LHV Hoyerswerda 2. – SG Pulsnitz/Oberlichtenau1.  34:20 (16:12)

 

Dieses Spiel sollte ursprünglich am gewohnten Sonntag (05.03.) stattfinden. Aber der LHV fragte an, ob man das Spiel auf den 04.03. vorverlegen könne. Der Grund dafür, eine Doppelbelegung in der Hoyerswerdaer Halle. Die SG stimmte letztendlich zu, Anwurf war ebenfalls 11 Uhr. So machte sich die Mannschaft am Samstag 9.30 Uhr auf die Socken in die Zuse-Stadt.

Auf Grund der letzten Leistungen und Ergebnisse wollte man es dem favorisierten Gastgeber so schwer wie möglich machen und dann sehen, was unter dem Strich bleibt. Das es mehr als schwer wird, war allen klar. Die Zuse-Städter, allesamt gut im 1:1 ausgebildet, suchen dann mit entsprechendem Tempo den Erfolg. Auf Seiten der SG waren, bis auf T. Hohmann, alle Mann an Bord.

Schon vom Anpfiff weg merkte man, dass unsere Jungs mit der 3-2-1-Abwehr der Gastgeber erst mal nicht so recht klar kamen. Man konnte wenig klare Chancen erspielen und wenn es sie gab, wurde der Ball oft nicht im Gehäuse untergebracht. Der Gegner hingegen zog sein Angriffsspiel auf und legte ein 6:1 vor, auch weil die SG- Abwehr meist zu spät am Gegenspieler dran war. Beim Stand von 7:2 in der 10. Minute folgte die Auszeit der SG – Bank. Eben diese unzureichende Abwehrarbeit und Verbesserungen im Angriff wurden angesprochen. Danach zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt und konnte bis zum 7:5 verkürzen. Der anschließende Konter hätte unsere Jungs auf ein Tor herankommen lassen, ja wenn der Ball den Weg ins Tor gefunden hätte. So kam dann wieder die Zeit der Hoyerswerdaer, die sich auf 13:8 absetzen konnten, da dem Gast zwischen der 15. und 20. Minute kein Treffer gelang. Das Problem war auch, dass unsere Rückraumspieler oft den freien Kreisläufer N. Schöne nicht wahrnahmen und so deutliche Möglichkeiten vergeben wurden. Mit einer Chancenverwertung von knapp über 50% und einem 4-Tore-Rückstand endete die 1. Halbzeit.  

Im 2. Spielabschnitt erhöhte der LHV das Tempo, um noch mehr Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Dies sollte auch Erfolg haben. Die Fehler häuften sich, was der LHV nutzte, sich weiter abzusetzen. Auch die Auszeiten in der 35. und 45. Minute brachten nicht die erwartete Besserung. Aber auch der Gastgeber machte genügend Fehler, die von der SG jedoch nicht so kaltschnäuzig genutzt wurden. So wurde zum Beispiel eine Zeitstrafen – Überzahl mit 2:0 verloren. Dadurch sank auch die Torquote in der 2. Halbzeit unter 50%. Über die Spielstände 20:14 / 24:16 / 32:19 musst die SG abreißen lassen und eine zu deutliche Niederlage hinnehmen. Ein klein bisschen Enttäuschung schwingt in diesen Worten schon mit, speziell die Leistung der zweiten Halbzeit. Auch konnten heute nicht alle ihre mögliche Leistung abrufen. Aber wie heißt es so schön: Mund abwischen und weiter geht es! Danke auch an die mitgereisten Eltern. 

Das vorletzte Spiel der Saison führt die SG ins weit entfernte Bad Muskau, zum SV Stahl Krauschwitz. Dort hatte man noch eine Rechnung offen, da man sich in Pulsnitz mit einem einzigen Tor geschlagen geben musste. Platzierungstechnisch geht es für unsere Jungs um nichts mehr. Deshalb können sie locker aufspielen, Spaß haben, den Gastgeber fordern und vielleicht auch zählbares mit auf die Rückfahrt nehmen. Anwurf am 19.03. ist 12 Uhr in der SH Kirchstraße in Bad Muskau.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

L. Gebler (6/2); T. Frenzel (1); M. Zschiedrich (1); N. Voigt (1); F. Eichner (5); D. Glöß (1); T. Richter (1); R. Schwan; J. Boden; N. Schöne (4)



Mit 36: 25 (21:8) kommen die HSV-Männer in eigener Halle gegen den ESV mehr als deutlich unter die Räder.

Das Spiel der Pulsnitzer Männer wurde praktisch bereits in der Anfangsphase entschieden. Dadurch, dass die Gastgeber von Beginn an mit den langen Kerls des ESV nicht zurecht kamen, waren sie schnell aufs Abstellgleis geschoben. Nach zehn Minuten mit einem Tor und sieben auf der Gegenseite waren die Messen gelesen. Das gilt, zumal zehn Minuten darauf keine Änderung abzusehen war und der HSV bereits mit 4:12 im Hintertreffen lag. Mickrige acht Tore gelangen den Mager und Co. bis zur Pause. Da hatten sie die Eisenbahner bereits mit 21 Gegentoren von der Strecke geschossen. So bleibt eigentlich, nur noch über die zweite hälfte zu sprechen. Die gewannen die Männer von Michael Schwenke dann sogar mit 17: 15, aber klar zu wenig, um die zweistellige Heimpleite noch zu verhindern. Die Gäste konnten nach dem Wechsel einige Gänge rausnehmen und von ihrem Vorsprung zehren, ohne in Bedrängnis zu kommen. Schwenke war dann auch mächtig angefressen: „Nach der katastrophalen ersten Halbzeit war nicht mehr zu erwarten. In der zweiten haben wir wenigstens gezeigt, was gehen könnte. Nach den letzten Niederlagen fehlte die Unbefangenheit, bei Dresden läuft es einfach und da stimmt das Selbstvertrauen. Trotz intensivem Wurftraining der letzten Wochen haben wir wieder zu viel verworfen. Beide etatmäßigen Keeper waren zudem nicht an Bord. Maik Teuber musste reaktiviert werden und Christian Weißenfeldt hat ausgeholfen. Beide haben ihr Ding gut gemacht. Bis zur 45. Minute agierten wir insgesamt zu lasch und ohne Energie. Dann hat sich die Mannschaft aufgerappelt und gekämpft. Da wurde gezeigt, dass mitgehalten werden kann. Alles in allem hat man das Gefühl, dass einige Spieler den Ernst der Lage nicht erkannt haben. Man hat zeitweise den Eindruck, die Mannschaft hat so noch nie zusammen gespielt. Die Vorgaben wurden einfach nicht umgesetzt. In der Halbzeitpause habe ich an die Ehre der Spieler appelliert und gefordert, den Zuschauern Kampf anzubieten. Das war dann in der 2. Halbzeit wenigstens zeitweise zu erkennen. Ich kann natürlich nicht verschweigen, dass einige Spieler angeschlagen sind. Jens Mager kam direkt aus dem Skiurlaub zum Spiel. Das sind natürlich Probleme, aber damit sollten vor allem die gestandenen Spieler zurecht kommen.“ Aus des Trainers Worten geht viel Frust hervor. Das vor allem auch vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Abstiegskampfes. So wie das Sonnabend-Spiel ablief, sind die kommenden zwei Auswärtsspiele beim Tabellenzweiten und –dritten aussichtslos. Da es nichts zu verlieren gibt, könnten die sogar als Trainingsspiele angesehen werden. Was danach kommt, muss gewonnen werden. 

Pulsnitz spielte mit: Teuber, Weißenfeldt; Liese (1/1), Kasper (2), Gneuß, Mager (5), Schäfer (3/1), Lüttke (5), Kuban, Eppendorfer (3), Schöne, Schulze (5), Albrecht und D. Schwenke (1).

Eberhard Neumann


Feb 15

Nachdem man sich im ersten Pokalspiel gegen den TSV Niesky mit 19:17 durchgesetzt hatte, durfte man nun in der zweiten Runde beim Ostsachsenligisten Obergurig antreten. Man kannte den
Gegner noch gut aus den gemeinsamen Ostsachsenklassezeiten. Somit waren die Rollen klar verteilt. Zumal sich die Personalsituation seit dem Hoyerswerdaspiel nicht wirklich entspannt hatte.
Eine angefragte Spielverlegung wurde leider abgelehnt, zum Glück wurde durch die Technische Kommission bestätigt das die jungen A-Jugendlichen trotz Verbandsligaeinsätzen spielberechtigt waren.
So musste man 7 Absagen, darunter 5 Stammspieler ersetzen. Trotzdem konnte Coach Weißenfeld 12 Spieler auf die Platte schicken, davon waren 5 Nachwuchskräfte. Auch Uwe Casper konnte nach 3 monatiger Verletzungspause wieder mitwirken. Der Altersschnitt von 22 Jahren spricht natürlich von der Unerfahrenheit, auch mit solchen Spielen. 
So begann auch das Spiel. Trotz der ermutigenden Worte des Trainers, munter aufzuspielen und Obergurig etwas zu ärgern, wirkten die SG’ler in ihrem Spiel nervös und zurückhaltend. Die Oberguriger nutzten diese Phase und setzten sich auf 11:5 ab. Eine Vorentscheidung? Das dachten wohl viele, doch der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Nach einer Auszeit des Gästetrainers, ein paar Korrekturen und dem Wunsch mehr aufs Tempospiel zu gehen, kam die SG wieder ran. Obergurig schien regelrecht beeindruckt vom Tempo der jungen Truppe aus Pulsnitz/Bischofswerda. So kämpfte man sich mit dem Halbzeitpfiff auf 15:15 ran.
 
Pausentee, durchatmen, sortieren. Trainer Weißenfeld motivierte seine Mannschaft weiter zu kämpfen, weiter Tempo zu machen und Obergurig weiter in 1 und 2 Welle zu überrennen. Jedoch sollte man dies mit dem nötigen Respekt tun und nicht vergessen wer der Gegner heute ist. Schließlich sind noch 30 Minuten auf der Uhr und man hatte eigenen Defizite in der Chancenverwertung zu verbessern. Auch warnte der Trainer vor der Schlussphase des Sachsenligaerfahrenen Raik Schädlich.
 
Anpfiff zur zweiten Halbzeit, nochmal 30 Minuten ackern für die Sensation. Beim 16:18 führte man erstmals mit zwei Toren, leider die höchste Führung für die SG an diesem Samstagabend. Man verpasste einfach mit zu vielen Fahrkarten die Vorentscheidung zu treffen. So kämpfte sich Obergurig zurück und schloss beim 21:21 auf. Bis zum 27:27 war es ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Dann jedoch kam ein Bruch ins Spiel. Sei es der Rot/Blauen Karte gegen den Oberguriger Spieler, oder der schweren Verletzung des Spielers von Obergurig mit der Nummer 13 (Gute Besserung an dieser Stelle!) geschuldet.
Die Fehler und Fehlwürfe der SG’ler häuften sich. Somit enteilte Obergurig mit zwei Toren Vorsprung. Als hätte Coach Weißenfeld es kommen sehen, Raik Schädlich erschoss trotz Manndeckung, regelrecht alle Hoffnung auf Entlohnung für die 60 Minuten aufopferungsvollen Kampf.
Mit 34:31 endet das Pokalspiel und Obergurig darf sich nun mit der SG Oberlichtenau messen. Für die SG Pulsnitz/Bischofswerda heißt es, nicht die Köpfe hängen zu lassen, sondern dieses großartige Spiel richtig einzuordnen. Mit dem Kader und dem Altersschnitt muss man mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Am Ende fehlte doch nur etwas Cleverness und die Routine den ein oder anderen freien Wurf mehr zu versenken.
 
Mit dem tollen Spiel im Rücken heißt es nun den Blick nach vorn wieder auf die Liga zu richten. Hat man sich doch vorgenommen den aktuellen Tabellenplatz 9 zu verteidigen und noch an das Mittelfeld aufzuschließen.
Am 25.02. geht es dann Zuhause gegen den TBSV Neugersdorf um die nächsten Punkte. Das freie Wochenende dazwischen wird den SG’lern gut tun.
 
Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:
Alexander Roth, Christian Weißenfeld (beide Tor), Kenny Kasper(7), Lucas Hommel(4), Erik Forke, Sandro Gornig, Uwe Casper, Felix Drescher(6), Tobias Handrick, Daniel Hansson(7), Christopher Hommel(3), Robert Herrmann(4)

Feb 8

Sonntag – 05.02. 11:00 Uhr Sportkomplex Pulsnitz. Die SG Pulsnitz/Oberlichtenau traf heute auf die Spielgemeinschaft Eibau-Neugersdorf. Man hatte viel Bedarf an Wiedergutmachung nach den letzten beiden verkorksten Spielen gegen den bekannten Gegner.

Doch nachdem man beim letzten Mal noch gegen eine recht fremde Truppe spielte, kam der Gegner diesmal in Bestbesetzung. Sogar der bestens bekannte Lukas Stamnitz trug das Trikot der SG Eibau/ Neugersdorf. Somit mussten die Trainer ihren Plan und ihre Aufstellung ändern.

Mit 3:1 legte man gut vor. Die persönliche Betreuung von Florian Drabant gegen L. Stamnitz schien den Eibau-Neugersdorfern nicht wirklich zu schmecken. Mit viel Tempo und strukturierten Abläufen im Angriff spielte man sich gute und klare Chancen heraus. Wusste diese doch nur leider nicht immer im Tor unterzubringen. 15 Tore in Halbzeit 1 dazu 12 Fehlwürfe. Es hätte deutlicher zum Pausentee stehen können – dürfen! Kevin Hoppe im Tor ermöglichte mit starken Paraden die Halbzeitführung.

Die Halbzeitansprache der Trainer fiel recht kurz aus:  so weiterspielen, weiterhin Tempo gehen aber bitte weniger Fehler und eine höhere Chancenverwertung. Ein 15:11 konnte man noch nicht als Vorentscheidung bezeichnen.

So ging man auch die Halbzeit zwei an, gute Deckungsarbeit und dann mit Tempo nach vorn. Bis zum 24:17 sollte bei uns heute alles nach Plan verlaufen. Doch nach 40 Minuten Licht, brachen jetzt 20 Minuten dunkler Schatten an. Als hätte man eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld, funktionierte weder hinten die Abwehr noch vorn der Angriff mehr. Das strukturierte Spiel wurde aufgegeben, lediglich die Fehlwurfquote wurde reduziert, weil die Anzahl der Ballverluste durch technische Fehler und Zuspielfehlern vehement anstieg. Das unvermeidliche musste passieren und die Jungs aus Eibau-Neugersdorf belohnten sich für Ihre Aufholjagd mit dem 26:26.

Das es nicht schlimmer aussah, lag mittlerweile nur noch an Kevin Hoppe und Florian Drabant, die dagegenhielten. So konnte man wenigstens immer noch ein Tor vorlegen, ehe die letzte Spielminute beim Stand von 30:29 anbrach. Die Gäste glichen zum 30:30 aus, doch es war noch genug Zeit auf der Uhr. Auszeit durch das Pulsnitzer Trainerteam. Es wurde angesagt was trotz Unterzahl zu spielen ist. Warum man den Torhüter nicht gegen den zusätzlichen Feldspieler ersetzte, war der Tatsache der Ballunsicherheit der letzten Minuten geschuldet und man wollte wenigstens den Punkt noch sichern.

So pfiffen die Unparteiischen die letzten 15 Sekunden an und man mag es kaum glauben, in Unterzahl spielte man den genau vom Trainer vorgegeben Ablauf. Es klappte alles, nur der Ball wollte den Weg ins Tor nicht finden.

Somit blieb es beim 30:30. Anscheinend ist es für die Jungs die Saison der fairen Punkteteilung – spielte man doch zum 4ten mal Unentschieden – Ligabestwert.

Doch heute war es wieder einmal ein verschenkter Punkt, wie so oft diese Saison. An die starken ersten 40 Minuten darf man gern anknüpfen. Dem heftigen Bruch im Spiel danach, müssen die Trainer auf den Grund gehen. Noch mehr Punktegeschenke sollte man diese Saison nicht verteilen, zu eng sind alle Mannschaften in der Tabelle beisammen. Das Ziel sollte mindestens Platz 2 sein, doch dafür sollten die SG’ler nun das faire Punkte teilen einstellen.

 

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten:

  • Kevin Hoppe (Tor), Felix Richter (2), Dan Schäfer (1), Sandro Gornig (1), Erik Forke (3), Ronny Kuban (10/3), Florian Drabant (5), Lucas Hommel (2), William Thomschke (3), Kenny Kasper (2), Colin Herms


Die deutliche 33:18 (16:11)-Pleite beim VfL Waldheim kommt für die  Pulsnitz-Männer erst in der letzten Viertelstunde zustande.

Ohne große Siegambitionen oder einen Überraschungseffekt zu landen, fuhren die Pulsnitzer Männer nach Waldheim zu einem Team, das höheren Ambitionen hinterherläuft. Am Ende des Mittelfeldes stehend, zeugt die aktuelle Platzierung nicht von den eigentlichen Stärken des VfL. So wussten die Gäste, dass es unter den für dieses Spiel einmal mehr besonders großen Personalsorgen nichts zu gewinnen gab. Immerhin fehlten mit Jens Mager, Marco Schulze, Daniel Schwenke, Ronny Schöne, Ronny Schäfer, Markus Scholze, Oliver Scholze, Kay Kühne und anderen gleich eine komplette Sieben. In Bestbesetzung konnte es den Gastgebern da schon wesentlich schwerer gemacht werden. So lag diesmal besonders viel Verantwortung auf den verbliebenen „Alten“, die die A-Jugendlichen zu führen hatten. Vorweg genommen, machten es die jungen Spieler gut, was Trainer Michael Schwenke nur bestätigen konnte: „Kevin Hoppe war im Tor auf sich allein gestellt und machte seine Sache sehr ordentlich. Mit zunehmender Erfahrung wird er da noch sicherer werden. Lange Zeit verhinderte er eine noch höhere Niederlage. Besonders zu Spielbeginn konnten wir die Waldheimer wenigstens ein wenig ärgern und zudem überraschen.“ Längere Zeit führten da die Gäste nach dem 2:0 aus ihrer Sicht, ehe der VfL nach dem 3:6 ab Minute zwölf durch vier Tore in Folge die Partie erstmals gedreht hatte. Da machte sich bereits die fehlende Erfahrung der HSV-Youngsters bemerkbar, ohne dass sie dann untergingen. Lange konnten die Pulsnitzer einen drei bis fünf-Tore-Rückstand stabil halten. Erst in der zweiten Hälfte und mit schwindenden Kräften wurde es dann schwerer, einen höheren Rückstand zu vermeiden. So häuften sich die Fehler und Fehlwürfe, was die Gastgeber zu einer Vielzahl von Kontertoren nutzten. Trotz allem war Schwenke ganz zufrieden mit dem Auftritt seines Rumpfteams: „Mit Christopher Hommel hatten wir auf der Kreismitte nur einen Vertreter, der sein Ding so wie die anderen drei A-Jugendlichen ganz gut machte. Bis Mitte der zweiten Hälfte wurde gut gespielt und die Vorgaben konnten eingehalten werden. Hinten versuchte der erfahrene Tobias Liebschner mit den Jungs den Innenblock zusammen zu halten. Dass die Truppe insgesamt nicht eingespielt ist, war das Manko hinten raus. Mit 21,5 Jahren hatten wir einen sehr jungen Altersschnitt, ohne Liebschner lag der sogar bei 19,7 Jahren. So bin ich mit dem Gesamtauftritt zufrieden, auch wenn die Niederlage am Ende zu hoch ist. 18 eigene Tore waren dann auch wieder zu wenige. Aber wir werden das Spiel nicht überbewerten. Schon im nächsten rechnen wir uns mit voller Kapelle wieder mehr aus.“ Dann können auch die Youngsters besser eingebunden werden und müssen nicht schon selbst die volle Verantwortung übernehmen. Im nächsten Heimspiel Ende der Winterferien kann das gegen den ebenfalls starken ESV Dresden bewiesen werden. Bis dahin steht harte Trainingsarbeit an.

Pulsnitz spielte mit: K. Hoppe; Liese (3), Kasper (2), Gneuß (7/1), C. Hommel, Lüttke (1), Kuban (2), Eppendorfer (2), Liebschner, L. Hommel (1/1).

Eberhard Neumann



Die Männer der SG Pulsnitz/ Bischofswerda waren sich einig; viele Jahre war niemand mehr zu einem Punktspiel nach Hoyerswerda gefahren… Das sollte sich heute ändern, doch die Vorzeichen konnten nicht schlechter sein. Man spielte gegen den erfahrenen und grundsolide ausgebildeten Tabellenersten. Dazu kam, das man den letzten beiden Spielen viel Tribut zollen musste. Die Liste der fehlenden Spieler war länger als die der auf dem Protokoll stehenden. So fehlten verletzt: Sebastian Maschke (Fuß), Felix Drescher (Rippen), Philipp Fiedler (Rücken), Uwe Casper (Fuß), Robert Hermann (Krank), Erik Forke (Krank). Dazu kam, das der komplette Pulsnitzer Nachwuchs bei der 1ten Männer eingesetzt wurde. So fehlten auch noch Lucas Hommel und der wichtige Rückraumakteur Kenny Kasper. Auch Christopher Hommel musste bei der Ersten helfen und Florian Reisig war beruflich verhindert. Wer sollte da überhaupt noch spielen, fragten sich alle, denn auch Dennis Bienek und Florian Loewens (sich in den Dienst der Mannschaft stellend), waren beide angeschlagen.

Doch die SG Männer bekamen trotzdem noch 10 Spieler auf die Platte. Zwei Bischofswerdaer A-Jugend Akteure und der reaktivierte Stephan Janke (vielen Dank an dieser Stelle!) machten dies möglich.

Die Marschroute des Spielertrainers Ch. Weißenfeld konnte nur heißen: lange Angriffe spielen und solange wie möglich den Ball in den eigenen Reihen halten. Das taten die SG’ler auch nach Möglichkeit. So wurden Angriffe von über einer Minute vorgetragen. Dem Schiedsrichtergespann aus Krauschwitz/Sagar gefiel dies heute wirklich gut, denn sie sahen munter zu, wie man die Zeit von der Uhr nahm.

Den LHV Männern schien es jedoch etwas langweilig zu werden und wurden in der Deckung immer offensiver. Von 5-1 bis zur offensiven 3-3 Deckung. Nun brachte Coach Weißenfeld mit Stephan Janke den zweiten Kreisläufer und man machte es gar nicht schlecht gegen den wohl übermächtigen Gegner. Ein paar Fahrkarten und technische Fehler zu viel ließen das Halbzeitergebnis von 15:7 doch etwas zu deutlich wirken.

Leider musste auch Abwehrchef R. Johne mit Knieproblemen vom Feld. Das merkte man deutlich, da nun jede Abstimmung in der Deckung neu gefunden werden musste.

Die Halbzeitansprache war kurz und knapp: weiter lange Angriffe spielen, weniger Ballverluste und weniger Fehlwürfe sollten das Ergebnis erträglich gestalten.

10 Minuten konnte die Männer noch mit und dagegen halten, ab dem 22:14 waren jedoch alle Kraftreserven und Ideen aufgebraucht. Selbst der unermüdlich ackernde Florian Loewens und der gut aufgelegte Reservist Stephan Janke konnte nichts mehr ausrichten und Hoyerswerda kam über ihr gutes, schnelles Spiel zu einfachen Toren.

Leider fiel das Ergebnis von 33:19 zu deutlich gegen die kämpfenden SG’ler aus.

Egal, heute war nur wichtig, man trat geschlossen als Mannschaft trotz aller Probleme auf. Früher hätte man das Spiel wohl absagen müssen, doch nicht als Spielgemeinschaft SG Pulsnitz / Bischofswerda! So war auch Coach Weißenfeld größtenteils zufrieden.

Nun heißt es wieder den Blick nach vorn, auf das Pokalspiel gegen Obergurig und dann auf die nächste Ligapartie gegen Neugersdorf zu richten, wo sich hoffentlich die Personalprobleme reduzieren.

Für die SG kämpften tapfer:

Alexander Roth, Christian Weißenfeld (beide Tor), Eric Küster (1), Danny Liebold (2), Tobias Handrick (2), Roberto Johne, Daniel Hansson (1), Dennis Bienek (5/1), Florian Loewens (2), Stephan Janke (6)



SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. – Radeberger SV  28:24 (15:10)

 

Im nunmehr vorletzten Heimspiel der Saison war ein Sieg quasi Pflicht. Gegen die bisher sieglosen Radeberger sollte der 3. Sieg, im 3. Spiel gegeneinander, eingefahren werden. Mit der nachgewiesenen, gewachsenen Spielstärke sollte das auf alle Fälle machbar sein. So auch die Einschätzung der Trainer, ohne den Gast zu unterschätzen. Ganz wichtig für die Begegnung, die Mannschaft konnte, bis auf N. Schöne, wieder in Bestbesetzung auflaufen.

Da es am Sonntagmorgen bereits kurz nach 9 Uhr los ging, war die Frage, ob alle um diese Zeit „heiß“ auf die Partie sind oder ob sie von den Trainern wachgerüttelt werden müssen. Für die ersten Schweißperlen bei den Verantwortlichen sorgten aber die Schiedsrichter, die erst kurz vor Spielbeginn anreisten. So 20 Minuten vor dem Anpfiff hatte die SG – Bank begonnen, einen „Plan B“ in Sachen Schieris zu organisieren. Jedoch kurz vor dem Anwurf war in dieser Hinsicht „die Kuh vom Eis“.

Die Gäste ihrerseits, waren mit nur 6 Mann nach Pulsnitz gekommen, so dass sie permanent in Unterzahl spielen mussten. Da man auf Seiten der SG aber für Fairness steht, spielten unsere Jungs die komplette Begegnung auch in Unterzahl, um ein ausgeglichenes Kräftemessen zu generieren. Eine Zeitstrafe für die SG sollte im Spielverlauf nicht das große Problem werden, da man auf Grund der generellen Unterzahl, auffüllen konnte. Aber in diesem fairen Spiel passierte das nur zweimal.

Von Beginn an zeigten unsere Jungs, dass sie den Sieg wollten. Ehe sich die Radeberger versahen, lagen sie 4:0 hinten. In der 5. Minute gab es dann den ersten Gäste-Treffer. Die Zschiedrich, Richter, Eichner & Co. ließen zu diesem Zeitpunkt nicht locker und erhöhten auf 7:2, was die Radeberger Auszeit (11. Minute) zur Folge hatte. Bis zur 14. Minute legte unsere Mannschaft weiter 3 Tore, zum 10:2, nach. Nun wurde auch wieder durchgewechselt, dass alle ihre Spielanteile bekommen. Bei nur 5 Feldspielern gestaltet sich auch das, nicht so einfach. Mit einer Chancenverwertung von 71% bis dahin, ging es über die Spielstände 13:5 / 15:8, ehe die Gäste vor der Pause noch 2x verkürzen konnte.

Der 5-Tore-Vorsprung zur Pause war noch lange kein Ruhekissen, wie die 2.Hälfte zeigen sollte. Ein 8 Tore-Plus des ersten Abschnittes schmolz ja auch noch auf fünf zusammen.

Gleich zum Anfang der 2. Halbzeit merkte der Beobachter, dass die Mannschaft aus unerklärlichen Gründen nervös und verkrampft war. Der Zugriff in der Abwehr war nicht mehr so, wie in Halbzeit 1 und auch Fehler im Spielaufbau mehrten sich. Noch hielt der 5-6 Tore-Vorsprung. Doch die Nummer 8 der Gäste hielt die Radeberger im Spiel. Teilweise aus 10-12 Metern war er erfolgreich (Gesamt 15 Tore). So kämpfte sich der RSV auf 22:20 in der 38. Minute heran, was umgehend die Auszeit der SG – Bank folgen ließ. 

Danach fing sich die Mannschaft insoweit, dass sie wieder ein 4-Tore-Plus heraus werfen und dieses bis zum Schluss verwalten konnte. Auch das ist ein positiver Aspekt und spricht für die Mannschaft.

Beim Schlusspfiff war der angestrebte Sieg perfekt und der 5. Platz gesichert, auch wenn die 2. Halbzeit die Radeberger mit einem Tor vorn sah. Sicher hätte man den 6. Feldspieler bringen können, um den Sieg eindeutiger zu gestalten, aber das gebot der SG die Fairness nicht.

Fazit dieser Begegnung: Es waren von Seiten der SG zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die 1. Halbzeit lief zur Zufriedenheit der Bank. Mit Halbzeit 2 können die Trainer nicht zufrieden sein und dass muss, für die noch ausstehenden Aufgaben (2x Hoyerswerda und 1x Krauschwitz) analysiert werden. Den Jungs gebührt aber trotzdem und vor allen Dingen die Gratulation zum Sieg.  

 

Auf Grund der Winterferien kommt es nun zu einer größeren Pause. Bis zum 05.03. dauert es, ehe die SG zu den unbequemen Hoyerswerdaern reisen muss. Mit der zuletzt gezeigten Leistungssteigerung und dem Sieg gegen Radeberg im Rücken, kann der Gastgeber aber durchaus in Verlegenheit gebracht werden. Anwurf im BSZ „Konrad Zuse“ ist 11 Uhr. Drücken wir unseren Jungs die Daumen, Pech hatten sie in dieser Saison schon genug ….

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

L. Gebler (3/1); T. Frenzel (4); M. Zschiedrich (7); N. Voigt; Th. Hohmann (3); F. Eichner (6); D. Glöß; T. Richter (5); R. Schwan



SV Koweg Görlitz – SG Pulsnitz/Oberlichtenau1.  23:20 (11:10)

 

Nach dem Spiel gegen den kommenden Ostsachsenmeister am letzten Wochenende, gibt es nun wieder Spiele die auf Augenhöhe stattfinden können. Dazu gehört auch der SV Koweg Görlitz. Eine schwere, aber auch machbare Aufgabe, wenn alles stimmt. Negativ für die SG, aus der ersten 7 fehlten gleich drei, W. Reimer und N. Schöne auf Grund des schulischen Skilagers, sowie T. Richter krankheitsbedingt. Das war schon ein Handicap. Auch die Trainingsbeteiligung war aus den unterschiedlichsten Gründen unter der Woche nicht so prickelnd. Aber die Mannschaft wollte trotzdem das Beste daraus machen und das ließ Kapitän M. Zschiedrich, beim „Mannschaftsbrüller“ auch raus. Natürlich hieß  das, „Sieg“. Mit 9 Mann war man zur besten Mittagszeit motiviert über die A4 in der Neißestadt angereist. Anwurf war dort 14 Uhr.  

 

Mit der genannten Motivation ging es dann los. Dem Gastgeber blieb aber der erste Treffer vorbehalten. Die SG hatte erst einmal Mühe sich auf die Begegnung einzustellen. Drei Fehlwürfe am Stück überließ Koweg die knappe Führung. Da unsere Jungs in der Abwehr jedoch nichts zuließen, blieb dies ohne weitere Folgen. So erzielten die Görlitzer die Führung und die SG glich, nach den anfänglichen Schwierigkeiten, immer wieder aus. So ging es bis zum 4:4 in der 10. Minute. Danach fruchtete die konsequente Abwehrarbeit des Gastes weiter. Die erkämpften Bälle wurden im schnellem Gegenzug im Görlitzer Tor untergebracht. So hatte man nach zwölf Minuten eine 6:4-Führung auf der Habenseite. Gleich darauf, beim Stand von 5:7, gab es die erste Auszeit durch Koweg. Mit einer Einzelmanndeckung gegen M. Zschiedrich versuchte der Gastgeber sich seiner habhaft zu machen. Dies wurde jedoch von den umsichtigen Schiedsrichtern unterbunden.

Trotzdem konnte die Heimmannschaft den Rückstand in eine 8:7- Führung drehen, was wiederum die Auszeit der Gästebank folgen ließ. Auf Augenhöhe ging es dann wie gehabt weiter, ehe beim 11:10 für die Görlitzer der Pausenpfiff erfolgte.

In der Kabine wurden die wichtigen Dinge angesprochen, die Abwehr stand ausgesprochen gut, das musste auch so bleiben, nur im Angriff wurde mehr Abgezocktheit und Konsquenz gefordert. Bis dahin hatte die gesamte Mannschaft keinesfalls enttäuscht und es war noch alles drin.

Im 2. Abschnitt ging so weiter, Koweg führte meist mit einem Tor. Die SG war dran, aber der Ausgleich wollte und wollte nicht gelingen. Auch auf der Bank wurde alles probiert. So z.B. Th. Hohmann, der gesetzte Mann auf Rechtsaußen, wurde heute zwischenzeitlich zum Mittel- und Kreisspieler. Auch auf anderen Positionen wurde umgestellt. Als dann auch noch Pech dazu kam, mehrere Pfostenwürfe, inklusive Siebenmeter, zog der Gastgeber auf 20:15 davon. Nun dachten alle „die Messen seien gelesen“, aber mit einer Energieleistung von einem 4:0-Lauf kämpften sich unsere Jungs noch einmal heran (20:19 /48. Minute). Selbst beim Stand von 21:20 kurz vor Ultimo war der Punktgewinn noch möglich. Die dann angeordnete Manndeckung brachte leider auch nicht mehr die erhoffte Wendung. Mit 2 Toren in dieser Schlussphase konnte Koweg den Sieg dann nach Hause bringen und unsere Jungs standen nach großem Kampf leider mit leeren Händen da. Kein Grund sich in Enttäuschung und Selbstmitleid zu ergeben, haben sie doch zu einem spannenden Spiel beigetragen und gezeigt, dass man im Bezirksmaßstab mithalten kann. Die Gedanken, was wäre mit „voller Kapelle“ gewesen, kreiste da schon in den Köpfen. Der positive Aufwärtstrend in der Entwicklung der Mannschaft ist jedenfalls unverkennbar.

 

Eine bittere Niederlage, „ohne Drei“, da auch wieder einmal das Quäntchen Glück fehlte, jedoch aus kämpferischer Sicht alles gegeben wurde. Deshalb kann man dieses Spiel als Motivation für die nächsten Aufgaben durchaus mitnehmen.

Denn schon am 05.02., zu Hause gegen den Radeberger SV, will man im 3. Spiel gegeneinander, den 3. Sieg erzielen. Dazu benötigt die Mannschaft die Unterstützung aller. Anwurf in der SH Pulsnitz ist 09.15 Uhr (zeitig, aber machbar: Frühstückskaffee mit leckeren, belegten Baguettes oder was immer ihr wollt, gibt es bei Ingolf). 

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau1. spielte mit:

  1. Gebler (6/4); T. Frenzel (3); M. Zschiedrich (3); N. Voigt; Th. Hohmann (3); F. Eichner (4); D. Glöß (1); T. Singer


SG Pulsnitz/Bischofswerda – SSV Stahl Rietschen 2.   33:27
 
Es grenzte schon an einer kleinen Sensation als man auf die Anzeigetafel in der Pulsnitzer Sporthalle am 21.01. schaute. Es waren 60 Minuten gegen den Tabellenzweiten aus Rietschen gespielt und es stand 33:27. Hatte man dort das Hinspiel noch deutlich mit 28:20 verloren konnte man sich diesmal im Rückspiel revanchieren.
Auch wenn 27 Gegentreffer zu Buche standen muss man klar sagen, in der Deckung wurde der Grundstein für den Erfolg gelegt. In den ersten 30 Minuten suchte man noch nach der Abstimmung untereinander. Rietschen legte bis Mitte der ersten Halbzeit vor, ehe die SG´ler ins Spiel kamen und das an sich rissen. So ging man mit 16:14 in die Halbzeit. Nach der Pause kam Rietschen noch einmal heran, sogar das Unentschieden stand beim 21:21 auf der Anzeige. Wo man ansonsten nachgelassen und verloren hätte, legten die SG Männer heute nach und zogen mit einen Zwischenspurt auf 28:22 davon. In dieser Phase war die Abwehr kaum bezwingbar und der Angriff spielte deutlich verbessert.
Man merkt das die Einspielphase langsam abgeschlossen ist. Der Ball lief sicherer und schneller. Spielzüge werden effektiver genutzt und man entwickelt mehr Druck in die Tiefe. Das sieht man auch bei 33 eigenen geworfenen Toren – Bestwert der Saison. Bei 27 Gegentreffern kann man trotzdem von einer guten Abwehrleistung sprechen, man muss bedenken das man gegen die Offensiv sehr starken Rietschener spielte.
 
Für die SG Pulsnitz/Bischofswerda am Ball:
Alexander Roth (Tor), Florian Loewens(5), Felix Drescher(7/1), Roberto Johne(4), Daniel Hansson(5), Christopher Hommel(3), Sebastian Maschke, Robert Hermann, Dennis Bienek(5/3), Kenny Kasper(4), Erik Forke, Lucas Hommel, Danny Liebold, Sebastian Mikus
 
SG Pulsnitz/Bischofswerda – TSV Niesky   21:17
 
Natürlich wollte man diese Leistung konservieren und am 28.01. erneut gegen das Tabellenschlusslicht aus Niesky abrufen. Diesmal spielte man wieder im Sportkomplex Bischofswerda als Vorspiel der Verbandsligafrauen aus Bischofswerda.
 
Das Trainerteam wies vor Spielbeginn daraufhin das das Spiel heute kein Selbstläufer wird. Sicherlich hatte man schon zweimal diese Saison gegen Niesky gespielt und beide Spiele gewonnen, aber meist fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Heute kam erschwerend hinzu das Spielmacher Florian Loewens verletzungsbedingt fehlte. Auch Kenny Kasper Nachwuchsrückraumtalent musste heute bei der Verbandsligamännermannschaft der Pulsnitzer mithelfen. Alexander Roth die Nummer 1 im SG Gehäuse konnte angeschlagen nur auf der Bank platz nehmen.
Dem entsprechend entwickelte sich die erste Halbzeit. Die Abwehr der SG lies den Gästen nicht viel Platz zum Spielen. Der eigene Angriffsmotor stockte aber noch, zu Fehlwürfen kamen auch noch technische Fehler. So dass es mit 10:7 in die Halbzeit ging. Die MV´s mahnten in der Halbzeit zu mehr Ballsicherheit und mehr Tempo in erster und zweiter Welle.
Anscheinend trugen die Worte endlich auch Früchte, von 10:7 ging es direkt zum 17:8. Mit einer neun Tore Führung spielt es sich natürlich wesentlich entspannter. Auch für den jungen A-Jugend Spielmacher Robert Herrmann der Florian Loewens vertrat und einen soliden Job machte. Aus einer starken Abwehr mit einer guten Torhüterleistung überrannte man in der Phase regelrecht die Gäste.
Die Schlussphase stand ganz im Zeichen der Jugend – 4 A-jugendliche durften nun ihr Können unter Beweis stellen, eine klare Marschroute der SG-Trainer, die schon die ganze Saison gefahren wird. Durch ein paar unnötige Zeitstrafen gegen die Erfahreneren Spieler wurde es dem Nachwuchs natürlich nicht leichtgemacht und der Vorsprung schrumpfte etwas zusammen, was im Endeffekt völlig bedeutungslos war.
Mit 11:17 Punkten steht die SG nun auf Platz 8 der Ostsachsenklasse. Ein guter Saisonzwischenstand, man hat den Rückstand zum Mittelfeld reduziert und sich nach unten gehörig Luft verschafft. Nicht nur die Tabellensituation ist angenehm zu beobachten, sondern auch die volle Bank der SG – in beiden Spielen standen 14 Spieler auf dem Protokoll, davon 4-5 Nachwuchsspieler.
Nächste Woche geht es zum Ligaprimus nach Hoyerswerda dort trifft man auf eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft. Ein sehr schweres Spiel, wo man den Aufwärtstrend fortsetzen und sich gut präsentieren möchte.
 
Für die SG Pulsnitz/Bischofswerda am Ball:
Alexander Roth, Christian Weißenfeld (beide Tor), Felix Drescher(3),Florian Reißig(1), Tobias Handrick, Erik Küster, Lucas Hommel, Roberto Johne(1), Daniel Hansson(6), Christopher Hommel(1), Sebastian Maschke(1), Robert Hermann(2), Dennis Bienek(5/3), Danny Liebold(1)


Trotz der 25:22 (15:12)-Niederlage gegen Hartha  gehen die HSV-Männer erhobenen Hauptes von der Platte im Sportforum.

Das Beste sind natürlich immer die Siege. Da wird gefeiert und die Welt ist für alle in Ordnung, die das wollten und bewerkstelligten. Dann gibt es aber auch immer wieder die Niederlagen. Die einen sind des Kommentars müßig, die anderen tun eher weh. Schmerzlich war die Pleite der Männer von Michael Schwenke gegen den Tabellenzweiten Hartha und damit gegen den Favoriten nicht. Dennoch hatten sich die nach ihrem beherzten Auftritt mehr verdient. So aber gibt es wieder nichts Zählbares im Abstiegskampf mitzunehmen, aber einige positive Erfahrungen wurden mit genommen. Da waren zum einen die jungen Spieler mit Kevin Hoppe im Tor und Kenny Kasper sowie Ronny Kuban auf dem Feld. Zum anderen war da die super Abwehrarbeit, die den Gegner zum Verzweifeln aber keine Punkte brachte. Die Youngstars machten ihre Sache toll. Hoppe kam da immer besser im Tor zurecht, nachdem er die Anlaufschwierigkeiten abgelegt hatte. In der zweiten Hälfte imponierte er mit zahlreichen tollen Paraden. Kuban, gerade 18 geworden, müsste nur seine Ängstlichkeit beim Abschluss durch größeres Selbstvertrauen ablegen. Dann gelingen ihm auch mehr solcher Treffer, wie der bei dem er die erfahrene gegnerische Abwehr austanzte. Und Kasper machte gleich in seinem ersten möglichen Verbandsligaspiel ein wichtiges Tor. Die Jungs waren es, die auch Oldie Jens Mager erleichtert anmerken ließen: „Da mache ich mir ums Team nun weniger Sorgen, wenn ich nächste Saison aufhören werde.“ Das klingt optimistisch, vielleicht ist er mit seinem Abschied noch umzustimmen, denn die jungen Wilden können auch in der nächsten Saison zur Gewöhnung sein Mitwirken noch brauchen. Gespielt haben aber auch noch andere, die hinten gemeinsam dicht machten. Die 25 Gegentore durch eine Spitzenmannschaft sind aller Ehren wert, hatten die im Hinspiel den HSV bereits mit 29:17 überrannt. Mit dem Positiven begann auch Schwenke seine Einschätzung zum Spiel: „Wir können auf diesem Spiel aufbauen. Die starke Leistung in der Abwehr und die Abwehrsysteme waren in Ordnung. Wenn wir endlich auch im Angriff eine Schippe drauflegen, dann werden wir Punkte holen und die eine oder andere Überraschung erleben.  Gefreut habe ich mich über Kenny Kaspers Tor im ersten Spiel. Das wird allen anderen Nachwuchsspielern Auftrieb geben. Ronny Schäfer machte auf der Mitte wieder ein gutes Spiel. Nach Anlauf- und Gewöhnungszeit hielt Kevin Hoppe mehrere gute Dinger. Mich ärgert die Niederlage schon etwas, denn heute war mehr drin. Aber dafür müssen wir eben selbst mehr Tore machen. Zehn Gegentoren standen in der zweiten Hälfte nur zehn eigene dagegen, das ist zu wenig.“ Nach der kurzen Anfangsführung liefen die Pfefferkuchenstädter immer nur einem Rückstand hinterher. Maximal vier Tore Rückstand waren es in der ersten Halbzeit, ehe der Anschluss zum 15:16 und 16:17 nach dem Wechsel erreicht wurde. In dieser Phase zwischen der 37. Und 43. Minute wurde verpasst, das Spiel zu drehen. Ein Pfostenwurf, ein Fehlwurf frei von rechts Außen, ein Fehler im Konter, abermaliger freier Wurf von rechts auf den Keeper, ein technischer Fehler im nächsten Angriff, der nächste freie Wurf als Beute des Keepers sind nur die Chronologie der Möglichkeiten nach mehreren Ballgewinnen. Hartha bedankte sich dafür mit dem 16:19. In den nächsten Minuten folgte der gleiche Ablauf, der weiter die Öffnung des Spieles verhinderte. Da auch die Aufbaureihe bis auf Schäfer diesmal glücklos agierte, fehlten eben so wie bei den freien Würfen über Außen die nötigen Einnetzer. Die am kommenden Sonnabend in Waldheim zu setzen, kann wesentlich weiter bringen.

Pulsnitz spielte mit: Kühne, Hoppe; Liese (2), Kasper (1), Gneuß (3/2), Mager (2), Lüttke (5), Schäfer (5), Kuban (1), Eppendorfer, Liebschner (1), Albrecht und D. Schwenke (2).

Eberhard Neumann