyerswerda und Radeberg II oder Cunewalde/Sohland II.

Pulsnitz spielte mit: Bauer, Herms; Liese (5/1), Thomschke (5), Johne (3), Lüttke (5), Eppendorfer (6), Schöne (2), Kasper (4), Schulze (13) und Richter (3).



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – OHC Bernstadt   35:25 (18:08)

Heute konnte in Sachen Titel vorzeitig alles klar gemacht werden. Ein Sieg oder ein Punkt und die SG ist vom 1. Platz nicht mehr zu verdrängen. Zu dem ging es gegen den derzeit Drittplatzierten aus Bernstadt, der die bis dahin blütenweiße Weste der SG besudelte und für die einzigen zwei Minuspunkte sorgte. Auch dies sollte Motivation sein, den Spieß heute einfach umzudrehen und Revanche zu nehmen.

Auf Platz 2 haben die Erdachsen, wie sie sich nennen, nur noch ganz schmale Hoffnung. Einzig mit einem Sieg in der Pfefferkuchenstadt könnte das Fünkchen am Glimmen gehalten werden und andere Mannschaften müssten Schrittmacherdienste leisten. Aber sie müssen auch nach unten schauen, denn Platz 4 ist im ungünstigsten Fall auch noch drin, da sie bei Punktgleichheit mit Neugersdorf im direkten Vergleich das Nachsehen haben. Unsere Jungs hingegen sollten nur nach vorn schauen und mit Kampf, Konzentration und Konsequenz das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden.

Die Gäste waren mit voller Bank angereist. Auf Seiten der SG war auch nur ein Platz frei. Somit bestand auf beiden Seiten kein personeller „Notstand“.

Nach 30 Sekunden erzielten die Hausherren, in Person von O. Grafe, das 1:0. Die Gäste hingegen hatten Mühe ins Spiel zu finden. Denn erst beim Spielstand von 4:0 konnten sie ihren ersten Treffer nach 6 Minuten markieren. Speziell die Außenpositionen der SG, links wie rechts, waren im ersten Durchgang ein probates Mittel um zum Torerfolg zu kommen (8 Tore). Bereits nach 7 Minuten dann die 1. Auszeit der Bernstadter Bank (6:2). Sie fanden bis dahin kein geeignetes Mittel die SG-Defensive auszuhebeln. Auch weil C. Herms im Tor, allein in der 1. Halbzeit 13 Würfe parierte. Um die 12. Minute herum unterliefen dann unseren Jungs einige technische Fehler, die den OHC auf 3 Tore herankommen ließen (8:5). Danach fingen sie sich aber wieder und legten bis zur 20. Minute in beeindruckender Manier einen 5:0-Lauf, zum 13:5, hin. Die Chancenverwertung lag da bei passablen 75%. In der 25. Minute sah dann ein Bernstädter Spieler die rote Karte nach einer zu harten Abwehrattacke, der Schiedsrichter zu Folge. Der Gastgeber nutzte die Unterzahl und erhöhte bis zum Pausenpfiff auf 10 Tore Differenz.

Zu diesem Zeitpunkt war die SG voll im Plan und sollte mit dieser Leistung auch im 2. Abschnitt die Mission „Ostsachsenmeister“ vollenden können. 8 Mann aus dieser Mannschaft kennen ja bereits das Gefühl den Ostsachsenmeistertitel zu gewinnen. Im Jahr 2015 waren sie die Protagonisten, als damals im C-Jugendalter mit auch nur einer Niederlage der 1. Platz in der Ostsachsenliga errungen wurde.  

In den 2. Abschnitt startete die SG mit einer 5:1-Abwehr um den Gast weiter unter Druck zu setzen. Ab der 33. Minute begann aber dann die Zeit der 2-Minuten-Strafen. Erst erwischte es F. Drabant und kurze Zeit später F. Johne mit 2 Zeitstrafen hintereinander. Aber in dieser Phase krönte C. Herms seine Leistung mit einem gehaltenen Strafwurf. Danach wurde im Tor gewechselt. R. Oswald kam und machte seine Sache ebenfalls sehr gut, mit weiteren 6 Paraden. Beim Stand von 23:13 machten unsere Jungs dann endgültig den Sack zu und erhöhten bis zur 47. Minute auf 29:14. Nun wurde munter durchgewechselt, da auch einige B-Jugendliche aushalfen und ihre Spielzeit bekommen sollten. Mit einem schönen Treffer von außen konnte sich N. Voigt noch in die Torschützenliste eintragen. Die ganze Wechselei hatten natürlich auch einige Abstimmungsprobleme und 10% mehr Schluderei in der Trefferquote zur Folge, so dass der OHC nochmal etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Aber mehr ließen die Drabant, Johne und Co. nicht zu. Beim Stand von 35:25 ertönte der Schlusspfiff und der Rest war Jubel. War es letztes Jahr noch Platz 2 nach einem Herzschlag-Finale, so gelang dieses Jahr der große Wurf. Ein verdienter Erfolg für das gesamte Team, inklusive Trainer, welcher mit einem „Uffta“ gebührend gefeiert wurde! Glückwunsch!!!!       

Bereits im alten Jahr der Saison 2018/19 wurde der Ostsachsenmeister in dieser Altersklasse gekürt. So zeitig, wie noch nie. Ursache dafür, auch ein etwas kurioser Spielplan und nur 6 Mannschaften in der Staffel. Die Saison bei der MJA endet dadurch schon am 27.01.19! An diesem, letzten Spieltag müssen unsere Jungs beim ebenfalls feststehenden Vizemeister, dem Radeberger SV, antreten. Ein Spitzenspiel, aber ohne Bedeutung für die Tabelle. Trotzdem wird das Team den Ehrgeiz besitzen die 2 Punkte von Radeberg über den Eierberg nach Pulsnitz, bis ins gleich benannte Tal zu bugsieren. Anwurf im BSZ ist um 14.30 Uhr. Schön wäre es, wenn der Staffelleiter an diesem Tag eine Siegerehrung für die zwei Erstplatzierten organisieren könnte.  

Mit dem heutigen Klasse-Erfolg verabschiedet sich die MJA für dieses Jahr und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest, sowie ein „unfallfreies“ Silvester. (StB)  

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten: M. Krahl (6); N. Schöne; S. Weisbach (5); M.-P. Ludwig (5); F. Johne (2/1); O. Grafe (5); M. Ziesche (6/2); F. Drabant (4/4); F. Thieme (1); N. Voigt (1); M. Bernhagen  Im Tor: C. Herms; R. Oswald



Im Stadtderby standen sich die Oberlichtenauer und die Pulsnitzer Männer gegenüber und trennten sich  bei 29:29 (12:15) gerechterweise mit einem guten Unentschieden.

Da war in der Pulsnitzer Sporthalle noch einmal richtig Action angesagt. Die Ränge waren so gut gefüllt wie selten zuvor. Und es sei vorweggenommen, diesmal ging es auf der Tribüne gesittet und ruhig, teilweise fast zu ruhig zu. Daran hatten beide großen Fanlager ihren Anteil. Und auf der Platte konnten sich alle einer harten, aber fairen und trotz aller Emotionen ausgeglichenen Begegnung widmen. Diesmal waren die Pulsnitzer nach den beiden Vorjahrs-Niederlagen sogar leicht favorisiert und für alle stand die Frage, wer von beiden würde mehr in die Waagschale werfen können. Da war auf der einen Seite die SGO mit ihren erfahrenen Kämpen und auf der anderen waren es vor allem die jungen Pulsnitzer Wilden, die ihre positive Entwicklung nachweisen wollten. Anfangs schien es aber so, dass sich die jugendliche Frische durchsetzen sollte. Mit einem beinahe wie beim Feuerwehreinsatz startenden HSV hatten die Männer von Ralf Moschke Müh und Not mitzuhalten. Nach dem 0:4 und 1:6 sah sich der SGO-Coach schon in der achten Minute gezwungen, die Grüne Karte zu legen. In der Auszeit appellierte er an sein Team, besser in die Zweikämpfe zu gehen und die Chancen zu verwerten. Das war  aber nicht gleich von Erfolg gekrönt. Zwar wurden dann mehr eigene Treffer erzielt, aber der Rückstand blieb bis zum 6:11 bedenklich hoch. Nun aber begannen die Gäste zu schwächeln und kamen etwas von der Rolle. Ausschlaggebend dafür war auch das frühe Rot-Ausscheiden von Marco Schulze nach 20 Minuten. Der war hinten gut drauf und spielte mit gleicher Härte wie der Gegner in der Abwehr. Vorn wurde er oft von zwei drei Mann regelrecht niedergerungen. Die Gastgeber nutzten diesen gewonnenen Vorteil aus und kamen bis auf zwei Tore ran. In der 25. Minute war das Anlass für Michael Schwenke, seine Auszeit zu nehmen. Das was zuvor Schulze wegsteckte, verunsicherte nun die jungen Spieler, die an Selbstvertrauen verloren. Damit war die Partie praktisch neu eröffnet. Die Pulsnitzer zehrten zwar weiter von ihrem Vorsprung und hatten auch immer wieder richtige Antworten parat, wenn die Oberlichtenauer näher kamen, mehr aber nicht mehr. So auf Augenhöhe begann dann auch die zweite Halbzeit, was sich bis in die Schlussphase fortsetzte. Die SGO konnte zwar nie wirklich das Blatt wenden und in Führung gehen, aber wenigstens remisieren. Bis zur 58. Minute mussten ihre Fans warten, bis das mit dem 28:28 erstmals gelang. Den Siegtreffer für den HSV im jugendlichen Überschwang versemmelnd, nutzten die erfahreneren Kämpen drei Sekunden vor Ultimo die Ausgleichschance. Das war bitter für die Schwenke-Männer, weil ein Punkt verschenkt. Die vielen Möglichkeiten zuvor reichten nicht, den Sack zuzubinden. Die noch vorhandenen Schwächen des jungen Gegners ausnutzend spielte das Moschke-Team einen gewonnenen Punkt ein. Bei guten Torhüterleistungen der ebenfalls jungen Keeper beider Teams – tragisch auch das frühe  verletzungsbedingte Ausscheiden von Kevin Hoppe – war auch auf dieser Position Ausgeglichenheit Trumpf. Auf Gastgeberseite überragte diesmal vor allem Christoph Röntzsch mit sonst selten von ihm gesehenen acht Treffern seine Mannschaftskollegen. Auch Kai Fröhlich war ziemlich treffsicher. Beide hatte Pulsnitz wohl gar nicht auf dem Schirm und die jungen Gegenspieler ließen sie zu oft gewähren. Denny Miehle und Thomas Kirste hatten sie gut abgeschirmt, was aber letztlich nicht reichte. Bei allen Pulsnitzern war vor allem im Angriff die Streuung zu groß, um einen Sieg davonzutragen. Auch der agile Marco Liese zog trotz der meisten Tore im Spiel  mehrfach zurück und scheute das letzte Risiko. Alles in allem geht die Punkteteilung in Ordnung. Spielerisch konnten die HSV-Männer mehr überzeugen, währen die SGO-Mannen mit kämpferischem Einsatz einfach mehr  beeindrucken konnten.

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Oswald, König; Thieme, Fröhlich (7), Miehle (4), Hunger (1), R. Schäfer (1), Gretschel, Röntzsch (8), Hübner (1), Förster (6/4), Kirste (1) und Jäschke.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms; Liese (10/3), Thomschke, Johne (2), Lüttke (2), Drabant, Eppendorfer (6/2), Schulze, Kasper (6), Küster, Richter (2 und D. Schwenke (1).

Stimmen der Trainer

Ralf Moschke: Für mich und so denke ich auch für die Fans war es ein schönes Bezirksligaspiel mit letzten Endes einem engem Ausgang, obwohl es uns gleich am Anfang schon kalt erwischt hatte. Da bekamen wir vielfach noch keinen richtigen Zugriff. Am Ende sind wir mit dem einen gewonnenen Punkt vollauf zufrieden und glücklich. Hervorzuheben sind nach meiner Meinung die guten Torhüterleistungen bei den beiden Teams. Auf unserer Seite gilt Oswald und auf der anderen Hoppe und Herms mein Kompliment. Pulsnitz spielte immer schnell nach vorn, aber unsere Abwehr war heute auch sehr gut drauf. Meine Mannschaft hat insgesamt gut gekämpft und zugepackt, wobei die Ballverluste der ersten Halbzeit im Vorwärtsgang nicht sein mussten. Die frühe Auszeit hat gegriffen und es wurde dann das gemacht was abgestimmt war. Und der letzte Ball geht auch noch glücklich rein, super.  Die Halle war voll und es blieb alles ruhig. Jetzt kommt Weihnachten und auch wir können uns etwas ausruhen.

Michael Schwenke: So wie es gekommen ist und am Ende das Remis hingenommen wurde, ist enttäuschend. Wir hatten auch einige Nackenschläge zu verdauen. Trotzdem haben wir das Spiel besser gestaltet als im vergangenen Jahr. Anfangs lief es überraschend gut und auch die zweite Welle war in Ordnung. Als wir uns mit schlechteren Würfen die Chancen nahmen, kam die SGO ran, seine Möglichkeiten schnell ausspielend. Der Torhüterausfall und der spielentscheidende Ausfall von Schulze führten dazu, dass wir uns in der zweiten Hälfte oft zu leicht ausspielen ließen. Das sind noch Jugendfehler, die es zu überwinden gilt. Und die erfahreneren Spieler waren ebenso von der Bestform entfernt. Die jungen Spieler trauen sich noch zu wenig zu und von außen gingen zu wenige Bälle rein. Kämpferisch war es in Ordnung, wobei die Härte zu wenig bestraft wurde. Die SGO hatte gut gekämpft und einen guten Keeper. Wir haben einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Im Vorjahr hatten wir gegen die vier Punkte minus, jetzt schon einen. In der Weihnachtspause werden wir nachlegen, ehe es Ende Januar weiter geht.

Eberhard Neumann


MJC: Weihnachtsfeier

posted by admin
Dez 13

Am 12.12. fand die Weihnachtsfeier der MJC mit fast allen Eltern statt. Am Anfang stand die sportliche Betätigung.

Dabei konnten die Eltern sogar eine eigene Mannschaft stellen, die im „Weihnachtsmützen-Handball“ gegen die Jungs antraten. Es war Spaß-Handball mit ein paar anderen Regeln, als üblich. Im Fokus stand dabei, das unbedingte Tragen der Weihnachts-Kopfbedeckung, ohne beim Spiel derer verlustig zu werden.

Nach dem Spiel hatten die Eltern zur Stärkung für ein opulentes Buffett gesorgt. So konnten sich es alle gut gehen lassen.

Das Trainerteam bedankt sich bei allen Eltern für das Engagement und den gelungenen Nachmittag/Abend.

In diesem Sinne allen „Frohe Weihnachten! (StB)



Sonntag, 09.12.2018, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz – unser letztes Punktspiel in diesem Jahr und gleichzeitig erstes Spiel der Rückrunde der Saison 2018/19. Angereist war heute die SG Eibau/Zittau. Der aufmerksame Fan wird jetzt sagen, dass wir gegen diese SG noch gar nicht gespielt haben. Stimmt! Das Spiel heute ist das Rückspiel, da das Hinspiel verlegt wurde. Ein wenig durcheinander, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass wir auch heute wieder als Sieger die Halle verlassen wollen. SG Eibau/Zittau, auch das wieder ein Gegner, der es uns ganz sicher schwer machen wird.

Unsere Bank war auch heute wieder bis zum letzten Platz besetzt.  Aber auch die Zittauer Bank war gut gefüllt. Also wird über die Konditionsschiene heute nicht viel möglich sein. Also konnte unsere Marschroute heute nur heißen: höchste Konzentration in Abwehr und Angriff, so wenig wie möglich technische Fehler und eine gute Chancenverwertung.

Pünktlich 14 Uhr war Anwurf. Und es ging auch zügig los. Das Tempo war von Beginn an recht hoch und wir konnten schon in der ersten Minute in Führung gehen. Den Gästen gelang zwar kurz darauf der Ausgleich, aber das war das erste und letzte Mal, das ihnen das heute gelang. Aufgrund der guten Besetzung beider Bänke konnte das recht hohe Tempo des Spieles beibehalten werden. Die Tore fielen fast im Minutentakt. Unsere Abwehr stand dabei sehr sicher und auch im Angriff wurde sauber und konzentriert gespielt. Aber die SG Eibau/Zittau spielte mit. Wir konnten uns einen kleinen 2…3 Tore-Vorsprung erarbeiten. Bis zur ca. 20. Minute hatten wir nur 2 Fehlwürfe! Eine super Leistung! Bis dahin…. Denn ab besagter 20. Minute brachen wir ein wenig ein. Uns unterliefen plötzlich zu viele einfache Fehler, unser Rückzugverhalten war zu langsam und unserer Fehlwurfquote wuchs wieder. Dem Gast gelang sogar in doppelter Unterzahl ein Tor. So gelangen uns in den letzten fünf Minuten 2, den Gästen dagegen 4 Tore. Mit einem 4-Tore-Vorsprung gingen wir dann in die Halbzeitpause.

Halbzeitpause: Die MV`s waren mit den ersten 20 Minuten sehr zufrieden. Es gab eigentlich nichts auszusetzen: stabile Abwehr, konzentriert und sauber gespielte Angriffe, eine super Chancenverwertung und eine gute Torhüterleistung. Ganz klar nicht zufriedenstellend die letzten Minuten der ersten Halbzeit. Es musste also in Halbzeit zwei ganz klar an den Leistungen bis zur ca. 20. Minute angeknüpft werden!

Halbzeit 2. Hier hatte ganz klar der Gast aus Eibau/Zittau den besseren Start. Gleich zwei Tore gelangen ihm nacheinander, bevor auch uns endlich in der 4. Minute wieder ein Tor gelang. Es gelang uns nur langsam wieder zu unseren Leistungen aus den ersten 20 Minuten zurückzufinden. Nach langen 10 Minuten kamen wir wieder so richtig ins Spiel und bauten unseren Vorsprung so nach und nach wieder aus. Keine Ahnung was unseren 20-minütigen „Blackout“ auslöste, aber Gott sei Dank besannen wir uns rechtzeitig auf das, was wir können. Und so konnten wir unser Ziel für den heutigen Tag erfüllen: Spielgewinn mit sieben Toren Vorsprung.

Fazit: 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Schnell, sichere Abwehr, hohe Chancenverwertung – eine saubere Teamleistung. Keinen Spieler könnte man heute hervorheben, da jeder ein gutes Spiel gemacht hat. Und was am Wichtigsten ist: wir haben als Team gespielt und gewonnen! Wir hatten heute eine Chancenverwertung von knapp 70%. Darauf kann man ganz sicher aufbauen. Und genau dort wollen wir auch nächstes Jahr weitermachen!

So gehen wir auf einem guten vierten Tabellenplatz in die Weihnachtspause.  Zeit um uns ein wenig zu erholen, um Kräfte zu sammeln.

Übrigens: Viribus unitis heißt: Mit vereinten Kräften. 😊

 

Wir wünschen an dieser Stelle allen ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

 

Es spielten: Stanley Nitzschner (2), Roberto Johne (6), Maximilian Krahl (5), Lucas Hommel (3), Eric Küster, Martin Kaspar (4), Karl Jung (4), Sebastian Weißbach (3), Sascha Schmidt, Oliver Grafe (3), Maurice Pascal Ludwig, Florian Drabant, Daniel Schwenke (8)

Im Tor: Alexander Roth



Mit einem klaren 43:18 (20:10)-Heimerfolg starten die HSV-er erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksligasaison 18/19.

Sicherlich stand diesmal für viele nur die Frage wie und vor allem in welcher Höhe der Spitzenreiter gegen den Tabellenletzten gewinnen würde. Das schien auch eine große Zahl des sonstigen Publikums davon abzuhalten, das Spiel persönlich zu besuchen. In der Adventszeit bestehen ja ohnehin auch viele andere Möglichkeiten der Betätigung. Immerhin hatten die Pulsnitzer denen freien Eintritt zugesagt, die mit Weihnachtsmannmütze erscheinen würden. All das führte aber zu spärlicherem Besuch als erhofft. Dennoch brannten die Männer von Michael Schwenke darauf, nicht nur ein gutes Spiel zu machen, sondern auch wieder etwas fürs Torverhältnis zu tun. Gegen zeitweilig etwas überfordert erscheinende Gäste war das dann auch keine zu große Aufgabe und das ließ dem Trainer auch noch viele Möglichkeiten des Probierens. Vor allem die jungen Spieler bekamen so ihre Einsatzzeiten, und die nutzten sie auch weidlich zur Freude der Fans. Viele Minuten lang standen die Youngsters mit nur einem Routinier auf der Platte und im Fokus. Ging es in der ersten Hälfte noch etwas zerfahren und ausgeglichener her, so waren sie in der zweiten kaum noch zu bremsen. Im Übereifer wurden sogar eine Menge guter Möglichkeiten liegen gelassen, so dass die Torquote auch gut und gern über 50 sein konnte. Das ist vielleicht das einzige Manko, denn in schwereren Spielen kann sich das schnell rächen und ins Gegenteil verkehren. Diesmal jedenfalls konnten sich alle über einen tollen Erfolg freuen und auf das letzte Spiel des Jahres am kommenden Sonntag hoffen. Auch der Trainer war im Wesentlichen einverstanden mit dem Ergebnis und damit, wie es dazu kam: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Gegen so einen Gegner könnte man nur verlieren, aber heute war das nicht der Fall. Der Sieg war von allen erwartet und es ging wohl nur um die Höhe. Das war eine Bürde, die gut abgetragen wurde. Anfangs, als Rietschen noch fit war, hatten wir einige Probleme, sind dann aber gut reingekommen. Die zweite Formation ist dann auch besser geworden und es wurde in ungewohnter Besetzung in der zweiten Halbzeit auch besser gespielt. Wir sind aber auch nie an unsere Grenzen gegangen und haben trotzdem einen hohen Sieg eingefahren. In Halbzeit zwei boten wir auch eine gute Torhüterleistung und die Tore waren am Ende gut verteilt. Es war ein lockerer Heimsieg vor dem wichtigen Derby mit Oberlichtenau, auf das sich alle freuen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass in der zweiten Hälfte die Vorgaben besser umgesetzt, weniger Fehler und mehr Tore gemacht wurden. Wir sind den Ansprüchen und Erwartungshaltungen gerecht geworden. Das war, denke ich, auch etwas fürs Publikum.“ Somit haben sich die Pulsnitzer gut für das Derby eingeworfen. Jetzt liegen die Erwartungen bei Fans und Publikum, die die Hallen füllen und rocken sollen. Die Teams werden das Ihrige dazu beitragen. Als endgültiger Jahresabschluss kann das nur noch ein weiteres großes Highlight sein. Gastgeber SGO wird dazu das nötige sicher beitragen. Für beide ist die bisherige Serie ohnehin schon eine recht erfolgreiche. Im Spiel gegen Rietschen lagen die Gastgeber erst einmal mit 0:2 hinten und hatten bis zur achten Minute arg zu kämpfen, ehe sie die Partie an sich reißen konnten. Dann aber wurde der erarbeitete Vorsprung sukzessive ausgebaut und dem Gast keine weitere Chance gelassen. Einige der jungen Spieler wie Felix Richter und Kenny Kasper kamen nach den anfänglichen Anlaufschwierigkeiten erst später richtig in Fahrt. Das war bei Marco Schulze und John Eppendorfer nie der Fall, die sofort ihre Routine ausspielten. Zudem wurde Marco Liese geschont, der eher einen der geruhsameren Nachmittage erleben durfte. Und Oliver Lüttke war wieder (auf der) Spitze, oft als einziger Älterer unter den Jungen Wilden.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Herms; Liese (1), Thomschke (3), Johne (5/1), Lüttke (6), Drabant (2), Eppendorfer (9/1), Schöne, Kasper (5), Küster, Schulze (8) und Richter (4).

Eberhard Neumann