SG Pulsnitz/Oberlichtenau – BSV Görlitz   21:41  (08:20)

Nach dem ersten sieglosen, aber nicht enttäuschendem Spiel und einem Wochenende Pause, kam nun der BSV Görlitz nach Pulsnitz. Für die SG bis dato eine unbekannte Mannschaft. Vom Papier und der Meldung her auch eine „Kreismannschaft“. Ob das Leistungsniveau annähernd gleich ist, blieb somit abzuwarten. Der Gastgeber konnte, bis auf ganz wenige Ausnahmen, gut trainieren und wollte natürlich eine Steigerung, gegenüber dem ersten Spiel nachweisen.

Das dies schwer wird zeigten bereits die ersten Minuten der Begegnung. Erst in der 5. Minute kamen unsere Jungs durch einen Strafwurf zum 1. Treffer, da stand es bereits 1:4. Danach kam eine kurze Phase, als Hoffnung keimte. T. Singer wurde nun besser eingesetzt und ein 3:5 sah die SG in Schlagdistanz kommen. Der berühmte Schritt zu spät beim Abwehrverhalten und vor allem die Fehler im Angriff, welche sofort mit einem Konter-Tor bestraft wurden, ließen die Gastgeber wieder in einen Rückstand geraten, der vorentscheidend sein sollte. Auch die Auszeit der SG-Bank in der 12. Minute konnte daran nichts ändern. Über die Spielstände 5:10 und 6:16 musste man die schnellen Neißestädter ziehen lassen. Und wenn es dann schon nicht läuft, findet auch ein eigener Siebenmeter nicht den Weg ins „Eckige“.

Die Halbzeitpause wurde genutzt, um die sichtlich enttäuschte Mannschaft wieder aufzurichten, denn auch die Spieler hatten mehr von sich selbst erwartet. Es wurden intern neue, kleinere Ziele für den 2. Abschnitt ausgegeben, an deren Umsetzung die Mannschaft in den zweiten 25 Minuten arbeitete und nicht enttäuschte. Die Partie an sich war freilich entschieden.

Die 2. Hälfte war im Wesentlichen vom ähnlichen Bild geprägt. Die SG wollte und kämpfte, die Köpfe blieben, wie gefordert, oben. Die Fehler jedoch blieben auch die gleichen. Durch zu wenig körperbetontes Spiel und Schnelligkeitsnachteile wurde der Gegner immer wiedermal durchgewunken und zum Tore werfen eingeladen. Trotzdem war eine Steigerung zum 1. Abschnitt zu erkennen, die sich auch nummerisch auswirkte. Der BSV konnte seine Führung zwar weiter ausbauen, jedoch nicht in dem Maß der 1. Halbzeit. In der 31. Minute gab es noch ein Highlight. M. Bernhagen, der erst seit ca. 4 Wochen Handball spielt, erzielte sein erstes Punktspieltor. Die Mannschaft kämpfte bis zum Ende weiter und zeigte somit Moral. Auch wenn es eine hohe Niederlage war, heißt es, es geht weiter, immer und immer weiter. Wenn die Mannschaft so beharrlich weiter trainiert, werden sich auch irgendwann Erfolge einstellen, da sind sich die Verantwortlichen sicher.

Am kommenden Sonntag müssen unsere Jungs erstmals auswärts antreten. Ab 12 Uhr geht es im Sorbischen Begegnungszentrum Bautzen gegen den SV Obergurig um die Punkte. Die Mannschaft hofft, von Seiten der Eltern und Fans, wieder auf entsprechende Unterstützung.

(StB)

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

N. Voigt (3); T. Hohmann (1); M. Demmler (2); T. Singer (9); K. Nowotnick; F. Freitag; D. Glöß; M. Bernhagen (1); L. Gebler (5/1); Y. Franke; Im Tor: K. Zeiler, D. Glöß



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – HVH Kamenz  29:26  (13:17)

 

Die letzte Ansetzung der vergangenen Saison bei der MJB sollte gleich die Erste der neuen Saison sein. Denn es ging wieder gegen den HVH aus Kamenz. Eigentlich sollte diese Begegnung schon vor Wochenfrist über die Bühne gehen, aber die Haselbachtaler hatten einen Verlegungsantrag gestellt, um zum Termin auch eine spielfähige Mannschaft zu haben.

Auf Seiten der SG waren beide MV`s leider verhindert. Vertretungsweise übernahmen Christian Weißenfeld und Colin Herms das Zepter auf der Bank. Zu den 9 Akteuren, die in der Anfangsformation standen, gesellte sich ab Halbzeit 2 noch M. Krahl hinzu.

Da auch dieses Team neu formiert in die Saison geht, war das 1.Punktspiel natürlich die Standortbestimmung.

Und es war ein ausgeglichener Beginn, bei dem die SG meist einem 1-Tore-Rückstand hinterher lief. Danach wechselte die Führung kurzzeitig beim Stand von 4:3 und 5:4 für die SG. So richtig absetzen konnte sich aber keiner, da es Fehler „hüben wie drüben gab“.

Beim Stand von 7:9 gab es die Auszeit der SG-Bank in der 13. Minute. Es wurde umgestellt, M. Ziesche auf die Mitte und M.-P. Ludwig an den Kreis. Und schon konnte der Rückstand durch einen 4:0-Lauf in eine 11:9- Führung gewandelt werden. Das es kein Selbstläufer wird, zeigte der Ausgleich der Gäste zum 11:11, mit deren anschließender Auszeit. Aus selbiger kamen unsere Jungs unverständlicherweise unkonzentriert zurück. Eine Reihe von technischen Fehlern, sowie die Nr. 5 und 10 der Haselbachtaler ließen sie wieder in Rückstand geraten und schwuppdiwupp, lagen sie zum Pausentee mit 4 Toren hinten.    

Zu allem Pech musste die SG mit doppelter Unterzahl in den 2. Abschnitt starten und hatte in dieser Konstellation 1:30 Min. vor der Brust. Diese verlief aber glimpflich. Vorerst konnte der Gast seinen 4-Tore-Vorsprung verteidigen, obwohl der Wille unserer Jungs, dies zu verändern, unverkennbar war. Aber wiederkehrende Unterzahlsituationen erschwerten die Bemühungen. So ging es bis zur Auszeit des HVH in der 39. Minute. In dieser Auszeit muss sich die Mannschaft noch einmal für die letzten 10 Spielminuten eingeschworen haben. Denn jetzt wurde der Rückstand Tor um Tor abgebaut. Nicht zuletzt, weil sich auch J. Fichte im Tor steigern konnte und das Signal beim Stand von 22:22, mit einem gehaltenem Strafwurf, zum Endspurt gab. Nun wurde bis zur 44. Minute eine 3-Tore-Führung heraus geworfen. Sicher war auch bei diesem Spielstand noch nichts, da wieder Unterzahl angesagt war. Die Kamenzer verkürzten nochmal auf 2 Tore und nahmen 4 Minuten vor Ultimo ihre letztes Team-Time-Out, um die Partie vielleicht doch noch zu kippen. Unsere Jungs hatten jedoch die entsprechende Antwort parat und ließen den 3-Tore-Vorsprung nicht mehr vom Haken und gewannen verdient, diese umkämpfte Begegnung. Erwähnenswert noch die 10 Treffer von M. Ziesche, der heute ein sehr gutes Spiel machte. Dies soll aber auf keinen Fall die gesamte Mannschaftsleistung, die Appetit auf mehr macht, schmälern. Die Moral stimmt, das zeigt ein 16:9 in den letzten 25 Minuten.

Am 23.09. müssen sich die Jungs zur frühen Morgenstunde erstmals auswärts beweisen. Bereits 9.00 Uhr ist Anwurf in der SH Rauschwalde gegen den heimischen BSV Görlitz.

(StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

M.-P. Ludwig (5); O. Grafe (5); M. Krahl (2); F. Johne (5/1); M. Ziesche (10); F. Eichner (1); N. Schöne; M. Zschiedrich (1); T. Frenzel; Im Tor: J. Fichte 



SG Oberlichtenau 2. – HSV 1923 Pulsnitz 3. 26:27 (12:10)

Sonntagnachmittag ging es für die neue Pulsnitzer 3. Männermannschaft zum ersten Mal in dieser Saison in das traditionsreiche Derby gegen die Oberlichtenauer. Gegner war die mit vielen jungen und schnellen Spielern gespickte 2. Mannschaft der Ortsnachbarn. Die Pulsnitzer hatten sich für dieses Spiel wieder mit einigen A-Jugendlichen verstärkt, um konditionell mithalten können.

Aufgrund der Brisanz hatten sich auch zahlreiche Anhänger beider Teams in der Halle eingefunden, sodass also alles für ein rassiges Derby angerichtet war.

So richtig rasant sollte das Spiel dann aber in der 1. Halbzeit nicht werden. Viel zu viele technische Fehler oder zu unpräzise Abschlüsse auf beiden Seiten verhinderten ein ansehnliches Spiel. Die Pulsnitzer konnten zu Spielbeginn zwar zweimal in Führung gehen, dann aber übernahmen die Oberlichtenauer das Zepter ohne sich selbst groß absetzen zu können. Über die Spielstände 1:2, 5:5, 8:8 und 10:8 gingen die Oberlichtenauer mit einer 2-Tore-Führung (12:10) in die Pause. Aus Pulsnitzer Sicht hervorzuheben war, dass Dan Schäfer in seinem ersten Männerspiel auf Anhieb ein Tor (zum 10:09) gelang.

Auf Pulsnitzer Seite war man sich zur Halbzeit sicher, dass es mit der bisherigen Leistung schwer werden würde, die Punkte in Pulsnitz zu behalten. Es musste eine Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen her und die eigenen Fehler mussten dringend minimiert werden.

Doch auch im 2. Durchschnitt sollte es lange nicht viel besser werden. Zwar kamen die Pulsnitzer nun zu mehr Torerfolgen, jedoch funktionierte das Abwehrverhalten nicht mehr wie gewünscht. Vor allem Toni Thieme brachte die Mannen vom HSV immer wieder mit seinen präzisen Würfen zur Verzweiflung. Über die Spielstände 14:12, 15:15, 20:18, 23:20 stand es 3 min vor Schluss 26:23 für die SG und keiner glaubte mehr, dass hier noch was für die Pulsnitzer zu holen war.

Was dann passierte, ist schnell erzählt. William Thomschke mit feiner Einzelleistung erzielt das 26:24. Ein technischer Fehler der SG und der folgende schnelle Angriff bringen das Anschlusstor durch den in der zweiten Halbzeit bärenstarken Colin Herms. Ein Aluminiumtreffer der SG leitet den nächsten schnellen Angriff ein und wieder schließt Colin Herms mit seinem 6. Treffer (alle in Halbzeit 2) erfolgreich zum umjubelten Ausgleich ab. Die SG versuchte nun durch einen schnellen Anwurf die Führung zu erzielen, verlor jedoch wieder den Ball durch einen technischen Fehler. Nun hatte der HSV plötzlich 70 Sekunden Zeit, doch noch den nicht mehr für möglich gehalten Siegtreffer zu erzielen. Und wider Erwarten gelang es, die Zeit geschickt herunter zu spielen. Das Trainerduo Eppendorfer/Schimmang nahm zur rechten Zeit die letzte Auszeit und so konnten die letzten 30 Sekunden klar besprochen werden. Die Poprawe und Co. konnten den Ball bis kurz vor Schluss in ihren Reihen behalten, sodass es den Oberlichtenauern nicht mehr gelang, in Ballbesitz zu kommen. 5 Sekunden vor Schluss bediente Sven Poprawe dann gekonnt Stephan Janke am Kreis und dieser schloss den Angriff mit dem erlösenden Siegtreffer ab.

Die Pulsnitzer feierten im Anschluss natürlich ihren glücklichen „Auswärtssieg“. Letztendlich muss man aber festhalten, dass ein Unentschieden aufgrund der Leistung der SG hier gerechter gewesen wäre.

Nun folgt für die Pulsnitzer eine lange Pause, denn erst am 15.10. geht es mit dem Spiel gegen Oberlichtenau 3. weiter.

Pulsnitz spielte mit:
K. Kühne, H. Frenzel (beide im Tor)
F. Gebler, D. Schäfer (1), T. Hoffmann (1), C. Herms (6/1), M. Richter, R. Kuban (5), S. Poprawe, F. Drabant (2), J. Mager (7), S. Janke (1), K. Kasper (2), W. Thomschke (2)

Oberlichtenau spielte mit:
M. Gräfe, D. Wiedemann (beide im Tor)
R. Schöne (1), G. Nitzsche (5), M. Thomschke (3), N. Ziesche (2), T. Klingebiel, H. Tinat, P. Jäschke (1), P. Hörig (5/1), S. Schulte (2), T. Thieme (7)



HSV 1923 Pulsnitz 3. – TSG Bretnig-Hauswalde 27:26 (13:14)

Am 02.09.2017 war es endlich soweit. Die neu gegründete 3. Männermannschaft des HSV konnte ihr erstes Punktspiel in der Westlausitzliga bestreiten. Gegner war kein Geringerer als der letztjährige Tabellendritte von der TSG. Leider konnte die TSG nur 6 Feldspieler und einen Torhüter aufbieten, jedoch war man auf Seiten der Pulsnitzer gewarnt, denn trotzdem stand uns eine spielstarke, eingespielte und kämpferische Mannschaft gegenüber. Und so entwickelte sich auch eine jederzeit spannende Partie mit anfangs leichten Vorteilen für die TSG. Die 1:0 Führung der Pulsnitzer sollte für lange Zeit die einzige Führung der Pulsnitzer bleiben. Der HSV blieb jedoch immer in Reichweite der TSG und so ging es über die Spielstände 2:4, 5:6 und 10:12 mit 13:14 in die wohlverdiente Pause.
Trainer Veit Eppendorfer schwor die bunt zusammengewürfelte Truppe des HSV nochmal in der Halbzeitpause zusammen und fand offensichtlich die richtigen Worte und die richtige Aufstellung, um den knappen Rückstand in der 2. Halbzeit zu egalisieren.
Beim 16:15 ging der HSV erstmals wieder in Führung. Diese knappe Führung konnte der HSV letztendlich auch bis zum Abpfiff beibehalten. Über die Spielstände 18:18, 21:20, und 26:23 konnte der HSV mit 27:26 einen knappen Sieg einfahren.
Ein Kompliment ist auf jeden Fall der TSG zu machen. Die Truppe gab sich trotz fehlender Wechselmöglichkeiten nie auf.
Auf Pulsnitzer Seite ist vor allem Florian Drabant hervorzuheben. Zusammen mit Colin Herms bestritt er sein erstes Punktspiel im Männerbereich und warf auf Anhieb 5 Tore und bereitete zahlreiche weitere Treffer vor.
Mit dem obersten Ziel, weitere Jugendliche aus der A-Jugend im Männerbereich zu etablieren, wird die 3. Mannschaft auch in die nächsten Saisonspiele gehen.
Abschließend geht noch ein Dank an die Schiedsrichter aus Steina, die kurzfristig die nicht angetretenen Schiris aus Kamenz vertraten.
Pulsnitz spielte mit:
K. Kühne, M. Teuber (beide im Tor)
F. Gebler (2), C. Hommel (1), U. Caspar (2), C. Herms, M. Richter (1), S. Poprawe (4), F. Drabant (5), J. Mager (9), L. Hommel (1), S. Janke (1), M. Spata (1).
Bretnig-Hauswalde spielte mit:
J. Bredow (im Tor)
M. Gäbler (3), O. Nicklich (4), J. Filip (1), E. Gneuß (7/4), C. Haufe (6), T. Kuhnert (5)



SG Pulsnitz/Oberlichtenau – TBSV Neugersdorf  20:34  (10:16)

 

Viel Arbeit wartete im Vorfeld auf die Verantwortlichen aller Vereine, um den Gesamt-Spielbetrieb für die Saison 2017/18 wieder zu organisieren. Nach „gefühlten, unendlichen“ Sommerferien und nicht allzu üppiger Vorbereitungszeit ging es nun endlich wieder los.

Die Staffel der MJC findet in dieser Saison ausschließlich in der Oberlausitzliga statt, da auch ein Spielbetrieb im Bezirksmaßstab (OSL), weil nur vier Meldungen, nicht zustande kam. Somit wurden alle Meldungen von Kreis und Bezirk in einer Staffel zusammengefasst, die im Spielkreis Oberlausitz mit 9 Mannschaften ausgetragen wird.

Auf Grund dieser Tatsache ist vermutlich mit merklichen Leistungsunterschieden der antretenden Teams zu rechnen. Die Mannschaft der SG Pulsnitz/Oberlichtenau wurde von Anfang an im Kreis gemeldet und ist sicher eines der Teams, das „kleinere Brötchen“ bäckt. Trotzdem will man sich aber auch behaupten und keinesfalls verstecken. 

Dazu war gleich am 1.Spieltag Gelegenheit. Denn da kam schon, mit dem TBSV Neugersdorf, ein ursprünglich gemeldeter Bezirksligist in die Pulsnitzer Sporthalle.

Von der neu formierten SG – Mannschaft konnten 10 Mann des 14-köpfigen Kaders auflaufen.

Die Oberländer waren natürlich Favorit, aber unsere Jungs hielten zu Beginn der Partie ordentlich dagegen. So stand nach 5 Minuten sogar eine 3:2-Führung der SG auf der Anzeigetafel. Der Gast stellte sich in der Folgezeit immer besser auf seinen Gegner ein und unseren Jungs unterliefen immer wieder Flüchtigkeitsfehler, aus denen Neugersdorf Bälle erkämpfte und über Konter zum Erfolg kam. Bereits nach 11 Minuten, beim Stand von 3:6, nutzte die SG-Bank ihre erste Auszeit und nahm Umstellungen vor. Das Angriffsspiel der SG war etwas rechtslastig, worauf sich der Gegner natürlich einstellte. Die Gäste ihrerseits setzten immer wieder die Außen erfolgreich ein, sei es auf direktem Weg oder als Einläufer. Der Gastgeber kämpfte, musste aber über die Spielstände 4:9 und 7:15 doch etwas abreißen lassen. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde die Mannschaft für ihre Bemühungen noch etwas belohnt und konnte zum 10:16-Pausenstand verkürzen.

Die Devise für die 2. Hälfte hieß, mutig weiter spielen und den Kampf mit Selbstvertrauen annehmen. Die SG konnte gleich den ersten Treffer des 2. Abschnittes markieren, auch das sollte besagtes Selbstvertrauen geben. Wieder konnten die ersten Minuten ausgeglichen gestaltet werden. Dann kamen sie aber wieder, diese kleinen Fehler, auf die der TBSV wartete. Auch wurden, wie in Halbzeit 1, gute Chancen vergeben, die eine Resultatsverbesserung hätten bringen können. Die Trefferquote von knapp 55% ist Beleg dafür. Aber es wurde weiter um jedes Tor gekämpft, keiner gab sich auf, auch wenn das Spiel entschieden war. Zum Schluss ließen dann auch die Kräfte nach, was die Niederlage etwas zu hoch ausfallen ließ. Die Neugersdorfer gewannen verdient diese überaus faire Begegnung. Für unsere Jungs war es, nach einem Trainingsspiel gegen die WJC (amtierender Ostsachsenmeister), erst das zweite Spiel unter Wettkampfbedingungen. Man wird sich weiter finden und verbessern, das werden die nächsten Spiele zeigen.

Nun sind 2 Wochen Pause, die von allen für intensives Training genutzt werden sollte. Die „Baustellen“ wurden den Trainern aufgezeigt und müssen nun bearbeitet werden. Weiter geht es am 17.09. mit dem zweiten Heimspiel gegen den BSV Görlitz. Anwurf ist 13.15 Uhr. (StB)

 

SG Pulsnitz/Oberlichtenau spielte mit:

  1. Voigt (6); T. Hohmann (4); M. Demmler (4); T. Singer (5); R. Neumann; K. Nowotnick; J. Boden; F. Freitag (1); D. Glöß; Im Tor: K. Zeiler, F. Freitag


Die Pulsnitzer Männer gewinnen den Auftakt der Neulinge in der Bezirksliga im oft ausgeglichenen Spiel beim RSV II mit 28:23 (13:11).

Am Ende sah das Ergebnis doch recht deutlich aus und scheint die Kräfteverhältnisse widerzuspiegeln. Doch die fünf Tore Differenz werden dem Spielverlauf nicht ganz gerecht. Die Gastgeber als einer von zwei Aufsteigern aus der Bezirksklasse forderten die Absteiger aus der Verbandsliga mehr als denen lieb sein konnte. Auch einige klarere Führungen des vermeintlichen Favoriten konnte der RSV immer wieder pulverisieren. Nach dem 1:0 jedoch gelang den Gastgebern nie mehr ein Führungstreffer. Schon in der ersten Hälfte verpassten die Pulsnitzer, die Führung auszubauen und eine Vorentscheidung herbeizuführen. Zur Halbzeit war Radeberg wieder dran. Was folgte war ein Spiel fast auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber immer wieder den Anschluss schafften, aber nie mehr. Die sich in der Neufindungsphase befindliche HSV-Mannschaft probierte viel und setzte damit den Sieg aufs Spiel. Wenn es zu eng wurde, konnte aber immer wieder angezogen und der Vorsprung ausgebaut werden. Nachdem die Partie lange hin und her wogte, stellten die Gäste ab der 48. Minute nach dem 19:20 alte Abstände wieder her und brachten Spiel und Ergebnis erfolgreich über die Zeit. Trainer Michael Schwenke war froh darüber, sah aber „noch viel Sand im Getriebe. Die Partie war für uns gut angelaufen, doch dann spielten wir nicht so strukturiert weiter. Entscheidend war unsere sichere Abwehr. Dort wurden wir zu lange aufgerieben, ehe die Radeberger mal ein Zeitspiel kassierten. Dadurch fehlte uns oft der schnelle Zug nach vorn. Wichtig für uns in der Phase der Anpassung an die neue Liga war nach einem durchwachsenen Spiel der noch klare Erfolg. Der konnte höher ausfallen, ist aber ein guter Ansatz. Dafür, dass wir einiges probiert haben, geht das in Ordnung.“ Somit können die Pfefferkuchenstädter einen positiven Einstand abhaken, was andere in der Liga nicht so können, so auch die Bierstädter nicht. Zudem hatte der erste Spieltag einige Überraschungen parat. Mitabsteiger Sagar verlor bei NSV Görlitz. Der andere Aufsteiger Hoyerswerda II kam gar nicht zum Einsatz, da Neuling KJS Club Dresden nicht antrat. Für alle Neuen in der Liga war das  also ein schon differenzierter, teils turbulenter Anfang. Für Pulsnitz geht es nun erst in 14 Tagen weiter, da das zweite Spiel auf Wunsch von Sagar verlegt werden musste.

Pulsnitz spielte mit: O. Scholze; Hoppe, Liese (2), Kasper (2), Drescher, Lüttke (2), Kuban (2), Eppendorfer (12/5), Schöne (1), Drabant (1/1), Schulze (5), Richter und D. Schwenke (1).

Eberhard Neumann



Freitag, 18.08.2017 pünktlich um 18:30 Uhr startete unser Trainingslager. Das Wochenende sollte es sportlich in sich haben. Eigentlich hat es ja schon am Donnerstag um 18:30 Uhr begonnen, die „kleine Unterbrechung“ war dadurch bedingt, dass am Freitag ja noch Schule bzw. Arbeiten angesagt war :-).

Scharfer Start dann, wie schon gesagt, Freitag, 18:30 Uhr. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen, die wichtige Termine oder einfach kein Interesse an einem sportlichen Wochenende gemeinsam mit dem Team hatten, waren alle Mitglieder des A-Teams am Start.

Und darauf freute sich Oliver Lüttke (vielen Dank Oli, dass du das übernommen hast), denn heute stand Konditionstraining auf dem Plan. Nachdem sich die Gruppe im Stadion zwei Runden warmgelaufen hatte, ging es auf Tour. Über die Bischofswerdaer Straße, vorbei am Tennisplatz Richtung Schwedenstein. Aber wer jetzt dachte, es wird eine gemütliche Joggingrunde, der hatte sich geirrt. Zwischendurch gab es kurze Pausen, um das Feld zusammenzuhalten und Sprintübungen. Nach einer guten Stunde und acht Kilometern trafen die Jungs wieder am Stadion ein. Geschafft, aber noch nicht am Ende. Da machte sich die bisherige Trainingsvorbereitung bemerkbar. Je öfter man da dabei war, desto weniger anstrengend war der heutige Lauf. Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. In der Halle hatten sich Teile der zweiten und dritten Männermannschaft schon warmgespielt, um nun als „M(ixed)- Team“ gegen das A-Team anzutreten. Und es machte sichtlich allen Spaß. Wer die meisten Tore geworfen hatte, war völlig uninteressant. Die alten Herren (sorry) hatten viel Spaß an der Schnelligkeit und Beweglichkeit der „jungen Hüpfer“ und diese konnten sich so manchen Trick bei den Erfahrenen abgucken. Also eine win-win-Situation…

Samstag um 09:00 Uhr begann der zweite Tag unseres Trainingslagers. Natürlich waren alle total gespannt, was heute auf sie zukommt und voller Enthusiasmus. Die Trainer hatten heute viel vor: Ballsicherheit, Athletik, Teambuilding. Klar waren acht Stunden Zeit, aber es war gar nicht so einfach, alles da reinzupacken. Es sollte effektiv sein, aber auch Spaß machen. Auch wenn es vielleicht manchem schon zum Hals hinaushängen mag, standen zum Beispiel Doppelpässe, Kreuzen, Zuspiele und Spielzüge auf dem Programm. Damit dies im Schlaf klappt, muss dies immer wieder geübt werden. Zumal wir auch ein paar neue Leute in unseren Reihen begrüßen durften und auch Jungs aus der B bei unserem Trainingslager mitmachten.
12:00 Uhr gab es dann eeeeeendlich was zu essen. Dafür hatte Ingolf gesorgt. Die ganze Mannschaft ließ sich die Spaghetti schmecken. Mit frischen Kräften ging es 13:00 Uhr weiter. Teambuilding! Eine Übung, welche sehr viel Vertrauen in die Mannschaft verlangt. Von einem gefühlt 5 Meter hohen Kasten ließ sich einer der Jungs rückwärts in die Arme seiner Mannschaftskameraden fallen, die ihn selbstverständlich sicher auffingen. Und wie man es von einem guten Team erwartet, alle haben der Mannschaft vertraut und sind sanft gelandet.
Weiter ging es dann mit verschiedenen Angriffs- und Abwehrübungen. Immer und immer wieder wurden die Abläufe durchgespielt, denn: Übung macht den Meister 😊
Den Abschluss des zweiten Trainingslagertages bildete der von allen sooooo geliebte Kraftkreis. An 12 Stationen konnten alle noch einmal etwas für ihre Sprung-, Arm-, Bein- und Schnellkraft tun. Auch wenn 30 Sekunden scheinbar nicht lange dauern, aber nach sechs Stunden intensiver Trainingsbeteiligung, scheint es eine Ewigkeit. Zwei mal 30 Sekunden pro Station absolvierte jeder und war nachher glücklich und stolz es geschafft zu haben.
Der sportliche Teil des zweiten Tages war geschafft. Jeder war bis an seine Grenze (und darüber hinaus) gegangen und war nun froh, dass es nicht mehr lange dauerte bis Steaks und Bratwürste fertig waren. Auch eine leckere kühle rote Fassbrause 😊 löschte nun so manche trockene Kehle.

Tag 3: Um 10:00 Uhr starteten wir den Tag mit ein paar lockeren Aufwärmspielen. Ein wenig, aber nur ein ganz klein wenig steckte uns ja der Samstag noch in den Muskeln. Unsere Spielzüge wurden noch einmal durchgespielt und ruck zuck war die Zeit bis zum Mittag um. Ingolf hatte wieder einen kleinen Imbiss vorbereitet. Aber wir konnten uns unsere Bäuche nicht so vollschlagen, da gegen 13:00 Uhr unser Testspielgegner anreiste. Und der war ein ganz schöner Brocken! Es war der amtierende Sachsenmeister unserer Altersklasse, der HSV Dresden.  Als das Team erschien, sah man in manchen Gesichtern unserer Jungs das blanke Entsetzen… 2,07 Meter war da zum Beispiel einer der Dresdner Spieler! Wir sind sicher auch keine Zwerge, aber das…. Aber nichts desto trotz: Bange machen gilt nicht! Angreifen! Alles, was wir gelernt haben, wollten wir nun anwenden und unseren Trainern zeigen, dass das Trainingslager und die gute Trainingsvorbereitung erfolgreich waren.
Man einigte sich auf eine Spielzeit von 4×20 Minuten. Von Beginn an zeigten wir den Dresdnern, was in uns steckt. Von Beginn an spielten wir Tempohandball und dies auf recht hohem Niveau. Wir konnten sogar die ersten beiden Angriffe des Dresdner HSV abwehren und in Führung gehen. Die Dresdner schienen sichtlich überrascht und uns gab es den Kick, allen zu zeigen, was wir draufhaben und auch so einer Mannschaft auf Augenhöhe begegnen zu können. Es gelang uns vieles, wir hatten Spaß und jeder bekam seinen Einsatz. Die Trainer hatten in den ersten beiden 20 Minuten nichts auszusetzen. Die Abwehr stand sicher und unsere immer wieder mit Tempo vorgetragenen Angriffe waren erfolgreich.
Doch unsere Kräfte verließen uns nach und nach, so dass im letzten Abschnitt der Gegner seine Klasse doch noch ausspielen konnte.
An dieser Stelle ein großer Dank an die Mannschaft, die Verantwortlichen und nicht zuletzt die Eltern des HSV Dresden, die dieses Spiel möglich machten. Wir freuen uns schon auf künftige Begegnungen.
Nach einer kurzen Regenerationspause hatten sich die Trainer noch ein richtig gutes Teamspiel ausgedacht: das Spinnennetz (siehe Fotos).

Fazit des Trainingslagers: „…es waren anstrengende aber geile Trainingstage“ (Zitat aus dem Gruppenchat)

Uns Trainern haben die drei Tage richtig viel Freude bereitet, weil alle im Team immer vollen Einsatz gezeigt haben, bei allem mitzogen und trotzdem der Spaß nicht zu kurz kam.  Das Team ist wieder ein Stück mehr zusammengewachsen.

Da hat sich die Mühe der Vorbereitung, Planung, Organisation und die investierte Zeit richtig gelohnt. Besonderen Dank an dieser Stelle an Christian, der die Fäden immer fest in der Hand hatte.

                                                     Teambuilding…

 

 

 

 

                             …auch „Julian“ durfte mitmachen…

 

                               …da muss man seinem Team blind vertrauen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             Trainingsspiel gegen den Sachsenmeister HSV Dresden

 

 

 

 

                             Vielen Dank an den HSV Dresden für das gute Trainingsspiel !

 

                             Und zum Abschluss das SPINNENNETZ

 

 

 

 

 

 

 

                            Am Dienstag dann noch einmal Athletik mit Jan Riedel

 

                             Danke Jan (im Bild ganz rechts), war wieder super!



Willy Reimer vom HSV geht als Talent nach Aue

Lange Zeit war es unklar, geht er, bleibt er? Nun steht es fest ein weiteres Talent, nach Patrick Baum, verlässt den Heimverein HSV1923 Pulsnitz in Richtung „große Handballwelt“. Und dieser Weg ist aus sportlicher Sicht richtig. Letztendlich mussten aber die Eltern die finale Entscheidung treffen, denn auch auf die Familie kommt eine zusätzliche Belastung zu.

Willy war zuletzt ein großer Rückhalt in der männlichen C-Jugend der SG Pulsnitz/Oberlichtenau und schon geraume Zeit Mitglied der Ostsachsen-Auswahl. Sein bisher größter, sportlicher Erfolg ist sicher der Gewinn des Ostsachsenmeister-Titels 2015 in der MJC, damals „noch“ als D-Jugendlicher.

Bei der Bewerbung an der Sportschule in Leipzig wurde er ans Leistungszentrum nach Aue verwiesen. Dort wird er nun seinen sportlichen und schulischen Weg weitergehen. Am 23.07. geht es los.

Wünschen wir ihm bei der Verwirklichung seiner sportlichen Ziele und Träume alles Gute. Auch wir als HSV können stolz auf solch ein Talent sein, welches diesen Weg beschreitet. Seine Trainer Uwe Liese, Steffen Bienek und Micha Reimer (auch Vater) stehen voll hinter dieser Entscheidung und verabschiedeten Willy mit dem „berühmt, berüchtigtem“ HSV – Handtuch und

ein paar Erinnerungsfotos, um uns nicht zu vergessen. Auch ist er jederzeit an seinen Wurzeln willkommen, aber Willy Du schaffst das! (STB)