mJA: Highlight beim Franzosenturnier und Nachwuchstag

 

Sonntag, 29.04.2018, Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz. Heute fand seit 09:00 Uhr das Handballturnier im Rahmen des Austausches mit den Handballern von Pont de l’Iroise von der französischen Atlantikküste statt. Vormittag waren die Jungs der C-Jugend dran und ab Mittag die Mädchen.

Gleichzeitig war der heutige Sonntag der Nachwuchstag der SG Pulsnitz/Oberlichtenau, weswegen auch vor der Halle noch ein paar Aktivitäten gestartet werden konnten.

Aber der Höhepunkt des Tages war um 19:00 Uhr das Handballspiel der A-Jugend: SG Pulsnitz/Oberlichtenau vs. HSV Dresden, Vizemeister der Ostsachsenliga vs. Vizemeister der  Sachsenliga. Man braucht da nicht fragen, wer hier der Favorit sein wird. Der HSV Dresden ist hinter dem SC DHfK Leipzig Zweiter der Sachsenliga geworden. Nur zwei Punkte trennen die beiden! Der HSV hat von 22 Spielen nur drei Spiele verloren und das in einer Staffel mit Teams wie SC DHfK Leipzig oder NSG Nickelhütte Aue.

Also da kam was richtig Großes auf uns zu! Und das im wahrsten Sinne des Wortes: der Dresdner Kreisspieler misst 208 cm!!! Naja, da Erik verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte, stand Kenny in der Abwehr daneben. Sah schon lustig aus …. 🙂 

Es soll ein Freundschaftsspiel sein, der Spaß am Handball sollte an erster Stelle stehen. Und das kann man auch gleich vorwegnehmen: es war über die gesamte Spielzeit ein sehr faires Spiel von beiden Seiten. Es gab keine Zeitstrafen und nur einen 7-Meter.

Kurz vor 19:00 Uhr gings dann los. Und wie zu erwarten war, legten die Dresdner erstmal ordentlich vor. Ruckzuck lagen sie mit fünf Toren vorn. Da wurde uns ein Handball vorgespielt, da staunten alle (einschließlich der Trainer). Die Pässe kamen quasi millimetergenau, da stimmte im Timing alles, die Würfe aufs Tor präzise… Aber wir können auch Handball spielen! Und wir hielten dagegen. Wir spielten diesen schnellen Handball mit, setzten unsere Spielzüge sauber um und hatten eine super Wurfquote. So stand es zur Pause 15:20. Wir lagen nur fünf Tore zurück. Gegen diesen Gegner ein mehr als gutes Ergebnis. Aber wir wussten auch ganz genau, dass das den Dresdnern zu wenig ist, dass sie mit richtig Tempo in die zweite Halbzeit gehen würden. Und so war es dann auch.Mehr und mehr zeigte sich nun doch der Klassenunterschied. Das hohe Tempo forderte seinen Tribut bei den Jungs der SG. Da hatten die Dresdner noch Reserven, die sie auch umzusetzen verstanden. Jede noch so kleine Unkonzentriertheit nutzten sie gnadenlos um im Tempogegenstoß den Ball in unserem Tor zu versenken. So schrumpfte dann natürlich auch die Motivation beim Tormann und auch auf dem Feld.  Es dauerte bestimmt 15 Minuten bis uns in der zweiten Halbzeit wieder ein Tor gelang. Aber da hatten uns die Dresdner schon abgehangen.

Schade, aber es war nicht unerwartet. Dresden gewinnt das Spiel erwartungsgemäß. Vielleicht etwas zu deutlich nach dem, was wir in der ersten Halbzeit geleistet hatten. Aber egal! Es war ein Freundschaftsspiel. Wir haben viel dazugelernt. Auch wenn unmittelbar nach dem Spiel doch einige der SG-Jungs die Köpfe hängen ließen. Das Team hat ein gutes Spiel abgeliefert. Sicherlich sah es für diesen oder jenen Zuschauer so aus, als hätte man heute versagt. Dem ist wirklich nicht so. Das Team des HSV Dresden spielt nun mal in der Sachsenliga.

Naja, wenn man einen Porsche gegen einen Ferrari antreten lässt, dann sieht der Porsche langsam aus… 😉 

 

Es war für die Jungs der A-Jugend der SG Pulsnitz/Oberlichtenau der Saisonabschluss und der Abschluss DIESER A-Jugend, denn in dieser Zusammensetzung wird es die A nicht mehr geben. Ein Teil wechselt in die Männerteams des HSV 1923 Pulsnitz, ein Teil wird zusammen mit ein paar Jungs aus der B eine neue A bilden.

Schön, dass wir noch einmal  vor so einer schönen Kulisse spielen konnten.

Danke an alle Fans, die da waren. Danke an die Jungs und MV`s des HSV Dresden, dass sie heute da waren und ein faires und schönes Spiel ermöglicht haben.

Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Fans, die uns die ganze Saison über begleitet und unterstützt haben.

Es spielten: Kenny Kasper, Lucas Hommel, Florian Drabant, Felix Richter, Robin Nickich, Stefan Lembke, Sebastian Weißbach, Franz Johne, Maximilian Krahl, Oliver Grafe, Maurice-Pascal Ludwig 

Im Tor: Colin Herms 

 



Mit 33:29 (13:13) verliert der HSV in Hoyerswerda und verkauft sich dennoch trotz Pleite sehr ordentlich.

Nun ist sie endlich vorbei, die schwere erste Bezirksligasaison, bringt aber mit Rang fünf nicht ganz das vorher Erwartete, vor allem nach Minuspunkten. Deren Anzahl 16 ist grenzwertig hoch. Trotz großem Umbruch in der Mannschaft nach langen Jahren der Höherklassigkeit konstatieren die Verantwortlichen zwar eine ordentliche Entwicklung, aber eben eine nicht vollauf zufriedenstellende. Es konnte aber auch noch ganz anders kommen, wenn Vergleiche zum Mitabsteiger Sagar gezogen werden. Der hatte seinerseits nicht die Möglichkeit des Einbaus junger Leute und eine Reihe schwerer und langwieriger Verletzungen von Leistungsträgern. Das eben kompensierte Pulsnitz deutlich besser. Die Sagaraner werden sogar durchgereicht und steigen gleich weiter in die Ostsachsenklasse ab. Das berücksichtigend, ist das Abschneiden des HSV 1923 Pulsnitz doch sehr positiv zu bewerten. Dazu kommt nun mal auch, dass sich alle Teams gegen einen Absteiger besonders reinhängen. Nicht so positiv aber ist auch, dass gegen alle vor dem Team von Trainer Michael Schwenke liegenden Mannschaften nicht voll gepunktet werden konnte. Aus diesen acht Spielen blieben dem Schwenke-Team lediglich zwei von 16 Zählern, was nur Rang fünf bringen konnte. So auch gesehen im letzten Spiel beim LHV Hoyerswerda II. Von Beginn an schienen die Gäste nicht richtig bei der Sache zu sein und lagen schnell zurück. Immer diesem Drei-, Vier-Tore-Rückstand hinterherlaufend, gelang es nie mehr die richtige Schlagdistanz zu finden. Kamen die Pulsnitzer echt ran, so hatten die Gastgeber immer wieder die richtigen Antworten und setzten sich ab. So blieb es eine Partie mit  immer nur Hinterherrennen, ohne den Gegner tatsächlich in Bedrängnis zu bringen. Sicher war es ein Nachteil, dass spieltragende Kräfte ausgefallen waren. So waren Oliver Scholze im Tor, ganz besonders Marco Liese und auch John Eppendorfer fast alternativlos ausgefallen. Und das Konzept musste auch noch umgestellt werden, als Marco Schulze kurz vor der Pause gemeinsam mit dem LHV-Socke Rot erwischte. Dennoch positiv, was Kevin Hoppe im Tor, Felix Drescher halbrechts oder Jungspund Florian Drabant machten. Eppendorfer konnte wenigstens zu den Strafwürfen antreten und Liese da ersetzen. Auch Ansonsten war Schwenke ganz zufrieden, ging es ja immerhin gegen den Tabellendritten und den lange als Aufsteiger gehandelten LHV: „Wir kamen anfangs schwer rein, dann aber machte es meine Rumpftruppe immer besser. Vor allem die erste Halbzeit war ganz gut. Bis zum 6:2 hatten wir in der Abwehr wenig Zugriff. Umstellungen änderten das aber. Mit dem Ausfall von Marco Schulze war uns dann der Zahn gezogen und in der zweiten Hälfte lief es nicht mehr so optimal wie zuvor. Wir kamen zwar gleich nach dem Wechsel bis auf ein Tor ran, dann zog der LHV wieder auf 17:14 weg. Letzte Hoffnung hatten wir beim 28:26, aber vier Tore in Folge begruben die. Zuletzt gelang lediglich Ergebniskosmetik. Dennoch haben wir uns gut verkauft. Kenny Kasper hatte nicht seinen besten Tag, aber die rechte Seite mit Drescher und Richter präsentierte sich ordentlich. Am Ende waren alle platt und wir verabschiedeten uns trotzdem mit einem ordentlichen Spiel. Wir haben uns jetzt in die Liga eingefunden und müssen nun vor allem an der Stabilisierung arbeiten. Das war ganz wichtig nach zwei Katastrophenjahren in der Verbandsliga. Die jungen Leute bekommen nun noch mehr Verantwortung, da die Oldies Tobias Liebschner und Daniel Schwenke in der ersten aufhören werden.“ Mit dem kleinen Ausblick gehen die Pulsnitzer in die lange Sommerpause. Die werden sie nutzen, um dann noch stärker zurück zu kommen.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, Weißenfeld; Kasper (2), Drescher (6), Lüttke (3), Eppendorfer (3/3), Schöne (4), Liebschner, Drabant (1), Schulze (3), Richter (3), M. Scholze (1) und D. Schwenke (3).

Eberhard Neumann



Es ist wieder so weit. Die Nachwuchs-Handballer des HSV 1923 Pulsnitz und der SG Oberlichtenau setzen gemeinsam mit dem Nachwuch der Großnaundorfer Fußballer ihren traditionellen Frankreich-Austausch fort. In diesem Jahr sind die französischen Sportfreunde an der Reihe, uns hier in der schönen Lausitz zu besuchen.

Vom 26.04. bis zum 01.05.2018 werden die französischen Kinder (Jugendlichen) in und mit ihren Gastfamilien viele schöne Stunden verbringen. Die Aufregung ist auf beiden Seiten schon groß. „Wer wird bei mir wohnen?“, „Kenne ich ihn oder sie vielleicht schon vom Besuch letztes Jahr in Frankreich?“ … usw. Aufgelöst wird das Ganze dann am 26.04.2018, so ab 17:00 Uhr, wenn der Bus aus Frankreich auf dem Sportplatz in Großnaundorf eintrifft.

Um unseren Sportfreunden (und hier und da mittlerweile auch so richtigen Freunden) wieder ein paar schöne Eindrücke unserer Heimat vermitteln zu können, treffen sich die Organisationsteams der Hand- und Fußballer seit September zu zahlreichen Meetings. Es sind nur wenige Tage, die die Sportler aus Le Releq Kerhuon hier bei uns verweilen, wenige Tage, in denen wir ihnen so viel wie möglich von unserer Gegend zeigen möchten.

So werden wir die Schauwerkstatt in Langenwolmsdorf und die Pfefferkuchenfabrik in Pulsnitz (mit Pfefferkuchen selbst gestalten) besuchen. Wir werden zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungswache in Pulsnitz sein. Wir fahren ins Bergwerk nach Bad Gottleuba / Berggießhübel und ins Abenteurcamp in Deutschbaselitz. Ein umfang- und sicher auch erlebnisreiches Programm für alle. Bei den Abendveranstaltungen in SEZ Oberlichtenau (Handballer) bzw. auf dem Sportplatz in Großnaundorf wird sich dann sicherlich so manch „alter“ Frankreichfahrer einfinden.

Am Sonntag, den 29.04.2018 findet in und um die Sporthalle Hempelstraße in Pulsnitz das große Handballturnier und gleichzeitig der Nachwuchstag des HSV 1923 Pulsnitz und der SG Oberlichtenau statt.

Dazu ist natürlich jeder eingeladen, der Lust hat, Handball zu schauen oder einfach nur ein paar schöne Stunden verbringen will.

Um 09:30 Uhr startet das Turnier der Handballer der weiblichen bzw. männlichen C-Jugend von Pont de l`Iroise, NSG, EHV Nickelhütte Aue, SC Cunewalde/Sohland und natürlich die SG Pulsnitz/ Oberlichtenau. Natürlich steht hier der Spaß an erster Stelle.

Spaß sollen aber auch die haben, die nicht Handball spielen oder den anderen dabei zusehen. So kann man sich z.B. im Bierkästenstapeln probieren, auf der Hüpfburg toben oder an der Geschwindigkeitsmessanlage testen, auf wieviel km/h man einen Ball beschleunigen kann.

Der krönende Abschluss dieses Tages wird das Spiel der männlichen A-Jugend der SG Pulsnitz / Oberlichtenau (amtierender Vice-Ostsachsenmeister) gegen den HSV Dresden (Sachsenliga, zweiter Platz hinter DhfK Leipzig !!!). Mit Sicherheit ein sehr interessantes Spiel, bei dem unsere Jungs der A-Jugend natürlich jeden Gast auf der Tribüne braucht, um sie kräftig anzufeuern.

Am Montag heißt es dann schon wieder „Abschiedsabend“. Dieser findet bei einem zünftigen Hexenfeuer auf dem Großnaundorfer Sportplatz statt, bevor am Dienstag kurz nach dem Mittag der Bus wieder Richtung französische Atlantikküste startet.

Dann heißt es wieder Abschied nehmen und sich für das Jahr 2019 in Frankreich zu verabreden. Dieser Austausch ist für alles Seiten ein großes Ereignis, eine Sache, die Freundschaften entstehen ließ, die den Kindern und Jugendlichen und natürlich auch den Erwachsenen viele Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen gebracht hat, die man sicher nicht so schnell, vielleicht ja auch gar nicht vergisst. Auch wenn es für den Moment vielleicht viel Arbeit ist, so überwiegen doch die schönen Seiten. Von diesen schönen Seiten spricht nach vielen Jahren noch jeder, der dabei war, dass da auch die Arbeit und Mühe war ist vergessen. Und so soll es auch sein. Wir hoffen, dass wir immer wieder neue Interessenten für den Austausch finden, wir hoffen aber auch, dass die „alten Hasen“ noch ein paar Jahre dabei sind. Dieser Austausch, diese Tradition darf nicht sterben.



Um den 4 Platz in der Liga zu sichern, brauchten wir ein Unentschieden, wenn das andere Spiel knapp verloren geht. Also ging es mit der Anforderung auf mindestens 2 Punkte mit Vollbesetzung nach Weixdorf.

Zuerst wartete der Gastgeber auf uns. Diese wurde im Hinspiel mit 9 Toren geschlagen. Dies sollte natürlich wieder gelingen. Aber das Spiel lief nicht erhofft. Die Mannschaft fand am Anfang nicht wirklich ins Spiel und geriet sogar in Rückstand. Nach klaren Ansagen von der Bank wurden zum Ende der 1. Halbzeit ein paar schöne Spielzüge durchgezogen und es gelang der Ausgleich zum 7:7 Halbzeitstand. Die Zweite Halbzeit verlief wieder wie der Beginn der Ersten. Es wurden keine Spielzüge mehr gespielt und dann kam auch noch das Glück der Heimmannschaft dazu. Die Würfe auf das Tor waren auch nicht so, dass der Torhüter in Verlegenheit kam. So wurde das Spiel mit 14:11 verloren, wobei die Jungs sich in den letzten Spielminuten aufgaben.

Nun folgte eine Pause, in denen das erste Spiel versucht wurde zu vergessen, denn wir brauchten ja noch 2 Punkte.

Als Gegner wartet nun Dippoldiswalde, gegen die wir das Hinspiel in letzter Minute mit einem Tor gewonnen hatten. Auch waren wir vor dem Torschützenkönig der Liga gewarnt. Diese spielte im Hinspiel auf der rechten Halbposition. Da Pascal in im Hinspiel ordentlich ausschalten konnte, wurde ihm wieder dies Aufgabe übertragen.

Das Spiel verlief aber anders. Dippoldiswalde spielte mit ihm in der Mitte, wobei er auch öfter auf die Halbpositionen auswich. Folglich gab es bei uns weniger die direkte Zuordnung. Aber durch eine super Abwehrleistung konnte er weitgehend in Schach gehalten werden. Einige seiner fernwürfe wurden sogar in der Abwehr geblockt oder er wurde zu Würfen gezwungen, die über das Tor gingen.

Die erste Halbzeit wurde auch geprägt von vielen technischen Fehler im Angriff. Bälle wurden nicht gefangen, rutschten beim Wurf aus der Hand, … Der Halbzeitstand von wieder 7:7 versprach Spannung bis zum Ende. Am Anfang der Halbzeit forderte Konrad P. dann von der Bank eine Auszeit. Diese folgte und der forderte beim Kampfgericht einen anderen Ball, da dieser zu glatt war. Da dieser Einwurf auch von Dippoldiswalde bestätigt wurde, ging das Spiel mit einem anderen Ball weiter. Plötzlich waren die technischen Fehler Vergangenheit und im Angriff lief es bedeutend besser. Die Klasse Abwehrleistung wurde die gesamt Spielzeit durchgehalten und so konnte eine Führung erarbeitet werden. Dippoldiswalde spielt in der Abwehr noch offensiver und attackierte Konrad schon an der Mittellinie. Dadurch entstanden aber auch Lücken im Zentrum hinter den vorgezogenen Abwehrspieler, welche wir sehr gut nutzten. Von den Spieler auf der Bank wurde dann der Wunsch geäußert, die Spieler auf dem Feld so zu gelassen, da diese ihre Sache sehr gut machten. Der knappe Vorspruch wurde so bis zum Schluss verteidigt und das Spiel wurde 12:14 gewonnen, wobei man der Mannschaft aus Dippoldiswalde eine bärenstarke Leistung bescheinigen muss.

Damit wurden die benötigte 2 Punkte eingefahren und die Saison endet für uns mit Platz 4. Glückwunsch an die 3 Erstplatzierten Riese/Oschatz II, Meißen und Lommatzsch.

Auch ein Dank an die Eltern, die die Jungs zu den Spielen begleitet und angefeuert haben.

Die Saison klingt nun mit einem Beach-Handballturnier in Hoyerswerda am 9.6. und einem Turnier am 24.6. in Weixdorf aus. Mal sehen was da noch zu erreichen ist. Aber der Spaß soll auf jeden Fall im Vordergrund stehen.

Dann werden uns eine ganze Menge Spieler Richtung C-Jugend verlassen, aber aus der E-Jugend kommen wieder genug Spieler in die D-Jugend. Dann werden die Karten wieder neu gemischt.

 

TP



Samstag, 14.04.2018 stand unser vorletztes Punktspiel der Saison 2017/18 an. Ungewöhnlich war, dass es ein Samstag war und recht ungewöhnlich auch die Anwurfzeit: 18:00 Uhr. Der Gegner heute die SG Radeberg/ Königsbrück. Ja, es stimmt, die Radeberger stehen in der aktuellen OSL-Tabelle weit unten, aber die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten uns, dass die Radeberger schon immer ein unbequemer Gegner waren. Und heute hatten die Jungs der Bierstadt ja nichts zu verlieren. Wir waren die Favoriten und so konnten sie frei aufspielen. Und wir waren quasi im Zugzwang, zumal sich so eine Situation auch im Kopf festsetzt.

Pünktlich um 18:00 Uhr eröffneten dann die Schiris das Match. Und es sah erstmal nicht schlecht aus. Wir konnten in der ersten Minute in Führung gehen. Doch die Radeberger hielten dagegen und konnten in der dritten Minute sogar in Führung gehen! Gott sei Dank war das nur von kurzer Dauer. Ausgleich in Minute vier und noch in derselben Minute lagen wir wieder vorn. 2:3 … 2:4 … 3:4 … 3:5 … 3:6 … 4:6 … 5:6. Das schien eine knappe Kiste zu werden. Wie erwartet, Radeberg war wieder einmal der unangenehme Gegner wie schon in den Begegnungen davor. Woran lag es? Ja, diese Frage stellten sich die Trainer auch. In der Abwehr wurde nicht konsequent zugepackt und dem Gegner so zu leichten Toren verholfen. Der Angriff – es war ein lustloses Rumgestürze ohne Tempo, ohne Ideen. Wenn es Sonntagfrüh um 08:00 Uhr gewesen wäre, hätte man vermuten können, dass die Jungs noch in einer Art „Halbschlaf“ waren. Das galt für die gesamte Mannschaft: im Angriff, der Abwehr und auch die Torleute bekamen so gut wie keinen Ball unter Kontrolle. Das wir trotzdem mit einem 5-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gingen war mehr Glück als irgendetwas anderes.

So mussten die Trainer in der Halbzeit erstmal ein paar ernste Worte an das Team richten. Wir waren hier die Favoriten und dann zeigten wir so eine unterirdische Leistung. Das haben wir nicht nötig! Auch wenn es an unserem zweiten Tabellenplatz nichts mehr zu rütteln gab, so sollten wir doch auch zeigen, warum wir da oben stehen.

Halbzeit zwei: Radeberg gelang das erste Tor, doch unsere Leistung wurde ein wenig besser. Aber unsere Leistung entsprach lange nicht dem, was wir eigentlich können. Minute 45: „ …wir führen mit 7 Toren, obwohl wir so schlecht spielen…“ – waren sich die MV`s einig. Endlich schien ein kleiner Ruck durch die Mannschaft zu gehen und man begann ein wenig von dem abzurufen, was man kann. Endlich konnten wir so nach und nach unseren Vorsprung vergrößern. Die Trainer gaben nun auch allen mitgereisten Spielern Spielzeit. So konnten sich auch Robin Nickich und Stefan Lembke in die Torschützenliste eintragen. So fielen im Minutentakt die Tore. Die Abwehr stand robuster, die Torleute konnten jetzt häufiger Radeberger Tore vereiteln, im Angriff wurden weniger Fehler gemacht und die Trefferquote war jetzt mit 70% gut. Wir konnten die 40 vollmachen und am Ende Radeberg doch recht deutlich mit 40:25 schlagen. Dieses Ergebnis spiegelt aber nur die Leistung der letzten, vielleicht 10 Minuten wieder.

Nächsten Sonntag begrüßen wir dann Bischofswerda in der Sporthalle an der Hempelstraße zu unserem letzten Punktspiel dieser Saison und vielleicht zum letzten Spiel unserer Mannschaft in dieser Zusammensetzung. Und da wollen wir noch einmal ganz deutlich zeigen, was wir für eine super Truppe sind.

 

Es spielten: David Moschke, Robin Nickich (2), Sebastian Weißbach (4), Maurice-Pascal Ludwig, Maximilian Krahl (1), Franz Johne (8), Stefan Lembke (1), Kenny Kasper (5), Erik Forke (3), Lucas Hommel (3), Florian Drabant (7), Felix Richter (6)

Im Tor: Colin Herms, Robin Oswald



In einem teils hart umkämpftenDerby behält am Ende  die SGO mit 31:28 (20:13) die Oberhand, bleibt auch in der Abrechnung der Liga am Ende vor Pulsnitz.

Es ist und bleibt schon brisant, die neue Derbygeschichte von Pulsnitz und Oberlichtenau. Da sind zuallererst die Spiele gegeneinander zu nennen, in denen die SGO nun zweimal nacheinander in der ersten gemeinsamen Bezirksligasaison vorgelegt hat. Sie ist damit so etwas wie der Pulsnitzer Stadtmeister geworden. In der Liga selbst haben sich jetzt die Oberlichtenauer damit ebenfalls endgültig vor die HSV-Männer geschoben. Beiden Teams steht nun noch jeweils ein Spiel bevor, und beides sind Spitzenspiele. Die Männer von Ralf Moschke haben dabei sogar noch die Möglichkeit, auf Rang drei vorzurücken. Dazu benötigen sie die Schützenhilfe des Teams von Michael Schwenke. Die müssten ihre Auswärtsaufgabe beim aktuellen Dritten der Tabelle, dem LHV Hoyerswerda II aber erfolgreich mit zwei Punkten lösen. Der schwerere Part steht aber dem SGO-Team bevor. Das empfängt am letzten Spieltag den nunmehrigen und neuen Ersten KJS Club Dresden zum Showdown. Gewinnen die Gastgeber der Partie, lebt ihre Hoffnung auf Rang drei weiter. Zudem wird das Team von der Peripherie von Pulsnitz Meistermacher und Aufstiegsentscheider. Den Platz an der Spitze würde dann wieder Bernstadt einnehmen, vorausgesetzt, es gewinnt bei Koweg Görlitz. Dementsprechend sind auch nach der Derby-Partie die Rahmenbedingungen allseits spannend gesetzt und entsprechen genau dem, was auf der Platte abging.

Jedes Team gewinnt eine Halbzeit

Die Oberlichtenauer warfen da auch die größere Erfahrung, auch im Bezirksligageschehen gewachsen, in die Waagschale. Die sich neu findenden Pulsnitzer dagegen müssen sich noch, dabei vor allem auch verbal an die Bedingungen in der für sie neuen Liga mit ihren jungen Spielern gewöhnen. Da gilt es, ruhiger und fokussierter die Aufgaben jeden Spieltages anzugehen. Die Gäste in der eigenen Stadt machten das besser und so das kleine Quäntchen zum Erfolg aus. Sie spielten eher und besser das, was sie können und ließen sich vom Gegner weniger beeindrucken. Der HSV dagegen wollte das mitmachen, was der Gegner vorgab und leistete. Und das ging wieder in die Hosen. Die SGO setzte in der ersten Hälfte mit ihrem Tempospiel die Akzente und holte sich die das Spiel entscheidende klare Führung. Im Versuch, ebenfalls mit Tempo gegenzuhalten, unterliefen den meist jungen Gastgebern einfach zu viele Stockfehler und damit Ballverluste. Das konnte erst in der zweiten Hälfte verbessert werden, aber da war wie schon eine Woche zuvor in Dresden, der Zug bereits abgefahren. Auch die dann gezeigte Energieleistung reichte nicht mehr, die Partie noch zu drehen. Die Trainer stimmten beide in das Fazit des Spieles ein. Sieger Moschke meinte: „Wir hatten heute wieder ein volles Haus und gute Stimmung auf beiden Seiten. Die erste Halbzeit lief fast nach Plan. Wir konnten schön kontern und so schnell spielen. Auch die Torhüter fanden gleich recht gut ins Spiel. Die zweite Halbzeit ist mit vielen Fragezeichen zu versehen. Die Halbzeitpause war für uns zu lang, um schnell und nahtlos an die erste Hälfte anzuknüpfen. Die Pulsnitzer Abwehr war da oft einen Tick schneller und zwang uns zu etlichen Fehlwürfen. Das ging bis zum Schlagabtausch in den letzten Minuten, wo Einzelaktionen die Partie entschieden. Pulsnitz hat da auch einiges liegen lassen. Wir waren am Ende platt, haben aber noch gut die Partie runter gespielt. Es war zwar ein hartes Spiel, aber als Bezirksligapartie gut für die Zuschauer anzusehen. Wir sind glücklich, gewonnen zu haben und geben ein großes Lob an die Zuschauer weiter, besonders für die Unterstützung der Oberlichtenauer Fans. Jetzt werden wir sehen, was gegen KJS geht und wollen da den Zuschauern was bieten und die mit einem ordentlichen Spiel locken.“ Schwenke ergänzte aus seiner Sicht: „Wir haben das zweite Mal in eigener Halle gegen Oberlichtenau verloren. Da ist man natürlich unzufrieden. Es ist auch bedauerlich, dass nun mit Erik Forke und Keeper Oliver Scholze zwei Spieler mit Knieverletzungen ausfallen werden. Ansonsten bin ich froh, dass wir die zweite Halbzeit ordentlich gespielt haben. Wir kamen so schnell vom 14:20 zum 19:21 und waren wieder im Spiel. Da gelang das, was wir uns vorher vorgestellt hatten. Einen Bärendienst leisteten Spieler, die sich schon vor der Pause nicht im Griff hatten. In der zweiten Hälfte zogen wir den Kopf aus der Schlinge und machten auch von den Halben mehr Druck. Die Krux war wieder der Zwei-Tore-Abstand, die wir derzeit nicht lösen können. Vier verworfene Bälle verhinderten da, das Spiel zu drehen. Oberlichtenau war am Ende k.o., aber wir konnten den Sack nicht zubinden. Wir zeigten wieder, dass wir die Mannschaften vor uns bedrängen können, aber die Entscheidung gelingt nicht.“ So hoffen beide nun auf das jeweils letzte Spiel und wollen noch einmal beweisen, was geht.

Pulsnitz spielte mit: Hoppe, O. Scholze; Liese (8/3), Kasper (4), Forke, Drescher (2), Thomschke (1), Lüttke (1), Schöne (3), Liebschner, Schulze (6), Richter (1), M. Scholze und D. Schwenke (2).

Oberlichtenau spielte mit: A. Schäfer, Hallmann, König; Thieme (1), Fröhlich (2), Miehle (6), Hunger (5), Franke (2), R. Schäfer (3), Röntzsch, Hübner (1), S. Schäfer (4), Förster (3/3) und Kirste (4).

Eberhard Neumann



HSV 1923 Pulsnitz 3. – SG Radeberg/Königsbrück – 39:26 (17:15)

Das letzte Meisterschaftsspiel der M3 fand am Sonntag im Vorfeld der beiden Derbys der Frauen und Männer gegen Oberlichtenau statt. Knapp zwei Stunden vor Spielbeginn sagten leider die angesetzten Schiedsrichter ab, jedoch sprangen kurzfristig zwei Pulsnitzer Sportfreunde als Schiedsrichter ein. Vielen Dank nochmals dafür. Die Beiden machten ihre Sache auch recht gut, wobei es ihnen die beiden Mannschaften durch das sehr faire Spiel (1 gelbe Karte, 2 Siebenmeter) auch relativ leicht machten.

Den Start verschliefen die Pulsnitzer etwas, sodass man recht schnell mit 0:2 in Rückstand geriet. Danach kam man aber etwas besser ins Spiel und konnte den Rückstand in eine Zwei-Tore-Führung drehen (7:5). Auffällig waren jedoch zu diesem Zeitpunkt die zahlreichen Fehler im Angriffsspiel, speziell im schnellen Umkehrspiel. Diese nutzten die Männer der SG nun ihrerseits gnadenlos aus und liefen einen Gegenstoß nach dem anderen. Ergebnis war ein 10:14 Rückstand für die M3 nach ca. 20 Minuten. Nach der erforderlichen Auszeit der Pulsnitzer gelang nun vieles deutlich besser und so konnte bis zum Halbzeitpfiff doch noch eine kleine Führung herausgespielt werden.

Die zweite Halbzeit wurde dann aus Pulsnitzer Sicht wesentlich besser. Die Abwehr stand gut und die vielen Ballgewinne wurden nun relativ sicher im Tor der Gegner untergebracht. Auch machte sich das schnelle Spiel der M3 konditionell beim Gegner bemerkbar, denn das in der ersten Halbzeit noch sehr gute Rückzugsverhalten der SG konnte so im 2. Durchgang nicht mehr aufrecht gehalten werden. Dadurch schraubten die Poprawe und Co. den Vorsprung kontinuierlich über die Spielstände 22:16, 27:18, 32:22 bis zum Endstand von 39:26 nach oben und fuhren somit noch einen ungefährdeten Sieg im letzten Spiel ein.

Damit wurde die Saison der M3 überaus erfolgreich abgeschlossen. Einziger kleiner Makel bleibt die Heimniederlage gegen den HVH Kamenz 3. Ein Dank geht noch an die zahlreich eingesetzten Nachwuchsspieler um Colin Herms und Florian Drabant, ohne die teilweise keine spielfähige Mannschaft zusammengekommen wäre. Auch in der nächsten Saison wird die Truppe um die Trainer Eppendorfer/Schimmang wieder versuchen, um die Meisterschaft in der Westlausitzliga mitzuspielen.

Noch aber ist die Saison nicht ganz beendet, denn am 05.05. findet in Pulsnitz das Pokalfinale gegen den HVH Kamenz 3. statt. Der Anwurf dieser Partie erfolgt voraussichtlich um 16.30 Uhr. Die zahlreiche Unterstützung der M3 von den Rängen wäre wünschenswert, um am Ende möglichst das Double feiern zu können.

Pulsnitz spielte mit:

Im Tor: K. Kühne, T. Bauer

F. Gebler (2), M. Rummel, U. Casper (3), C. Herms (7), Ch. Hommel, R. Schäfer (7), S. Poprawe (6), R. Kuban (4), J. Mager (7), S. Janke (1), H. Berndt (2)

SG Radeberg/Königsbrück spielte mit:

S. Rieche, J. Nitzsche (8), H. Leibl (1), M. Diedrich, S. Häntschel, T. Schneider (4), J. Helas (6), L. Lindner (4/1), J. Skawran (3), J. Uhlig, K. Gräfe, T. Heinze



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – SG HVO Cunewalde/Sohland    (abgesagt)  

Zum letzten Mal in dieser Saison sollten unsere Jungs um Meisterschaftspunkte kämpfen und es winkte noch Platz 6. Dazu musste ein Sieg gegen die SG aus Cunewalde/Sohland her. Doch bereits am Mittwoch vor dem Spieltag sagten die Gäste das Spiel, auf Grund personeller Probleme, ab. Auch der angebotene Verlegungstermin wurde von den Gästen nicht angenommen. Man verzichtet auf das Rückspiel und somit gehen die 2 Punkte folgerichtig und kampflos an unsere Jungs, die dadurch mit den Oberländern die Plätze in der Abschlusstabelle tauschen. Schade, dass dies nicht auf sportlichem Weg stattfand, da sich die Mannschaft intensiv auf dieses „Endspiel“ vorbereitet hat und nach der knappen Hinspiel-Niederlage den Spieß umdrehen wollte.

Das Saisonziel Platz 5 wurde, aus den unterschiedlichsten Gründen knapp verpasst. Die Mannschaft sorgte für Überraschungen, aber auch für Enttäuschungen. Jedoch war im Verlauf der Saison ein Aufwärtstrend, eine Weiterentwicklung zu erkennen. Ein Großteil der Jungs wird in der neuen Saison in der B-Jugend auflaufen. Diese werden wir beim Saisonabschluss gebührend aus der C-Jugend verabschieden und die MV`s wünschen schon jetzt weiterhin viel Erfolg. Die MJC wird es auch in der Saison 2018/19 geben, dann aber wieder mit neuem Gesicht.

Vorher steht aber noch der Besuch unserer französischen Handballfreunde an. In diesem Zusammenhang sollten sich alle den 29.04. vormerken. Denn da findet auch der Nachwuchstag mit einem Handballturnier der MJC und WJC statt. Neben unseren französischen Gästen wird auch der EHV Aue zu Gast sein und am Abend (ab 19 Uhr) wird die MJA in einem Freundschaftsspiel gegen den HSV Dresden (MJA / Sachsenliga) auflaufen. Los geht es an diesem Tag ab 9.30 Uhr bis spät abends mit einem Rahmenprogramm für jedermann. Ein „Muss“ für alle Handballfans, ehe es dann in die „unendlich lange“ Sommerpause gehen wird.

Die MJC nimmt im Juni noch am Beach – Handballturnier in Hoyerswerda teil, um beim etwas anderen Handball den „Fun“ nicht zu kurz kommen zu lassen. Das komplette Team möchte sich noch bei den Eltern und allen Fans bedanken, die über die gesamte Saison unterstützt und mitgefiebert haben. DANKE! 

(StB)

Für die SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielten und kämpften in dieser Saison:

Niklas Voigt; Kevin Nowotnick; Yannick Franke; Dario Glöß; Tillmann Singer; Leon Gebler; Lukas Rietschel; Fynn Freitag; Marc Höfer; Marvin Bernhagen; Theodor Hohmann; Maurice Demmler; Jesper Boden; Im Tor: Konrad Zeiler

Neu in der Mannschaft: Etienne Häse und Erik Neumann

Die Mannschaftsverantwortlichen waren: Uwe Liese, Michael Reimer und Steffen Bienek